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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Fledermaus



Hier noch mal schnell eine kleine Bastelanleitung zum Thema "Halloween".

Material 
Tonpapier, schwarz
Klopapierrolle
Wassermalfarbe, schwarz
Buntstifte
Edding, weiß

So geht's:
Zuerst müsst Ihr die Klopapierrolle mit der Wassermalfarbe schwarz anmalen und trocknen lassen. Danach zeichnet Ihr ein paar Fledermausflügel (hier ist es einfacher das Tonpapier mittig zu knicken, damit die Flügel gleich werden) und ein Fledermausgesicht auf dem schwarzen Tonpapier auf (den Hals nicht vergessen. Er dient als Halterung, um das Gesicht an die Papierrolle zu kleben) und schneidet beides sorgfältig aus. Nun bekommt die Fledermaus noch ihr Gesichtchen, wenn Ihr einen weißen Edding benutzt leuchten Augen und Zähne so richtig schön auf. Auch können die Fledermausflügel bemalt werden. Jetzt noch die Flügel an die Papierrolle geklebt. Zum Schluss einen Faden zur Aufhängung angebracht, fertig.

Reformationstag

Starke Worte von der evangelischen Kirche: Kürbisköpfe können die Welt nicht verändern! Am 31. Oktober sollten sich alle Protestanten daran erinnern, dass der Mönch Martin Luther seine 95 Thesen im Jahre 1517 an die Tür der Wittenberger Schlosskirche geschlagen hat. Mit seinen Sätzen hat er die Welt verändert. Martin Luther wurde zum Spalter des Christentums und zum Urheber der "Reformation". Er griff gängige Praktiken der römisch-katholischen Kirche an, insbesondere den Ablasshandel: Durch den Kauf von Ablassbriefen sollten Menschen sich angeblich von ihren Sünden freikaufen können.

Gespenster



Gespenster durch die Strassen ziehen.
Heute Nacht ist Halloween.
Das Grauen schleicht von Haus zu Haus
und klingelt alle Leute raus.
Der Rübengeist hat uns geschickt,
und so sind wir hier angerückt.
Wir zischen, heulen und wir schreien,
tanzen den Hexenringelreien.
Gebt ihr uns etwas Süßes aus,
ziehen weiter wir ins Nebenhaus.

(unbekannt)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Walnussweitwurf

"Aua! Was soll denn das?!", ich stütze mich auf meinen Besen, reibe mir meinen Hinterkopf und schaue ungehalten hoch in unsere alte Zeder. Eine Krähe zwinkert mich mit schief gelegtem Köpfchen an. Gerade eben hat sie mir eine Walnuss aus Nachbarsgarten an den Kopf geworfen. Sehe ich da ein Grinsen in ihrem Vogelgesicht? Zutrauen würde ich es ihr. Schon seit dem die ersten Walnüsse reif sind, sitzen immer wieder mal Krähen oder Dohlen in unserer Zeder und lassen die Walnüsse auf unseren gepflasterten Hof fallen. Immer in der Hoffnung, dass die Walnüsse beim Aufprall aufplatzen und die Herrschaften an den leckeren Nusskern gelangen. Nur wenn sie ein Auto hören, wechseln sie ihren Essplatz. Dann werfen sie die Walnüsse auf die Straße, damit die vorbeifahrenden Autos nochmal nach dem Aufprall darüber fahren können und ihnen eine mehrmalige Wiederholung erspart bleibt. Echt clever, die Herrschaften im schwarzen Frack!

Das innere Licht

Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters,
den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe
und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht
der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer,
immer beruhigender Allgemeinheit übersieht.

(Wilhelm von Humboldt)


Lieber Papa,

zu Deinem 83. Geburtstag alles Liebe und Gute!
Wir sind froh, dass es Dich gibt.

Deine Tochter plus drei.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Walnuss-Eichhörnchen



Material:
-Walnüsse
-Haselnüsse oder Eicheln
-Hagebutten
-Streichhölzer
-Filz
-Märchenwolle
-Knete, oder Heißkleber

Und so geht's:
Einfach die Haselnuss (oder Eichel) als Kopf mit Knete (oder Heißkleber) auf der Walnuss befestigen. Zwei Streichhölzer dienen als Ärmchen. Aus Filz werden noch ein Paar Ohren ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Hagebutte wird zwischen die Streichhölzer geklemmt und einbissel Märchenwolle wird als Schwanz an der Walnuss befestigt. Fertig. Niedlich, gelle?!

Urlaubsende

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von unserem Ferienhaus. Das Auto ist gepackt, die Fahrräder sind gut befestigt. Ich stehe am Fenster und werfe einen letzten Blick in den regennassen Garten. Gut das es regnet, da fällt einem der Abschied leichter. Mein Göttergatte geht nochmal durch alle Zimmer und kontrolliert, ob wir eventuell noch etwas liegen gelassen haben. Die Jungs laufen lachend durch den Regen zum Auto und freuen sich darauf nach Hause zu fahren, obwohl der Urlaub schön war. Nur auf die Heimfahrt freuen sie sich nicht, drei Stunden stillsitzen. Welch eine Qual!

Anmerkung: Wie Ihr bereits gemerkt habt, stimmen die Posteinträge nicht ganz mit der Echtzeit überein. Das Sturmtief "Christian" das am 28.10.13 in ganz Ostfriesland gewütet hat, haben wir nicht mehr mitbekommen. Wir hoffe, dass es allen lieben Menschen, die wir in Loppersum und Umgebung kennengelernt haben, gut geht und das Niemand zu schaden gekommen ist.

Montag, 28. Oktober 2013

Kanalfahrt



"Darf ich schon auf's Boot?", mein Kleiner geht ungeduldig am Uferrand auf und ab. "Das heißt: Bitte an Bord kommen zu dürfen!", unser Gastgeber grinst freundlich meinen Kleinen an, "Das haben schon damals die ollen Piraten sagen müssen.". Mein Kleiner grinst zurück: "Bitte an Bord kommen zu dürfen!". Dann folgen mein Großer und ich: "Bitte an Bord kommen zu dürfen!" "Erlaubnis erteilt!", unser Gastgeber nickt zufrieden. Meinen Göttergatten sammeln wir unterwegs vom Anlegeplatz ein. Denn dort wird das Boot, nach dem Ausflug, von unserem Auto mit Anhängerkupplung, in die verdiente Winterpause geschleppt. Und dann geht es los: wir tuckern durch die Kanäle bis nach Emden. Die Sonne scheint, der Himmel ist, bis auf ein paar Schäfchenwolken, blau und die Aussichten einfach malerisch. Der kalte Wind kann uns nicht abschrecken, denn er gehört zum Herbst dazu. Einfach wunderbar!!

Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen, 
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.


(Wilhelm Busch)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Dankbar

Auch das noch musst du lernen,
DANKBAR und froh
den guten Augenblick genießen.

(Friedrich Halm)

Der schiefe Turm von Suurhusen




"Und Jungs?! Habt ihr Lust auf eine Fahrradtour?!", mein Göttergatte ist hoch motiviert und möchte auf den mitgebrachten Rädern die Gegend erkunden, "Hier gibt es im Nachbardorf den schiefsten Turm der Welt!" "Quatsch, Papa!", mein Kleiner fällt ihm lachend ins Wort, "Der steht doch in Pisa!". "Nein!", widerspricht mein Göttergatte, "Der schiefste Turm der Welt steht in Suurhusen!". Also, rauf die Fahrräder und ab nach Suurhusen. Dort angekommen, es ist noch früh am Vormittag, ist nur ein alter Mann zu sehen, der eifrig den Kirchenvorplatz fegt. Mit einem echten Reisigbesen, worauf mich mein Großer sofort aufmerksam macht. Wir schließen unsere Räder ab und laufen staunend auf den windschiefen Turm zu. Der alte Mann kommt lächelnd auf uns zu und wünscht uns einen guten Morgen. Freundlich erwidern wir sein Lächeln und seinen Gruß. "Möchten Sie etwas über den Turm und seine Kirche erfahren?", der alte Mann tritt auf uns zu, "Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen eine kleine Führung anbieten. Das mache ich gerne!". Dem stimmen wir fröhlich zu und erhalten eine prächtige, humorvolle Rundumführung. Die Kinder staunen: sogar im Guinness-Buch der Rekorde ist der Turm, als schiefster Turm der Welt, zu finden. Im Kirchenraum geht die Führung zu Ende und einen Obolus möchte der gute Mann nicht, dafür bekommt die Kirche eine kleine Spende. Danke, Herr Kirchenführer!

Samstag, 26. Oktober 2013

Loppersumer Kirche (ev.ref.)




Die ursprüngliche gotische Backsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde 1866 durch die heutige Loppersumer Kirche ersetzt. Die Kirche soll über eine Privatempore, die zur neben der Kirche liegenden Burg gehört, verfügen. Doch leider kann man im Moment die Kirche nicht von Innen betrachten, da sie "im alten Stil" renoviert wird. Auch vom Chorraum mit seinen alten Grabplatten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, kann ich nur von höherem Sagen berichten. Die Kanzel wurde 1865 von einem Greetsieler Handwerksmeister gefertigt. Das Abendmahlsgeschirr datiert von 1841 (Kelch), 1875 (Teller) und 1902 (Kanne). Dazu gehört eine Bibel für den Abendmahlstisch von 1875. Auch das aus Zinn gearbeitete Taufgeschirr ist noch erhalten: Taufschale von 1831, Kanne von 1883. Die Stundenglocke des Dachreiters stammt von 1454 und heißt "Maria". Neben der Kirche steht ein sehr hübscher Glockenturm, der ins 14. Jahrhundert datiert wird. Die drei Glocken tragen die Jahreszahlen 1411, 1743 und 1965.

Taubenturm



Einbissel versteckt, zwischen hohen altehrwürdigen Bäumen, steht im Park des "Fresenhauses" noch ein alter Taubenturm. Auch wenn er anscheinend schon lange vereinsamt ist und seine Farben verblasst sind, steht der Taubenturm stolz und verwunschen da. Gerade seine verblichene Schönheit entzückt mich sehr, denn es macht seinem romantischen, nostalgischen Charme aus.

Fresenhaus



Ein Spaziergang im historischen Teil von Loppersum lohnt sich wirklich sehr, obwohl es nur eine kleine Runde ist.. lach! "Burg Loppersum", auch "Fresenhaus" genannt,  wurde 1859 von Fritz von Frese gebaut und prägt den Ortskern Loppersums mit ihrem prächtigen spät romantischen Park. Dieser umfasst etwa 12.000 m² und wurde vermutlich von einem niederländischen Gartenkünstler entworfen. Seinen gesellschaftlichen Höhepunkt erreichte das "Fresenhaus" 1861, als König Georg auf der Fahrt von Norderney nach Emden dort übernachtete. Jetzt ist es in private Hände gegeben worden, aber ein paar Eindrücke konnte ich für Euch (und mich) doch festhalten.

Freitag, 25. Oktober 2013

Natur


Willst du wissen, was Schönheit ist,
so gehe hinaus in die Natur.

(Albrecht Dürer)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Eine Winterpause für das Boot



"Hallo, Jungs! Habt ihr Lust mal eine kleine Bootstour zu machen?!", unser freundlicher Gastgeber steht vor unserer Terrasse. Mein Göttergatte und ich sitzen gemütlich im Strandkorb und genießen unseren Nachmittagskaffee. Mein Großer und mein Kleiner spielen Karten. Sie unterbrechen ihr Spiel und schauen uns fragend an. "Mama und Papa dürfen natürlich auch mit!", unser Vermieter zwinkert mir belustigt zu. "Dürfen wir?!", meine beiden Jungs sehen erwartungsvoll in unsere Richtung. Ich nicke. "Und könnten wir danach das Boot an Land holen. Es hat sich seine Winterpause verdient.", unser Gastgeber druckst leicht verlegen rum. "Na, klar!", grinst mein Göttergatte, "Das haben wir doch schon Anfang des Jahres besprochen! Ich habe es mit ins Wasser gelassen, jetzt helfe ich auch es wieder rauszuholen. Sie sagen, wenn es losgeht!". "Herzlichen Dank! Bis morgen Nachmittag dann.", erleichtert und wohlgemut verabschiedet sich unser Gastgeber.

Mäuseloch

Wenn die Maus zur Katze frech wird, 
ist bestimmt ein Loch in der Nähe.

(unbekannt)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Haus am Tief



"Haus am Tief" heißt unser Ferien-Domizil, da es direkt an Einem der Kanäle liegt, die die ganze Gegend prägen, dem "Knockster Tief". Es handelt sich um einem alten, kleinen, liebevoll renovierten Warfenhof mit einem wunderbaren, parkähnlichen, englischen Landschaftsgarten. Unsere Vermieter sind einfach bezaubernd, kinderlieb und sehr herzlich. Man reist an und fühlt sich direkt wohl und willkommen.

Loppersum



Ja, wir sind Wiederholungstäter. Es hat uns Anfang des Jahres so sehr in Loppersum gefallen, dass wir uns jetzt in den Herbstferien wieder auf den Weg gemacht haben. Wir freuen uns wirklich sehr, wieder in unser hübsches, behagliches Ferienhaus einziehen zu können, auch wenn es nur für eine kleine Weile sein kann. Damit Ihr Euch ein Bild von der Gegend machen könnt, lade ich Euch in den nächsten Tagen zu einem idyllischen Spaziergang ein.

Rabenzeit

dein dunkles rufen
macht mich

immer noch

wehrlos
rabenvogel
die schwingen
ausgebreitet
fliegst du des nachts

in mein herz
legst neue spuren

aus schmerz

immer noch

(Ursula Gressmann)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Kartoffelferien

Meine Eltern können sich noch gut daran erinnern, als die Herbstferien noch Kartoffelferien waren. Bis in die 1960er Jahre gingen, passend zur Ernte, ortsansässige Bauern in die Schulen und warben zusätzliche Helfer an, so dass sich auch Kinder, die nicht aus Bauernfamilien stammten, auf diese Weise ein kleines Taschengeld verdienen konnten. Somit boten in den ländlichen Gebieten die Herbstferien den Kindern keine Verschnaufpause, im Gegenteil die Kinder mussten richtig ran. Denn das Aufsammeln der Kartoffeln war eine sehr mühselige Angelegenheit, da durch das ständige Knien und Bücken der Rücken stark beansprucht wurde. Aber dennoch war es wohl eine recht fröhliche Zeit. Es wurde viel gesungen und erzählt und auch die Aussicht auf eine schmackhafte Mahlzeit, auch wenn es mancherorts nur eine Leberwurstdubbel (Dubbel = Butterbrot) war, sorgte für eine gute Stimmung. Gegen Ende der Erntezeit sah man im herbstlichen Abendrot die Kartoffelfeuer leuchten, in deren Glut man die letzten Kartoffeln röstete. Denn nach der mühseligen und anstrengenden Arbeit schmeckten die Erdäpfel doppelt so gut.

Kartoffeln

Lorbeer macht nicht satt;
besser wer Kartoffeln hat.

(Sprichwort)

Montag, 21. Oktober 2013

Familie

Wenn die Familie beisammen ist,
ist die Seele auf ihrem Platz.

(Aus Russland)

Familienfrühstück

Oma, Opa, Bruder, Schwägerin, Nichte, Neffen und wir vier. Alle versammelt an unserem großen Holztisch im Esszimmer. Der Tisch ist herbstlich eingedeckt und viele Leckereien stehen bereit. Kaffee und Tee dampft in den Tassen und besonders die selbstgemachten Marmeladen und Brotaufstriche finden großen Anklang. Ein fröhliches Geplapper ist im ganzen Raum zu hören. Jeder hat was zu erzählen, nur Opa nicht, der hört aufmerksam zu. Wangen röten sich und es fühlt sich an, als ob es nie anders wäre. Die Zeit vergeht wie im Fluge, doch leider müssen noch andere Termine eingehalten werden. Ein herzliche Verabschiedung und viele Umarmungen folgen und dann ist es auch schon wieder vorbei. Schade. Dieses Mal lassen wir nicht wieder so viel Zeit verstreichen, bis wir uns wiedersehen.

Herbstferien

Es ist endlich wieder soweit: die Herbstferien haben begonnen. Bis zum 03.11.13 ist schulfrei. Juchhu!! Mein Großer freut sich wie ein König, denn da das Schuljahr so kurz ist, hat er schon in allen Hauptfächern die ersten Klausuren hinter sich gebracht. Pure Anspannung für ihn. Aber nun ist erstmal Schluss damit. Wir werden versuchen, die Herbstferien bis aufs Letzte auszuschöpfen und zu genießen.. freu!! Lesen, spielen, basteln: all' das steht auf unseren Plan. Und ganz im Besonderen haben wir uns vorgenommen, wieder unserer Familienleidenschaft zu frönen. Geocaching ist angesagt. Ab raus in die Natur und "Döschen" gesucht. In diesem Sinne: Schöne Herbstferien!
Und wie immer in den Ferien gilt: mein Blog steht einbissel hinten an.. grins!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Glück und Lachen alle Tage


Mögen alle Deine Himmel blau sein,
mögen alle Deine Träume wahr werden,
mögen alle Deine Freunde wahrhaft wahre Freunde
und alle Deine Freuden vollkommen sein,
mögen Glück und Lachen alle Deine Tage ausfüllen -
heute und immerzu ja,
mögen sich alle Deine Träume erfüllen.


Liebe Anneli,
wir wünschen Dir von ganzem Herzen
einen ganz wunderbaren Geburtstag.
Happy Birthday!

Walnüsse



"Hallo, Frau Nachbarin!", die Stimme meiner Nachbarin schallt über zwei Gärten bis hin zu mir. Ich schaue über den Gartenzaun und über den Garten meines Hühnernachbarn hinweg. Und tatsächlich meine Nachbarin steht winkend auf der anderen Seite. "Es ist wieder soweit! Magst du mit den Jungs rüberkommen und Walnüsse aufsammeln?!", laut rufend steht sie am Zaun. "Aber gerne doch! Das ist ja schön. Vielen Dank!", antworte ich und freue mich dolle. "Wann denn?", ich forme mit den Händen einen Trichter. "So, in eine halben Stunde?", schlägt sie mir lauthals den Termin vor. Man kann hören, wie sie dabei lächelt. Gut gerüstet mit Gummistiefeln und Korb und Jutesack marschieren wir vier (mein Göttergatte ist auch mit von der Partie) zwei Häuser weiter. Der heftige Wind hat in den vergangenen Tagen massenweise Walnüsse vom Baum geschüttelt. Wo man hinguckt und tritt liegen Walnüsse. Meine Nachbarin begrüßt uns freundlich und die Jungs stürzen los, um ihre Behältnisse zu füllen. Ein wahres Sammelfieber entfacht. Auch ich kann einfach nicht anders und bücke mich. Und während wir unserer Sammelleidenschaft frönen, quatscht mein Göttergatte wohlgelaunt mit unseren Nachbarn.

Die Walnuss

Die kleine Walnuss sehr begehrt,
von jedem gerne mal verzehrt,
die findet man zur Herbsteszeit,
dann ist zu knacken sie bereit.

Manchmal mußt Dich nach ihr bücken,
manchmal auch vom Baum sie pflücken,
sie ist ein wahrer Hochgenuß,
den man einfach haben muß. 


(Nicole Pulver)

Samstag, 19. Oktober 2013

Zwei Dinge

Zwei Dinge sind schädlich für jeden,
der die Stufen des Glücks will ersteigen:
Schweigen, wenn es Zeit ist zu reden,
und reden, wenn es Zeit ist zu schweigen. 

(Friedrich von Bodenstedt)

Ach, du Schreck - ein Hahn ist weg.

"Oh, nein! Ich habe die Hühner vergessen!", alarmiert schaue ich meinen Göttergatte an. "Waren die Hühner heute draußen?", mein Göttergatte sieht mich fragend an. "Ja, waren sie. Die Sonne schien so schön, da konnte ich nicht verstehen." "Mmm..", mein Göttergatte schiebt eine Augenbraue nach oben, "Hatten wir nicht gesagt, die Hühner bleiben erstmal drin." "Ja!", gebe ich kleinlaut zurück. "Und Berta?", mein Göttergatte zieht eine Jacke an. "Die durfte auch mal raus. Aber sie wollte nicht zu den anderen Hühnern. Ich glaube, die mag die Anderen echt nicht leiden!", plappere ich, mein schlechtes Gewissen überspielend. "Wir brauchen wohl eine Taschenlampe, oder?", mein Göttergatte schaut nach draußen in den dunklen Garten. Es ist 20.00 Uhr, und dunkel wie die Nacht. Gemeinsam stapfen wir durch die feuchte Wiese, der Lichtkegel der Taschenlampe jagt einige Tauben auf und man kann unseren Atem dampfen sehen. Am Hühnerhaus angekommen, leuchtet mein Göttergatte in das Außengehege. Hanni, Nanni, Trude, Trine und Gustav sitzen brav auf ihrer Stange und schlafen. Berta und Holger sind nicht dabei. Mein Göttergatte beleuchtet den Quarantänestall und man kann Berta erkennen, wie sie vor sich hin nickerd. Von Hahn Holger keine Spur. Mein schlechtes Gewissen packt mich. Das kann doch nicht wahr sein! Zerknirscht schaue ich meinen Göttergatten an; der sagt nichts, kein Wort. Auf dem Rückweg leuchtet er in jedes Gebüsch, aber nichts: der Hahn ist weg.

Freitag, 18. Oktober 2013

Schnute

Viel schöner bist du, 
wenn du lachst; 
als wenn du eine Schnute machst!

(unbekannt)

Philipp



"Post für dich!", rufe ich durchs Haus. "Ich komme, Mama!" ruft mein Kleiner und eilt mir entgegen. "Lego oder Philipp?" "Phillip.", entgegne ich. Mein Kleiner macht eine Kehrtwende und holt sofort seine Federmappe, um sich eifrig über die Zeitschrift herzumachen. Denn in "Philipp" sind die besten Rätsel überhaupt, findet  mein Kleiner. Suchbilder, Labyrinthe und viele saisonale Geschichten zum Vorlesen und Selberlesen. Außerdem sind bunte Basteleien und Vorschläge für Experimente darin zu finden. Schon meinem Großem (als er noch klein war) habe ich diese Zeitschrift gekauft und auch meinem Kleinen gefällt sie. Obwohl lange wird er wohl "Philipp" nicht mehr lesen wollen.. seufz! Denn "Philipp", die Bastel-Zeitschrift für kleine Leser, ist im besonderen für Vorschulkinder (und Erstleser) entworfen worden.

Der Nebel

Ich stehe am Fenster und schaue hinaus. 
Seht doch: Verschwunden ist Nachbars Haus! 
Sagt: Wo ist die Straße, wo ist der Weg? 
Wo sind die Zäune, wo ist der Steg? 
Der Nebel bleibt hängen, hält alles versteckt, 
hat Straßen und Häuser ganz zugedeckt.


(Ernst Kreidolf)

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Kastanien-Schaum-Süppchen (Thermomix)


Zutaten
(2 Portionen)
200 g Esskastanien, nach Grundrezept vorbereitet
1 Zwiebel

1 Stück Butter
30-50 g Rotwein

300 g heißes Wasser
2-3 gestr. TL Gemüsebrühe

1/2 TL Salz, 3 Prisen Pfeffer, 1 Prise Piment, 1 Lorbeerblatt, 1 Prise Muskat, 1 Prise Ingwerpulver
2 geh. TL Preiselbeermarmelade
250 g Sahne
Zubereitung
Zwiebel in den Mixtopf geben 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern, 
mit dem Spatel nach unten schieben. 
Butter dazugeben und 3 Min. / Varoma / Stufe 2 dünsten. 
Esskastanien dazu und 2,5 Min. / Varoma / Stufe 4 mitdünsten,
mit dem Spatel nach unten schieben.
Mit Rotwein ablöschen, 10 Sek. / Stufe 7 mixen,
mit dem Spatel nach unten schieben.
300 g heißes Wasser, Gemüsebrühe und Gewürze hinzugeben, 8-10 Min./ 100 Grad / Stufe 1 garen. 
Wer mag, kann das Kastanien-Schaum-Süppchen durch ein Sieb passieren, damit alles Grobe entfernt ist. Süppchen auffangen. Thermomix reinigen. Süppchen wieder zurück in den Thermomix. (Oder: direkt in einen Topf passieren und im Topf die Preiselbeermarmelade und Sahne hinzufügen, rühren, aufkochen, fertig!) Ansonsten:
Lorbeerblatt entfernen. Preiselbeermarmelade und Sahne dazugeben und 3 Min. / 100 Grad / Stufe 2 aufkochen. 10 Sek. / Stufe 8 aufschäumen. Abschmecken.

Herbst, Du schmeckst einfach wunderbar!!

Grundrezept: Esskastanien



Habt Ihr Euch das auch schon mal gefragt: Wie kann man eigentlich die gesammelten Esskastanien weiterverarbeiten? Vielleicht für ein Kastanien-Schaum-Süppchen. Ich bin, vor einiger Zeit, auch ganz unwissend an die Sache herangegangen und habe folgende Antworten gefunden. 
Grundvorbereitung: Kreuzweise einritzen, möglichst den Kern dabei nicht verletzen. In kaltem Wasser aufsetzen. Ab dem Siedepunkt des Wassers 4 Minuten blanchieren. Abschütten und pellen. Dies ist der Zustand, in dem die Esskastanien sein sollten, wenn sie weiter verarbeitet werden sollen. So kann man sie grob hacken und rösten, zum Bespiel als Füllung für die Martinsgans. (Schnell-Variante: Kreuzweise einritzen und ab in die Mikro für 1 bis 1,5 Minuten.. grins!) Wird Püree benötigt, gart man sie über Wasserdampf bis sie zerfallen. Das Püree kann herzhaft gewürzt werden, oder mit Honig gesüßt werden, wenn man es zu Desserts weiterverarbeiten möchte. Man kann Esskastanien nach dem Blanchieren oder als Püree sehr gut einfrieren. Eingefroren wird das Püree aber pur, ohne Süße und ohne Gewürze.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Kürbis-Häkelei



FM = feste Masche
KM = Kettmasche
LM = Luftmasche


Anleitung:
5 LM anschlagen zum Ring schließen
in den Ring 8 FM häkeln, mit einer KM Reihe schließen
jetzt beginnen die Zunahmen:
Alle Reihen schließen immer mit einer KM
1. Runde in jeder 2. Masche zwei FM häkeln 
2. Runde 
in jeder 2. Masche zwei FM häkeln 
3. Runde in jeder 3. Masche zwei FM häkeln
4. Runde in jeder 4. Masche zwei FM häkeln
5. Runde in jeder 5. Masche zwei FM häkeln
6. Runde in jeder 6. Masche zwei FM häkeln
7. Runde ohne Zunahmen
8. Runde in jeder 6. Masche 
zwei FM häkeln
9. und 10. 
Runde ohne Zunahmen
11. Runde in jeder 6. Masche zwei FM häkeln
12.-20. (also 9 Reihen)
(jetzt beginnen die Abnahmen)
21. Runde jede 6. Masche eine Masche auslassen
22. eine Reihe ohne Abnahmen
23. jede 3. Masche eine Masche auslassen
jetzt den Kürbis mit Watte fest ausstopfen (die Größe richtet sich auch nach dem ausstopfen)
24. nächste Reihe zwei feste Maschen, eine Masche auslassen, zwei FM, eine Masche auslassen - wiederholen bis Ende der Reihe
danach bis Ende häkeln: 1 FM, 1 Masche auslassen - immer wiederholen bis Ende.
langen Faden hängen lassen in Nadel einfädeln und 5-6 x durch den Kürbis durchstechen und fest anziehen, Faden vernähen und hängen lassen.
Jetzt noch der Stiel..
ca. 7-8 LM zum Ring schließen und mehrere Runden (evtl. 3-5) häkeln danach mit wenigeren Maschen noch ein paar Runden (ca. 3 Runden) häkeln bis ein kleiner Stiel entsteht.
Diesen Stiel dann in der Mitte des Kürbisses annähen.

Diese Kürbisse werden ca. 12/13 cm groß, sagt zumindest eine liebe Freundin. Von ihr habe ich nämlich die Anleitung bekommen. Nochmals herzlichen Dank dafür!!

Wunderding

Glück ist ein
WUNDERDING.
Je mehr man gibt,
desto mehr hat man.

(Germaine de Stael)

Dienstag, 15. Oktober 2013

Blumen

Blumen machen die Menschen
fröhlicher, glücklicher und hilfsbereiter!

(Luther Burbank)

Verwaschnes, wie an einer Kinderschürze



Es nieselt. Draußen ist es nass und kalt. Feuchtes Herbstwetter liegt in der Luft. Ich stehe am Fenster und weiß nicht so recht, was ich heute mit mir anfangen soll. Ein Pettersson-Tag, wie er im Buche steht. Der Regen wird allmählich weniger und ich gehe kurzentschlossen in den Garten. Fast alle Sommerblumen sind verblüht und vieles wartet darauf entsorgt zu werden, aber heute ist mir nicht danach. Ich komme an meinen Hortensien-Busch vorbei und muss, trotz meines Trübsinnes, lächeln. Dieses Jahr haben meine Hortensien eine hellrosa Färbung angenommen, hellrosa mit dunkleren Tupfen. Ich hole meine Gartenschere aus dem Schuppen und schneide mir eine Rispe ab (obwohl ich ungerne Blumen aus meinem Garten nehme). Ein wenig Fetthenne und Efeu dazu gesteckt und meine Laune bessert sich leise. Ich schaue mir mein Sträußchen an, seine Filigranität berührt mich. Der Regen nimmt zu, aber das stört mich nicht. Ich trage mein hübsches Sträußchen behutsam ins Haus und erfreue mich an den zarten Blüten, deren Farben schon langsam verblassen. Mir fällt das Gedicht "Blaue Hortensie" von Rainer Maria Rilke ein und leise, nur für mich, rezitiere ich seine Worte: "Verwaschnes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze."

Montag, 14. Oktober 2013

Bambi

"Bambi, warte! Du darfst niemals so hastig auf eine Wiese laufen! Du bringst Dich sonst in Gefahr. Da draußen sind wir ohne Schutz. Eine Wiese gibt uns keine Deckung. Es gibt dort keine Bäume und Sträucher, wo wir uns verstecken können. Darum müssen wir vorsichtig sein. Am besten Du wartest hier und ich gehe erst einmal allein nachsehen. Und wenn es ungefährlich ist, dann rufe ich Dich."

(Filmzitat)

Im Wald

"Boah! Ich bin noch total voll vom italienischen Büffet gestern Abend.", stellt mein Schneiderlein, sich gemütlich im Hotelbett räkelnd, fest. "Wir können ja gleich mal eine Runde laufen.", schlage ich vor, "Bevor wir wieder in den Spabereich gehen." "Oh, ja! Das machen wir!", mein Schneiderlein ist einverstanden. Gesagt, getan. Und wir haben Glück, obwohl der Wetterbericht schlechtes Wetter verspricht, scheint die Sonne. Der direkt angrenzende Wald liegt im feuchten Dunst des frühen Morgens und durch die Bäume schimmert die Sonne in dampfigen Schwaden. Beglückt laufen mein Schneiderlein und ich los. Doch wir kommen nicht weit, denn abrupt kommen wir zum Stehen. Ein ganzer Wald voller Esskastanien. Da sowohl mein Schneiderlein, als auch ich hingebungsvolle Sammler sind, können wir den reich gedeckten Waldboden nicht ignorieren. Hier eine Kastanie, dort eine Kastanie. Wir füllen unsere Hosentaschen so gut es geht und wandern sammelnd durch den Wald. Hin und wieder betrachten wir staunend, die vielen verschiedenen Pilze und bedauern, dass wir leider keine Ahnung haben, welche giftig sind und welche nicht. Dann auf einmal, direkt vor uns, steht still und starr ein Rudel Damwild. Genau wie bei Walt Disney.. lach! Vereinzelte Sonnenstrahlen beleuchten die hübschen, gepunkteten Tiere und ihr Fell dampft im hellen Licht. Mein Schneiderlein und ich sind entzückt, regungslos betrachten wir die Rehe (Ja, ich weiß. Es ist nicht die richtige Bezeichnung!). Ein Tier hübscher als das Andere. Wir sind wie verzaubert. Dann auf einmal kommt ein Mann mit Hund ins Bild und die Tiere hüpfen geradezu entzückend davon. Was für ein wunderbarer Morgen!

Trallallalla

Die Steffi hat Geburtstag,
trallallalla.
Die Steffi hat Geburtstag,
trallallalla.
Die Steffi hat Geburtstag,
das ist wunderbar!!

Alles, alles Liebe
zum Geburtstag!!
Von ganzem Herzen,
wir vier.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Miteinander

Schön ist es miteinander zu schweigen,
schöner miteinander zu lachen.


(Friedrich Nietzsche)

Maulwurf

"Entschuldige mal bitte!", mein Schneiderlein und ich liegen entspannt plaudernd auf zwei Relaxliegen im Außenbereich der Saunaanlage des wunderbaren Tannenhäuschens. Endlich mal familienfreie Zeit, nur für uns Muttis, juchhu!!  "Guck mal da!", mein Schneiderlein richtet sich leise auf und schaut aufmerksam auf den eben noch makellos grünen Rasen. Die Erde bebt und eine vorwitzige kleine Maulwurfsnase kommt zum Vorschein. Bei genauerem Hinschauen erkennt man, dass drei fette Regenwürmer auf der Flucht vor ihm sind. Schnell schlängelnd versuchen sie dem Maulwurf zu entkommen. Doch nicht nur der kleine Maulwurf ist auf der Jagd. Denn plötzlich, wie aus dem Nichts, hüpft ein kleines Rotkehlchen vorbei und schwuppdiwupp ist ein Regenwurm im Schnabel des Rotkehlchen verschwunden. Man kann nun den niedlichen Maulwurf gut erkennen. "Ich habe erst gestern meinem Kleinen einen Maulwurfshügel gezeigt und gefragt, ob er schon mal einen Maulwurf gesehen hat. Hat er natürlich noch nicht.", mein Schneiderlein lächelt versonnen, "Schade, dass er jetzt nicht hier ist. Das hätte ihm gefallen!". Grinsend schaue ich mein Schneiderlein an. Da haben wir uns endlich ein paar Stunden freigeschaufelt, um uns nur mal um uns selbst zu kümmern, da vermissen wir auch schon unsere fröhliche Bande. Muttis eben, durch und durch!!

Samstag, 12. Oktober 2013

Kartoffelfest


Kartoffelfest und 300 Jahre Monterkampshof

13. Oktober 2013

von 11:00 bis 18:00 Uhr

Der Monterkampshof der Familie Weißenfels feiert sein 300 jähriges Bestehen. Diese lange und erfolgreiche Hofgeschichte nimmt die Familie zum Anlass, sich an dem Kartoffelfest aktiv zu beteiligen. So wird die Familie ihr Wohnhaus öffnen und Besuchern die Gelegenheit geben, einmal hineinzuschauen. Denn bei der Renovierung vor 18 Jahren entdeckte Familie Weißenfels einen alten Grafschafter Kieselboden. In den ist die Jahreszahl 1713 eingelassen. Schon damals entstand die Idee, das 300 jährige Jubiläum gebührend zu feiern.

Besucher haben von 11 bis 18 Uhr Gelegenheit, das Fest zu besuchen. Sie können eine Kräuterdame kennenlernen, treffen eine Schäferin, eine Korbmacherin, einen Imker, können Blumengestecke erwerben sowie Skulpturen und andere Kunstobjekte. Der Hofladen ist an diesem Tag geöffnet, verschiedene Apfelsorten können probiert werden. Höhepunkte werden der Besuch der Kartoffelkönigin und der Auftritt des Bläserchors der Jäger sein. An die Kinder ist natürlich auch gedacht, für sie steht ein Spielmobil zur Verfügung.

Für das leibliche Wohl wird reichlich gesorgt: Neben Kaffee und Kuchen werden Reibekuchen, Kartoffelsalat und gegrillte Leckereien in verschiedenen Variationen angeboten.


Monterkampshof Obstplantage
Petra und Arne Weißenfels

Vluyner Str. 33
47506 Neukirchen-Vluyn

Die dicksten Kartoffeln

Der dümmste Bauer 
hat die dicksten Kartoffeln.

(Redensart)

Freitag, 11. Oktober 2013

Zehn zahme Ziegen

Zehn zahme Ziegen
ziehen zehn Zentner Zucker
zum Zoo, zuper.

(Zungenbrecher)


Mangoldsalat mit Ziegenkäse



"Mmmh, das sieht aber lecker aus!", mein Göttergatte schließt die Augen und zieht den Duft des Ziegenkäse durch seine Nase, "Und das riecht so gut!" "Wie hast du das denn gezaubert?!", mein Göttergatte sieht mich fragend an. "Verrate ich nicht!", antworte ich lächelnd. Aber Euch kann ich es ja sagen: Ich habe Mangold- und Rucola-Salat gewaschen und auf einem großen Teller angerichtet. Dann habe ich frisch gepflügte Himbeeren darüber verteilt, die Ziegenkäserolle geviertelt und den Käse in der Mikro (für 2 Minuten) erwärmt, bis der Ziegenkäse leicht verlaufen ist. Den warmen Ziegenkäse habe ich anschließend auf dem Salat verteilt und auf jedes Stück Käse ein paar Tropfen Honig gegeben. Ganz zum Schluss habe ich noch einen Schuss Balsamico mit Preiselbeernote darüber verteilt. "Mmmh, ist das lecker!", meint mein Göttergatte mit vollem Mund.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Apfelbäumchen

Selbst wenn ich wüsste,
dass morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

(Martin Luther)

Apfelsterne



"Mama, kannst du mir bitte einen Apfel aufschneiden?!", mein Kleiner brüllt durch die Küche. "Bitte?!", frage ich einbissel genervt, "Was sind das denn für neue Sitten? Seit wann schneiden wir denn Äpfel auf?!" "Der wird so gegessen, wie er ist!", bestimme ich unwirsch. "Ich will ihn ja gar nicht essen!", mein Kleiner hält mir den Apfel entgegen, "Ich will dir was zeigen!". "Das wird ja immer doller.", grummele ich. "Ach bitte, Mama! Das ist was ganz Schönes. Versprochen!", mein Kleiner hüpft vor mir auf und ab. Also nehme ich ein Messer und setze an. "Nein, so doch nicht!", mein Kleiner hält mich auf, "Quer!". Verwundert schaue ich ihn an und zerlege den Apfel in zwei Teile. Mein Kleiner nimmt den Apfel und hält ihn mir hin. "Apfelsterne!", singt er, "Apfelsterne. Sieht das nicht toll aus!" Ich nicke lächelnd. Mein Kleiner dreht sich um, und flitzt durchs Haus. "Guckt mal! Apfelsterne.", ruft er freudig und mein Großer und mein Göttergatte bewundern gebührend die Apfelsterne, bevor sie gemeinsam den Apfel verspeisen.

Im Oktober

Kühler wehen nun die Lüfte,
länger sind die Nächte schon,
Käfer, Falter, Blumendüfte 
und die Vögel sind davon.
Arm an Blätter steh'n die Äste,
alle hat der Sturm verweht!
Krähen sind die letzten Gäste,
wenn der Bauer pflügt und sät.

Aber Früchte aller Arten,
Äpfel, Nüsse, süß und gut,
pflückt und schüttelt man im Garten,
wenn es nicht der Herbstwind tut.

(Josef Leitgeb)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Freuden

Die Welt ist voll
von kleinen FREUDEN,
die Kunst besteht nur darin,
sie zu sehen, 
ein Auge dafür zu haben.

(Li Taipo)

Ein Geschenk



"Ddddrriinnnggg!!!" Dauerklingelton. Mein Kleiner kommt aus der Schule und hat es wohl sehr eilig. Ich öffne die Tür, doch statt der erwarteten Information: "Ich muss Pipi!" ertönt ein ganz gelassenes "Ich habe ein Geschenk für dich!". Mein Kleiner hat sich ganz lässig in Position gestellt und sieht mich ernst an. "Das ist aber schön!", ich lächle ihn an. "Moment!", sagt er ganz würdevoll und drängelt sich ganz unwürdevoll an mir vorbei. Seine Hosentaschen sehen verdächtig ausgebeult aus. Er langt hinein und beginnt seine Schätze vor mir auf der Treppe nach oben auszubreiten. "Das ist alles für dich!", er strahlt mich an. Ich gehe in die Hocke und will meinen Kleinen zum Dank an mich drücken, doch er geht einen Schritt zurück. Mein Kleiner breitet theatralisch seine Arme aus und sagt mit extra dunkler und tragender Stimme: "Ich liebe dich!". Ich muss mir auf die Unterlippe beißen, damit ich nicht laut loslache. "Ich dich auch!", sage ich fest und ziehe ihn schnell, nun heftig grinsend, in meine Arme.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Berta hat's schwer

Ich hänge gerade draußen die Wäsche auf, da ertönt aus dem Unterholz ein fürchterliches Geschrei. Ein Huhn ist in Not. Ehe ich das Gebüsch erreiche, kommt auch schon Berta heraus gerannt. Gefolgt von Holger und Gustav, den beiden Hähnen. Das sie manchmal beim Liebesspiel Theater machen ist üblich, aber aus ihren Tönen kann ich pure Angst heraushören. Und tatsächlich, die Hähne meinen es nicht gut mit ihr. Während Holger Berta runterdrückt, hackt Gustav auf ihrem Kopf herum. Immer und immer wieder. Das arme Tier! Wenn die Zwei so weitermachen, ist sie bald tot. Dabei ist sie immer noch nicht richtig fit, seit dem Überfall vor einigen Wochen. In ungestörten Momenten sieht man noch, wie sie humpelt und ihr Flügel hängt auch noch einbissel runter. "Na, wartet!", denke ich wütend, "Da hat das Raubtier es nicht geschafft und nun müsst ihr Blödmänner das arme Tier quälen!" So schnell ich kann, bin ich bei den Dreien und jage schimpfend die Hähne davon. Ganz benommen und erschöpft liegt Berta da. Ich betrachte sie aufmerksam, aber nach ein paar Minuten berappelt sie sich und läuft ängstlich in den Hühnerstall. Nach kurzer Beratung mit meinem Göttergatten schnappen wir uns Berta und bringen sie erstmal in unserem kleinen Quarantäne-Stall unter. Zwei Tage und zwei Nächte helfen hoffentlich.

Auf Krawall gebürstet

"Sag mal, bist du heute Morgen auf Krawall gebürstet?!", forschend schaue ich mir meinen Großen an. "Wieso, Mama?", wirft mein Kleiner ein, "Der ist doch heute noch gar nicht gebürstet! Schau dir doch mal seine Haare an..."

Montag, 7. Oktober 2013

Ponk

"PPOOONNNKKKK!", ein sehr lauter, dunkler Ton hallt über den vollen Spielplatz und alle anwesenden Besucher halten für einen Moment inne. Großeltern, Eltern, Kinder suchen mit Blicken die Ursache. Sogar der momentan verlassene Hund an der Nebenbank vergisst das Jaulen. Mein Großer steht mit hochrotem Gesicht neben dem riesigen Eisengestell der Seilbahn und versucht seinen langen Stock so zu halten, dass man ihn nicht mehr sehen kann. Natürlich völlig ergebnislos.. lach!! Uups, da war das Haltegestell wohl von innen hohl. Ein super Klangkörper! Alle Eltern und Großeltern grinsen. Ein paar Väter geben lustige Kommentare ab und mein Großer wünscht sich, verlegen grinsend, dass sich der Boden unter ihm auftun würde.

Hülser Berg




"Mama, gehen wir auch die Wildschweine füttern?", mein Kleiner schaut mich bettelnd an. "Von mir aus.", antworte ich lächelnd und in Gedanken seufze ich. Die Wildschweine am Hülser Berg werden von allen Kindern mit rohen Nudeln gefüttert. Das erste Mal als wir dort waren, hat sich alles in mir gesträubt, den Tieren so ein Futter anzubieten. Deshalb sind wir auch vorher Eicheln suchen gegangen, aber unsere Eicheln haben sie verschmäht und nur die Nudeln der anderen Kindern verputzt. Was für eine Pleite. Nachdem auch die anwesenden Pfleger anscheinend nichts gegen Nudeln einzuwenden hatten, haben wir bei nachfolgenden Besuchen auch dieselbigen verfüttert. Vor den Wildgehegen am Hülser Berg gibt es eine beliebte Schänke mit einem großen Spielplatz und der war gestern überfüllt. Eltern, Großeltern, Kinder, Hunde und sogar Pferde sorgten für ein wildes Durcheinander. Auch meine Jungs ließen es sich nicht nehmen und bespielten den Spielplatz mit Hingabe, obwohl das Durchschnittsalter der Kinder eher bei zwei bis fünf Jahren war. Dann ging es auf den Lehrwanderweg und wir kamen an diversen Schautafeln und Gehegen vorbei. Es gab viel zu entdecken: Rotwild, Damwild, Wildschweine, Zapfen, Pilze, Bucheckern, Esskastanien, Eicheln, bunte Blätter und natürlich Stöcke in den verschiedensten Größen. Die Sonne blinzelte durch die hohen, altehrwürdigen Bäume und wenn nicht soviel Volk (einschließlich uns) im Wald unterwegs gewesen wäre, wäre es ein perfekte Herbstausflug gewesen.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Ernte

Es findet sich alles 
in der ERNTE,
was und wie
einer gesät hat.

(Volksmund)

Erntedank

Traditionell ist bei uns in Deutschland am ersten Sonntag im Oktober Erntedank, also heute. Seinen Ursprung hat das Fest, wie die meisten unserer Feiertage, im christlichen Glauben. Die katholischen Kirche feierte dieses Fest das erste Mal im 3. Jahrhundert. Es gab jedoch keinen einheitlichen Termin, da je nach Klimazone die Ernte zu verschiedenen Zeiten eingebracht wurde. Erst nach der Reformation (1517-1648) wurde in evangelischen Gemeinden der Michaelistag (29. September) als Erntedankfesttag gewählt. 1972 legte die katholische deutsche Bischofskonferenz den ersten Sonntag im Oktober als Festtermin fest. Beim Erntedankfest dankt man Gott für seine Gaben in der Ernte. Bei der Feier werden deshalb sehr „naturverbundene“ Produkte, die traditionell bei uns angebaut und geerntet werden, wie Kartoffeln, Kürbis, Honig oder Äpfel, in den Vordergrund gestellt. Ein schönes Fest, das man gerade mit kleinen Kindern wunderbar feiern kann. Denn gerade die Gaben aus Obst und Gemüse, sowie bunte Blumen, die zum Erntedank den Altar schmücken, wecken die Neugierde unserer lieben Kleinen. Und als kleine Anmerkung: warum muss ein Erntedankfest denn in der Kirche stattfinden? Auch zu Hause kann man allerlei Gaben mit den Kindern zusammentragen und im Kreis der Familie ein feierliches "Danke schön!" an Gott und die Natur aussprechen.

Tischgebet

Jedes Tierlein hat sein Essen, 
jedes Blümlein trinkt von dir. 
Hast auch uns hier nicht vergessen, 
lieber Gott, wir danken dir.
Amen

(Tischgebet aus dem Kindergarten)

Samstag, 5. Oktober 2013

Gefilzte Eicheln



Ihr braucht:
-verschieden farbige Filzwolle
-viele, echte Eichelhütchen
-handwarmes Wasser (ohne Kind gerne etwas heißer)
-Seife und eine Reibe (oder einfach Schmierseife)
-Unterlage und Handtücher
-Noppenfolie
-Kleber (mit Heißkleber hält es am besten)

So geht's:
Zuerst müsst Ihr eine Schüssel mit warmen Wasser und geriebener Seife füllen, dann die Filzwolle in kleine Stücke reißen. Die Wolle nun hineintauchen und ausdrücken. Auf der Noppenfolie die Wolle kreisend zu einem Ball verfilzen und dann noch mal mit den Händen in Eichel-Form rollen. Die Eichel darf natürlich nur so groß werden, dass sie in ein echtes Eichelhütchen passt. Jetzt gut mit klaren Wasser spülen und trocknen lassen. Wenn die gefilzten Eicheln getrocknet sind, müsst Ihr nur noch das echte Eichelhütchen aufkleben und fertig. Niedlich, oder?!

Filzen

Ich stehe draußen im sonnigen Hof vor unserem großen Holztisch und habe meinen großen Filzkarton neben mir auf der Bank stehen. Vor mir steht eine Schüssel mit warmer, duftender Seifenlauge und ein paar Küchen-Handtücher liegen griffbereit daneben. "Mama, was machst du da?", mein Kleiner steht plötzlich vor mir. Eigentlich spielt er gemeinsam mit seinem großen Bruder und einem Freund im Haus Karten. "Ich filze.", sage ich und forme mit den Händen gerade wieder eine kleine Filzeichel. "Was soll das denn werden!", meine Kleiner kommt interessiert näher. "Filzeicheln.", antworte ich lächelnd und zeige ihm, wie eine fertige Filzeichel aussieht. Ich grinse in mich hinein, denn ich weiß jetzt schon, wie es weiter geht. "Die sind aber schön! Mama? Darf ich mitmachen?", mein Kleiner legt seinen Kopf zur Seite und schaut mich bittend an. "Na, klar!", grinse ich ihn an. Nach kurzer Anleitung meinerseits, filzt er ganz eifrig seine erste Filzeichel. So eifrig, dass man seine kleine Zungenspitze sehen kann. "Mmmh, das riecht vielleicht gut!", mein Göttergatte kommt schnuppernd um die Ecke, "Ich mag den Geruch, wenn du filzt!".

Freitag, 4. Oktober 2013

Zwiebelkuchen ohne Boden



1 kg geraspelte Zwiebeln
125 g Butter
4-6 Eier
200 g geriebenen Käse
200 g Mehl
200 g klein gewürfelter Schinkenspeck
Pfeffer nach Geschmack

Mehl, Butter, Eier mischen. Zwiebeln, Käse, Speck dazugeben. Alles gut vermengen. Auf ein Backblech geben und sofort backen. (190°C/40 Min.)

Geht rucki-zucki! Dazu schmeckt hervorragend Federweißer und ein kleiner, grüner Salat.

Zwiebelkuchenessen

"Mama? Habt ihr Lust auf Zwiebelkuchenessen?", fragend blicke ich meine Mutti an. "Na, klar!", sagt sie freudig und fügt hinzu, "Haben wir ja auch diesen Herbst noch nicht!" "Stimmt!", antworte ich grinsend (und bin heilfroh, dass es auch stimmt). "Zwiebelkuchen und Federweißer! Meine Schwiegereltern kommen auch.", teile ich ihr mit. "Da wird sich dein Papa aber freuen!", erwidert sie, "Macht dein Göttergatte wieder sein Lieblingsrezept?". "Ja, hat er vor!", antworte ich zerstreut und stelle mir in Gedanken schon mal die Einkaufsliste zusammen.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Nachbarn

Kein Mensch ist so reich,
dass er nicht seinen Nachbarn braucht.

(Aus Ungarn)

Hühnernachbar

"Hallo, Frau Nachbarin!, mein freundlicher Hühnernachbar steht am Zaun, "Ich hab' was für dich!". Er reicht mir eine volle Schüssel Himbeeren über den Zaun, aber diesmal ist kein Lächeln zu sehen. "Was ist los?!", prüfend schaue ich ihn an. "Kennst du jemanden der Hühner haben will? Ich gebe meine Hühner alle ab. Und wenn die Fränzi (seine Dackeldame, 16 Jahre) nicht mehr ist, ziehe ich aus.", ohne Luft zu holen rattert er seine Information herunter, verlegen und traurig schaut er zur Seite. Bevor ich mich von dem Schock erholen kann und eine Antwort geben kann, ergänzt er: "Ich schaffe, dass alles nicht mehr. Mir ist das alles zu groß und zu viel geworden!". Ich sehe an seinen Augen, dass er es ernst meint und hole tief Luft: "Wie soll das denn ohne dich hier gehen?!". Mir ist elend zumute. Meinem Hühnernachbarn auch. "Noch bin ich ja da!", tröstet er mich und bückt sich, um seine zahnlose und bereits taube Hündin zu streicheln.

Herbstfestival Schloss Rheydt



Garten und Genuss 

so lautet das Motto des diesjährigen Herbstfestival auf Schloss Rheydt. Schloss Rheydt präsentiert einen kunterbunten Markt für die schönen Dinge des Herbstes, der Sinne und der Genüsse. Über 130 ausgesuchte Aussteller bieten Schönes zu den Themen Kulinarisches, herbstliche Blumen und Gehölze, Kunst, Dekoratives für Haus und Garten, Schmuck, Mode und Accessoires an. Gemütliche Biergärten laden zum Verweilen und Genießen ein, auch für Live-Musik ist gesorgt.

3. BIS 6. OKTOBER 2013


Öffnungszeiten:
Donnerstag 10:00-19:00 Uhr
Freitag    10:00-19:00 Uhr
Samstag    10:00-19:00 Uhr
Sonntag    10:00-18:00 Uhr

Tageskarte: € 8,-
Kinder in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt.

Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt sogar für Ausflugstipps.. lach!! Oder Ihr macht einfach eine Garten-Markt-Rallye!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Schlossherbst auf Schloss Dyck



Datum: 03. – 06. Oktober 2013
Uhrzeit: 10 - 18 Uhr
Tageskasse:
Erwachsene              12,-- €
Ermäßigt                 9,-- €
Kinder 7-16 Jahre        1,50 €

Adresse: Schloss Dyck, 41363 Jüchen
Alternative für Navigation: Dycker Straße, 41363 Jüchen

Heute mal wieder ein Ausflugstipp, wobei ich einfach mal die Fachfrau werben lasse:
„Unser Konzept, im Herbst das Ländliche und Kulinarische zu betonen, ist auf rundum positive Resonanz gestoßen", so Ulla Illbruck von der Stiftung Schloss Dyck. „Und unsere kreativen Angebote für Kinder sind von den jungen Besuchern begeistert angenommen worden." 

Kürbisschnitzen.. zwinker, zwinker!!


Rübengeisterumzug?

"Es ist wieder Anmeldezeit!", informiere ich meine Bande. Wir kuscheln gerade gemeinsam alle auf dem Sofa. "Anmeldezeit? Wofür?", mein Großer schaut mich fragend an. "Rübengeisterumzug.", sage ich kurz und knapp. "Och, Mama! Dafür bin ich doch schon viel zu groß.", mein Großer verdreht die Augen, "Ich möchte nicht mit." Oh je, meine Befürchtungen bestätigen sich. "Ich auch nicht!", mein Göttergatte flüstert die Worte in meine Richtung. "Aber ich will mit!", kräht mein Kleiner fröhlich. Ich grinse ihn an: "Na, dann!" Erleichtert drücke ich ihn mich: "Gehen wir zwei eben alleine!" Gerade noch mal Glück gehabt. Büäh.. meine Jungs werden groß!!

Reifwerden

Die Liebe ist wie das Leben selbst,
kein bequemer und ruhiger Zustand,
sondern ein großes, ein wunderbares Abenteuer.
Ehe ist nie ein Letztes,
sondern Gelegenheit zum Reifwerden.

(Johann Wolfgang von Goethe)


Alles Liebe zum Hochzeitstag,
herzallerliebster Göttergatte!

Dein treuliebendes Weib.


Dienstag, 1. Oktober 2013

Zweimal Geburtstag

"Mama, ich glaube, heute geht es um "Geburtstag!", mein Großer packt seinen Rucksack und schaut nebenbei mit seinem kleinen Bruder "Die Sendung mit dem Elefanten". Im Vorbeigehen schaue ich auf den Fernsehen: "Ja, das sieht ganz so aus." "Ich habe zweimal im Jahr Geburtstag!", tönt mein Kleiner vom Sofa aus. "Das hättest du wohl gerne!", grinse ich ihn an. Und mein Großer fügt hinzu: "Es gibt nur ein Lebewesen, das öfter Mal im Jahr Geburtstag hat!" Er macht eine bedeutungsschwere Pause und mein Kleiner und ich schauen ihn erwartungsvoll an. "Findus! Von Pettersson und Findus!", ruft er lachend aus. Mein Kleiner und ich stimmen mit ein. Und schon werden die alten "Pettersson und Findus"-Geschichten in Erinnerung gerufen.

Findus' Pfannkuchentorte

Zutaten für Pfannkuchen (etwa 12 Stück):

5 Eier
400 ml Milch
3 EL Zucker
1 TL Salz
250 g Mehl
100 ml Mineralwasser
2 EL Butter
etwas Fett

Eier, 200 ml Milch, Zucker und Salz mit einem Mixer verquirlen. Nach und nach das Mehl unterrühren. Wichtig ist, dass keine Klümpchen entstehen. Nun den Rest der Milch und das Mineralwasser dazugeben. Alles gut durchrühren und den Teig 15 bis 20 Minuten ruhen lassen.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und circa eine Suppenkelle mit Teig dazugeben. Den Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb backen und gut abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

200 ml Schlagsahne
Marmelade, abgestimmt auf die Garnierung

Danach die Sahne steif schlagen. Die Pfannkuchen werden abwechselnd mit Sahne und Marmelade bestrichen und aufeinander geschichtet.


Zum Garnieren:

Früchte, Nüsse oder Smarties


Nimm dir Zeit

Nimm dir Zeit, zu denken - das ist die Quelle des Geistes.
Nimm dir Zeit, zu spielen - das ist das Geheimnis der ewigen Jugend.
Nimm dir Zeit, zu lesen - das ist die Grundlage der Weisheit.
Nimm dir Zeit, freundlich zu sein - das ist der Weg zum Glück.
Nimm dir Zeit, zu träumen - sie bewegt dein Gefährt zu einem Stern.
Nimm dir Zeit, zu lieben und geliebt zu werden - das ist das Vorrecht der Götter.
Nimm dir Zeit, dich umzusehen - der Tag ist zu kurz, um ihn ungenutzt zu lassen.
Nimm dir Zeit, zu lachen - das ist die Musik der Seele.

(Irischer Segenswunsch)

Liebe Silke,
wir wünschen Dir von Herzen einen ganz wunderbaren Geburtstag!
Nimm Dir Zeit, ihn zu genießen.
Alles Liebe,
von uns.