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Samstag, 11. Januar 2014

Hühner

Ihr habt Euch sicherlich schon gewundert, warum ich in letzter Zeit so wenig über meine Hühner berichte. Aber, und das muss ich leider zugeben, meine jetzigen Hühner sind mir noch lange nicht so ans Herz gewachsen, wie meine erste Hühnerschar. Ich finde sie hübsch anzusehen, versorge sie sorgfältig und nehme dankend ihre Eier entgegen, aber ich bin nicht mehr mit meinem ganzen Herzen dabei. Dafür gab es viel zu viele Schicksalschläge. Fuchs, Hund, Katze, Hühnerhabicht und Krankheit. Zu viele Todesfälle! All' das hat mich abstumpfen lassen! Jedes Mal wenn einem Huhn etwas Schreckliches widerfahren ist, habe ich mich ein Stück weit mehr verschlossen. Besonders betroffen war ich von dem Tod meines Hahnes, Rasmus Rotbart! Obwohl er "nur" an einer Krankheit gestorben ist. Dieser Hahn hatte im Sturm mein Herz erobert und mit seiner Art und Weise nicht nur das Leben der Hühner bereichert. Manchmal ertappe ich mich dabei, sehnsüchtig aus dem Küchenfenster zu schauen, in der Hoffnung Rasmus, mit dem Schnabel an der Küchentür klopfend, zu entdecken.

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