banner

Mittwoch, 30. April 2014

Beltane

Ein ganz besonderes Fest der alten Kelten ist das Beltane-Fest, das bis heute immer am 1. Mai gefeiert wird. Beltane bedeutet "helles Feuer", da es sich aus den Silben "Bel" und "tine" zusammensetzt. "Bel" ist das keltische Wort für "hell" oder "glänzend", "Tine" war die Bezeichnung für das Feuer. Das Beltane-Fest kennzeichnete das Ende des Winter und den Beginn der Sommerzeit. Die Herden wurden aus ihrem Winterquartier auf die fruchtbaren Weiden getrieben und um das Vieh vor Krankheiten und Unheil symbolisch zu schützen, führten es die keltischen Priester zwischen zwei Feuern hindurch. In der Nacht davor glaubten sich die Menschen der Anderswelt besonders nah. Hier ist wahrscheinlich auch der Ursprung der Walburgisnacht zu finden. Mit den Hügelfeuern wollte man sich vor dem Einfluss der Feen und Dämonen bewahren. Die Nacht zum 1. Mai war auch unseren germanischen Vorfahren heilig. Allerdings fürchteten sich diese nicht vor Dämonen, sondern freuten sich über das wiedererwachte Leben. Überall grünte und blühte es und auf den Weiden tummelten sich die ersten Kälber und Lämmer. Deshalb veranstalteten sie ein großes Frühlingsfest, welches ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen sollte. Heute noch gelebte Traditionen wie den Tanz in den Mai oder das Maibaumsetzen haben hier wohl ihren Ursprung. Im mythologischen Sinne galt der 1. Mai als Hochzeitstag des Germanengottes Wotan (oder auch Odin genannt) mit seiner Frau Freya. Da Freya die germanische Göttin der Liebe, des Frühlings, der Fruchtbarkeit und des Zaubers ist, ist es ein Abend der Zügellosigkeit. Diesem Beispiel folgten in vergangenen Beltane-Nächten viele der jungen, noch unverheirateten Paare.

verfrühlingt

wilde kraft
die schwarze erde
aufbricht
hymnen aus grün
dazwischen vogelgezwitscher
freya die göttin des frühling
ist erwacht
(Ursula Gressmann)

„Gartenwelt“ Schloss Rheydt



Da ich heute einbissel schreibfaul bin, lasse ich einfach mal den Veranstalter sprechen:

>Wieder einmal lässt der Frühling sein blaues Band durch die Lüfte flattern. Auf der Gartenwelt ist dies bei weitem aber nicht das Einzige was flattert – genießen Sie die Greifvogelschau oder entdecken Sie auf dieser verkaufsoffenen Veranstaltung besondere Blumen und Gehölze, traumhafte Kompositionen für Tisch und Tafel und vielfältige Dekorationen. Lassen Sie sich von erlesenem Schmuck, Stilvollem aus edlen Stoffen und durch die Düfte der Provence verführen. Verbringen Sie einen entspannten Tag vor der malerischen Kulisse von Schloss Rheydt und informieren Sie sich dabei über die aktuellen Trends rund um Haus, Hof und Garten.<

Öffnungszeiten "Gartenwelt":
Donnerstag, 1. Mai 2014, 10:00 bis 19:00 Uhr
Freitag, 2. Mai 2014, 10:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 3. Mai 2014, 10:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag, 4.Mai 2014, 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt: Tageskarte € 8,00
(Kinder in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt)

Hunde sind nicht gestattet.

Dienstag, 29. April 2014

Es pieselt

Habt Ihr heute schon mal nach draußen geschaut? Es regnet und regnet. Es pieselt geradezu. 9,80 l/m²/pro Tag wurden für heute gemeldet und genauso schaut es auch aus. Aber ich werde nicht verzagen und mir Mark Twain zu Herzen nehmen. Eine Runde mit den Hunden wird bestimmt gut tun. Mir und den Hunden.

Spaziergang durch schlechtes Wetter

Nichts kann einem die Tür zu sich selber besser öffnen,
als ein Spaziergang durch schlechtes Wetter.

(Mark Twain)

Maiglöckchen



Schaut mal was ich im Garten gefunden habe: Maiglöckchen!! Trallalla!! Die müssen die Attacke meines Vaters im letzten Jahr überstanden haben.. freu!! Noch sehen sie nicht besonders üppig aus, aber das kommt schon noch im Laufe der Zeit.

Montag, 28. April 2014

Versäumt

Zur Arbeit ist kein Bub geschaffen,
Das Lernen findet er nicht schön;
Er möchte träumen, möchte gaffen
Und Vogelnester suchen gehn.
Er liebt es, lang im Bett zu liegen.
Und wie es halt im Leben geht:
Grad zu den frühen Morgenzügen
Kommt man am leichtesten zu spät.

(Wilhelm Busch)

Schulbeginn

"Mensch, Großer! Jetzt steh' endlich auf. Ich war schon dreimal da, um dich zu wecken!", ich rüttle an meinem Großen herum, "Aufstehen!". Mein Großer macht noch nicht mal die Augen auf und versucht sich von mir weg zu drehen. "Los jetzt! Aufstehen!", vergeblich unternehme ich noch einen Versuch. Schließlich gebe ich auf. Ich laufe die Treppe nach unten, bleibe im Türrahmen zum Wohnzimmer stehen und schüttele den Kopf. Mein Kleiner liegt zusammengerollt unter einer kuscheligen Decke auf der Couch. Augen zu. Was für ein Schulbeginn.. stöhn!! Hinter mir ist ein Schluffen zu hören, mein Großer hat es geschafft aufzustehen. Er drängelt sich an mir vorbei und fällt direkt neben den Kleinen auf das Sofa, greift nach dem anderen Ende der Kuscheldecke und schließt erschöpft die Augen. Aargh.. diese Ferien waren echt zu kurz!

Sonntag, 27. April 2014

Erste Ästchen



"Hast du gesehen?!", unser Patenonkel sitzt quatschend mit meinem Göttergatten im Hof. Ich komme gerade die Treppe herunter und grinse begrüßend in seine Richtung: "Was denn?". "Es sprießen die ersten kleinen, grünen Ästchen an den Kopfweiden entlang des Wandelweges!". "Tatsächlich?!", frage ich erst ungläubig und füge dann freudig hinzu: "Das ist ja toll! Nein, habe ich noch nicht. Da werde ich mir die Bäume bei meiner nächsten Runde mal genau anschauen!". 

Landregen

Leicht fällt der Regen,
lullt mich ein mit sanftem Rauschen.
Die Erde atmet auf,
man kann hören, wie gierig sie trinkt.

Die Tropfen trommeln, ganz leise
und sacht,
sie beruhigen die Welt,
die innere und die äußere,
sie wiegen mich in den Schlaf.

(Akira)

Samstag, 26. April 2014

Acker

Wer den Acker pflegt,
den pflegt der Acker.

(Volksgut)

Ackerhelden



Seit kurzem gibt es hier bei uns in der Gegend ein neues Angebot: Die 'Ackerhelden'. Was sind 'Ackerhelden'? Bei den 'Ackerhelden' kann man mit verschiedenen Biogemüsesorten vorbepflanzte Ackerstücke mieten, auf denen man zwischen Mitte Mai und Ende November frisches Biogemüse ernten, neu säen, pflanzen und mit den eigenen Händen ackern kann. Die Idee Biogemüseacker vorzubereiten und dann anschließend zur vermieten, hatten zwei Jungs aus Essen. Man mietet einen Gemüseacker für eine Saison und ist dann für seinen Acker zuständig. Für einen ganzen Sommer ist man dann stolzer Besitzer eines eigenen Biogemüseackers. Das Team der 'Ackerhelden' bereitet den Acker im Frühjahr professionell vor und bepflanzt ihn mit über 20 verschiedenen Gemüsesorten: Mangold, Kartoffeln, Pastinaken, Kohlrabi, Salat und noch vieles mehr. Die Versorgung mit Wasser und Pflege des Ackers übernimmt man selber. Alle notwendigen Gerätschaften, wie Harken oder Gießkannen stehen an Ort und Stelle zur Verfügung. Ein geniales Konzept! In Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zu ackern, bei Fragen jemanden mit Ahnung an seiner Seite zu wissen und anschließend auch noch Biogemüse zu ernten. Für mich hört es sich sehr verführerisch an. Aber bin ich das? Wenn mir soviel an eigener Bioernte liegen würde, hätte ich dann nicht schon lange meinen eigenen Garten mehr nutzen können?! Einen Garten für die Kinder, den habe ich bestellt und versorgt bekommen. Aber einen ganzen Acker? So gerne ich auch anders wäre, und ich die Idee wirklich super finde, ich bin anscheinend zu faul.

Freitag, 25. April 2014

Tag des Baumes

Heute ist der 'Tag des Baumes'. Dieser Tag ist dem Baum des Jahres gewidmet. Der Baum des Jahres 2014 ist die Trauben-Eiche (Quercus petraea), auch als Winter-Eiche bekannt, da die Blätter oft bis zum Winter am Baum bleiben. Sie kann über 1.000 Jahre alt werden. Im Gegensatz zur Stiel-Eiche sind bei der Trauben-Eiche die Früchte fast ungestielt, eben “traubig”. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Traubeneiche erstreckt sich über fast ganz Europa außer Spanien, Nordskandinavien und Nordosteuropa. Sie ist ein Baum der Zukunft, denn die vorhergesagte Klimaveränderung macht ihr wenig aus. Der deutsche 'Tag des Baumes' wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten gemeinsam im Bonner Hofgarten an diesem Tag einen Ahorn. Begonnen hat der Tag des Baumes als der amerikanischen Journalist Julius Sterling Morton am 10. April 1872 einen "Arbor Day-Resolution"-Antrag an die Regierung von Nebraska stellte, der binnen 20 Jahren in den ganzen USA angenommen wurde. An diesem Tag werden seitdem in den USA traditionell Baumpflanzungen durchgeführt. Ich finde es persönlich eine schöne und sehr sinnvolle Idee. Denn ein neugepflanzter Baum ist immer zukunftweisend: Zunächst spendet er zwar nur wenig Schatten, erzeugt für die Umgebung noch nicht viel Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit und fängt nur geringe Mengen von Umweltgiften ein. Aber er wird immer größer und kräftiger werden und seine Aufgabe immer ernst nehmen und das über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte hinweg: Unsere Kinder und Kindeskinder werden von ihm profitieren. Sie werden auf gesunde Bäume und Pflanzen ebenso sehr angewiesen sein wie wir, wahrscheinlich sogar noch mehr.. leider!

Kükenstube



Schaut Euch mal diese vorwitzigen kleinen Racker an! Mittlerweile sind die Küken drei Wochen alt und mit jedem Tag lernen sie etwas Neues dazu. Scharren, picken, locken. Auch erste Flugversuche kann man beobachten. Es ist schon lustig, wie verschieden die Küken sind: das ganz dunkle Küken (das gerade einen langen Hals macht) ist besonders neugierig, geradezu waghalsig. Das graue Küken ist ein kleiner Schisser und das zartgelbe Küken wird schon flügge. Wenn man genau hinschaut, kann man bei ihm schon richtige Federn erkennen. Ich bin gespannt, wer welches Geschlecht hat. Aber da hilft nur eines, abwarten!

Blütenfest und Bienennest

Bei den Clostermännern auf dem Neuhollandshof ist wieder was los:
Ein Erlebnis für die ganze Familie, mit Aussaat der Bienenweide, Feuertopf für flammende Suppe und feurigen Fisch und Trommelwirbel...

26. April 2014, 10 - 15 Uhr
auf dem Neuhollandshof

Eintritt frei!

Demeter Obstplantage Clostermann, Jöckern 2, 46487 Wesel

Donnerstag, 24. April 2014

Eine Stille

Es gibt vielerlei Lärm,
aber es gibt nur eine Stille.

(Kurt Tucholsky)

Rote Lichtnelke



Die Rote Lichtnelke (Silene dioica), auch Rotes Leimkraut oder Taglichtnelke genannt, gehört zu der Gattung der Leimkräuter (Silene) innerhalb der Familie der Nelkengewächse. Die Rote Lichtnelke ist in Europa und Westasien heimisch. Und natürlich hier bei uns im Garten auf meiner Wildkräuterwiese direkt hinter meiner Wäscheleine.. lach! Sie wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen und Wäldern auf lockeren Böden an sonnigen oder halbschattigen Standorten. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die ganzrandigen Blätter sind oval-länglich. Die rosa bis dunkelroten Blüten erscheinen zwischen Mai und November und haben einen Durchmesser von etwa 20-25 mm. Die zarten Blüten sind leider geruchslos und nur am Tag geöffnet. Aus den Blüten entwickeln sich von Herbst bis in den frühen Winter die Samen die in einer kugeligen Kapselfrucht zu finden sind. Die Samen der Roten Lichtnelke werden im frühen Frühling direkt ins Freiland gesät. In der Heilkunde werden die zu Brei zerstoßenen Samen zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt (wobei ich bisher hier bei uns am linken Niederrhein in meinem ganzen Leben nur eine einzige ungiftige Blindschleiche gesehen habe.. lach!). Die Wurzeln der Roten Lichtnelke wurden früher wie Seife benutzt. In Italien soll das Kraut gemeinsam mit Ricotta auch in Ravioli gefüllt werden. Das kann ich mir allerdings nicht vorstellen..grins.

Mittwoch, 23. April 2014

Der Sex der Pinguine

"Mama, ich muss dir was ganz Wichtiges erzählen!", mein Kleiner sieht mich ernsthaft an. Es ist Schlafen-Geh-Zeit und ich mache gerade sein Nachtlicht an. "Aber das wird dir nicht gefallen!", warnt er mich vor. Ich halte in meiner Bewegung inne und betrachte ihn aufmerksam. "Was ist denn los?". "Also.", mein Kleiner holt tief Luft, "Es gibt Pinguin-Frauen, die machen mit fremden Pinguin-Männern Sex. Für Steine!". Sprachlos, mit offenen Mund schaue ich meinen Kleinen an: Bitte, was?? Sex?! Bisher wusste ich noch nicht mal, dass mein Kleiner dieses Wort kennt. Ich klappe meinen Mund zu und beiße mir auf die Unterlippe, denn ein herzhaftes Lachen perlt schon hoch. Ich reiße mich zusammen. Geschäftig schüttele ich nochmal sein Kopfkissen auf und frage dann vorsichtig nach: "Was machen die?". Mein Kleiner nickt verständnisvoll und fügt erklärend hinzu: "Ja. Und wenn sie fertig sind, bekommen sie dafür einen Stein für ihr Nest.".

Julie's Halstuch


Juchu.. mein Schneiderlein war da und wir haben gemeinsam meine neue Nähmaschine erforscht. Als kleine Übung habe ich für Julie ein neues Halstuch genäht. Es war noch ein kleines bissel Stoff von Mathildas Ostergeschenk übrig. Fröhliche 'Frühlingspilze' schmücken jetzt auch unseren Derwisch.. freu!! Danke für's Mitprusseln!!

Dienstag, 22. April 2014

Slagline



Mein Großer steht abwartend neben mir, sein kleiner Bruder ist gerade an der Reihe. Ich streiche seine langen Haare aus seinem bereits erhitzten Gesicht und frage neugierig: "Und wie findest du, was der Osterhase für euch versteckt hat?!". "Cool!", erwidert er grinsend und obwohl seine Beine noch vor Anstrengung wackeln, versucht er erneut auf der Slagline sein Gleichgewicht zu finden.

Aufzustehen

Unser größter Stolz besteht nicht darin,
niemals zu fallen, sondern jedes Mal,
wenn wir fallen, wieder aufzustehen.

(Oliver Goldsmith)

Montag, 21. April 2014

Eine Freude

Eine Freude
vertreibt
hundert Sorgen.

(aus Japan)

Stoffhase



Ob sich da wohl die kleine Mathilda freuen wird?! Ich hoffe doch. Für die kleinste Maus im Freundeskreis habe ich zu Ostern einen kleinen Stoffhasen genäht. Aber ich muss ehrlich sagen: meine neue Nähmaschine ist mir noch nicht ganz geheuer. Zum Glück kommt morgen mein Schneiderlein und dann weihen wir die neue Nähmaschine richtig ein.. freu!!

Sonntag, 20. April 2014

Fröhliche Ostern

Ich wünsche Euch ein wunderbares Osterfest!
Glad Påsk - Fröhliche Ostern - Happy Easter

Viele, viele, bunte Eier



Sehen die sonst cremefarbenen Eier unserer Zwerghühner nicht einfach lustig und fröhlich aus?! Die wunderbar leuchtenden Farben sind durch Kaltfarben, kaltem Wasser und Essig entstanden. Zum ersten Mal hat mein Kleiner mir beim Färben geholfen. In den vergangenen Jahren hat noch immer alles der Osterhase gebracht.. grins! Mein Großer sang, nach dem er einen kurzen Blick auf die gefärbten Eier geworfen hatte: "Viele, viele bunte Smarties!" Und rief dann: "Ach, nee! Das sind ja Zwergeneier!". Ja, groß sind die Ostereier nicht, aber sie leuchten schon von weitem!

Regenbogen

Ich wünsch dir
einen Regenbogen
Von hier bis in
das Zauberreich
Und wenn du
einmal traurig bist,
Dann rutsche los
und auch sogleich
Soll alles Dunkle
sich verwandeln
In helles Licht
und Leichtigkeit.


Liebe Emilia,
wir wünschen Dir von Herzen
einen gaaanz wunderbaren 
Geburtstag!
Deine Patentante
& Family

Samstag, 19. April 2014

Hasenglöckchen



Seht Ihr diese wunderbaren hübschen, wenn auch einfachen, kleinen zart lilafarbenen 'Glockenblumen'? Das sind Hasenglöckchen. Schon alleine ihr Name ist einfach wunderbar. Denn welcher Blumenname passt besser in die Osterzeit als ein Hasenglöckchen? Das Hasenglöckchen hat einen ausdauernden, krautigen Wuchs. Jede Zwiebel bildet nur wenige einfache Laubblätter. Die Blüten des Hasenglöckchens sammeln sich in endständigen, traubigen Blütenständen mit zwei Tragblättern pro Blüte. Die wunderbaren zarten Blüten gibt es in zart lilafarbenen, weißer oder rosa Farbe. Bei uns im Garten sind sie in weiß und lila zu finden, ganz besonders hübsch sind sie in der Kombination mit dem Wiesenschaumkraut. Sie hängen, immer leicht nickend, von ihrem zierlichen gebogenen Stiel herunter. Die Blütezeit der Hasenglöckchen ist von April bis Mai. Die Hasenglöckchen bevorzugen einen Standort im Schatten oder Halbschatten und sind ideal für die Bepflanzung im Unterstand, wo sie geschützt wachsen können, wie hier unter unserer Hortensie. Wer Hasenglöckchen bei sich im Garten ansiedeln möchte, sollte sich die Zwiebeln hierzu im Herbst besorgen. Die Pflanzung der Zwiebeln erfolgt in einer Tiefe von 8 cm und einem Abstand von ungefähr 15 cm. Und zur Freude eines jeden Lazy-Gärtners samen Hasenglöckchen auch aus.. grins!!

Liebes Häschen

Liebes Häschen, willst du morgen
uns für Ostereier sorgen?
Liebes Häschen, bringe bald
bunte Eier aus dem Wald.

Weiches Moos und grüne Ästchen
holen wir für dich fürs Nestchen
und daneben legen wir
Gras und Klee zur Speise dir.

Und der Hund muss an die Kette
und wir Kinder gehen zu Bette,
dass dir niemand Bange macht,
wenn du leise kommst zur Nacht.

(Volksgut)

Schlossfrühling auf Schloss Dyck

Schlossfruehling

Ihr möchtet auch an Ostern einen schönen Familienausflug machen? Dann habe ich hier für Euch eine nette Idee: 'Schlossfrühling' auf Schloss Dyck, der große Ostermarkt für die ganze Familie. Inmitten der Mustergärten von Schloss Dyck präsentieren zahlreiche Händler ihre Pflanzen. Dazu gehören Stauden, Gehölze, Clematis, Citruspflanzen oder Orchideen. Zusätzlich werden noch andere schöne Dinge angeboten: Dekorationen, Möbel, Gartenaccessoires, Schmuck, edle Kleidung, Weine und Leckereien. Und da Ostern ist, dürfen Spaß und Überraschungen für die lieben Kleinen natürlich nicht fehlen.

20 – 21 April 2014
10 - 18 Uhr

Adresse: Schloss Dyck, 41363 Jüchen
Alternative für Navigation: Dycker Straße, 41363 Jüchen


Erwachsene 12,- €
Ermäßigt 9,- €
Kinder 7-16 Jahre 1,50 €

Freitag, 18. April 2014

Hasentüten



Man braucht:
  • eine braune Tüte
  • braunes Packpapier
  • weiße Pappe
  • rote Pappe
  • einen Wattebausch
  • Kleber
  • schwarzer und weißer Marker
Es geht kinderleicht! (Auch wenn die Zähne bei diesem Exemplar von meinem Kleinen einbissel zu hoch festgeklebt wurden.. lach!!) Man nimmt eine braune Tüte und klebt die ausgeschnittenen Hasenohren an jeweils einer oberen Seite fest, nun folgt die rote, runde Nase. Sie kommt mitten ins Gesicht. Jetzt werden die Augen, die Schnurrbarthaare und die Backen gemalt. Die großen weißen Zähne werden unter die Backen geklebt. Zum Schluss kommt noch das Wattebausch als Stummelschwänzchen auf die Rückseite der Tüte. Und fertig ist die Hasentüte.. jetzt kann die Ostereiersuche losgehen!!

Ostergedicht

Wenn die Schokolade keimt,
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
"Glockenklingen" sich auf "Lenzesschwingen"
Endlich reimt,
Und der Osterhase hinten auch schon preßt,
Dann kommt bald das Osterfest.

Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen

Ostern naht auf Lenzesschwingen,
Dann mit jenen Dichterlingen
Und mit deren jugendlichen Bräuten
Draußen schwelgen mit berauschten Händen
Ach, das denk ich mir entsetzlich,
Außerdem - unter Umständen -
Ungesetzlich.

Aber morgens auf dem Frühstückstische

Fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische
Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme
Durch geheime Gänge und Gedärme
In die Zukunft zieht,
Und wie dankbar wir für solchen Segen
Sein müssen.

Ach, ich könnte alle Hennen küssen,

Die so langgezogene Kugeln legen.

(Joachim Ringelnatz)

Donnerstag, 17. April 2014

Gründonnerstags-Kräutersüppchen

Zutaten
300 g gemischte Wildkräuter (z. B. Bärlauch, junge Brennnesseln, Sauerampfer, Schafgarbe, Brunnenkresse; eben alles 
was das Kräuterbeet im Frühlings zu bieten hat)
1 Kästchen Gartenkresse
je 1 Hand voll Kerbel und Spinat
1 Bund Petersilie
3-4 Frühlingszwiebeln, 
2 EL Butter
1 1/4 l Gemüsebrühe 
Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss
100 g Sahne
2 hart gekochte Eier

Zubereitung
Alle Kräuter gut säubern und fein schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf die Butter zerlassen, die Frühlingszwiebeln darin andünsten. Die Kräuter unterrühren und die Brühe zugießen. Einmal aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wer mag, kann 
das Süppchen auch pürieren. Die Eier pellen und fein hacken. Die Sahne unter die Suppe rühren, kurz erwärmen und auf Teller verteilen. Auf jede Portion etwas von dem gehacktem Ei geben.

Gründonnerstag

Der Gründonnerstag liegt in der Karwoche, also in der Woche vor Ostern. Karwoche heißt so viel wie "stille Woche" oder Trauerwoche. Die Karwoche ist die letzte Woche der Fastenzeit, bevor an Ostern mit dem Fasten gebrochen wird. Der Gründonnerstag ist einer der drei wichtigsten Tage in dieser Woche. Das der Gründonnerstag so heißt wie er heißt, hat eigentlich nichts mit der Farbe Grün zu tun. Vielleicht nur einbissel. An diesem Tag denken Christen an das Abendmahl, bei dem Jesus vor seiner Gefangennahme und Kreuzigung von seinen Jüngern Abschied nahm. Deshalb wird am Gründonnerstag-Abend, obwohl kein Sonntag ist, in den Gottesdiensten das Abendmahl gefeiert. In der Bibel steht geschrieben, dass Jesus nach dem Abendmahl mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemaneh ging. Als die Jünger Jesus verließen, um zu schlafen, sah Jesus seinen Tod voraus und bat Gott im Gebet: "Lass diesen Kelch an mir vorübergehen, lass es bitte nicht so schlimm werden." Es wurde aber schlimm, Jesus wurde gekreuzigt. Eine traurige Zeit. Und hier ist die Brücke zum Grün im Gründonnerstag. Das kommt nämlich von dem mittelhochdeutschen Wort "gronan", das bedeutet so viel wie weinen. Mittelhochdeutsch sprachen die Leute vor vielen hundert Jahren in einigen Gegenden Deutschlands. Einbissel steht der Gründonnerstag aber doch mit der Farbe Grün in Verbindung. Grün ist die Farbe der Hoffnung, des Lebens und der Fruchtbarkeit. Ein sehr alter Brauch ist es, an Gründonnerstag besonders grünes Gemüse und grüne Kräuter zu essen. Dies steht nicht nur im Einklang mit den allgemeinen Fastenvorschriften für die Karwoche, sondern auch in Verbindung mit der abergläubischen Vorstellung, dass dadurch die Kraft des Frühlings und eine Heilwirkung für das ganze Jahr aufgenommen werde. Für mich hat der Gründonnerstag in der Karwoche eine ganz besondere Stellung, denn an einem Gründonnerstag wurde mein Kleiner geboren. Leben und Fruchtbarkeit pur.. lach!

Mittwoch, 16. April 2014

Klammerbeutel



Mein Göttergatte hat uns vom Einkaufen einen Klammerbeutel mitgebracht. Ist er nicht einfach entzückend?! (Ähem.. der Klammerbeutel!) Meine Oma hatte auch so einen Klammerbeutel und ich glaube, sogar mit Marienkäferlein.

Plumpsack

"Dreht Euch nicht um,
der Plumpsack geht herum.
Wer sich umdreht oder lacht,
kriegt den Buckel voll gemacht."

Dieses Kreis-Spiel habe ich als kleines Mädchen geliebt. Wir haben es oft in der großen Pause auf dem Schulhof gespielt und alle aus unserer Klasse haben mitgespielt. Auch jetzt auf dem Kindergeburtstag meines Kleinen vor dieses Kreis-Spiel ein voller Erfolg:
Die Kinder stehen im Kreis, mit Blick nach innen. Der Plumpsack rennt im Kreis, während das Lied gesungen wird, um die Kinder herum und bei einem lässt er sein „Säckchen“ fallen. Dieses Kind muss es erspüren und aufheben und hinter dem Plumpsack her rennen und ihn fangen, bevor er die freie Lücke des nachlaufenden Kindes erreicht. Schafft er dies, kommt das Kind in die Kreismitte, bis es durch den nächsten gefangenen Läufer erlöst wird. Die Kreismitte ist das sogenannte "Faule Ei", sollte ein Kind in die Mitte gehen müssen, rufen alle anderen Kinder "Eins, zwei, drei ins faule Ei!".

Dienstag, 15. April 2014

Wide wide wenne

Wide wide wenne
heißt meine Puthenne.
Kann nicht ruhn
heißt mein Huhn,
Wackelschwanz
heißt meine Gans
Wide wide wenne
heißt meine Puthenne.

(Volksweise)

Mutterglück II

"Und? Hast du schon ein paar befruchtete Eier für uns?!", die bedächtige Stimme der netten Kindergartenmutti ist am Telefon zu hören. "Nein, tut mir leid!", antworte ich zerknirscht. Noch kein einziges Ei in Sicht und morgen kommen die Schulkinder vorbei, um die Küken und die Hühner zu gucken. Dabei hatte ich so auf Eier gehofft, aber nichts. "Allerdings habe ich noch ein Ei übrig von letzter Woche, da war das letzte Huhn noch nicht in Brutstimmung.", "Ein Ei ist besser als kein Ei!", antwortet mir die Kindergartenmutti seufzend, "Wir kommen vorbei, um es zu holen." Und das macht sie auch, drei ihrer vier Zwerge im Gepäck, kommt sie zu uns in den Garten. Vorsorglich habe ich das eine Ei, schon aus dem Nest geholt und in einen Eierkarton gepackt. Der steht nun auf dem Hoftisch. "Wollt ihr noch eben die Küken gucken?", frage ich die drei Kleinen lächelnd. "Oh, ja!!", mich strahlen drei leuchtende Gesichter an. Wohlgemut laufen wir in den hinteren Teil des Gartens und erfreuen uns alle an den niedlichen kleinen Küken. "So, wir müssen wieder los, die Mittlere vom Blockunterricht abholen.", bedauernd schaut mich die nette Kindergartenmutti an. Gemeinsam gehen wir wieder in den Hof. Aber, ach du Schreck, der starke Wind hat den Eierkarton samt Ei vom Tisch geweht und nun liegt da einzige Ei zerbrochen auf dem Boden. "Das darf doch nicht wahr sein!", entfährt es mir ungehalten. Ich schaue bedrückt die Kinder und ihre Mutti an. "Ach, wie schade. Es sollte wohl nicht sein!", die nette Kindergartenmutti schaut mich betrübt an, "Sagst du uns Bescheid, wenn es wieder Eier gibt?!". "Na, klar!", antworte ich schnell und füge hinzu, "Lange kann es nicht mehr dauern, die Ruhepause nach dem Glucken ist fast rum!". Aber auch Eierlegen dauert nun mal seine Zeit und erst nachdem die Schulkinder in das leere Nest geschaut haben, liegt am gleichen Abend (natürlich noch am gleichen Abend.. aargh!) ein wunderbares frisches Ei in der Eiablage. Mittlerweile liegen acht Eier im Nest und die nette Kindergartenmutti kann heute kommen, um ihrer Pute die langersehnten Eier zu holen und ihr das wohlverdiente Mutterglück zu gönnen.

Montag, 14. April 2014

Liebe und Verstand

Die Welt braucht immer, heut' wie morgen,
die treuen Herzen, die sich sorgen.
Sie braucht die hilfreich gute Hand,
sie braucht viel Liebe und Verstand.
Sie braucht, wer gäbe das nicht zu,
mehr Omas, die so sind wie DU!
Wir sollten Dir es öfter sagen:
Wir sind sehr froh, dass wir Dich haben.

Alles, alles Liebe zum Geburtstag,
liebe Margot!
Wir vier.

Schatzkisten-Pinata



"Schlag zu! Schlag zu!", laut tönt es durch unseren Garten. Nein, es ist nicht so, wie es sich anhört. Ganz im Gegenteil, zehn Kinder und alle anwesenden Erwachsenen feuern den 'Schläger' an. Mit verbundenen Augen und einem langen Stock bewaffnet, versucht mein Kleiner, das Geburtstagskind, die Pinata zu treffen. "Eins, zwei, drei! Ich bin dran!", jubelt das nächste Kind. Endlich gelingt es: die Schatzkiste zerbirst in tausend Stücke und es regnet Süßigkeiten auf die Kinder herab. Ein buntes Knäuel fröhlich jauchzender Kinder wälzt sich Süßigkeiten haschend auf dem Boden herum. Am Abend: "Und wie war es?! Mit dem Wetter habt ihr ja Glück gehabt.", ein Vater blickt forschend auf mich hinunter. "Prima, war es. Es haben alle super mitgemacht und ihren Spaß gehabt", grinse ich und zähle auf, "Wir haben 'Plumpsack' gespielt und 'Fischer, Fischer wie tief ist das Wasser' , dann haben wir 'Der Kaiser schickt seine Soldaten raus' und 'Ringe werfen' gespielt...!". "Also alles Retro-Spiele!", unterbricht mich grinsend der Vater, "Wie schön! Wir haben letztens noch im Kollegium darüber gesprochen, dass die schönen, alten Spiele alle vergessen werden!". "Nicht bei uns!", entgegne ich zufrieden lächelnd und wuschele meinem vorbeilaufenden Kleinen durch die verschwitzten Haare. 

Sonntag, 13. April 2014

Paperlapapp!




Wir fahren übers weite Meer, wir jagen Haien hinterher.

Wir spucken kräftig in den Wind, weil wir wilde Kerle sind.

Und fällt uns auch die Nase ab – Paperlapapp!


Alles, alles Liebe zum Geburtstag, mein kleiner Pirat!

Samstag, 12. April 2014

Hundemüde



Zwei Stunden im Wald. Da ist sogar Julie erstmal hundemüde.. lach!!

Ostercountdown

In sieben Tagen ist Ostern. "Mama, ich freue mich schon auf Ostern!", informiert mich mein Kleiner. "Auf was denn genau?!", frage ich lächelnd. "Auf's suchen!", erwidert mein Kleiner verschmitzt.

Osterhas

Es ist das Osterfest alljährlich
Doch für den Hasen recht beschwerlich.

(Wilhelm Busch)

Freitag, 11. April 2014

Sachkunde unterwegs



Von weitem hört man schon die fröhlichen Kinderstimmen. Gleich geht es los: Sachkunde unterwegs. Die Klasse meines Kleinen hat sich angemeldet, sie wollen zu uns in den Garten kommen: 'Küken gucken'. Und die Hühner und die Katze und die Meerschweinchen und den Hund. Aber hauptsächlich 'Küken gucken'. Ich bin selbst schon ganz aufgeregt und freue mich auf die Rasselbande. Mal sehen wie es wird. Interessieren sich sechs- bis achtjährige Kinder überhaupt für Hühner?! Ich weiß es nicht. Was für ein fröhliches Geschnatter draußen auf dem Bürgersteig! Brav in zweier Gruppen kommen sie in den Hof. Vorbildlich bleiben sie still stehen und schmettern ihre Begrüßungsworte. Ich bin beeindruckt, damit habe ich nicht gerechnet. Die Klassenlehrerin spricht vorab noch ein paar ermahnende Worte und dann übergibt sie das Gespräch an mich (upps.. damit hatte ich gar nicht gerechnet!). Schnell finde ich mich in meine neue Rolle ein und wir laufen nach hinten in den Garten zu den Tieren. Neugierig umringen die Kinder die Kükenstube. "Oh, wie niedlich!" "Die sind ja süß!", begeistern sich die Kinder. Auch die Hühner werden bewundert. Abwechselnd geben die Lehrerin, ich und mein Kleiner (!) Informationen über Hühner zum Besten. Und ja, die Kinder finden Hühner und ihre Lebensgewohnheiten interessant. Es werden viele Fragen gestellt und Antworten gegeben. Auch die Begleitmamis hören manche Informationen zum ersten Mal.. grins! "Put, put, put!", schallt es laut und fröhlich durch den Garten. Die Kinder dürfen die Hühner locken und ihnen ein paar Körner zuwerfen. Nachdem sich alle noch die Meerschweinchen, den Hund und die Katze angeschaut haben, geht es zurück zur Schule, noch eine Stunde dann beginnen die Osterferien. Hurra! Kurz bevor die Kinder und Erwachsenen sich artig verabschieden, gibt es noch eine kleine Überraschung. Der Osterhase war da und hat für jedes Kind ein buntes Ei und ein Schokoküken gebracht.

Die Hasenschule

"Kinder", spricht die Mutter Hase,
"putzt euch noch einmal die Nase
mit dem Kohlblatt-Taschentuch.
nehmt nun Tafel, Stift und Buch,
tunkt auch eure Schwämmchen ein!
Sind die Pfötchen rein?"
"Ja!" - "Nun marsch, zur Schule gehn!"
"Mütterchen auf Wiedersehn!"

Seht, wie ihre Augen strahlen,
wenn sie lernen Eier malen.
Jedes Häslein nimmt gewandt,
einen Pinsel in die Hand,
färbt die Eier, weiss und rund,
mit den schönsten Farben bunt.
Wer's nicht kann, der darf auf Erden
nie ein Osterhase werden.

(Albert Sixtus)

Donnerstag, 10. April 2014

Egg Seed Bombs (Übersetzung)

Ich habe Euch von der Campuseröffnung ein paar schöne Ideen mitgebracht. Eine davon ist diese hier:
"How to make an launch Egg Seed Bombs in ten simple steps". Habt Ihr Lust auf eine österliche Weltbegrünung? Dann mal los! Hier ist die Übersetzung:

10 einfache Schritte, wie man Ei-Samen-Bomben baut und loslässt

Man benötigt:
1 Bio-Ei
1 Nadel
1 Schüssel
(Wildkräuter-)Samen
1 Marker/Stift
Baumwolle/Watte

1. Das Ei waschen
2. Mit der Nadel ein Loch jeweils oben und unten in die Eierschale pieksen.
3. Vorsichtig das Ei über die Schüssel halten.
4. Die Lippen oben auf dem Ei platzieren und anfangen zu pusten. Falls nichts passiert, das Loch unten am Ei einwenig vergrößern.
5. Weiter pusten.
6. Weiter pusten bis der vollständige Inhalt des Eis in der Schüssel ist (für später aufbewahren und das Rührei geniesen!).
7. Vorsichtig die Samen durch das größte Loch in das Ei füllen. Das ist einwenig fummelig, Ruhe bewahren.
8. Mit dem Stift eine Nachricht auf das Ei schreiben.
9. Das Ei ist jetzt fertig für den Einsatz! Das Ei am Besten in einem mit Watte ausgefüllten Eierkarton packen.
10. Jetzt zum Zielpunkt, das Ei vorsichtig heraus nehmen, einen Kuß geben und zielgerichtet an der richtigen Stelle "platzieren".

Job erledigt!

Achtung! Eierauspusten kann Benommenheit und Hyperventilation hervorrufen!

Mittwoch, 9. April 2014

Kükenstube



"Was ist denn da für ein Gepiepse?!", denke ich und beschleunige mein Schritte. Ich bin auf dem Weg zum Hühnerstall. Ein verzweifeltes Piep-Piep ist zu hören. Schnell öffne ich die Luke und schaue in die Kükenstube. Ach, du meine Güte! Das kleine zartgelbe Küken sitzt in der Wasserschale und kommt nicht mehr heraus. Die Henne schaut mich aufgeregt, und wie mir scheint, auch vorwurfsvoll an. Pitschnass und eisekalt befreie ich das winzige Dingelchen aus seiner Lage. Schnell versucht es unter das Gefieder der Glucke zu schlüpfen, doch Hanni mag nicht. Ihr ist das kleine Küken viel zu nass und viel zu kalt. Immer wieder weicht sie dem nassen Etwas aus. Oh, nein! Das auch noch. Das kleine Küken braucht jetzt ganz schnell Wärme und Zuneigung. Wer weiß, wie lange es sich schon in dieser misslichen Position befunden hat?! Laut fluchend marschiere ich zum Haus zurück, um die Rotlichtlampe zu holen. Mein freundlicher "Keine-Hühner-mehr-Nachbar" steht besorgt am Zaun: "Was ist denn los". Schnell setze ich ihn in Kenntnis und schließe mit den Worten: "Ich muss ein anderes Schälchen reinstellen, das jetzt ist wohl zu hoch.". "Das habe ich mir gestern schon gedacht!", informiert mich mein "Keine-Hühner-mehr-Nachbar". "Na, toll!", brumme ich in meinen nicht vorhandenen Bart und denke leise: "Hättest du ja auch mal sagen können!". "Aus Fehlern lernt man.", sinniert mein "Keine-Hühner-mehr-Nachbar". "Auf diesen Fehler hätte ich gerne verzichtet!", empöre ich mich nun halblaut. "Warte, ich komme mal rüber!", mein "Keine-Hühner-mehr-Nachbar" sucht sich eine geeignete Ecke und hüpft über den Zaun. Vorsichtig nimmt er das winzig kleine Küken hoch und hält es schützend in seinen Händen. Er pustet behutsam einbissel warme Luft in seine Hände. Nach einer Weile setzt er das angetrocknete Küken unter die Glucke. Diesmal hält Hanni still. Das Küken kuschelt sich, immer noch piepsend, an die Glucke ran und mein "Keine-Hühner-mehr-Nachbar" und ich machen leise die Luke zur Kükensstube wieder zu.

Gezeitenhochzeit

Es sinkt und steigt mit den Gezeiten
Im Meer des Lebens manches Schiff
Nur selten ist es stilles Gleiten
Mal tobt ein Sturm, mal droht ein Riff

Wenn sich begünstigt von den Winden
Zwei Wege kreuzen, wie so oft
Doch sich dabei die Richt'gen finden
So, wie man es sich stets erhofft
Und nehmen sie gemeinschaftlich
Kurs auf einen Hafen
Dann sagt man voller Zuversicht
Wie schön, dass sie sich trafen. 
(Host Winkler)

Liebe Mama, lieber Papa!
Alles Liebe zum 59. Hochzeitstag.

Bekanntmachung



"Guck mal! Was ich hier habe!", mein Papa legt einen vergilbten Zeitungsausschnitt vor mir auf den Tisch. "Was ist das denn?!", frage ich neugierig. "Das ist die offizielle Bekanntmachung unserer Hochzeit!", erklärt mein Papa. "Und die hast du aufgehoben?", ungläubig schaue ich auf den ausgeschnittenen Zeitungsartikel. 59 Jahre ist der Schnipsel alt! "Na, klar!", grinst er mich an und schielt kurz drauf neckend zu seiner Angetrauten. Diese macht eine wegwerfende Handbewegung und schaut trotzdem liebevoll auf die Bekanntmachung. Boah, Eltern!!

Dienstag, 8. April 2014

Ostercountdown

Es sind noch genau 13 Tage bis Ostern... jetzt ist an der Zeit für ein paar Gedichte, Geschichten, Basteleien rund um Ostern, gelle?!

Altes Stelzenhaus

"Mama?", mein Kleiner schaut mich überlegend an, "Warum darf ich nicht in unserem alten Stelzenhaus spielen?" "Hase! Du weißt doch, der Boden ist dort ganz morsch! Eine Stelle ist sogar durchgebrochen.", tröstend ich streichele ihm über seine Wuschelhaare. In Gedanken füge ich hinzu: "Und außerdem ist es ganz dreckig. Die Vögel haben alles voll gekackt. Es war einfach eine dumme Idee, das Stelzenhaus ins Wäldchen zu bauen.". "Kannst du es nicht mal reparieren?", mein Kleiner grinst mich zaghaft an. "Ich helfe dir auch!". "Nee, dafür brauchen wir schon Papa. Mit Holz kenne ich mich nicht aus!", bedauernd schaue ich ihn an. "Ich habe eine Idee!", ruft mein Kleiner mit leuchtenden Augen aus, "Ich frage einfach meinen Patenonkel!". Ich ziehe eine Schnute: der arme Patenonkel, immer muss er ran! Ausweichend antworte ich: "Frag erstmal Papa, vielleicht kann dein Patenonkel ja dabei helfen.". "Und außerdem,",  füge ich in Gedanken hinzu, "werden wir wohl noch mehr Hände benötigen, um das olle Stelzenhaus aus dem Wäldchen zu bekommen und an einem Ort zu platzieren.".

Osterhas`, Osterhas`

Osterhas`, Osterhas`,
komm mal her, ich sag dir was:
“Hopse nicht an mir vorbei,
bring mir ein großes Osterei!”

(Volksgut)

Montag, 7. April 2014

Yoyos



Yoyos sind kleine Ansteck-Broschen aus Stoff. Man kann allerlei Dinge damit verschönern: Jacken, Kleidchen, Blusen, Taschen, alles ist möglich. Yoyos sind relativ schnell gemacht und bieten außerdem eine gute Möglichkeit kleinere Stoffstückchen noch hübsch zu verwenden. 

Ihr braucht:
- ein rundes Stück Stoff (Untertassengroß)
- Nadel und Faden
- eine Sicherheitsnadel
- Textilkleber
- einen winzigen Streifen Filz
- einen Knopf



So geht's:
Zuerst schneidet Ihr ein kleinen Kreis aus einem Stück Stoff, dann heftet Ihr mit Nadel und Faden einen kleinen Saum (ca. 1 cm) fest. Immer schön hoch und runter mit der Nadel. Wenn Ihr einmal rum seid, hängt der Anfang und das Ende des Nähfadens lose und unverknotet nebeneinander. Nun drückt Ihr Euren Zeigefinger in die Mitte des Kreises und ziehst gleichzeitig vorsichtig an den beiden Fäden. Dadurch zieht sich das Yoyo zusammen. Verknote jetzt die beiden Fäden und drücke dann den Yoyo gleichmäßig flach. Nun muss ein Knopf (der Knopf sollte etwas größer als das Loch in der Mitte deines Yoyos sein) noch in der Mitte platziert werden und mit dem Restfaden angeheftet werden. Die kleine Sicherheitsnadel wird nun mit einem Stück Filz und dem Textilkleber auf der Rückseite befestigt. Übrigens, wird dieser Yoyo rund und ist nach einer Idee von "Frau Liebe" beschrieben.

Da mir das Säumen immer zu viel Fummelei war, habe ich mir einen Yoyo-Maker gegönnt, in Form einer kleinen Blume (siehe Foto). Jetzt muss ich nur noch den Stoff der Schablone anpassen und in die vorgegebenen Löcher pieksen... trallerrallerra! 

Mutterglück

Das Telefon klingelt. "Hallo!", die freundliche Stimme einer Kindergartenmutti ist zu hören, "Du hast doch auch Hühner!". "Ja.", sage ich und warte ab. "Hast du auch Hähne?". "Ja.", sage ich wieder und muss lachen, "Willst du welche loswerden?!". "Nein, ganz im Gegenteil. Ich brauche welche!", leise wie es ihre Art ist, klärt sie mich auf, "Ich brauche befruchtete Eier. Ich habe eine Pute, die gluckt die ganze Zeit schon. Und ich möchte ihr einfach mal das Mutterglück gönnen.". Eine Pute?", frage ich nach, "Ich habe aber nur Eier von Zwerghühnern.". "Das ist meiner Pute egal!", antwortet mir die Kindergartenmutti bestimmt, "Mir aber nicht. Ich hätte gerne auch noch ein paar Zwerghühner!". "Na, dann!", sage ich lächelnd, "Kannst du dir Ende nächster Woche welche abholen. Bis dahin müssten wieder frische Eier gelegt sein." Denn in Gedanken sehe ich meine verrückten Hühner in der leeren Holzkiste sitzen. Es wird Zeit, das die Damen mit dem Hintern ins kalte Wasser gesteckt werden.

Sonntag, 6. April 2014

Wiesenschaumkraut



Kennt Ihr das Wiesenschaumkraut? Bei uns war es über Jahre nicht zu finden, doch momentan scheint es wieder vermehrt in unserer Gegend zu wachsen. Die Staude zählt zur Familie der Kreuzblütengewächse und blüht schon zeitig ab April bis in den Juni hinein. Noch bevor der Löwenzahn mit seinem kräftigen Gelb die Feuchtwiesen zum Leuchten bringt, entzückt das Wiesenschaumkraut mit seiner zarten Pastellfarbe. Es ist eine mehrjährige Pflanze mit einer Wuchshöhe bis zu 30 bis 40 Zentimeter, ihr Stängel ist rund und hohl. Die Grundblätter sind rosettenartig, wie alle Blätter stark gefiedert, die Stängelblätter sind schmaler gefiedert als die anderen. Die weiß, rosa oder hell-lila gefärbten Blüten bilden eine Traube und haben keine Tragblätter. Die einzelne Blüte hat eine Größe von 1 bis 2 Zentimeter, sie wird aus 4 Kronblättern gebildet. Als Bewohner von feuchten Wiesen und Weiden reagiert es sehr stark auf Trockenlegungen. Der Name „Schaumkraut“ beruht auf den häufig an den Stängeln zu findenden Schaumballen. Diese rühren von der Larve der Schaumzikade her, die ihre Wiege in dem Wiesenschaumkraut aufgestellt hat. Bei genauer Untersuchung kann man in jedem Schaumballen eine Larve finden. Wie ein Schaumballen entsteht? Die Larve saugt Saft aus dem Stängel der Pflanze. Dann scheidet sie eine eiweißhaltige Flüssigkeit aus und bläst diese mit ihrem Atem zu Schaum. Dieser dient ihr als Schutz vor Fressfeinden, sie ist darin nämlich augenscheinlich nicht zu sehen. Das Wiesenschaumkraut ist auch eine gefragte Nektarpflanze. Verschiedene Wildbienen, aber auch die Honigbienen nutzen sowohl das Nektar- als auch das Pollenangebot. Zu den ständigen Gästen des Wiesenschaumkrauts zählen einige Tagfalterarten, darunter der prächtige Schwalbenschwanz. Für den hübschen weiß-orangenen Aurorafalter ist das Wiesenschaumkraut Nektarspender und Raupenfutterpflanze zugleich.

Veilchenfest mit Frühlingsboten



Der Frühling ist da und in diesem Jahr wird der Eröffnungstag des Musenhofes als 

"Veilchenfest mit Frühlingsboten" 

zelebriert. Am Sonntag, den 06.04.2014 gibt es von 14.00 - 18.00 Uhr viel Neues in der mittelalterlichen Spiel- und Lernstadt der Stadt Moers zu entdecken!

Der Eintritt ist auch in diesem Jahr frei, lediglich für die Mitmach-Aktionen wird ein kleiner Materialkostenbeitrag erhoben. 

Samstag, 5. April 2014

Bärlauchpesto



Wenn Ihr auch im Moment einen kleinen Bärlauchüberschuss im Garten habt, dann habe ich hier das richtige Rezept für Euch:

ZUTATEN
200 g geputzter Bärlauch 
50 g Pinienkerne
100 g geriebenen Parmesan
150 g Öl
5 g Zitronensaft
1 TL Salz

ZUBEREITUNG
Pinienkerne im Mixtopf 8 Min/Varoma/Stufe 1 erhitzen (wegen des Geschmacks) und umfüllen. Bärlauch im Mixtopf 10 Sec./Stufe 6 mit Hilfe des Spatels zerkleinern. Pininenkerne hinzugeben und nochmal 5 Sec./Stufe 7 zerkleinern. Dann die restlichen Zutaten zugeben und 20 Sec./Stufe 4 verrühren. 

TIPP
Dazu schmecken am besten breite Bandnudeln. Einfach die Bandnudeln nach Anleitung kochen und anschließend das Pesto mit den Bandnudeln vermengen... mmhh! So schmeckt Frühling! 

Aber Vorsicht, das Pesto ist ganz schön scharf! Besonders wenn man noch einen kleinen Schluck Wasser zum Löschen nimmt.. lach!!

Kükenstube

"Quarantänestall!", denke ich leise, "Hört sich irgendwie nicht gut an. Quarantäne?! Als ob die Hühnchen krank wären. Nein, da muss ein anderes Wort her!". Während ich vor mich hin sinniere, laufe ich dem Stall entgegen. Frisch ist es heute Morgen, die Sonne hat sich hinter einer dichten grauen Wolkendecke versteckt. Die Hähne begrüßen mich krähend, nur von den drei Grazien fehlt jede Spur. Ich spähe durch das offene Fenster in den Stall hinein. Tatsächlich, die Damen sitzen in der leeren Kiste. Weiter geht es zum Quarantänestall. "Nee, also dieses Wort muss weg!", denke ich und hocke mich vor die Nestklappe. Hanni sitzt dickaufgeplustert auf ihrem Nest. Ihre Flügel sind weit von ihrem Körper abgewinkelt. Man hört keinen Mucks. Ich schlucke. Vorsichtig hebe ich Hannis Hinterteil an. Da, ein kleines schwarzes Küken blinzelt mich verschlafen an. Lächelnd betrachte ich das winzigkleine Geschöpf, aber wo ist das zweite Küken? Ich ziehe Hanni noch ein Stückchen weiter nach oben. Ja, was ist das denn?! Statt einem zweiten schwarzen Küken schaut mich verschmitzt ein kleines zartgelbes Küken an. Ein weiteres Ei rappelt verdächtig. Vor lauter Schreck lasse ich Hanni los und schließe schnell die Nestklappe. Nach dem kleinen Hinkebeinchen muss ich wohl später gucken. Jetzt will ich nicht stören. "Kinderstube!!", denke ich grinsend, "Nein, Kükenstube!! Ja, Kükenstube ist genau die richtige Beschreibung!!".

Freitag, 4. April 2014

Campuseröffnung

Campuseröffnung und Tage der offenen Tür auf dem neuen Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal

04.04.14 von 13.00 bis 18.00 Uhr
05.04.14 von 11.00 bis 15.00 Uhr

Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal an der Friedrich-Heinrich-Allee 25

Es ist tatsächlich soweit, aus unserer kleinen Klosterstadt wird eine Hochschulstadt. Sogar im städtischen Logo ist es zu sehen. Weg mit dem Kloster, her mit der Hochschule!! Das Kloster hat ausgedient. Auch wenn es bissig klingt, ich meine es gar nicht böse. Im Gegenteil: ich freue mich darauf, mehr junge Leute in unserer kleinen Stadt zu sehen und hoffe, dass auch das kulturelle Leben einbissel frischen Wind bekommt. Herzlich Willkommen!!

Hinkebeinchen

"Ich mache mir Sorgen!", stirnrunzelnd blicke ich meinen freundlichen Keine-Hühner-Mehr-Nachbarn an. "Was ist denn los?!", hilfsbereit wie immer schaut er mich auffordernd an. "Mittlerweile glucken alle Hühner! Die sind schier verrückt. Alle Vier hocken in der kleinen Holzkiste. Das ist viel zu eng.", ich hole seufzend Luft, "Ich möchte das Huhn das am längsten gluckt in den Quarantänestall stecken. Aber nicht mit allen Eiern. Was soll ich tun?!". "Hast du den Stall schon fertig? Stroh, Futter usw.?", mein freundlicher Keine-Hühner-Mehr-Nachbar sieht mich fragend an. "Nein.", gebe ich zu. "Dann mach das. Morgen früh komme ich rüber und wir beide sortieren mit der Taschenlampe die befruchteten Eier aus. Die Eier, die okay sind, packen wir dann mit der Glucke in den Quarantänestall! Die anderen drei Hühner tauchen wir mit den Hintern in kaltes Wasser, dann hören sie auf zu glucken, du wirst schon sehen. Einverstanden?". Ich nicke glücklich, denn den Trick mit der Taschenlampe kann ich nicht. Kurz drauf kommt mein Göttergatte nach Hause, gemeinsam schlendern wir durch den Garten. "Sei mal eben still!", ich horche aufmerksam in Richtung Hühnerstall. "Ja, ich höre es auch!", erklärt mein Göttergatte. Und dann überschlagen sich die Ereignisse, ein gerade frischgeschlüpftes Küken piepst hilfesuchend im Stall. "Ach, du meine Güte!", rufe ich aus, erteile nur noch Anweisungen und flitze selbst hin und her. In Null Komma nix ist der Quarantänestall hergerichtet und zwei ganz zarte schwarze Küken sitzen geschwächt im Stroh. Ein Küken hatte sein Beinchen im Dielenboden des Hühnerstalles verharkt und ist nun sehr erschöpft. Das andere Küken war hinter die kleine Holzkiste gerutscht und es schien, als ob sich kein einziges Huhn für die kleinen Küken zuständig gefühlt hatte. "Ihr dummen Viecher!", schimpfe ich empört, "Da hockt ihr nun schon zu viert in der Kiste und keiner kümmert sich um die armen Würmer!". Nachdem wir einfach alle restlichen Eier auch noch ins Nest gelegt haben, holt mein Göttergatte eine Glucke rüber. Es ist Hanni, das silberweiße Chabohuhn. Vorsichtig setzt er sie neben die beiden kleinen Küken. Traurig blicke ich meinen Gatten an: "Ich glaube, das Hinkebeinchen schafft es nicht.". "Dann ist das eben so! Die Natur regelt das schon.", mein Göttergatte versucht gelassen zu klingen, aber ein Blick in sein Gesicht sagt etwas anderes. Abends schaue ich nochmal bei den Hühnern vorbei, alles ist still und schläft. Mein Blick fällt auf die kleine Holzkiste, in der die drei übrig gebliebenen Hühner sitzen. "Ach, wie blöd!", rufe ich meinem Göttergatten zu, "Jetzt haben wir das falsche Huhn auf das Nest gesetzt. Trine, das schwarze Huhn, war doch die Hauptglucke." Oh, man! Was für eine Aufregung!

Frühlingsausstellung



Habt Ihr Lust auf eine kleine, fast private Frühlingsausstellung?! Dann solltet Ihr Euch jetzt am Wochenende Zeit nehmen und Euch auf den Weg zur Bertastraße machen. Die junge Floristin Susanne Blume wird im Garten ihrem Namen Ehre machen und die allerliebsten Blumen feil bieten. Was es noch zu bestaunen gibt?!

* Türkränze
* Frisch gebundene Sträuße
* Frühjahrsbepflanzungen
* Osterfloristik  
* und vieles mehr...

Donnerstag, 3. April 2014

Ostercountdown

Es sind noch 16 Tage bis Ostern. Nur noch 16 Tage und überall blüht und grünt es schon. Ist dieser Frühling nicht einfach wunderbar?! Unser Familienleben spielt sich endlich wieder draußen im Garten ab. Mittagessen, Hausaufgaben, Basteln, Prusseln, Spielen und (was ich besonders schön finde) die Wäsche flattert auf der Leine. Denn nichts geht über sonnen- und luftgetrocknete frischgewaschene Wäsche.. mmhhh. Das duftet einfach himmlisch!!

Osternest im Glas



Und wieder einmal eine kleine Idee für ein österliches Mitbringsel!

Ihr braucht:
- 1 Marmeladenglas
- etwas Heu oder Stroh
- Wachteleier (natürlich gehen auch Zucker- oder Schokoladeneier)
- Perlhühnerfedern
- ein hübsches Stück Stoff (Serviette geht auch)
- und eine Kordel

Wie man es macht, brauche ich nicht zu erklären, oder?! Das Bild erklärt sich von selbst.. lach!! Viel Spaß dabei!!

Mittwoch, 2. April 2014

Petersilienkuchen

Zutaten (für eine Springorm mit 26 cm Durchmesse)
  • 3 Bund Peter­si­lie, sehr fein gehackt
  • 10–15 Blät­ter Minze, fein gehackt
  • 4 Zwie­beln, sehr fein gehackt
  • 1 Tasse Sonnenblumenöl
  • je 1 Prise Pfef­fer, Ing­wer, Muskat
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Tasse Mehl
  • 13 Eier
  • 1 Tasse Pinienkerne
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, zerdrückt
  • 2 unge­spritzte Zitronen
  • Salz
  • ca. 5 EL Sesampaste
  • 1 EL Joghurt (10 % Fett)
Zubereitung
  1. Peter­si­lie und Minze ver­mischen. Zwie­beln in Son­nen­blu­menöl gla­sig düns­ten. Peter­si­lie, Minze, etwas Salz, Pfeffer und Gewürze dazu­ge­ben, umrüh­ren. Bei mitt­le­rer Hitze kochen, bis die Kräu­ter weich sind.
  2. Vanil­le­zu­cker, Mehl, Eier und etwa ein Drit­tel der Pini­en­kerne hin­zu­ge­ben und mit einem Schnee­be­sen gut durch­rüh­ren. Wenn das Ei ganz leicht zu sto­cken beginnt, in eine aus­ge­fette Spring­form fül­len und den Rest der Pini­en­kerne auf dem Kuchen ver­tei­len. Bei 200 Grad Ober– und Unter­hitze ca. 15 Minu­ten backen.
  3. Für die Sauce Knob­lauch mit dem Saft der bei­den Zitro­nen, 1 Ess­löf­fel Salz und etwa 5 Ess­löf­feln Sesam­paste mischen. Die Sauce sollte dünn, aber leicht cre­mig sein. Wenn die Sauce zu flüs­sig ist, noch etwas Paste hin­zu­fü­gen. Was­ser angie­ßen und mit dem Joghurt verrühren.
  4. Nach 15 Minu­ten auf 150 Grad Ober­hitze stel­len und den Kuchen so lange wei­ter backen, bis er oben rot­braun ist. Mit der Sauce warm oder kalt servieren.

 

Lamm



Erschöpft liegt das kleine Lamm auf der Wiese. Es ist gerade eben geboren. Seine Mama leckt immer wieder über sein wolliges Fell, obwohl es schon fast sauber ist. Seine große Schwester heißt neugierig das neue Lämmlein willkommen. Ich stehe entzückt davor und kann mich gar nicht satt sehen. Wie allerliebst!! Schade, dass ich mit Julie alleine unterwegs bin. Das hätte meinen Jungs gefallen!

Hand in Hand



Hand in Hand mit dir
weise ich die Welt in ihre Schranken.

(Friedrich von Schiller)

Dienstag, 1. April 2014

Kein Knecht

Heute nun sah ich mich endlich, endlich vor die Notwendigkeit des Beweises gestellt, nicht mehr Knecht, sondern Herr meiner Selbst zu sein. (Karl May)

Toi, Toi, Toi,
lieber Patenonkel!!

April, April

Wir sitzen gemeinsam am Frühstückstisch und unterhalten uns. Mein Blick wandert zum Fenster und ich rufe entsetzt: "Ach, du meine Güte! Jetzt schneit es auch noch!". Meine beiden Jungs schauen fassungslos aus dem Fenster. Mein Großer vergisst zu kauen und mein Kleiner steht auf, um besser gucken zu können. Schnell rufe ich: "April, April!". Und mein Großer bricht grinsend zusammen. "Ihr habt es geglaubt!", trällere ich, "Ihr habt es geglaubt!" Oh, weh! Da kann ich mich aber auf Retourkutschen gefasst machen.. lach!!

Neunzehnweißpunktigerharlekinschokoladenmarienkäfertäuscher



"Was fotografierst du denn da?!", mein Göttergatte schaut neugierig über sein Buch. Wir sitzen gemütlich im Garten und geniessen die Sonne. "Einen braunen Marienkäfer!", teile ich ihm wohlgelaunt mit. "Einen braunen?", fragt mein Göttergatte ungläubig. "Ja, einen braunen! Habe ich aber auch noch nie gesehen!", mit diesen Worten setze ich mich wieder in meinen Gartenstuhl und öffne den Internet Browser meines Handys. "Brauner Marienkäfer" gebe ich ein und durchforste die einzelnen Einträge. Plötzlich muss ich laut lachen. "Was amüsiert dich denn so?!", fragt mich mein Göttergatte lächelnd. Laut lese ich ihm den Eintrag vor: >>Sach mal, veräppelt ihr mich hier alle?Neunzehnweißpunktigerharlekinschokoladenmarienkäfertäuscher?? Und der frißt meine Himbeeren??<< Mein Göttergatte und ich lachen herzhaft. 
>>Ach Viola, ich hab nochmal nachgelesen und es IST gar nicht der Neunzehnweißpunktharlekinschokoladenmarienkäfertäuscher!! Sondern ein ganz gewöhnlicher Vertreter der Coccinellidae, der sich nur als Neunzehnweißpunktharlekinschokoladenmarienkäfertäuscher TARNT, um die Blattläuse in Sicherheit zu wiegen. Der frisst nämlich Blattläuse UND Himbeeren !!!<<, auch die darauffolgende Antwort lese ich ihm immer noch grinsend vor, denn Bildung muss sein.. lach laut!!