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Freitag, 31. Januar 2014

Freiheit



"Das Wetter ist so herrlich, ich lasse jetzt die Hühner in den Garten! Denkt dran: Julie darf nicht mehr in den Garten!', rufe ich laut und bestimmend durch das Haus. Schnell überquere ich die matschige Wiese und öffne das Törchen. Wenn meine Hühner Hände hätten, würden sie jetzt applaudieren. Es kommt mir so vor, als würden sie jubeln. Sie drängeln und schubsen sich gegenseitig. Jedes möchte das Erste sein. Ich schiebe mit Schwung das Törchen ganz auf und mein Hühnervolk erkämpft sich die Freiheit. Mit hüpfenden Schwanzfedern und stolz geschwelltem Kamm marschieren sie ins Freie und können ihr Glück kaum fassen. Hier ein Wurm, da ein junger Grashalm und (oh; wie wunderbar!) ein paar vergessene Vogelfutterkörner. Gustav wacht eifrig (kurz vor dem Hühnerstall) über seine Hennen. Und Hahn Holger? Der spaziert elegant mit seiner Trine durch vorderen Teil des sonnigen Garten.

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