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Donnerstag, 20. Juni 2013

Fridolin kräht

Da steht er nun, unser verrücktes Hähnchen. Er stemmt beide Krallen in den Boden, hebt seinen Oberkörper an und wirft seinen Kopf in den Nacken. Alle Federn sträuben sich. Einzeln. Es sieht echt zum Schießen aus (oh, Schreck.. natürlich nicht, man sagt es halt so.. grins!!). Es kommt ein kleines Krächzen aus seiner Kehle. Immer und immer versucht er es. Vergeblich. Er macht eine kurze Pause und bereitet sich erneut vor. Ich beachte ihn gar nicht weiter, grinse vor mich hin und prussle weiter in meinem Garten rum. Plötzlich ertönt ein leises, aber doch erkennbares, Krähen direkt in meiner Nähe und Fridolin geht hocherhobenen Hauptes an mir vorbei. Wenn ich mich jetzt nur einbissel bewegen würde, würde er vor Schreck zusammenzucken und sich schleunigst aus dem Staub machen. Aber ich halte still und er schreitet würdevoll an mir vorbei. Seine beiden Äuglein blinzeln mich an und mir scheint, als ob er sagen wolle: "Siehste! Ich kann es doch schon!"

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