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Montag, 31. März 2014

Flöhe

Der Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben,
aber die Möglichkeit sie zu bekommen.

(Robert Lembke)

Ein Halstuch für Julie



"Duhu??!!", ich blicke mein Schneiderlein bittend an, "Ich habe für Julie bei Dawanda ein Halstuch gekauft, aber das ist leider zu klein. Könntest du vielleicht den Snap versetzen?!". "Na, klar!", mein Schneiderlein nickt grinsend. Ein paar Tage später kommt mein Schneiderlein zum Quatschen und überreicht mir das fertige Halstüchlein. Schnell probieren ich es Julie an, doch leider ist es immer noch zu eng. Enttäuscht seufze ich. Mein Schneiderlein schaut mich verschmitzt an: "Guck mal hier rein!". Sie reicht mir eine hübsche gepunktete graue Tüte und darin sind ganz wunderbare Halstücher für Julie. Eins hübscher als das andere. "Das hatte ich mir schon gedacht.", erklärt sie lächelnd, "Da habe ich einfach schon mal ein paar Größere genäht!". Ich freue mich wie bolle! Und Julie?! Sie sieht einfach zauberhaft damit aus.. grins!! Danke nochmal!!

Sonntag, 30. März 2014

Glück

Das GLÜCK kommt zu denen,
die lachen.

(Aus Japan)

Pflanztöpfchen aus Zeitungspapier



Für alle urban-gardening-Fans hier eine kleine, wunderbare Recycling-Sache: ein kleines Pflanztöpfen aus Zeitungspapier. Ist ratz-fatz gemacht und richtig praktisch, denn man kann später die kleinen Pflänzchen samt Töpfchen in die Erde stecken.

So geht's:
Zuerst muss man ein Zeitungsblatt auseinander schneiden. Aus einer Doppelseite bekommt man acht gleichgroße Stücke. Diese Ausschnitte muss man zu einem schmalen Streifen falten, halbieren oder dritteln, je nachdem wie hoch die Töpfchen werden sollen. Und zwar so das sich die Kanten in der Mitte treffen. Nun sucht man sich ein zylindrisches Ding mit passenden Durchmesser (ich habe hier den Thermobecher für den Pausentee meines Großen genommen). Dann rollt man den Streifen fest um das Ding herum, so dass ein Teil des Streifens unten übersteht. Als nächstes drückt man das Ding mit dem Boden fest auf die Tischplatte, um den Papierboden in seine Form zu bringen. Wenn man das Töpfchen abzieht, hat man schon eine recht stabile Papierhülse. Sobald das Töpfchen mit Erde befüllt und befeuchtet ist, ist es richtig standfest.

Samstag, 29. März 2014

Trine sitzt

Seit zwei Wochen sitzt nun Trine, unser schwarzes Huhn, auf ihrem Ei. Mittlerweile sitzt sie nicht mehr alleine. Hanni, die Zwillingsschwester von Nanni, hat sich zu ihr gesellt. Gemeinsam sitzen sie in einer engen, mit Stroh gefüllten, Holzkiste. Auf einem Gelege von insgesamt ca. zehn Eiern. Denn alle paar Tage ist ein frischgelegtes Ei dazugekommen. Sowohl Trude als auch Nanni haben ihre Eier eifrig zu den beiden Glucken geschoben. Brootsharing, sozusagen (oder heißt das dann Breetsharing?!). Dieses Mal habe ich ihnen das Brutvergnügen gelassen und nun warten wir. Hibbeln ist angesagt! Mein Kleiner ist schon ganz gespannt, ob es Kükeneier waren (Kükeneier sind für ihn Eier aus denen auch tatsächlich Küken schlüpfen) oder ob es doch nur 'normale' Eier waren. In einer Woche sind wir schlauer, denn dann ist es soweit: mindestens ein Küken müsste schlüpfen...

Eine Wiese voller Primel



Seit ein paar Tagen, immer wenn meine Freundin mich und Julie mit ihrem Hund Ollie zum Spaziergang abholt, blicken wir einen kurzen Augenblick entzückt auf die Wiese gegenüber. Denn dort blühen im Moment unzählige Primeln. Und nicht in Töpfen oder in Beeten. Nein, eine ganze Wiese voller, wilder Primeln. Weiße, cremefarbene, gelbe, hell-rosa, dunkel-rosa.. alle Farben sind vertreten! Einfach wunderbar anzusehen!

Freitag, 28. März 2014

Ostercountdown

Es sind noch 22 Tage bis Ostersonntag. Ich habe heute Morgen schon die ersten Hasen hoppeln sehen.. lach!!

Martin, die Hausgans



Erinnert Ihr Euch an die Sendung "Nils Holgersson"?! Oder habt Ihr mal das Kindermärchen "Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen" von Selma Lagerlöf gelesen? Dann kennt Ihr sicherlich Martin, die Hausgans, den treuen (wenn auch oft genervten) Freund von Nils Holgersson. Ob Ihr es glaubt oder nicht, aber ich habe Martin zusammen mit Akka von Kebnekaise, der altehrwürdigen Leitgans an der renaturierten "Issumer Fleuth" getroffen. Nils konnte ich leider nirgends entdecken, aber von Martin und Akka konnte ich ein Foto machen (Akka steht links von Martin auf der Wiese). Ist das nicht einfach wunderbar?!!

Zum Inhalt der Zeichentrickserie:
Der kleine Nils Holgersson ärgert ständig die Tiere auf dem elterlichen Bauernhof und übt auch sonst ziemlich üble Streiche aus. Ein von ihm gefangenes Wichtelmännchen schrumpft ihn zur Strafe auf Daumengröße und auch der unschuldige Hamster Krümel (den gibt es nur in der Serie) bleibt nicht verschont. Nils versteht von nun an die Sprache der Tiere und schließt sich zusammen mit der Hausgans Martin den Wildgänsen an, die nach Lappland fliegen wollen. Die Reise ist gespickt mit guten Taten und vielen Abenteuer. Am Ende gewinnt Nils gutes Herz und das Wichtelmännchen erlöst ihn von seiner Strafe.

Donnerstag, 27. März 2014

Rucola-Pesto (Thermomix)

Zutaten:
180 Gramm Rucola
2-3 Stückchen Knoblauchzehen
1/4 TL Salz
1 TL gemahlenen Pfeffer
40 Gramm Parmesan gerieben
80-90 Gramm Olivenöl
4 EL Pinienkerne

Zubereitung:
Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Fett) rösten, abkühlen lassen. Rucola waschen und trocken schleudern. Dann in den Mixtopf geben, gut runterdrücken. Auf den Rucola Knoblauch, Parmesan, 4 EL Pinienkerne, Salz, Pfeffer, Öl geben und für 10 Sec / Stufe 10 pürieren

Tipp:
500 g Pasta (Linguine) kochen, abgießen und mit dem Pesto vermischen. Auf einen großen Teller ein Nest mit frischen Rucola anrichten, Pasta dazu und als Finish obenauf ein paar geröstete Pinienkerne, gehobelten Parmesan und frisch gemahlenen Pfeffer geben.

Pasta macht glücklich

Pasta macht glücklich. Woran das liegt? An den Kohlenhydraten. Sie regen in unserem Gehirn die Produktion von Serotonin an. Dabei handelt es sich um einen so genannten Neurotransmitter, um einen biochemischen Stoff also, der Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben kann. "Sei glücklich!", heißt die Botschaft, die Serotonin an die Nervenzellen aussendet. Serotonin wird von unserem Gehirn selbst produziert. Dazu sind verschiedene Stoffe, insbesondere die Aminosäure Tryptophan, notwendig. Wie viel Tryptophan in unser Gehirn gelangt, hängt ganz von unserer übrigen Ernährung ab. Je mehr komplexe Kohlenhydrate in unserer Ernährung sind, desto mehr Tryptophan gelangt auch in unser Gehirn. Am besten ist es also, wenn Kohlenhydrate zusammen mit tryptophanhaltigen Lebensmitteln gegessen werden. (Fleisch, Joghurt, Fisch und Eiern enthalten vor allem Tryptophan.) Leider wissen wir alle, das es meistens auch die Kohlenhydrate sind, die als Speck auf unsere Hüften landen. Aber was sind schon ein paar Pfunde zuviel, wenn die gute Laune überwiegt?!!

Mittwoch, 26. März 2014

Ahornblüten



"Oh, schau mal!", entzückt steht meine Freundin vor unserem jungen Ahornbaum im Garten, "Der Ahorn blüht schon!". "Der blüht?", interessiert komme ich näher, "Ich wusste gar nicht das Ahorn blüht." Meine Freundin grinst mich an. "Na, ja! Muss er ja.", räume ich verlegen ein, "Sonst gäbe es im Herbst ja keine Nasen!". Jetzt verhaspele ich mich: "Nasen, du weißt schon: die Früchte, die man auf die Nase kleben kann.." Meine Freundin grinst immer noch und nickt verständnisvoll. Gemeinsam stehen wir vor dem Baum und betrachten die unauffälligen, (aber deshalb erst recht) hübschen Blüten. "Hast du schon mal Ahornblüten gesehen?", frage ich meine Freundin. Die nickt und sagt lächelnd: "Ja, aber nur die von meinen chinesischen Ahorn. Dein Ahornbaum hat einfach noch die richtige Größe, um auch im Frühling die Blüten zu sehen!".

Urteilsvermögen

Mit zwanzig regiert der Wille,
mit dreißig der Verstand
und mit vierzig das Urteilsvermögen.
(Benjamin Franklin)


Lieber Markus,
hab' heute einen ganz wunderbaren Tag!!
Alles Liebe zum Geburtstag!
Wir vier.

Dienstag, 25. März 2014

Wackelzahn

"Mama, mein Wackelzahn wackelt ganz dolle!", mein Kleiner sieht mich schmerzverzerrt an, "Gerade als ich in mein Brot beißen wollte, hat es knack gemacht. Und jetzt hängt der Zahn nur noch an einem Faden!". Mein Kleiner reißt seinen Mund auf und neben seinen Brotresten ist eindeutig auch Blut und ein Wackelzahn zu sehen. "Iiihh!", mache ich leise und sage zu ihm: "Mund zu! Und am besten lässt du den Zahn erstmal in Ruhe!". Aber mein Kleiner gibt nicht auf, immer wieder wackelt er an seinem Zahn herum. Er dreht ihn erst in die eine, dann in die andere Richtung. Auf einmal strahlt sein ganzes Gesichtchen. Stolz hält er seinen Zahn in die Höhe: "So! Ich habe ihn! Jetzt kann ich frühstücken!". Er marschiert in Badezimmer und reinigt seinen Mund. Kurz darauf sitzt er wieder am Frühstückstisch und futtert genüsslich sein Brot auf. "Mama, tust du den Zahn nachher in mein Döschen?!", fragend blickt er mich an. Ich nicke und trinke erstmal meine erste Tasse Kaffee.

Aprilwetter im März

Gestern war hier bei uns ganz typisches Aprilwetter: kaum fielen die dicksten Regentropfen, die man je gesehen hatte, schien kurz drauf auch schon wieder die Sonne. So sehr, dass richtige Dampfschwaden über den Hof zogen. Dann folgten winzige, spitze Hagelkörner und die Sonne schien auf der anderen Seite des Gartens. Von dunkeltrübgrau bis hin zum himmelblau mit weißen Wattewölkchen; alles war zu betrachten. Die Natur ist wirklich einbissel früh dran in diesem Jahr.. grins!!

Montag, 24. März 2014

Hintergrund

Habt Ihr es auch schon bemerkt, mein Hintergrund ist weg. Ich muss jetzt erstmal schauen, was bei "shabbyblogs" los ist!!

Na, das ist ja doof:

Ups! Google Chrome konnte keine Verbindung zu shabbyblogs.com herstellen.

Ein Blog ohne Layout sieht voll langweilig aus... schmoll!! Mal abwarten! Hoffentlich, ist die Seite jetzt nicht für immer verschwunden.

Kreativität

Kreativität kann man nicht aufbrauchen. 
Je mehr man sich ihrer bedient,
desto mehr hat man.

(Maya Angelou)

Creativa



Ich war gestern mit einer lieben Freundin, meinem Schneiderlein und meiner Herzenstochter in Dortmund auf der Creativa. Der Messe für alle Kreativinteressierten, so der Veranstalter. (Sehr kreativ der Slogan.. lach!!) Wir sind direkt um neun hingefahren, damit wir auch ja den ganzen Tag haben. Wie Ihr sehen könnt, habe ich ganz wunderbare Schätze mit nach Hause nehmen können. Schnick-Schnack, einen selbstgemachten Ring, Karten, Stoffe (das sind die hübsch gefaltenen Sterne) und einen Yoyo-Maker. Und über den freue ich mich am allermeisten. Es war ein herrlicher Tag, überall gab es wunderbare Dinge und Ideen zu bewundern. Stellenweise war es sogar zu viel, dann kam der Flash.. lach!! Wir waren bis fünf Uhr dort und als wir dann wieder (mit wehen Füßen) im Auto saßen, um nach Hause zu fahren, hatten wir alle ein zufriedenes Grinsen im Gesicht!!

Sonntag, 23. März 2014

Der Segen von Kloster Kamp

Wer in unserer Gegend lebt, dem sind diese geflügelten Worte ein Begriff  "den Segen von Kloster Kamp erhalten"! Aber woher stammt der eigentlich diese Redensart? Wir hier wissen alle, dass der "Segen vom Kloster Kamp" kein erfreuliches Ereignis ist, denn welche Mutti hat früher nicht mal mit dem "Segen vom Kloster Kamp" gedroht.. lach!? Die Antwort ist in den Archiven des Klosters zu finden. "Der Segen von Kloster Kamp" kommt von der Abmahnung, die die Pächter erhielten, wenn sie den Pachtzins schuldig blieben. So berichtet M. Dicks in "Die Abtei Camp am Niederrhein", dass Papst Nikolaus IV. (1288-1292) auf Bitten von Abt Giselbert (1272-1298) anordnete, die säumigen Zahler notfalls durch kirchliche Strafen zur Zahlung zu zwingen! (Vgl. Dicks, Seite 183)

Kloster Kamp



Das Kloster Kamp ist die erste Zisterzienserabtei auf deutschsprachigem Boden und ist der Ursprung des heutigen Stadtteils Kamp. Sie wurde am 31. Januar 1123 durch zwölf Mönche gegründet, die aus dem lothring'schen Kloster Morimond kamen. Morimond, heute nur noch eine Ruine, war ein Tochterkloster des Klosters in Citeaux (gesprochen „Zitoo“), das dem Orden seinen Namen gab. Ihr Gründer, der heilige Bernhard von Clairvaux, war mit dem Kölner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenburg befreundet und sandte ihm auf sein Bitten hin die Mönche unter ihrem Abt Heinrich I. zwecks Gründung eines Klosters zu. Die Stiftungsurkunde berichtet: „Wir haben ihnen jenen einsamen Ort übergeben, der allgemein Camp genannt wird (aus lat. Campus = Feld) übergeben“. Die Abtei gelangte bereits in den ersten Jahrhunderten nach ihrer Gründung zu großen Erfolgen. Von hier aus verbreiteten die Mönche ihr großes Wissen über die Landwirtschaft. Sie führten den eisernen Pflug ein, das Spalierobst, den Salat und die Weinbergschnecke. Ja, sogar die Windmühlen und das Sauerkraut sind keine Erfindungen der Holländer oder der Bayern, die Mönche aus Kamp haben dies in der Welt verbreitet, so sagt man. Eine ansehnliche Zahl von Neugründungen ist aus diesem Kloster Kamp hervorgegangen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch weit in den baltischen Raum hinein bis nach Riga wurden über 40 Töchter- und Enkelklöster gegründet. Somit ist das Kloster Kamp zu einem westlichen Kulturträger für den damals noch nicht christianisierten Osten geworden. Nach einer Zerstörung im Truchsess-Kölnischen Kriege (1582-1589) wurde die Abtei erst um 1648, nach dem Westfälischen Frieden, wieder aufgebaut und erlebte eine Periode ihres größten Glanzes. In diese Zeit fiel auch die Gründung des berühmten Terrassengartens unter Abt Franziskus Daniels. Doch 1802 wurde die Abtei im Rahmen der Säkularisation unter napoleonischer Herrschaft aufgelöst. Die Abtei verfiel, es blieben nur die Kirche und der ehemalige Krankentrakt des Klosters stehen, die Kirchenschätze wurden in aller Herren Länder verstreut, die Mönche vertrieben. Der letzte Mönch der Abtei, Friedrich Michels, wurde als Pfarrer von Kamp eingesetzt. Sein Grab befindet sich auf dem sehenswerten Friedhof an der Zufahrt zum Kloster. 1823 kam die ehemalige Abtei durch eine Neuregelung der Bistumsgrenzen an das Bistum Münster. Es sollten aber über 150 Jahre vergehen, bis wieder klösterliches Leben auf Kamp herrschte. 1954 zogen feierlich Karmeliter-Mönche ein, die der Bischof von Münster nach Kamp berufen hatte. Sie führten bis Anfang 2003 die ehrwürdige Abtei nun als Kloster, bis auch sie aufgrund Nachwuchsmangels das Kloster aufgaben. Wiederum gab es einen letzten Mönch auf Kamp, Pater Georg, der vom Bischof die Aufgabe bekommen hatte, das Kloster mit Unterstützung der Stadt in ein geistig-kulturelles Zentrum umzuwandeln, sein Aufenthalt endete im Juli 2010. Seit dem gibt es kein klösterliches Leben mehr auf dem Kamper Berg.

Samstag, 22. März 2014

Issumer Ostermarkt

Plakat Ostermarkt 2014 in Issum

Letztes Jahr: "Es ist wieder Ostermarkt in Issum!", informiert mich meine Schwiegermama. "Wie schön!", antworte ich lächelnd, "Wie sieht es aus? Sollen wir hin?". Sie nickt grinsend. Auf geht's! Wir erfreuen uns an dem hübsch gelegenen His-Törchen (eine winzig kleine, alte Ritterburg) und betrachten die vielen hübschen Keramiken und schönen Floristikarbeiten rund um den Ostertisch. "Mama?! Darf ich auf das Karussell?!", mein Kleiner steht mit leuchtenden Augen vor mir. "Na, klar!", antwortet mein Göttergatte statt meiner und beide trotten zur Kasse. "Ich gehe schon mal die Hühner und die Hasen gucken?", informiert uns mein Großer und Oma ruft hinterher: "Nimm den Opa mit!". "Sollen wir gleich ein Crepe essen?", fragt mein Kleiner, der noch glänzende Augen von seiner Karussellfahrt hat, "Mmh! Mit Nutella!". "Prima Idee!", erwidert mein Göttergatte und Opa fügt hinzu: "Nee, lieber 'ne Bratwurst!". "Wir wollen noch eben Tulpen kaufen!", erkläre ich schnell, grinse verschwörerisch meine Schwiegermama an und gemeinsam schlendern wir den Verkaufsstand an. "Wir sind dann am Bastelstand!", bestimmt mein Großer, "Ich möchte noch was aussägen!". "Oh, ja! Ich auch!", ruft mein Kleiner und hüpft hinter seinem großem Bruder her. "Bleibt zusammen! Bei dem Gedränge geht ihr sonst noch verloren!", besorgt, aber wohlgemut schaue ich den Beiden hinterher.

Ostercountdown

Es sind noch 28 Tage bis Ostern. Meine Fenster sind (fast) alle geputzt, jetzt kann ich anfangen österlich zu dekorieren.. lach! Gestern habe ich im Internet Perlhühnerfedern und Wachteleier bestellt. 60 Stück an der Zahl, denn in großen Mengen sind sie einfach viel billiger. Mein herzallerliebster Göttergatte schüttelt verständnislos den Kopf: "60 ausgeblasene Wachteleier?!! Für was brauchst du 60 Wachteleier?". "Zur Deko, zum Basteln...", murmele ich verlegen leise. Uupps.. da bin ich wohl einbissel über das Ziel hinausgeschossen.. grins schief!

Freitag, 21. März 2014

Welttag der Poesie

"Kleiner! Weißt du was bald für ein Tag ist?", frage ich meinen Kleinen und hoffe auf Interesse. "Nein, was ist denn bald für ein Tag?", kommt die neugierige Frage meines Kleinen sofort zurück. Ja, auf meinen Kleinen ist verlass..lach! "Am 21. März ist der Welttag der Poesie!", erkläre ich ihm umgehend und fahre weiter mit meiner Erklärung fort, "An diesem Tag geht es um Gedichte und kleine Verse! Magst du mit mir mal ein Gedicht schreiben?". "Ja...!", mein Kleiner macht zwar eine Schnute, ist aber immer noch interessiert. Ich erkläre ihm wie man ein Elfchen schreibt und er wendet sein neues Wissen direkt an. Ein kleines wunderbares Elfchen landet auf dem Papier. Welttag der Poesie! Schön, nicht wahr?! Diesen wunderbaren Gedenktag hat die Unesco ins Leben gerufen, um vor allen Dingen Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit zu geben der Welt der Poesie näher zu kommen und sich einmal ausführlich mit Gedichten zu befassen. Das ist, wie ich finde, eine ganz fabelhafte Idee!

Das Elfchen



Kumpel
der Nick 
Sandkasten Lego Schach
Wir sind beste Freunde
Spielen!

(Dieses Elfchen hat mein Kleiner für seinen besten Freund geschrieben!)

Ein Elfchen hat immer einen bestimmten Aufbau. Es beginnt in Zeile 1 mit einem Wort über eine Idee oder Eigenschaft. In Zeile 2 mit zwei Wörtern geht es um eine Person oder einem Gegenstand mit Artikel davor. Zeile 3 hat drei Wörter, hier wird beschrieben was passiert. In Zeile 4 geht es in vier Wörtern um dich selbst oder deine Gefühle. Zeile 5 ist für das passende Schlusswort bestimmt.

Donnerstag, 20. März 2014

Ein Fuchs



Wir spazieren in aller Frühe mit den Hunden durch den Kamper Wald entlang der Ley und genießen diesen wunderbaren, sonnigen, frühlingswarmen Morgen. Auf einmal scheuchen die jungen Hunde auf der Ley ein Entenpärchen auf. Laut quakend fliegen die Enten in die Höhe und unzählige Wassertröpfchen schimmern im Gegenlicht. Einfach herrlich! Nur einen kurzen Augenblick später läuft flink ein Fuchs vom Bach weg, über den Weg, dem Wald entgegen. Wir alle verharren regungslos, auch die Hunde stehen still und beobachten das bildhübsche, rotbraune Geschöpf das unseren Weg kreuzt. Der Fuchs huscht schnell den Hang hoch und verschwindet in seinem Bau unterhalb eines Gestrüpps. "Hast du das gesehen?", frage ich ungläubig meinen netten Begleiter, "Ein Fuchs. Ein Fuchs. Ein echter Fuchs!".  Der grinst mich an: "Ja, das ist ja toll!". Angeregt unterhalten wir uns den Rest des Weges über unser kleines Naturerlebnis. Ein Fuchs hier bei uns in freier Wildbahn ist schon was Besonderes. Ich kriege mich vor Freude fast gar nicht mehr ein. Den ganzen Morgen jauchze ich innerlich vor mich hin: "Ein Fuchs. Ein Fuchs. Ein echter Fuchs. Ich habe heute Morgen einen echten Fuchs gesehen!!"

Ist denn schon Sommer?

Es klingelt an der Tür. Ein Freund meines Großen steht vor der Tür: "Ist der Große da?". "Ja, kleinen Augenblick!", lauthals rufe ich den Namen durchs Haus und marschiere wieder in meinen Garten. Es dauert eine Weile, da kommt mein Großer zur Hintertür die Treppe runter in den Hof gesprungen, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. Ungläubig schaue ich ihn an. Seine nackten Füße stecken in seinen Gartenclogs, er trägt eine siebenachtel Hose und ein T-Shirt mit kurzen Ärmeln. "Eh, Großer! Wie schaust du denn aus?! Ich glaub, du spinnst!", ich schüttele den Kopf, "Ist denn schon Sommer?!". Mein Großer greift nach seinem Fahrrad und grinst mich an. "Nee, aber Früüühhhllliiinnnggg!!", trällert er, schwingt sich auf seinen Drahtesel und fährt mit seinem Kumpel auf und davon. Ich klappe meinen Mund wieder zu und prussel grinsend weiter im Garten herum.

Frühlings-Tagundnachtgleiche

Der Frühlingsanfang ist astronomisch der Zeitpunkt, an dem die scheinbare geozentrische Länge der Sonne 0° beträgt. Damit steht sie auf dem astronomischen Ausgangspunkt der Ekliptik (hierbei handelt es sich um die Ebene der Erdbahn um die Sonne). Und heute ist es soweit!! Es ist Frühling!! Gleichzeitig ist es auch der Zeitpunkt, an dem die Sonne ihre mittlere Deklination erreicht, es herrscht eine sogenannte Tagundnachtgleiche (Tag und Nacht sind gleich lang). Die Sonne steht nun auf ihrem Weg nach Norden auf 0° Breite, über dem Äquator. Frühlingsanfang ist also immer auch der Tag der Tagundnachtgleiche. Hört sich romantisch an, gelle?!! Frühlings-Tagundnachtgleiche.

Mehr Zeit



Ich fragte eine Schnecke,
warum sie so langsam wäre.
Sie antwortete, dadurch hätte sie
mehr Zeit, die Welt zu sehen.

(Wolfgang J. Reus)

Mittwoch, 19. März 2014

Die Eier

Die Eier sollten das Huhn
nicht belehren wollen.

(Russisches Sprichwort)

Glucken

"Sag mal, was machst du denn da am Hühnerstall!", streng schaue ich meinen Kleinen an. "Mama, ich wollte doch nur mal gucken, wo das schwarze Huhn geblieben ist!", verteidigt sich mein Kleiner sofort. "Und wo ist es geblieben?!", fragend schaue ich meinen Kleinen an. "Es sitzt.", gibt er mir freundlich Auskunft, "Auf einem Ei!". Ich seufze. "Und Mama!", jetzt schaut er stirnrunzelnd zu mir herauf, "Dieses Mal bleibt das Ei im Nest!". Er stemmt seine Arme in die Hüfte und sagt betont streng: "Dieses Mal klaust du keine Küken-Eier! Verstanden?!". Aarghhh...

Missionsarbeit

Wir sitzen gemütlich in einem Cafe und feiern den Geburtstag meines Schwiegerpapas. Eine liebe, ältere Tante erzählt mir eifrig von ihrer Missionsarbeit in Afrika. Angeregt unterhalten wir uns auch über die Ortsarbeit in ihrem kleinen Städtchen. (So, und wer schnell pikiert ist, sollte bitte nicht mehr weiterlesen!) Bedauernd schaut sie mich an und erklärt: "Wir hatten ja auch eine >Lepra-Gruppe<, aber die hat sich mittlerweile aufgelöst!". Innerlich kichernd, beiße ich auf meine Unterlippe und versuche nicht laut herauszuplatzen. Die engagierte Tante führt weiter aus: "Wir brauchen wirklich Nachwuchs, die alten Mitglieder sterben mittlerweile weg!". Och, männo. Die Tante ist ganz betrübt und in mir brodelt ein Lachen. Ich reiße mich kräftig zusammen und teile mein Bedauern mit. Die >Lepra-Gruppe< hat sich aufgelöst. Seid mir nicht böse, aber das war Situationskomik vom Allerfeinsten.. grins! Asche über mein Haupt!!

Dienstag, 18. März 2014

Ein Herz

Ein Hund ist ein Herz auf vier Pfoten.

(Irisches Sprichwort)

Glückspilz



Hat Julie nicht ein zuckersüßes neues Halsband?! Es ist rot-weiß kariert, mit einer hellblauen Fliegenpilz-Bordüre, zu dem ist noch ein Sticker aufgenäht mit der Inschrift "Glückspilz". Ein kleiner Anhänger mit einem geprägten Glückskleeblatt baumelt auch noch daran. Einfach niedlich!! Ich habe es gesehen und musste es einfach haben. Wir beide sind doch echte Mädchen.. grins!!

(Und nein, es ist immer noch kein Schäferhund auf der Ahnentafel zu finden.. kicher!!)

Das neue Lebensjahr

Wenn jemand allemal tagtäglich
so freundlich ist und so verträglich
und herzlich, ohne sich zu zieren,
dann wird man gerne gratulieren:
Das neue Lebensjahr sei heiter;
Glück sei der ständige Begleiter!


Zum Geburtstag wünschen wir Dir,
lieber Opa Klaus,
alles, alles Liebe!

Wir vier.

Montag, 17. März 2014

Drahtkorb mit Hornveilchen



Auch schnell gemacht! Man nehme einen kleinen Drahtkorb und polstere ihn gut mit Moos aus. In den Korb stelle man zwei Hornveilchen und bedecke die Erde gut mit Moos. Noch ein paar Ästchen, ein Schneckenhaus, Federn, eben ganz wie es Euch beliebt. Und schon habt Ihr einen weiteren kleinen Frühlingsgruß!!

Sonntag, 16. März 2014

Wünsche zur Taufe

Sonnenschein und fröhlich sein,
Regenbogen und glücklich sein
Lebensglück und zufrieden sein,
Zuversicht und nie alleine sein. 


Liebe Matilda,
Dein Leben soll voll von Liebe sein.

Frosch, Unke oder Kröte



"Was für ein hübsches Konzert!", grinsend schaue ich meinen Göttergatte an. Wir wandern gemeinsam mit Hund Julie (und ohne Kinder, die waren mit Freunden unterwegs.. schade eigentlich!!) durch die Leucht entlang der Erlenbruchwald-Lichtung dem kleinen Niedermoor entgegen. Mein Göttergatte versucht gerade Julie zur Räson zu bringen und hat nur ein kleines Lächeln für mich über. Es scheint hier in diesem feuchten Waldgebiet riecht es für Hunde einfach köstlich. "Die quaken gar nicht richtig, es hört sich eher wie ein Fiepen an!", stelle ich interessiert fest, "Was meinst du? Ob es Frösche sind? Oder Unken? Vielleicht Kröten?". Mein Göttergatte drückt mir die Leine in die Hand und geht in die Hocke. Was für ein Getümmel! Einzelne Tiere oder auch zwei Tiere, sich huckepack nehmend, schwimmen durch das kalte, dunkle Wasser oder verweilen an, im Wasser liegenden, Ästen. "Ich weiß es nicht!", antwortet er schließlich und zückt sein Handy um ein paar Fotos zu schießen. Vielleicht habt Ihr ja eine Idee, um welche heimische Amphibie es sich hierbei handelt??!

Der Froschkönig

»Was hast du vor, Königstochter, du schreist ja, dass sich ein Stein erbarmen möchte.« Sie sah sich um, woher die Stimme käme, da erblickte sie einen Frosch, der seinen dicken, hässlichen Kopf aus dem Wasser streckte. »Ach, du bist’s, alter Wasserpatscher«, sagte sie, »ich weine über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.« »Sei still und weine nicht«, antwortete der Frosch, »ich kann wohl Rat schaffen, aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole?« »Was du haben willst, lieber Frosch«, sagte sie.

(Gebrüder Grimm)

Erlenbruchwald und feuchte Waldlichtung in der Leucht



Im Osten unseres ausgedehnten Waldgebiets "Die Leucht" findet man eine kleine (etwa einhundert Meter breite), verwunschene Niedermoorrinne. Ein Naturschutzgebiet, das auf mehr als einen Kilometer Länge mit seinem Erlenbruchwäldern, Feuchtbrachen, Kleingewässern, dem Bachlauf der Saalhoffer Ley und angrenzenden Laubwaldbeständen zum Betrachten einlädt. Ein Teil des Biotops wird von einem sehr nassem Erlenbruchwald eingenommen und besticht durch seine Vielfalt: Nassbrachen, Kleingewässer und Feuchtgebüsche sind hier zu finden. Geht man weiter südlich kann man Weiden-, Eschen-, Eichen- und Pappelbestände bewundern, genau wie altholzreiche, naturnahe Buchen- und Eichenbestände. Ehemals nasse Bereiche werden von Erlen- und Moorbirkenbeständen eingenommen. Das Gebiet zeichnet sich durch seinen hohen Artenreichtum aus, es kommen zahlreiche gefährdete Pflanzenarten vor und gerade jetzt im Frühling wimmelt es vor heimischen Amphibien.

Samstag, 15. März 2014

Trampolin



"Jungs!", rufe ich durchs Haus, "Ich brauche eure Hilfe!". "Für was denn?!", mein Großer antwortet unerwartet sofort, mein Kleiner ruft zurück: "Moment, ich muss das noch zu Ende hören!". Trotzdem bleibe ich bei meiner Lautstärke und füge hinzu: "Ich will das Trampolin sauber machen. Und es wieder nach vorne in den Garten holen, da vor dem Wäldchen steht es zu weit weg!". "Gute Idee!", bemerkt mein Großer und ist schon zur Hintertür hinaus. Bewaffnet mit Besen und Schaufel folge ich ihm grinsend, er hat sogar daran gedacht Gummistiefel anzuziehen. Los geht es. Wir versuchen erst die dicke Schicht Tannennadeln mit dem Besen zu beseitigen, doch es ist ein mühseliges Unterfangen. Mein Großer legt wie Wickie den Finger an die Nase und schlägt vor: "Sollen wir das Trampolin einfach mal umkippen, dann fliegen die Nadeln schon mal auf eine Seite?!". Gesagt, getan. Wir beide wuchten das schwere Ding hoch, doch die Nadeln bleiben kleben. Beherzt greift mein Großer nach dem Besen und klopft kräftig mit dem Besen gegen das Trampolin. Es klappt. Die Nadeln lösen sich. Mittlerweile ist mein Kleiner da und erteilt emsig Anweisungen: "Hier noch. Da noch. Und hier auch noch!". Mein Großer verdreht die Augen. Unerwartet kommt mein Göttergatte früher nach Hause und muss direkt mit anfassen. Gemeinsam tragen wir das Ungetüm näher ans Haus. Dort wo der Swimmingpool im Sommer steht ist eh ein rundes Loch in der Wiese und somit der richtige Platz für unser Trampolin. Mein Kleiner löst die Verankerung der blauen Umrandung und zerrt sie herunter. "Die muss auch noch sauber gemacht werden!", bestimmt er. Mein Göttergatte seufzt und statt dem er seine unerwartete freie Zeit genießen kann, steht er mit Gummistiefeln und Hochdruckreiniger im Hof und reinigt die Umrandung. Fertig! Nun noch wieder festgemacht und auf geht es: Jauchzend und jubelnd hüpfen und springen die Kinder auf dem Trampolin herum. Und das geht nun schon seit drei Tagen so, jede freie Minute wird genutzt. Wie wunderbar!! Gut, dass wir das alte Trampolin heran geholt haben... freu!!

Ostercountdown

Heute sind es noch 35 Tage bis Ostersonntag! Bei mir hat sich schon der eine oder andere Holzhase eingefunden und ein paar bunte Eier hängen am Strauch. Mehr noch nicht. Aber dafür habe ich die ganze Woche im Garten geprusselt. Vertikutiert, Rasensamen verteilt und den Rechen geschwungen. Jetzt kann der Osterhase kommen und schon mal seine Verstecke begutachten..lach!!

Freitag, 14. März 2014

Magnolie



"Darf ich mal ein Foto von Eurer Magnolie machen? Sie ist so wunderschön!", lächelnd schaue ich meinen Nachbarn von gegenüber an. "Na, klar!", grinst er zurück, "Geh ruhig in den Garten. Nächste Woche ist sie eh verblüht!". Bedauernd sieht er mich an. "Stimmt!", erwidere ich mitfühlend, "Schade drum! Aber jetzt ist sie echt ein Blütentraum!". Mein Nachbar nickt und fügt hinzu: "Wenn das nicht wäre, hätte ich sie längst schon gefällt!" "Bloß nicht!", rutscht es mir entsetzt raus. "Nee, nee! Die bleibt stehen. Keine Sorge!", grinst mein Nachbar mich freundlich an. Da stehe ich nun und fotografiere voller Wonne diesen wunderbaren Baum, ca. sieben Meter ist die Magnolie hoch und eben so breit. Eine hellrosafarbene Blüte reiht sich an die Nächste. Und das noch vor einem wolkenlosen blauen Himmel! Einfach traumhaft schön!!

Tulpenmagnolie

Ist die Magnolie nicht ein wunderbarer Baum?! Und dazu noch sehr robust! Mehr als 230 unterschiedliche Arten sind mittlerweile bekannt. Nichtsdestotrotz sind auch viele Tulpenmagnolienarten vom Aussterben bedroht. Die Tulpenmagnolie wird vielerorts als Gartenmagnolie, Sternmagnolie oder schlicht und einfach als Tulpenbaum bezeichnet und ist insbesondere in Amerika wie auch in östlichen Bereichen Asiens beheimatet. Die herrlichen, angenehm duftenden Blüten der hierzulande vorkommenden Tulpenmagnolie entzücken noch jeden Betrachter. Schade nur, dass die Blütezeit von nicht allzu langer Dauer ist. Mit ein wenig Glück blüht die Magnolie aber vielleicht noch ein zweites Mal im Jahr. Die Blüten können weiß, dunkelrot, hellrosa, leuchtend pink oder auch violett sein. In jedem Fall sind sie schon aus der Ferne sichtbar und tragen auf ihre Art dazu bei, dass Frühlingsgefühle geweckt werden... lach!. Der eigentliche „Hauptteil“ der Tulpenmagnolie ist die oftmals sehr üppige Krone, die mit einer schier unendlichen Zahl Blüten besetzt ist. Leider blühen sie nur für wenige Tage im Jahr; noch dazu sind sie ungemein kälteempfindlich. Überhaupt schätzt die Magnolie windgeschützte, sonnige oder auch halbschattige Standorte. Wenn darüber hinaus die Bodenverhältnisse leicht sauer, nährstoffreich, lehmhaltig und nicht zu trocken sind, kann man sicher sein, dass der Baum sehr gut gedeihen wird. Es empfiehlt sich darüber hinaus, regelmäßig Blättermulch beizugeben oder zwei Mal jährlich Kompost hinzuzufügen. Außerdem macht es Sinn, das Erdreich regelmäßig zu lockern, damit die Nährstoffe bzw. Sauerstoff und Feuchtigkeit tiefer in den Boden eindringen können. Bevor eine Tulpenmagnolie neu eingepflanzt wird, muss sichergestellt sein, dass der Boden tiefgründig und locker ist, weil sich das Wurzelwerk des Baumes gern sehr weit unterirdisch ausdehnt. So sehr es die Tulpenmagnolie zu schätzen weiß, wenn sie gepflegt und kontinuierlich mit Nährstoffen, Sonne und Feuchtigkeit versorgt wird, so wenig erforderlich ist dennoch ein regelmäßiger Rückschnitt der Zweige. Da es bis zu zwei Jahren dauern kann, bis ein Steckling Wurzeln zieht, ist es sinnvoll, sich ein Magnolie aus der Gärtnerei zu holen.

Donnerstag, 13. März 2014

Frühlingstemperaturen

Ich habe mal hier im Blog nachgeschaut, wie warm es im letzten Jahr war. Und was glaubt Ihr, was ich da am 13.03.2013 im Post "Außenthermometer" gefunden habe?? Es waren minus zehn Grad!! Kaum zu glauben, oder?! Gestern Nachmittag waren bei uns plus 19 Grad und das im Schatten! Wow!! Kein Wunder, dass die Natur in diesem Jahr schon drei Wochen weiter ist als üblich. Aber leider soll es schon ab Samstag wieder kälter werden und regnen, deshalb nutzt die Chance und ab in die Sonne!!

Ritter Rost



Für meine beiden Jungs steht schon lange fest: Ritter Rost ist das beste Kinderbuch und Hörspiel überhaupt. Nicht nur die Illustrationen sind überaus liebevoll gezeichnet, auch die Geschichten sind einfach spitze und das Ganze wird auch noch mit fetziger Musik kombiniert. Einfach wunderbar!! Ritter Rost ist der Titel einer Reihe von Kinderbüchern mit Musical-CD von Jörg Hilbert und Felix Janosa. Zum Inhalt der Bücher-Reihe:
Ritter Rost ist ein ganz seltsamer Ritter. Er beschreibt sich selbst folgendermaßen:

"Mein Vater hat mich hergestellt
aus dem schönsten Schrott der Welt.
Statt Cola oder Dosenbier
trinke ich Maschinenschmier.
Der schönste, stärkste, klügste Mann
In Süd und West und Ost.
Ja, so bin ich
der Ritter Rost."


Allerdings sieht er sich nur so, denn eigentlich ist er ein feiger, aber liebenswerter Angeber, der sich ständig von seiner Mitbewohnerin, dem Burgfräulein Bö, aus der Patsche helfen lassen muss. So ist sie es, die an seiner Stelle auszieht, um den frechen Drachen Koks zur Raison zu bringen oder andere Abenteuer für den Blechritter bestehen muss. Ritter Rost, Bö mit ihrem sprechenden Hut und Koks, der Drache wohnen gemeinsam in "Schrottland" auf einer Eisernen Burg:

"Tief im Fabelwesenwald,
da steht sie mittendrin,
aus Eisen, Stahl und Zinn:
die Ritterburg im Fabelwesenwald,
im tiefen Fabelwesenwald."


Alle Daumen hoch, weiter so und herzlichen Glückwunsch zum 20. Jubiläum!!

Happy Birthday, lieber Rosti!

1. Bö und Koks: Viel Glück und viel Segen, 
viel Sonne, wenig Regen, 
dass du gesund bleibst, ja, das wünschen wir dir. 
Viel Freude und Lachen, 
viel alle diese Sachen, 
zum Gratulieren sind wir alle jetzt hier! 

Ritter Rost: Ich fühl mich schrecklich alt, schon 
die Knochen morsch und kalt schon, 
das ist nicht schön, ich muss mal sehn, 
so kann das nicht mehr weitergehn. 
Was mach ich nur? Ich fahr zur Kur 
nach Schrottland oder Eisenach, 
ich fühl mich alt, 
ich fühl mich schwach! 
2. Bö und Koks: Gesund und nie krank sein, 
nie dick und immer schlank sein, 
Geburtstagsgaben, aber bloß nicht zu knapp. 
Gesundheit und Wohlsein 
und etwas wen’ger Hohlsein, 
und gib uns jetzt von deiner Torte was ab! 

Ritter Rost: Ich fühl mich grau und schrumplig, 
auf beiden Beinen hump’l ich, 
das ist nicht schön, ich muss mal sehn, 
so kann das nicht mehr weitergehn. 
Ich bin ein Wrack, mein Arm ist schlapp, 
mit mir geht es nur steil bergab! 
Es geht hinab, 
hinab ins Grab. 
3. Bö und Koks: Behalte die Haare, 
leb’ siebenhundert Jahre, 
denk an die Kräfte deiner Jugend zurück. 
Bleib brav und bescheiden, 
dann könn’ wir dich auch leiden 
und gib uns mal vom deinem Kuchen ein Stück! 

(Jörg Hilbert)

Mittwoch, 12. März 2014

Von Kleinem

Das ist groß und schön,
von Kleinem glücklich 
zu werden.

(Jeremias Gotthlef)

Dienstag, 11. März 2014

Der Frühling

Mit duftenden Veilchen komm ich gezogen,
auf holzbraunen Käfern komm ich gebrummt,
mit singenden Schwalben komm ich geflogen,
auf goldenen Bienen komm ich gesummt.
Jedermann fragt sich, wie das geschah:
Auf einmal bin ich da!


(Mascha Kaleko)

Osterpotpourri



Ihr möchtet ein kleines Osterpotpourri verschenken? Oder einfach nur Euren eigenen Gartentisch verschönern? Dann habe ich hier eine Idee für Euch:

Ihr braucht:
eine kleine Kartoffel- oder Mandarinenkiste
etwas Klarsichtfolie
Moos, verschiedene Sorten
ein Hornveilchen
ein Vogelpärchen aus Ton, oder anderem Material
Federn, Schneckenhäuser, Ästchen
ausgeblassene Eier

So geht's:
Zuerst verteilt Ihr in einer, mit Folie ausgeschlagenen, kleinen Kartoffelkiste einbissel Moos. Dann stellt Ihr in eine Ecke das Hornveilchen, die Erde muss gut mit Moos bedeckt werden. Nun kommt die Deko hinzu: ein paar ausgeblasene Eier, Vögel, Schneckenhäuser und was Euch sonst noch so in der Natur in die Hände fällt, arrangiert Ihr gefällig in der kleinen Kiste. Schon ist Euer Osterpotpourri fertig. Schlicht, aber hübsch?! Gelle?!

Montag, 10. März 2014

Fastenzeit adé!

War das nicht ein traumhaftes Wochenende?!! Die Sonne schien den ganzen Tag und man bekam den Eindruck, man wäre im Urlaub. Einfach wunderbar! Aber die Sache hatte für mich auch einen Hacken: anstatt das ich, wie ich es vorhatte, gefastet habe, habe ich so richtig geschlemmt. Denn leider ist mir der Start der Grillsaison dazwischen gekommen...seufz schwer! Angrillen war angesagt! Und nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Stadt wurde anscheinend angefeuert. Egal wohin man roch, es duftet aus allen Gärten nach Holzkohle und Gegrilltem. Da war es wirklich schwer zu widerstehen.. grins schief!! Wie dem auch sei: "Auf ein Neues!".

Ostercountdown

In nachbarschaftlichen Gärten kann man seit dem Wochenende schon die ersten bunten Eier an den Sträuchern baumeln sehen. Es sind noch genau 40 Tage bis Ostern...Und, wann fangt Ihr mit der Osterdeko an!?

Sonntag, 9. März 2014

Raus, raus, raus

Dicke Hummeln brummeln träge. Erste Zitronenfalter tanzen leuchtend gelb in der warmen Frühlingssonne. Hellgrün blühen Baum und Busch. Weiß bebt die Schlehe in ihrer Blütenpracht und blaue Perlhyazinthen zittern im lauen Wind. Kein Wölkchen trübt den hellblauen Frühlingshimmel.

Da hilft heute nur eins: raus, raus, raus!! Der Frühling ist da!

Guten Morgen, Sonnenschein

Guten Morgen, Guten Morgen
Guten Morgen, Sonnenschein
Diese Nacht blieb dir verborgen
Doch du darfst nicht traurig sein

Guten Morgen, Sonnenschein
Nein du darfst nicht traurig sein
Guten Morgen, Sonnenschein
Weck mich auf und komm herein

(Nana Mouskourie)

Samstag, 8. März 2014

Die "Alte Schmiede"

Am Abteiplatz unseres altehrwürdigen Klosters liegt die "Alte Schmiede". Das Haus wurde um 1880 erbaut und war bis 1946 (wie der Name schon erahnen lässt) eine Schmiede. Vor einigen Jahren wurde das heutige Restaurant liebevoll restauriert. Es hat eine anheimelnde und ansprechende Atmosphäre: Herrliche Cotta-Fliesen ergänzen die rohen alten Wände und die derben Holztische verleihen dem Raum einen rustikalen Charakter. Die verschiedenen Stühle und die schlichte Dekoration geben dem Restaurant den nötigen Shabby-Chic. Der Schankraum der "Alten Schmiede" ist sehr klein, deshalb ist unbedingt erforderlich, zu reservieren. Wer direkt am knisternden Kamin sitzen möchte, sollte sich in der Winterzeit auf den Weg machen; wer sich direkt noch das Kloster anschauen mag, kann auch im Sommer im kleinen Biergarten des Restaurants schmausen. Die "Alte Schmiede" hat eine feine kleine Karte und ich muss sagen, es war echt lecker! Schon alleine die Zutaten der einzelnen Gerichte waren eine wahre Augenweide und Gaumenfreude: Mangold, retro Karotten (lach!), Staudensellerie, Steinpilze.. einfach mmmhhh!

Handmade-Markt



"Das wäre doch auch was für dich!", eine liebe Freundin lächelt mich an. Wir (ehemaligen Spielgruppen-Muttis) sitzen in einem gemütlichen kleinen Restaurant direkt am Kloster und klönen. "Was denn?!", frage ich interessiert. Ich hatte das Gespräch nicht verfolgt, da ich mit meinen direkten Tischnachbarin gequasselt habe. "Der Handmade-Markt in der Turbinenhalle in Oberhausen! Das ist auch so ein Dawanda-Markt. Die magst du doch so gerne!". "Wann denn?", frage ich erfreut. "Jetzt am Sonntag!", informiert sie mich schnell, "Ich habe gehört, der soll ganz toll sein!". "Oh, das ist er ganz bestimmt!", nicke ich freudig, "Ich liebe diese DIY-Märkte!".

Handmade-Design-Markt
09.03.14
Turbinenhalle
Oberhausen
ab 11 Uhr
Eintritt frei!

Freitag, 7. März 2014

Der Eisvogel

Eisig ist es. Nebelschwaden wehen über's Feld und die Sonne versucht zaghaft sich durch den Nebel zu kämpfen. Die Goorley plätschert leise am Wegesrand entlang und Dampf bildet sich über den kleinen Bach. Julie und ich laufen im Gleichklang. Bis auf Vogelgezwitscher ist alles still, aus den Schrebergärten hört man ab und zu einen Hahn krähen und Wildkaninchen mümmeln auf der anderen Seite des Baches das silbrig-weiß glitzernde, gefrorene Gras. Wir kommen an Schwarzerlen, Schlehen und blühenden Haselbüschen vorbei. Aber auch ein Weidenkätzchen und eine wunderbar gelb austreibende Kornellkirsche stehen am Wegesrand. An den Heckenrosen sieht man schon wieder das erste Grün ausschlagen. Die abgesägten Weiden sehen im Nebel auf eine schaurige Art und Weise verwunschen schön aus. Plötzlich nehme ich dicht über dem Wasser eine Bewegung wahr. Ein schillernder eisblauer Pfeil schießt an uns vorbei. Ach, wie schön! Da haben die Rodungsarbeiten den Eisvogel doch nicht verjagen können.

Wilde Wutz



"Die wilde Wutz ist fertig!", der Patenonkel unseres Kleinen kommt lachend in den Garten. In seinen Händen trägt er die Einzelteile der neuen Sitzfläche unseres Wipp-Pferdes. "Oh, wie schön! Die Wutz sieht ja toll aus. Die hat ja sogar Backen!", ich bewundere ausgiebig die wilde Wipp-Wutz. Während ich im Garten einbissel herumbuddele und die Hunde, Ollie und Julie, vergnügt im Garten toben, schraubt der Patenonkel die wilde Wutz zusammen. "Da bin ich aber gespannt, was mein Patenkind dazu sagt!", der Patenonkel räumt zufrieden sein Werkzeug ein. "Ja, ich auch!", stimme ich lächelnd zu. Endlich ist es soweit unser Kleiner kommt singend von der Schule nach Hause. "Komm doch bitte hintenrum ins Haus!", bitte ich ihn gespannt. "Warum denn?", mein Kleiner runzelt die Stirn. "Geh einfach!", sage ich grinsend, nehme schon mal seinen Tornister entgegen und mache die Haustür wieder zu. "Was denn?!", mein Kleiner kommt hüpfend um die Hausecke, sein Blick schweift durch den Garten. "Oh, mein Wipp-Pferd ist wieder fertig!!", jubelt er, "Das ist ja gar kein Pferd mehr, sondern ein Wildschwein!". Aufmerksam betrachtet er die wilde Wutz. "Cool!", ist das einzige richtige Wort, das ihm einfällt. In Null Komma Nix sitzt er auf seiner neuen Wipp-Wutz und die wilde Jagd geht los!

Donnerstag, 6. März 2014

Spatzen



"Oh, wie wunderbar! Ihr habt ja ganz viele Spatzen hier im Efeu!", ich grinse meine Freundin an und betrachte ihr hübsche Hausbegrünung. "Ja!", erwidert sie stolz, "Schön, nicht wahr?!". Ich nicke eifrig zur Bestätigung, denn in den letzten Jahren waren hier bei uns kaum noch Spatzen zu finden. "Die bauen ja schon ihre Nester! Da musst du ab und zu einbissel Heu von den Kaninchen fallen lassen!", schlage ich ihr lächelnd vor. Meine Freundin lacht mich an: "Mach ich doch schon! Ein wenig Heu, Hundehaare, Moosflechten aus dem Rasen, alles was zum Nestbau taugt, lege ich in Reichweite auf den Boden! Das werden die super flauschigsten und kuschligsten Spatzennester überhaupt!". Wir beide grinsen uns verschwörerisch an. Willkommen im Spatzenparadies!!

(Seht Ihr ihn? Den kleinen Spatz?! Links unterhalb der Regenrinne?)

Der Haussperling

Der Haussperling (Passer domesticus) ist ein kleiner, braun-beige-grauer Singvogel. Er wird auch Spatz genannt. Spatzen sind Singvögel und gehören zur Familie der Sperlinge. Die Haussperlings-Männchen sind auf dem Rücken braun, beige und dunkel gefärbt. Die Kopfoberseite ist braun bis rostrot, die Wangen und der Bauch sind grau, von den Augen zum Nacken läuft ein braunes Band und auf der Kehle tragen sie einen dunklen Latz. Die Weibchen und die jungen Spatzen sind etwas weniger stark gefärbt. Und während der Mauser von August bis Oktober sind auch die Männchen ziemlich unscheinbar. Haussperlinge werden etwa 14,5 Zentimeter groß, die Flügelspannweite beträgt 24 bis 25 Zentimeter und sie wiegen 25 bis 40 Gramm und treten fast immer in kleineren Scharen auf. Die Heimat der Haussperlinge war ursprünglich im Mittelmeer-Raum und in den Steppengebieten Vorder-Asiens. Heute gibt es Haussperlinge fast auf der ganzen Welt. Die Europäer haben sie zum Beispiel nach Amerika und Australien mitgebracht, wo sie sich inzwischen überall ausgebreitet haben. Nur in Ost- und Südostasien, am Äquator, in Island und in den ganz kalten Gebieten Skandinaviens gibt es keine Spatzen. Haussperlinge fühlen sich dort am wohlsten, wo sie alte Häuser oder Bauernhöfe mit reichlich Nistplätzen finden. Außer Nischen und Spalten in Häusern bewohnen sie auch Hecken, üppige Hausbegrünungen oder dichte Bäume. Sie brauchen auch Sandkuhlen für ihr ausgeprägtes Sandbad und klares frisches Wasser. Auf der ganzen Welt gibt es 36 verschiedene Sperlingsarten. Von den Haussperlingen selbst gibt es viele verschiedene Rassen. Spatzen werden meistens nur vier oder fünf Jahre alt.

Mittwoch, 5. März 2014

Ostercountdown

So, meine Lieben, es sind noch genau 45 Tage bis Ostersonntag. Der Ostercountdown startet: Fastenkur, Frühjahrsputz, Bastelprojekte, Osterdekoration und was sonst noch alles so ansteht. Auf geht's!!

Fastenzeit

Die Fastenzeit dauert vom 05. März bis 15. April 2014. Als Fastenzeit wird im Christentum der mehrwöchige Zeitraum der Vorbereitung auf Ostern bezeichnet. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Dienstag vor Ostern. (Die Sonntage werden bei der Zählung herausgenommen, da an ihnen nicht gefastet wird.) Warum gerade 40 Tage? Der biblische Hintergrund für die Festsetzung der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte, ist das Fasten Jesu in der Wüste. Die 40 Tage erinnern aber auch an die 40 Tage der Sintflut. An die 40 Jahre, die das Volk Israel durch die Wüste zog. An die 40 Tage, die Mose auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes verbrachte oder an die Frist von 40 Tagen, die der Prophet Jona der Stadt Ninive verkündete, worauf diese ein Fasten und Büßen ausrief, das Gott bewog, sie nicht untergehen zu lassen. Es sind biblisch gesehen also immer 40 Tage lang Entbehrungen durchzustehen, bis Gott einem wieder gewogen ist.

Eis

"Mama? Hast du immer noch so dolle Halsschmerzen?", mein Großer schaut mich mitleidig an. "Ja.", krächze ich, mehr kann und will ich nicht sagen. "Du, arme Mama! Ich fahre noch mal eben schnell weg!", informiert er mich und ehe ich antworten kann, ist er auf und davon. Minuten später. "Bin wieder da!", ruft mein Großer durchs Haus, "Kleiner, komm mal runter. Es gibt Eis!". Ich höre ihn in der Küche klappern und kurz drauf kommt mein Großer zu mir ins Wohnzimmer, in seinen Händen balanciert er zwei Schälchen mit Eis. Mein Kleiner dackelt, den Löffel schon im Mund, hinterher ihm her. "Bitte schön!", strahlt mein Großer mich an, "Eis hilft immer bei Halsschmerzen!".

Dienstag, 4. März 2014

Rosenmontagsumzug

"Wir treffen uns um 15.00 Uhr bei uns. Okay?!", mein Schneiderlein weist uns Freunde an, "Das letzte Mal waren wir viel zu früh. Da haben zwei Stunden in der Kälte gestanden!". Ja, das stimmt! Nicht nur für die Kinder war das einfach zu lange, wir stimmen alle zu. Rosenmontag 14.30 Uhr, das Telefon klingelt: "Ihr müsst euch beeilen, der Zug ist schon an der Ecke!", höre ich die aufgeregte Stimme meines Schneiderleins sagen. Ach, du Schreck! Ja dann mal los, wie gut das die Kinder schon mit der Verkleidung angefangen haben. Schnell male ich meinem Großen noch seine Indianer-Kriegsbemalung auf und feuere meinen Kleinen an. Vor lauter Aufregung klebt er sich sein Cowboy-Bärtchen verkehrt herum über die Lippen. Macht nix! Und los.. Mein Schneiderlein erwartet uns schon vor der Haustür und schickt uns direkt weiter: "Die Anderen sind schon los, ich warte nur noch auf meine Eltern!". Die letzten hundert Meter bis zur Ecke rennen wir, mit einer Hand halte ich meinen Froschhut fest, mit der anderen unseren Kleinen. Karnevalsmusik schallt uns entgegen und schon von weiten sehen wir unsere Freunde. Der Bollerwagen mit der kleinen Johanna sieht schon von weitem hinreizend aus, er ist rundherum mit Luftballons und kleinen Wimpeln geschmückt. Endlich sind wir da, ein paar Wagen haben wir verpasst, aber das ist nicht schlimm. Vor Aufregung und vor lauter Freude es doch noch geschafft zu haben, haben wir alle rote Wangen und glänzende Augen. Die Stimmung ist ausgelassen und färbt wohl auf die Kamelle-Werfer ab. So großzügig waren sie noch nie. Grinsend blicke ich in die Runde: ein kleiner Feuerwehr-Mann, eine Biene, ein Marienkäfer, ein Polizist, ein Ninja, ein Clown, eine kleine Prinzessin, ein Hippie, ein Musketier, der Tod, ein Zauberer, ein Cowboy und ein Indianer stehen freudig "Helau!" rufend um mich herum. Aber nicht nur die Kinder haben sich verkleidet, sondern auch die meisten Erwachsenen haben wenigstens einen verrückten Hut auf. Der Zug staut sich gerade und eine Musikkapelle hält direkt vor unserer Nase, nach kurzem Geplänkel beendet der Kapellmeister das gespielte Lied und mit Getöse wird für unseren kleinen Geburtstagspolizisten "Hoch soll er leben!" zum Besten gegeben. Wow, was für ein Karnevalsgeburtstag! Wer hat sowas schon erlebt?!

Viele Narren

Ob's warm, ob's kalt, in jedem Fall
viel Narren gibt's im Karneval!

(Sprichwort)

Montag, 3. März 2014

Frühlingstablett



Gestern Abend bin ich ruhelos durchs Haus geflitzt und habe ein paar frühlingshafte Dekosachen zusammen gesucht. Verschiedene Gläser für die Teelichter, kleine Väschen mit Drahtbügel und Schneeglöckchen aus dem Garten. Zum Schluss habe ich alles einfach auf mein altes Zink-Tablett aus den 90igern gestellt und fertig ist mein Frühlingstablett. Es leuchtet einfach wunderbar! Kicher.. besonders die Gänseblümchengirlande, um zwei der Gläser gewunden, finde ich einfach entzückend!

Sonne, Mond und Sterne

Lieber Sam!
Sonne, Mond und Sterne, 
alles ist weit in der Ferne.
Doch was wir wünschen, ist ganz nah:
Ein glückliches, gesundes, neues Lebensjahr.

Alles Liebe zum 5ten Geburtstag!
Wir vier.

Sonntag, 2. März 2014

Ein ganzes halbes Jahr

So, ich habe gerade eben den Roman von Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" beendet. Gestern habe ich mit dem Buch angefangen und konnte es einfach nicht mehr weglegen. Es ist herzzerreißend, sowohl komisch als auch unendlich traurig. "Was ist denn passiert?!", mein Göttergatte kniet auf einmal vor mir. Ich sitze draußen im Hof in der Sonne und heule mir die Augen aus dem Kopf. "Es ist so schrecklich traurig und gleichzeitig so wunderschön!", und erzähle ihm kurz die Inhaltsgeschichte: Es fängt damit an, dass im Prolog der tragische Verkehrsunfall des jungen, erfolgreichen Will geschildert wird und erzählt dann die Geschichte von der liebenswerten, aber ziemlich verrückten Lou, die gerade ihren Job verloren hat. Beide treffen aufeinander und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, der ganz besonderen Art. Wunderbar geschrieben & einfach bittersüß!! Also, falls Ihr vorhabt, Euch auch die Augen auszuheulen, dann holt Euch dieses Buch... und vergesst nicht Eure Taschentücher zurecht zu legen!!

Samstag, 1. März 2014

Ohne Würfel

Fußball ist wie Schach,
nur ohne Würfel.

(Lukas Podolski)

Das Bauerndiplom

Ein lautes Gepolter ist im Hausflur zu hören. "Aha!", denke ich, "Die Jungs sind wieder da!". "Stell' dir mal vor!", ruft mein Göttergatte mir entgegen, "Unser Kleiner hat heute sein Bauerndiplom gemacht!". "Ähäh! Ähäh!", singt mein Kleiner (Ähäh, ist die coole Form von 'Ja, habe ich!'). "Das ist ja klasse!", rufe ich zurück. Mein Kleiner hüpft mir entgegen. Ich reiche ihm feierlich die Hand und gratuliere: "Herzlichen Glückwunsch!". Wir grinsen uns an und ich füge hinzu: "Super gemacht!". Mein Kleiner nickt und sieht voll und ganz zufrieden mit sich aus.

So, und wer sich jetzt fragt, was wohl ein Bauerndiplom ist, dem soll gesagt sein, dass es nicht die erste Prüfung zum Landwirt ist (kicher!), sondern die erste Prüfung beim Schach. Zuerst kommt das Bauerndiplom, dann das Springerdiplom und so weiter. Beim Bauerndiplom lernt man alle Figuren plus Schlagen en passant (das Schlagen im Vorbeigehen mit dem Bauern) und außerdem gehören schon Begriffe wie Rochade, Patt und Matt dazu. Für mich als Nichtspieler sind das allerdings nur böhmische Dörfer.. grins schief!