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Mittwoch, 18. März 2015

Ein Lächeln



Ich bin spät dran. Ich habe meiner Schwägerin versprochen meine Mutter pünktlich nach der Arbeit abzuholen, denn sie muss selber ins Büro. Ich hetze durch den Stadtverkehr und laufe im Dauerlauf zum Haus meines Bruders. Anstatt das ich wie sonst noch eine Weile vor der Tür stehen muss, stehen meine Schwägerin und meine Pflegenichte schon parat. Meine Nichte ruft meiner Mutter zu: "Guck mal, Oma. Wer da kommt!". Meine Mutter steht im Flur und ein Lächeln huscht über ihr runzliges Gesicht: "Meine Mutti!", ruft sie mir freudig entgegen.

Kleine Anmerkung: Man muss immer ganz genau seine Wünsche formulieren, auch wohl an den lieben Gott. Bat ich ihn doch noch ganz innig um ein kleines Mädchen. Es hätte bloß einbissel jünger als 80 Jahre sein sollen.. lächel!!

Kommentare:

  1. Liebe Nicole,
    ganz private Einblicke - diese Worte reichen um zu merken was gerade los ist und wo die Energie hin fließt. Bleib stark und immer viel Kraft für all die Dinge.
    Liebe Grüße von Stine

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  2. Guten Morgen du Liebe, da hast du aber ganz gut zu tun im Moment. Ja, und diese Momente kenne ich auch, in denen einen das Herz überläuft. Trotz alledem :). Fühl dich gedrückt, Sabine

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  3. Da geht einem (manchmal) ein Herz auf, gell.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  4. Weißt du was das Beste ist, wenn man seinen Humor nicht verliert! ;-))
    Meine Oma schwankte auch immer zwischen den Zeiten. Meine Mutter (ihre Tochter) hielt sie wahlweise für ihre Schwester oder Mutter. Einmal unterhielten wir uns und plötzlich meinte sie völlig überrascht. Was?? U. (meine Mutter) hat G. (meinen Vater) geheiratet? Ich: Ähh... ja und ich bin doch die Tochter. Da war sie vollends verwirrt und es war ihr peinlich, weil sie merkte, dass sie durcheinander war. Sie tat mir leid, aber lustig war es doch irgeendwie.
    Im übrigen sehe ich heute schon wieder gelb!! ;-))
    Und ja, der Untergrund bei mir ist ein Autoteppich (könnte mir nichts schöneres für das Wohnzimmer vorstellen).
    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft
    Jutta

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  5. irgendwie traurig, aber auch wunderbar. dieses lächeln und strahlen belohnt einen doch für vieles!
    herzliche grüße
    mano

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  6. Guten Morgen liebe Nicole,
    das Schöne im traurigen - aber leider auch nicht änderbaren - Umstand ist, wenn man dabei sein Lächeln nicht verliert.
    Ich dürck Dich und wünsche Dir auch weiter ganz viel Kraft,
    Pamela

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  7. Liebe Nicole,
    man muss trotz der Tragik manchmal lachen. Die Freundin meiner Mutter hat ihre eigene Mutter besucht. Als sie wieder zu Hause war kam ein Anruf: "E. du hast dein Hörgerät bei mir vergessen! Das liegt hier noch."
    Hast du den Film "Honig im Kopf" gesehen? Weiß gar nicht ob der noch läuft, habe aber sehr viel positives darüber gehört. Gesehen habe ich ihn selber bisher nicht.
    Herzliche Grüße und halt die Ohren steif
    Patricia

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  8. ...Lächeln und Tränen, beides hielt sich die Waage beim Lesen, besonders deines Nachsatzes.
    Liebe Grüße
    Uschi

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  9. Liebe Nicole,
    irgendwie geht mir gerade das Herz auf - Erinnerungen an meine Oma werden wach. Hab ganz viel Geduld und ganz viel Lachen an jedem Tag - das wünsch ich dir von Herzen, da ich selbst weiß, dass es nicht immer einfach ist.

    Liebste Grüße
    Nadja

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  10. Liebe Nicole,
    jetzt hast Du mir gerade ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Zum Einen, weil Du Deinen Humor nicht verloren hast und vor allem, weil Deine Mutter sich so gefreut hat. Dabei sehe ich gerade im Geiste meine Mutter, wie sie mich anlacht und verdrücke dabei die Tränen, die aufsteigen, weil sie nicht mehr da ist.
    Liebe Grüße
    Karen

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  11. Liebe Nicole,
    damit umgehen zu lernen ist schwierig, ich weiß. Aber verliere nicht Deine Humor.
    Der Film "Honig im Kopf" wurde hier ja schon erwähnt. Ich weiß auch nicht, ob er noch läuft, aber wenn, dann sieh ihn Dir an. Ich habe ihn gesehen und es lohnt sich.
    Ganz lieben Gruß
    Katala

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  12. ...ein Lächeln und eine Träne, liebe Nicole,
    so ist das Leben...ich denke so oft an dich...

    lieber Gruß Birgitt

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  13. Liebe Nicole,
    Erinnerung meiner Kindheit an meiner Oma werden wach. Damals habe ich es nicht verstanden. Heute weiß ich mehr und kann es Dir nachfühlen.

    Liebe Grüße

    Monika

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  14. Es ist enfach großartig, wenn du es schaffst darin den Zauber zu entdecken. Für die Zuschauer erschließt er sich ja leichter. Aber jene die drinnstecken im Stück, die habens da viel schwerer.

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  15. Hallo Nicole,
    mir fehlen die Worte, im positiven Sinn.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Liebe!
    Kerstin

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  16. Liebe Nicole!
    Ich bin Gedanken auch oft bei dir, da das Thema bei uns in der Familie auch sehr präsent ist. Aber solche Momente sind wunderbar. Wie viele schon geschrieben haben, Lachen und Weinen liegt so nah beieinander. Grad das Lachen darf man nicht vergessen, obwohl es einem manchmal schwer fällt.
    Ich bin weiterhin in Gedanken bei dir und drück dich!
    Ulli

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  17. Liebe Nicole,
    es ist so lieb, aber auch so traurig zu lesen.
    Ich bin davon überzeugt, daß sie sich in einer Zeit befindet, in der sie sehr glücklich war!!!
    Dein Nachsatz geht mir trotzdem nahe...
    Liebe Grüße schickt Dir die Elke

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  18. Liebe Nicole,

    ja, ein Lächeln ist ja immer schön, aber halt auch traurig wenn man das liest. Ich wünsche Euch Kraft und Zuversicht.

    Herzliche Grüße
    Kerstin

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  19. Liebe Nicole,
    Deine Zeilen sind sehr berührend und erzählen dabei so genau, wie es halt ist. So schwer, vieles nicht persönlich zu nehmen....aber trotzdem:lachen hilft so oft!
    Viel Kraft und Geduld! Deine Stine

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  20. Traurige und auch warme zarte Worte.
    Ich schick dir weiterhin viel Kraft.
    LG
    Nicole

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  21. Liebe Nicole,
    mir steigen grad die Tränen in die Augen! Es ist so traurig, mitansehen zu müssen, wenn Eltern ihre Stärke und Kraft verlieren und man sich wahrscheinlich jeden Tag denken muss, dass man dankbar für diesen Tag, den man mit ihnen verbringen durfte, sein muss.
    Ich kenne dieses Gefühl nicht, da mir beide Eltern ganz plötzlich weggestorben sind. Das war fürchterlich, ein Schock. Aber deine Situation gerade eben stelle ich mir auch sehr, sehr schwer vor.
    Viel Kraft wünsche ich dir,
    Alles Liebe Babsy

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  22. liebe Nicole,
    bin ja noch ganz neu bei Dir, aber ich glaube dieses Lächeln ist einfach die Freude Dich zu sehen (egal wie sie Dich nennt)
    liebe Grüße
    Gerti

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  23. Ach ja, Nicole! Ich schwanke auch oft zwischen Weinen & Lachen...
    LG
    Astrid

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  24. Es ist wirklich schwer, diese Krankheit zu verstehen und mit ihr umzugehen, vor allem wenn es die eigenen Eltern sind. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle - oder?
    Ganz liebe Grüße zu dir, Michaela

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  25. Liebe Nicole,
    wie gut ist es, dass du eine Schwester hast, mit der du Sorge, Arbeit und Gefühle in dieser Sache teilen kannst.
    Ich denke, kein Freund, kein Geliebter, nicht die eigenen Kinder, können mitfühlen, wie es Schwester oder Bruder tun, was diese Lebenssituation deiner Mutter in dir auslöst.
    Alles Liebe.
    Claudiagruß

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  26. Hallo ... wie wahr ... ja, wir sind die Sandwich-Generation und wenn wir die eigenen Kinder groß haben, fangen wir mit den Eltern wieder an.
    LG - Heike

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    1. Wenn doch nur die Kinder schon groß wären, liebe Heike! Aber mein Kleiner ist acht! Im Moment werde ich keinem von beiden gerecht.. snief!! Liebe Grüße zurück, Nicole

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