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Freitag, 1. November 2013

Zwischen Himmel und Erde

Ich denke, zwischen Himmel und Erde gibt es Dinge, die sich ein Mensch nicht erklären kann. Besonders wenn jemand gestorben ist, der uns lieb und teuer war (ist), werden Energien frei, die nicht im Bereich des Erklärbaren sind. Aber auch unbekannte Personen hinterlassen manchmal für uns spürbare Abdrücke. Damals als wir unser altes Backsteinhäuschen gekauft haben, waren mein Göttergatte und ich uns sicher, dass die verstorbene, alte Dame, der es gehört hatte, eine Zeit lang "nichtstofflich" (diesen Ausdruck habe ich von Frau Gressmann aufgegriffen) uns mit ihrer Anwesenheit beehrte. Auch da erlebten wir eine Situation, die im Nachhinein "sphärisch" war. Wir waren gerade eingezogen und buddelten im Garten, da nahm ich eine Bewegung im Haus durch das Wohnzimmerfenster wahr. Da ich mit meiner Aufgabe innehielt, wurde auch mein Göttergatte aufmerksam. "Da ist jemand im Haus!" Er schulterte seine Schüppe und machte sich auf die Suche. Aber er kehrte unverrichteter Dinge wieder zu uns in den Garten zurück. "Da war niemand!" "Aber du hast doch auch jemanden am Fenster gesehen?", ich bekam eine Gänsehaut. Er blickte mich an und nickte langsam: "Schon unheimlich oder!?". Es vergingen noch mehrere Wochen, bis ich die vermeintliche Anwesenheit nicht mehr gespürt habe. Ich habe mit dem Schatten der alten Dame einige Male leise gesprochen, immer wenn ich der Meinung war, sie beobachtet mich. Es kam mir so vor, als überprüfe sie, ob wir auch liebevoll und sorgfältig mit ihrem geliebten (denn das hatte sie bestimmt!) Häuschen umgehen. Erst als sie sicher war, dass dem so ist, verabschiedete sie sich von ihrem geliebten Heim.

Und mich bitte jetzt nicht für "spinnert" halten..grins!

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