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Sonntag, 2. Dezember 2012

Pfadfinder

Gestern war es soweit, unser Großer ist vom "Wölfling" zum "Jufi" aufgestiegen.
Hört sich ein bissel seltsam an, gelle?! Aber ich muss sagen, dass mich der Grund-
gedanke der Pfadfinder wirklich überzeugt hat. Früher (also vor den Kindern) habe
ich mich immer ein wenig über solche Jugendorganisationen lustig gemacht, aber 
wie es so ist, Einstellungen und Meinungen ändern sich.
Die "Pfadfinder-Bewegung" ist eine freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung 
für junge Menschen, die offen ist für alle, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse
oder Glaubensbekenntnis, und genau das gefällt mir. Keine Unterschiede. Außerdem
werden alle (für mich) wichtigen Themen (Basteln und Werken, gemeinsames Singen
und Musizieren, Naturerlebnisse in Spielen und Erkundungen, gesellschaftliches
Engagement) in den Gruppenstunden abgehandelt.
Der Aufstieg zum "Jufi" ist mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung durch das
Pfadfinderversprechen verbunden. Die ganze Sippe kommt zusammen und unter
Ausschluss der Öffentlichkeit (ganz zum Verdruss einiger Muttis) müssen die Wölflinge
ihr Versprechen hoch offiziell vor der versammelten Mannschaft abgeben.
Hier in unserem Fall wurde der Barbaramarkt zum Anlass genommen. Hinter der
malerischen Kirche, vor einem knisternden Feuerkorb, in Dunkelheit und bei eisiger
Kälte standen die "Noch-Wölflinge" und haben ganz feierlich ihr Pfadfinderversprechen
abgegeben und ihr blaues Halstuch mit Abzeichen bekommen.

Kommentare:

  1. Na, dann kann ich mir ja jetzt endgültig sicher sein, dass er mich mal über die Straße brigt und meine Einkaufstaschen trägt. Ha...ha...

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  2. Das hätte er auch schon vorher gemacht. Obwohl ich mir sicher bin, dass er lieber Deinen Töchtern helfen würde.. egal, ob der Großen oder der Kleinen!
    Zwinker, zwinker.. lach!!

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