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Donnerstag, 27. Februar 2014

Mama, die Eierdiebin.

Mit schwerem Herzen gehe ich aus dem Garten ins Haus zurück. Gerade eben habe ich Hanni von ihrem Gelege runter geschmissen und ihre körperwarmen, schon etwas schwereren Eier in der Biotonne entsorgt. "Was ist los?!", mein Göttergatte sieht mich prüfend an. "Ich habe gerade die Eier entsorgt!", sage ich mit trauriger Stimme. Mein Göttergatte schüttelt den Kopf und fügt tröstend hinzu: "Das war doch richtig so. Für noch mehr Hühner ist gar kein Platz!". Noch bevor mein Göttergatte zu Ende gesprochen hat, steht mein Kleiner empört vor mir: "Du gemeine Eierdiebin. Die armen Küken!". Tränen schießen in seine Augen und er schiebt seine Unterlippe nach vorne: "Das ist so gemein!! Gemein! Gemein!!". Auch meine Augen werden feucht, hilflos schaue ich meinen Kleinen an. "Das ist nicht gemein! Das war genau richtig so. Und außerdem, sind noch gar keine Küken im Ei gewesen, dafür hat das Huhn nicht lang genug gesessen!", mein Göttergatte springt mit ruhiger Stimme beherrscht für mich ein. Mein Kleiner wirft mir noch einen vernichtenden Blick zu, dann wendet er sich wortlos von mir ab. Ach, männo!!

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