Mittwoch, 12. April 2023

Bummelige Osterpost



Am Ostersamstag hat mir unsere Postbotin sage und schreibe acht (!!!) Ostergrüße in die Hand gedrückt. Manche von ihnen waren schon am 03.04. abgestempelt.. seufz! Doch auch wenn ich ganz geknickt über diese Bummelei bin, freue ich mich dolle über so eine feine Osterüberraschung. Möchtet Ihr wissen, von wem welche Karte ist? Dann los: von Nina sind die hoppelnden Stempelhasen, von Astrid ist die Magnoliengeschichte aus ihrem Garten, von Claudia ist das hübsche Osterei mit dem bestimmt leckeren Häschen-Teebeutel, von Burgi sind die bunten Ostereier, von Manu ist die hübsche gelbe Osterkarte mit den ausgestanzten Häschen, von Karin ist die glitzernde Karte mit dem neongrünen Osterhasen, von Kirsten ist der gestempelte Piepmatz, von Nicole ist der knuddelige Hasengruß und die liebe Grit hat mich mit einer fröhlich bunten Osterhasin verwöhnt. Die hübschen Karten von Lene, Tina und Kirsten habe ich Euch ja schon letzten Freitag gezeigt. Vielen lieben Dank für die fröhlich bunte Osterpost! 


Übrigens:
Im Hintergrund meiner freudigen Osterpost könnt Ihr unseren blühenden Kirschlorbeer (oder richtiger: eine "Lorbeerkirsche", lat. Prunus laurocerasus) sehen. Wundert Ihr Euch warum es in unserem Garten noch ein Strauch steht, wo doch bald in NRW das giftige Gewächs verboten werden soll? Der NABU bezeichnete den Kirschlorbeer sogar einmal als ein "Verbrechen an der Natur". Es ist ganz einfach. Dieser Strauch stand schon im Garten als wir eingezogen sind und obwohl wir von seinem schlimmen Ruf wussten, habe ich mich in den Duft seiner Blüten verliebt. Zuckersüß - wie der Frühling!

Sonntag, 9. April 2023

Freitag, 7. April 2023

Österliche Schlafzimmerimpressionen


Guten Morgen, meine Lieben. Wundert Ihr Euch, warum Ihr bei uns im Schlafzimmer gelandet seid?! Das ist ganz einfach. Wir haben alle Urlaub oder Ferien und endlich mal Zeit den Tag gelassen anzugehen. Und was kann da schöner sein, als nach dem "Aufstehen", sich noch einmal ins Bett zu verkrümmeln?! Herrlich - so ein Lotterleben. Unsere erste gemeinsame Ferienwoche war übrigens wirklich sehr ausgefüllt, aber davon erzähle ich Euch ein andermal. Versprochen! Wie feiert Ihr eigentlich das Osterfest, oder feiert Ihr es etwa gar nicht? Erzählt doch mal! Ich möchte jedenfalls morgen Abend mit meinen Lieben in der Osternacht den Gottesdienst in unserer Kirche besuchen und am Sonntagmorgen wollen wir mit Oma und Opa ausgiebig brunchen. Hoffentlich verziehen sich die Regenwolken wieder und wir können das Osterfest im Garten genießen. Die Jungs möchten immer noch ihr Osternest draußen suchen.. kicher! So, und sage ich auch schon wieder Adieu. Doch bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch ganz herzlich Danke sagen. Lene, Tina und Kirsten haben meinen Briefkasten mit zauberhafter Osterpost gefüllt: Dankeschön, Ihr Lieben!

Euch allen wünsche ich ein fröhliches Osterfest mit
vielen bunten Eiern, kuscheligen Hasen,
niedlichen Küken und super netter Gesellschaft.
Herzlichst, Nicole.


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Montag, 3. April 2023

Frühlingsgruß mit Kater



Nach einer langer Frühlingsnacht schleicht sich unser Kater müde und abgekämpft in den sonnigen Hof. Die hübsche Katzin von zwei Häuser weiter scheint rollig zu sein und so mancher Kater hat sich in der vergangenen Nacht um ihre Aufmerksamkeit bemüht. Auch wenn unser Kater wie ein kuscheliges Kätzchen ausschaut, steckt in ihm ein brüllender Löwe mit gewetzten Krallen, der bereit ist alles für seine Auserkorene zu tun. Das konnte man auch gut in den vergangenen Nächten hören. So ein Katzentheater! Doch nun liegt er leicht derangiert, aber völlig entspannt in meinem geflochtenen Weide-Korb und genießt die warmen Sonnenstrahlen und meine Gesellschaft. Liebevoll betrachte ich unseren Kater. "Was für ein hübsches Motiv er doch ist, daraus könnte man sogar Postkarten machen", überlege ich nur für mich, beschließe ein paar Fotos zu machen und bestelle ein paar Brieftauben, die sich auf den Weg in die Bloggerwelt machen. Und wer weiß?! Vielleicht ist die eine oder andere Postkarte ja schon bei Euch gelandet?!
 


Sonntag, 2. April 2023

Kleine Frühlingsrunde (oder "Frisch geschnittene Kopfweiden")



Die letzten Tage waren grau und von den schweren Regengüssen gut gewässert, schmatzen heute die Wiesen und Weiden bei jedem Schritt. Die Luft riecht frischgereinigt und die fast warme Frühlingssonne lässt von leichten Baumwollkleidern, duftendem Kamille und trägen Sommertagen träumen. Ein wenig trostlos stehen die frisch geschnittenen Kopfweiden am Rande des Hoerstgener Kendel, einer verlandeten Altstromrinne des prähistorischen Ur-Rheines, da und muten wie stumme Riesen aus einer längst vergessenen Zeit an. Unsere hübsche Hündin Julie läuft aufgeregt vor mir her, denn eine kleine Gruppe junger Nutrias hat bereits einen schmalen Pfad zwischen zwei saftig grünen Abschnitten festgetreten. Auch heute kann man in der Ferne die luftholende Nagernase im fast klaren Wasser deutlich erkennen, denn immer wieder sieht man im Wasser des Kendels feine Bläschen aufsteigen und verraten die Anwesenheit der Biberratte. Der fast wolkenlose Himmel spiegelt sich blau im kühlen Wasser des Kendels und ich schicke in Gedanken einen Dank an Mutter Natur. Die vergangenen Regentage waren so wichtig für unsere niederrheinische Landschaft mit ihrer wunderschönen Flora und Fauna.


Auch wenn die gerade frisch geschnitten Kopfweiden karg und unwirtlich erscheinen, dienen die Kopfweiden als Lebensraum zahlreicher Tierarten, vor allem die in ihrem Bestand bedrohten Fledermäuse und Eulen. Diese Tiere finden in den häufig hohlen Stämmen älterer Weiden Unterschlupf und Nistgelegenheit. Doch vor allem für die bedrohte Insektenwelt ist die Weide interessant: Über 400 Insektenarten ernähren sich von den Blättern und Blüten. Kein anderer Baum beherbergt eine solch große Zahl. Die attraktiven männlichen Blütenkätzchen bieten Nektar und Pollen für 60 Wildbienenarten. Über 160 Tag- und Nachtfalterarten finden auf Weiden ihre Nahrung, entweder als blätterfressende Raupe oder als blütenbesuchender Schmetterling. Fast 100 Käferarten haben in alten Weiden ihren Lebensraum. Deshalb setzen sich Naturschutzorganisationen, wie zum Beispiel der NABU, für den Erhalt der Kopfweiden ein. Das bedeutet für die meist ehrenamtlichen Helfer viel Arbeit, denn die Kopfweiden müssen zur Pflege regelmäßig geschnitten werden, um sie auch vor Windbruch zu schützen. Das "Auf-Kopf-setzen" geschieht übrigens immer abwechselnd und nicht in jedem Jahr, so dass es für die Tiere immer eine Möglichkeit gibt, die Weide in ihrer Gänze zu nutzen. Das konnten wir auch gut in den letzten Jahren beobachten. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an den ersten Abschnitt des Hoerstgener Kendels? Dort wurden auch im letzten Frühjahr die Kopfweiden (allerdings von der Lineg) geschnitten und trieben kurz drauf wieder aus.


Euch einen gesegneten Palmsonntag!
Herzlichst, Nicole