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Dienstag, 30. September 2014

Fuchs-Häkelei



Wir haben es endlich geschafft. Schon lange habe ich mit einigen lieben Freundinen gemeinsam überlegt eine DIY-Gruppe zu gründen (früher hätte man Handarbeitsgruppe dazu gesagt.. lach!!) und gestern Abend war es dann soweit. Acht Frauen haben sich zusammen gefunden und den Abend mit einer kleinen Häkelei verbracht. Die Idee war sich einmal im Monat reihum zu treffen, um etwas mit seinen eigenen Händen zu gestalten und bei Fragen jemanden der es kann neben sich zu haben. Ich durfte den Anfang machen und war schon Tage vorher verzeifelt auf der Suche nach einem kleinen Häkelobjekt. Hmmm?? Was könnte man bloß häkeln? Denn das bei mir zu Hause gehäkelt werden würde, stand irgendwie für die Damen schon fest und das dieses Jahr der Fuchs die Eule ablöst, war für mich schon seit längerem klar. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach einer Fuchs-Häkelei. In dem Blog von Halitha wurde ich schließlich fündig und nach ihrer Anleitung häkelten wir (die meisten zum ersten Mal nach der Schulzeit) eine ganze Fuchs-Parade. Luftmaschen, Feste Maschen, Halbes Stäbchen, Ganzes Stäbchen, Doppeltes Stäbchen.. in manchen Augen war anfänglich eine kleine Panik zu sehen.. grins! Aber mit Geduld und Ruhe (und manchmal auch Aufribbeln) enstanden die allerhübschesten Füchse. Natürlich wurde nicht nur gehäkelt, klönen und lachen gehören doch einfach dazu.
Ach Mädels, es war schön mit Euch!! (Und das Ihr hier in meinem Blog landet, war Euch doch bestimmt schon vorher klar, oder??)
Übrigens, ich habe noch etwas: Für den Anfang nimmt man nicht 11 LM sondern 13 LM.. sonst kommt es nicht aus.. grins schief!!

Rosenkohlauflauf

 


Zutaten
1 Beutel Rosenkohl
200 g Schinken, gekochter
200 g geriebener Käse
1 Becher Crème fraîche
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Rosenkohl putzen und ca. 10 Min. vorkochen. Anschießend in eine gebutterte Auflaufform geben. Kochschinken in Streifen schneiden und über den Rosenkohl geben. Den Reibekäse mit dem Creme fraiche vermischen, salzen und pfeffern und über den Auflauf geben.
Den Backofen auf 200°C vorheizen und ca. 30 Min. gratinieren. 
Ein ganz wunderbares und schnelles Rezept. Wer Rosenkohl mag, wird diesen Auflauf lieben!!


Dieses Rezept schick ich in Babsy's Herbstküche. 

Freude in deinen Händen

Mögest du ein Lied in deinem Herzen haben,
ein Lächeln auf deinen Lippen tragen
und nichts als Freude in deinen Händen halten.


(Irischer Segenswunsch)


Liebe Selli-Maus,
meinen allerherzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag!!
Hab' einen feinen Tag,
Ganz liebe Geburtstagsumarmung..

Montag, 29. September 2014

Herbstfrüchte-Memory II





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1. Haselnuss
2. Rosskastanie
3. Bucheckern
4. Eicheln

Ich hatte Euch ja noch eine Erweiterung für das Herbstfrüchte-Memory versprochen. Hier ist sie. Heute geht es um die passenden Blätter. Und das ist wirklich eine Herausforderung, sogar ich musste noch mal überlegen, welches das Buchenblatt und welches das Haselnussblatt ist.. grins! Mal sehen, ob es Eure Zwerge schaffen. Viel Spaß!

Sonntag, 28. September 2014

Bruderliebe



"Lass sofort los! Das ist mein Stock!", empört versucht mein Kleiner seinem großen Bruder einen von ihm gefundenen Stock zu entwinden, "Lass los!". "Hol ihn dir doch!", mein Großer hält den Stock nach oben. Eine lautstarke Rangelei entsteht. Doch mein Kleiner ist einfach nicht groß genug und erreicht den Stock nicht, er hüpft und springt ergebnislos. "Du bist so gemein!", wütend blitzt er seinen großen Bruder an. Mein Großer amüsiert sich prächtig und nutzt erstmal lachend seine Position aus. Die Situation verschärft sich, in den Augen meines Kleinen kann man bereits Tränen der Wut blitzen sehen. Doch bevor der Kleinere seine Geheimwaffe, nämlich große Kullertränen, eine gekonnte Schnute und den Ruf nach Mama oder Papa einsetzen muss, gibt mein Großer nach. Lachend nimmt er seinen kleinen Bruder ein Stück weit huckepack und der Streit ist erstmal vergessen.

Noch viel mehr Sonntagsfreuden gibt es bei Maria!

Samstag, 27. September 2014

Sonnenschein und Hühnerglück



Endlich reißt die schwere Wolkendecke auf und ein Nachmittag im sonnigen Garten beginnt. Ungeduldig stehen meine Hühner vor dem Törchen und hoffen darauf, dass es sich bald öffnet. Mitleidig schaue ich die erwartungsvolle Bande an und fasse einen Entschluss. "Kannst du Julie anleinen? Es ist so schönes Wetter, ich möchte die Hühner rauslassen!", rufe ich meinem Göttergatten zu. Nachdem ich mich vergewissert habe, dass Julie keine Gefahr mehr für meine Hühner darstellt, öffne ich vorsichtig das Törchen. Hanni und Nanni, die silberweißen Chabos, sind die ersten. Schnell huschen die beiden an mir vorbei. Der Rest steht abwartend hinterm Tor und blinzelt mich abwägend an. Trude, eine schwarze Henne, nimmt plötzlich ihren Mut zusammen und rennt im Eiltempo an mir vorbei. Hahn Holger und Gerda rempeln sich an und gemeinsam trauen sich heraus. Und dann gibt es kein Halten mehr. Ein Huhn nach dem anderen erobert den Garten. Welch' ein glückseliger Moment! Doch ganz unerwartet tut sich für die Hühner im Garten ein völlig unbekanntes, neues Gebiet auf. Abrupt bleibt die fröhliche Bande stehen und betrachtet erstaunt eine runde Ödnis im Garten. Gerade eben haben mein Göttergatte und ich den Pool abgebaut und ein rundes Stück nackte Erde kam dabei zum Vorschein. Und, oh Wunder, an den Rändern dieser Ödnis kreucht und fleucht es. Gustav, unser Haupthahn, kräht vor lauter Aufregung bis die Stimme versagt: "Kommt her! Kommt her! Kommt her! Das Buffet ist eröffnet!". Das lässt sich die bunte Hühnerschar natürlich nicht zweimal sagen und ein fröhliches Scharren und Picken beginnt.

Altostratuswolken



Der Herbsthimmel scheint in einem unendlichen Grau zu sein. Dunkle Eichenblätter heben sich müde vor dem trüben Himmelsbild ab. Noch nicht einmal die Sonne dringt durch die dicke, zähe Wolkenmasse. Altostratuswolken nennt man die sich verdichtenden, bläulich bis grauen Wolken. Diese nassen und schweren Wolken dehnen sich meist über einen sehr großen Bereich aus. Ganze Landstriche können unter einer dichten Altrostratuswolkendecke verschwinden. Sie prophezeien uns jetzt im Herbst heftige Regenfälle und im Winter kündigen sie uns rauhe Schneefälle an. Ein Herbsthimmelsbild von seiner unansehnlichen Seite.
Passend zu dem trüben Wetter, habe ich in den vergangenen Tagen einen Roman von Karen Duve zu Ende gelesen: "Regenroman". Genau wie das Wetter war er düster, trüb und triefte vor Nässe. Bis jetzt weiß ich nicht, ob es mir gefallen hat oder nicht.. hmm?! Wahrscheinlich eher nicht. Aber eines weiß ich, an manchen Stellen schüttelte es mich vor Ekel - Stichwort: Nacktschneckeninvasion.
Noch eine kleine Anmerkung: Mein Kleiner sah mir heute Morgen über die Schulter und fragte nach dem Inhalt dieses Postes. Denn alleine schon das Bild wirkte auf ihn wohl alles andere als erbaulich. Nachdem ich ihm meinen Post mit tragender Stimme vorgelesen hatte, legte er mir mitfühlend seine Hand auf die Schulter und sagte: "Na, das macht aber keine gute Laune, Mama!".

Noch mehr Himmelsbilder gibt es bei der Raumfee!

Freitag, 26. September 2014

Knallerbsen




Der Knallerbsenstrauch wird auch 'Gewöhnliche Schneebeere' genannt. Er gehört zu der Familie der Geißblattgewächse. Der Knallerbsenstrauch ist ein 100 bis 150 cm hoher Strauch und wächst dicht mit überhängenden Zweigen. Die Blätter sind breit und eiförmig. Im Herbst bleiben die Pflanzen relativ lange begrünt, im Winter sind sie allerdings kahl. Die fünf Blütenblätter bilden von Juli bis September eine ganz entzückende kleine Glocke. Sie ist weiß mit rosaroten Anteilen. Die kleinen Glöckchen stehen in gedrungenen Trauben am Ende der Zweige und in den Blattachseln. Die zarten Blüten produzieren reichlich Nektar und bekommen deshalb auch oft Besuch von Bienen und Schwebfliegen. Aber jetzt kommt das Beste an einem Knallerbsenstrauch, nämlich die Knallerbsen. Die schneeweißen Beerenfrüchte sind fleischig, murmelgroß und geben der Pflanze ihren mittlerweilen berühmten (Herr Raab und sein Maschendrahtzaun lassen grüßen) deutschen Namen: Knallerbsenstrauch. Das die schneeweißen Beeren, wenn sie zerdrückt werden, mit einem kleinen Knall aufplatzen, empfand ich schon als Kind als eine reine Wonne. Genauso geht es meinen Jungs, nichts ist lustiger als auf einem Spaziergang Knallerbsen zu sammeln und sie während des Laufens auf dem Boden platzen zu lassen, gerne wird auch der Fuß zur Hilfe genommen. Besonders mein Kleiner gerät da echt noch in Entzücken.. lach! (Aber Vorsicht an alle Knallerbsenneulinge: Die Beeren sind für den Menschen leider giftig, also schön aufpassen und den Zwergen alles gut erklären.) Seit gerade eben stehen ein paar dieser einfach wunderbaren Knallerbsen in einem kleinen Emaille-Kännchen in der Küche und schmücken dort unser Fensterbrett. Fragt sich nur wie lange, denn den aufmerksamen Augen meines Kleinen entgeht eigentlich keine Knallerbse!!

Noch mehr Blümchen findet Ihr bei Holunderblütchen!

Donnerstag, 25. September 2014

Pflaumenkuchen mit Sahne


Vorgestern haben mein Göttergatte und ich die Zeit genutzt (beide Jungs waren mit Freunden unterwegs) und haben im sonnigen Hof Kaffee getrunken und ein Stück Pflaumenkuchen verputzt. Pflaumenkuchen mit Sahne. Ganz klassisch. Und nein, es gibt kein Pflaumenkuchenrezept, sorry! Dafür war keine Zeit, aber unser Bäcker hat einen ganz wunderbaren Pflaumenkuchen und man kann ihn sogar mit Sahne bekommen.. mmhh!! Weshalb ich Euch eigentlich von dieser scheinbar unspektakulären Situation erzähle, ist die Weisheit, die zu Tage tritt, wenn Ehemänner sich genussvoll ein Stück Kuchen einverleiben. Ich möchte Euch jetzt nicht weiter auf die Folter spannen und zitiere meinen Göttergatten: "Sahne ist der Ketchup des Kuchens!". Und jetzt kommt Ihr.. lach!!

Mittwoch, 24. September 2014

Sternchenmoos



Manchmal wenn ich durch den Herbstwald laufe, kommt es mir so vor, als ob eine gute Waldelfe vorauseilt und den Weg extra für mich dekoriert, damit es auch ja ein schöner Spaziergang wird. Ein paar filigrane Spinnennetze hier, ein paar Beeren dort. Oh, da ist ein Baum abgestorben? Na, das sieht ja nicht schön aus! Her mit den Pilzen. Hier ein paar bunte Blätter und da einige glänzende Kastanien. Ein pieksiger Teppich aus Bucheckern, jeder Schritt soll knistern. Was wächst denn da? Sternchenmoos. Ja, Sternchenmoos geht immer. Aber da fehlt doch noch ein I-Tüpfelchen, ein Eyecatcher! Was habe ich denn noch so dabei?! Ach ja, ein paar Eicheln. Und schwuppdiwupps sieht es nach einer wunderbaren Herbstkomposition aus!! Der Rest der Eicheln wird zum Vergnügen verteilt, vielleicht soll es doch eine Murmelrutschpartie werden.

"Mittwochs mag ich" gesammelte Werke bei Frollein Pfau!

Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feines Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
mit kunstgeübten Hinterbein
ganz allerliebste Elfenschleier
als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
dem Winde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
den Schäfer mit der Schäferin.

(Wilhelm Busch)


Seit gestern ist es offiziell: es ist Herbst.
Euch einen wunderbaren Herbstanfang!!

Dienstag, 23. September 2014

Fuchs und Hund - eine Bügelperlenliebe



Seit Tagen schon verfolgen mich die schönsten Füchse im Bloggerland. Ob als Ring oder aus Papier, Füchse überall. Gestern Nachmittag dann, als uns wiedereinmal der Regen ins Haus nötigte, kramten mein Kleiner und ich den Karton mit den bunten Bügelperlen heraus (sie sind noch von meinem Großen). Gemeinsam steckten und bügelten wir jede Menge Bügelperlen und wie der Zufall es so will.. zwinker, zwinker!.. entstanden so auch einige Herbstmotive. Neben Eule und Apfel wurde auch ein Füchslein fertig. Und da ich es Euch nicht vorenthalten wollte, nahm ich es, nachdem die Sonne wieder hell und warm am Himmel stand, mit in den Garten, um es zu fotografieren. Nicht lange blieben das Füchslein und ich alleine. Schon von weitem betrachtete unser Derwisch Julie die Fotosession und nachdem ihr Ball uninteressant wurde, kam die kleine Hundenase neugierig hinzu. Es war Liebe auf den ersten Blick. Dieser Fuchs war anscheinend genau das Richtige für Julie und wäre ich nur Sekunden zu langsam gewesen, wäre das Füchslein entführt gewesen. Da bekommt "Ich hab' dich zum Fressen gern!" eine ganz andere Bedeutung.. lach!!

Wer Füchse liebt, sollte mal hier schauen: Die Fuchs-Linkparty von Greenfietsen! Einfach herrlich!

Montag, 22. September 2014

Erntedankfest

Ihr Lieben, nach langem hin und her habe ich mich dazu entschlossen meinen Blog etwas anders zugestalten. Ab jetzt wird es bei meinen Potpourries eine zentrierte Ansicht geben.
Sagt mir doch bitte, wie Ihr das findet?!
Danke!

Wir waren gestern mit der ganzen Familie
(Oma, Opa, Göttergatte, ich, Kleiner, Großer und Hund)
auf dem Erntedankfest auf der Dorenburg.
Die Dorenburg gehört zum Freilichtmuseum Grefrath und jenes ist in seinem altertümlichen Charme einfach umwerfend!
Ich habe Euch ein paar kleine Impressionen mitgebracht!
Schaut selbst:

Hier der Eingang des Tante-Emma-Ladens.
Zwei wunderbare Beton-Kugeln bewachen den Eingang.
Herbstlich geschmückt, zur Feier des Tages!



Frisches Obst und Gemüse wurde in Hülle und Fülle von den ortsansässigen Bauern zum Verkauf angeboten. Und auch Blumen durften nicht fehlen.



Dieses Huhn musste ich einfach fotografieren! Wie sagt man so schön?
"Steigt der Hahn auf den Mist, ändert sich's Wetter oder bleibt wie es ist!"
Herrlich!!



Wulle, wulle Gänschen.
Gi ga gack!
Wackelt mit dem Schwänzchen.
Gi ga gack!



Kartoffeln noch und nöcher..
und so wunderschön arangiert!



Idylle pur!!
Kaltblüter - meines Göttergatten Lieblinge.
Hüja!



Milchziegen.
Ach, wenn ich könnte, wie ich wollte..
hätten wir wohl einen kleinen Bauernhof hinterm Haus!



Und für die lieben Kleinen, war auch noch was zu tun.
Eine alte Stempelform:
Kartoffeldruck.



Und weil wir einbissel zu spät dran waren
- es regnete in Strömen -
und deshalb leider den Gottesdienst verpassten,
hier noch zum Schluß ein kleines Dankgebet aus der Kindergartenzeit:

Guter Gott,
wir haben im Frühjahr Samen und Körner gesät und Zwiebeln in die Erde gesteckt.
Doch es liegt nicht allein in unserer Hand, ob auch alles gut wächst.
Wir danken dir für die Sonne, den Regen und auch den Wind, den du schickst,
damit alles gut wachsen kann.
Amen.

Sonntag, 21. September 2014

Spinnenwipp



Schaut Euch mal diese filigrane Feinarbeit an! Ist sie nicht einfach wundervoll?! Zart gesponnene Silberfäden schweben zwischen den Blütenköpfen meiner schon leicht verwaschenen Hortensie. Entzückt stehe ich davor und betrachte das feine, glitzernde Spinnennetz. Ist es nicht ein wahres Meisterwerk?! Gerade jetzt im Altweibersommer weben die fleißigen Spinnen unermüdlich ihre Netze. Richtig verwunschen sieht es in unserem Garten aus. Ein bisschen wie in einem Märchenwald.. träum!! Fehlen nur noch Hänsel und Gretel. (Und wehe jetzt sagt jemand, die böse Hexe ist ja schon da! Seht Ihr wie mein Zeigefinger mahnend in die Höhe schnellt?!)

Noch viel mehr Sonntagsfreuden gibt es bei Maria!

Blaue Hortensie

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden, die ein Blau
nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln.

Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollten sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau;

Verwaschenes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.

Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.

(Rainer Maria Rilke)

Samstag, 20. September 2014

Hahn Holger müpft auf



Hahn Holger ist unser Zweithahn. Er muss das tun was Hahn Gustav, unser Chef, sagt. Doch es scheint so, als ob er keine Lust mehr hat, die zweite Geige zu spielen. Immer öfter beobachte ich, wie die beiden Hähne miteinander rangeln. So martrialisch, dass sie Federn lassen. Ich hoffe sehr, dass das nicht doller und damit zum Problem wird... seufz!! Bei meinem Nachbarn sind die Hähne so heftig aneinander geraten, dass ein Hahn eines Morgens tot im Stall lag und das möchte ich auf keinen Fall erleben. Ein guter Ratschlag wäre jetzt von Nöten!

Morgenrot



Es ist Mittwoch, 6.30 Uhr in der Frühe, langsam um mich herum erwacht die Stadt zum Leben. Erste Autos fahren, am Himmel sieht man schon ein Flugzeug fliegen, aus der Ferne hört man meine Hähne krähen und in der Nachbarschaft wird das erste Rollo nach oben gezogen. Still und leise stehe ich auf dem Bürgersteig und betrachte staunend den Sonnenaufgang. Sanfte Rosatöne steigen fast schon vorsichtig in das wolkenlose Blau des Himmels empor. Auch wenn der Himmel gänzlich unspektakulär scheint, wird mir mein Herz leicht, denn heute soll noch einmal ein richtiger Sommertag werden.

Noch mehr Himmelsbilder gibt es bei der Raumfee!

Erntedankfest auf der Dorenburg



21. September 2014, 10:30 bis 18 Uhr
Erntedankfest mit großem Bauernmarkt


Die Kulturlandschaft des Niederrheins war und ist von der Landwirtschaft geprägt. Auch in diesem Herbst steht das Museum wieder ganz unter dem Motto der Ernte: In Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband, der Landwirtschaftskammer und den Landfrauen veranstaltet das Niederrheinische Freilichtmuseum ein großes Erntedankfest mit attraktivem Bauernmarkt. Nach einem Freiluft-Gottesdienst werden landwirtschaftliche Erzeugnisse von Äpfeln bis Zwiebeln durch regionale Anbieter verkauft. Im Mittelpunkt steht dabei in diesem Jahr die Kartoffel. Ein Begleitprogramm für die ganze Familie rundet die Veranstaltung ab.

Der Eintritt an diesem Tag ist bis 13 Uhr kostenlos.

Niederrheinisches Freilichtmuseum
Am Freilichtmuseum 1
(Hilfsnavigation: Stadionstraße 145)
47929 Grefrath

Freitag, 19. September 2014

Hagebutten



Nicht jede Hagebutte lässt sich in der Küche weiterverarbeiten. Aber mehr, weil nicht genug Fruchtfleisch dran ist, als dass sie ungenießbar oder gar giftig wären. Die roten Früchte der Heckenrose zum Beispiel enthalten viel Vitamin C. Auch sind die Vitamine A, B1, B2, K und P, sowie Mineralstoffe, Fruchtsäuren und Pflanzenfarbstoffe darin zu finden.
Eine schöne Geschichte erlebte mein Schneiderlein im letzten Herbst, als sie ein paar Hagebutten für ihre Herbstdeko abschneiden wollte. Ein hutzeliges, altes Weiblein stand an meines Schneiderleins gewohnten Sammelplatz der vorherigen Herbste und pflückte fleißig Hagebutten. Fast keine Hagebutte war mehr am Strauch. Auf die Frage hin, was die alte Frau denn mit den ganzen Hagebutten wolle, empfahl ihr das Hutzelweiblein in gebrochenem Deutsch, die Hagebutten nicht in die Vase zu stellen, sondern sie lieber zu trocknen und ab und an eine Suppe daraus zu kochen. So würde die ganze Familie den Winter erkältungsfrei überstehen. Sie würde das schon ihr ganzes langes Leben so machen und wäre noch nie im Winter krank geworden. Ein guter Rat, wie mir scheint. Deshalb hier jetzt auch ein Suppen-Rezept mit Hagebutten:

ZUTATEN
1 L Wasser
200 g Creme fraiche
300 g Hagebutten
50 g Mehl
50 g Zucker
1 Prise Salz

ZUBEREITUNG
Die Hagebutten in dem Wasser langsam aufkochen, bis sie weich sind. Dann die Hagebutten pürieren und mit dem Sud durch ein Sieb passieren, um die Haut und die behaarten Kernchen zu entfernen. Salzen, zuckern und die pürierte Suppe wieder auf den Herd stellen. Das Mehl in etwas kaltem Wasser verrühren, bis es keine Klümmchen mehr aufweist. Zur Suppe geben und diese nochmals aufkochen. Zum krönenden Abschluss wird noch vor dem Servieren auf jede Portion ein Häubchen Creme fraiche gegeben. Das Süppchen kann kalt oder warm genossen werden.

Auf das Ihr gesund durch die kalte Jahreszeit kommt!!

Noch mehr Blümchen findet Ihr bei Holunderblütchen!



Für die Zierrat-Liebhaberinnen unter Euch habe ich heute auch noch einen kleinen Tipp:
Petra von minilou verlost einen ihrer wunderbaren Puschelanhänger. Klickt doch mal rein!!

Donnerstag, 18. September 2014

Herbstfrüchte-Memory




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1. Bucheckern
2. Rosskastanie
3. Haselnuss
4. Eicheln

Heute habe ich Euch eine kleine Spiel-Idee für Naturkinder mitgebracht. Welche Frucht trägt welches Hütchen? Einfach die Bilderchen ausdrucken, ausschneiden und los kann die Bestimmung der Herbstfrüchte gehen. Gar nicht so einfach für einen (Kindergarten-)Zwerg.. grins!