Gerade jetzt in der Winterzeit ist es einfach wunderbar sich es mit einem warmen Kräutertee nach getaner Arbeit gemütlich zu machen oder sich in der großen Pause die Hände zu wärmen und einen warmen Bauch zu bekommen. Die richtige Kräuterteemischung zu finden ist gar nicht so einfach, findet zumindest mein Großer. Da er aber jeden Tag einen Tee mit in die Schule nimmt, ist mir seine Meinung auch sehr wichtig. Deshalb haben wir uns gemeinsam auf die Suche begeben, um den richtigen Pausentrunk zu finden. Wir haben einen Erkältungstee von Tee Gschwendner ausprobiert (mit Drachenkopfblätter, Holunder, Lindenblüten, Spitzwegerich, Thymian, Salbei, Malvenblüten). "Zuviel Salbei!", war die Beurteilung meines Großen, "Geht gar nicht!". Also ging die Suche weiter. Dank Jutta und Patricia kamen noch weitere Teesorten zur Auswahl hinzu. Milford "Kräutertraum" (mit Citronengras, Brombeerblätter, Orangenblätter, Orangenschalen, Pfefferminze, Rosmarin, Fenchel, Krauseminze, Zitronenverbene, Kamille, Melisse, Hagebutten) und von Sonnentor "Sonnige Grüße"-Kräuterfrüchtetee (mit Lemongras, Apfel, Krauseminze, Hagebutte, Erdbeere, Kornblumen, Sonnenblumenblütenblätter und Gänseblümchen). Beide bekamen ein "Daumen hoch" von meinem Großen. Doch den Titel "Liebster Pausentee" hat der einfache Kräutertee von Alnatura (mit Pfefferminze, Zitronengras, Zitronenmelisse, Brombeerblätter, Erdbeerblätter, Hagebutte, Himbeerblätter, Kamille) bekommen, mit einem kleinen Löffel Rohrohrzucker.
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Mittwoch, 4. Februar 2015
Samstag, 20. Dezember 2014
Kleiner grüner Kranz
Irgendwie trostlos und verloren schaut der Wetterhahn auf der Kirchturmspitze aus. Der Himmel ist grau und trüb. Leichter Nieselregen fällt aus einer dichten Wolkendecke und tropft sanft in meinen Kragen. Ich schüttele mich und beeile mich hinter den Kindern in die warme, einladende Kirche zu folgen. Durch die hohen Kirchenfenster wird das wenige Tageslicht gebündelt und man vergisst das triste Schmuddelwetter draußen. Ruhe kehrt ein und der Gottesdienst beginnt. Wunderbare Lieder und Fürbitten haben die Kinder, die Lehrer und Pastoren vorbereitet und gestalten nun den weihnachtlichen Schulgottesdienst gemeinsam. Dann ist es soweit, die Lehrerin nickt den Kindern zu und die vorderen Bänke leeren sich. Aus den Lautsprechern ertönt das Lied "Kleiner grüner Kranz" und die Kinder (alle im grünen Shirt) laufen außen um die Bankreihen herum, unter ihnen breit grinsend mein Kleiner. Vier rot gekleidete Kinder bilden in jeder Ecke eine Kerze und in der Mitte steht eine kleine, gelbe Flamme (hier meine entzückende, kleine Patentochter). Bei der Erwähnung der Kerze im Lied winkt sie ganz eifrig mit ihrem gelben Tuch. Der "grüne Kranz" läuft während des ganzen Liedes durch die Kirche: mal schnell, mal langsam, mal aufrecht gehend oder auch in der Hocke laufend. Obwohl in der Kirche eigentlich ja nicht geklatscht wird, bekommen die Kinder einen ganz herzlichen Applaus. Eine wunderbare Aufführung! Es werden noch weitere Weihnachtslieder gesungen und nach einem adventlichen Segen geht es wieder ab nach draußen. Ein Blick in den Himmel zeigt keinerlei Änderung des Wetters. Aber das macht weder mir noch den Kindern etwas aus, beseelt laufen wir zurück zur Schule.
Übrigens: Habt Ihr es gemerkt? Ganz still und heimlich hatte sich der Osterhase wohl in die Kirche geschlichen.. kicher!! Ob er wohl auch mal Weihnachten mitfeiern will?! Ich habe seinen Schatten (letztes Bild) auch erst hier zu Hause bei der Fotozusammenstellung entdeckt und musste herzhaft darüber lachen.
Obwohl es ja nur ein kleines, trostloses Himmelsbild ist, schicke ich es mit ganz lieben Grüßen zu Katja!
Samstag, 13. Dezember 2014
Regenwolken am Niederrhein oder was für ein Klassenfahrtswetter!
Es regnet und regnet. Es scheint, als ob der November in den Dezember reingerutscht ist. Bis zu 10 Liter Regenwasser sind in dieser Woche jeden Tag vom Himmel gefallen.. mit Sturmböen, Hagel, Blitz und Donner.. und das wo mein Kleiner doch auf Klassenfahrt hier in Xanten am linken Niederrhein ist. Die armen Kinder, aber auch die armen Lehrer! Ich möchte nicht mit vier Klassen voller 7-8 Jähriger in einer Jugendherberge 'eingesperrt' sein. Was da wohl los ist?! Aber sie haben auch ein schönes 'Drinnenprogramm'. Wie zum Beispiel der Besuch des Römermuseums oder die Besichtigung des Xantener Domes. Ob der Besuch des Xantener Weihnachtsmarktes wohl ins Wasser gefallen ist? Ich bin sehr gespannt auf die Erzählungen meines Kleinen. Nur Regen ist doch echt ein Graus! Deshalb war ich am Donnerstag-Nachmittag richtig froh darüber, dass es sich für einen kleinen Augenblick aufhellte und blauer Himmel zum Vorschein kam. Hoffentlich in Xanten auch!
Noch mehr Bilder mit Himmel gibt es bei Katja!
Dienstag, 11. November 2014
Sankt Martin - ein heimeliges Brauchtumsfest
Ich liebe die Lichterzeit zu 'Sankt-Martin'. Ja, man kann sagen 'Sankt-Martin' ist für mich das heimeligste aller Brauchtumsfeste! Ich finde es schön, dass das Teilen und das Miteinander hierbei im Mittelpunkt stehen und so wichtig, den lieben Kleinen diese Werte mit auf den Weg zugeben! Besonders schön ist es, wenn die Kinder noch ganz klein sind, da ist das Staunen einfach größer! Aber auch jetzt noch in der Grundschulzeit ist es eine sehr schöne Tradition. Erst die schöne Bastelzeit, wenn die Kinder eifrig mit roten Wangen ihre Laternen basteln und dann der Martin's Zug: Es ist schon dunkel, Sankt Martin reitet auf seinem Pferd würdevoll voran, die Kinder singen inbrünstig die althergebrachten und auch neue, frische Sankt-Martin-Lieder (und wenn es ein schöner Zug ist, singen die Erwachsenen mit, zumindest quatschen sie nicht. Das sich manche Eltern noch nicht mal für die anderthalb Stunden zusammen nehmen können! Jahrelang habe ich mich darüber aufgeregt, bis ich dahinter gekommen bin, dass man sich als Zugbegleitung melden kann. Jetzt kann ich neben den Kindern hergehen und muss sogar mitsingen.. lach!) und ihre leuchtenden Augen funkeln mit den selbstgemachten, bunten Laternen um die Wette. Dann kommt ein Schauspiel (schon lange vorher fleißig von den Kindern eingeübt) und ein großes Martinsfeuer erhellt die Nacht. Näschen werden rot vor Kälte und kleine, kalte Hände suchen große, wärmende Hände. Zum Abschluss des Lichterfestes gibt es für jeden auf dem Schulhof heißen Kakao mit weichen, duftenden Weckmännern. Dann heißt es Abschied nehmen und wenn wir nach Hause kommen, heißen uns leuchtende Laternen im Fenster schon aus Ferne willkommen.
Donnerstag, 21. August 2014
Schlau wie ein Fuchs
Lieber Elias!
Sei still wie ein Mäuschen,
pass auf wie ein Luchs,
sei fleißig wie Bienchen,
dann wirst du schlau wie ein Fuchs.
Viel Spaß in der Schule und
Sei still wie ein Mäuschen,
pass auf wie ein Luchs,
sei fleißig wie Bienchen,
dann wirst du schlau wie ein Fuchs.
Viel Spaß in der Schule und
hab' einen wunderbaren ersten Tag!!
Wir vier.
Mittwoch, 20. August 2014
Ferienende
"So, ab ins Bett mit euch!", ich treibe meine beiden Jungs an, "Morgen ist wieder Schule, da müsst ihr ausgeschlafen sein!". Murrend sagen die Beiden ihrem Papa "Gute Nacht!", geben ihm ein Küsschen und trollen sich nach oben. Nachdem ich im Badezimmer den Toilettendeckel runtergeklappt habe, die Zahnpasta zugedreht habe und das Licht ausgeschaltet habe (aaargghh!) folge ich den Kindern. Mein Kleiner steht im Bett und mein Großer schnattert. "Mama, ich brauche eine dickere Decke oder besser zwei!". "Zieh dir doch einfach mal wieder einen Schlafanzug an.", empfehle ich grinsend meinem nur Unterhosen tragenden Kind. "So, hinlegen!", ich trete ans Bett meines Kleinen, "Hör auf zu hopsen!". Kichernd legt sich mein Kleiner in sein Bett. Liebevoll decke ich erst ihn zu, dann seinen großen Bruder. "Gute Nacht, ihr Mäuse!", lächelnd gebe ich ihnen ihren Gute-Nacht-Kuss. In Hinblick auf die Uhrzeit (es ist erst halb neun, also fast zwei Stunden früher als die 'Zubettgehzeit' in den Ferien) und darauf das morgen die Schule beginnt, füge ich hinzu: "Hoffentlich könnt ihr gleich gut einschlafen!". Ich drücke das Nachtlicht an und lösche das große Licht, "Schlaft schön!". "Du auch! Gute Nacht!", rufen die Beiden mir nach. Während ich den Raum verlasse, höre ich den Kleinen flüstern: "Also, ich bin gar nicht aufgeregt, weil morgen die Schule wieder losgeht. Du?!". Ich grinse in mich hinein, so hatte ich es gar nicht gemeint.
Donnerstag, 12. Juni 2014
Nachtlicht
Die Jungs haben gerade das Haus verlassen, um zur Schule zu gehen. Murrend, wohl bemerkt, denn draußen regnet es, zwar nicht fest aber dafür stetig. Außerdem ist das schöne lange Pfingstwochenende leider schon zu Ende. Schnell flitze ich nach oben, um richtig kräftig durch zu lüften, bevor es wieder warm wird. Die warme Gewitterluft der vergangenen Tage hängt gerade oben in den Schlafzimmern drückend fest. Die Rollläden im Kinderzimmer sind noch unten. Als ich die Tür zum Kinderzimmer öffne, wabbert mir ein spuckiges Licht entgegen. Das Nachtlicht meines Kleinen ist noch an und wirft seinen blauen Schein ins Dunkle. Schnell ziehe ich die Rollläden hoch und mache die Fenster weit auf. Mein Blick fällt auf das Nachtlicht unseres Kleinen. Statt eines Nachttisches steht ein kleiner, ausrangierter Kinderstuhl neben seinem Bett und darauf stehen viele kleine Dinge. Ich muss lächeln, während ich die liebevoll hingestellten Dinge betrachte. Ein winzig kleiner (Magic!-)Würfel liegt neben einer grünen Aufziehschildkröte und kleine, bunte Gummi-Figürchen stehen neben dem hellblauen Nachtlicht. Eine witzige Mischung aus Kleinigkeiten schmücken den 'Nachttisch'. Fast schon zärtlich drücke ich das Nachtlicht aus und grinse in mich hinein: das alles macht meinen Kleinen aus!
Montag, 28. April 2014
Versäumt
Zur Arbeit ist kein Bub geschaffen,
Das Lernen findet er nicht schön;
Er möchte träumen, möchte gaffen
Und Vogelnester suchen gehn.
Er liebt es, lang im Bett zu liegen.
Und wie es halt im Leben geht:
Grad zu den frühen Morgenzügen
Kommt man am leichtesten zu spät.
(Wilhelm Busch)
Das Lernen findet er nicht schön;
Er möchte träumen, möchte gaffen
Und Vogelnester suchen gehn.
Er liebt es, lang im Bett zu liegen.
Und wie es halt im Leben geht:
Grad zu den frühen Morgenzügen
Kommt man am leichtesten zu spät.
(Wilhelm Busch)
Schulbeginn
"Mensch, Großer! Jetzt steh' endlich auf. Ich war schon dreimal da, um dich zu wecken!", ich rüttle an meinem Großen herum, "Aufstehen!". Mein Großer macht noch nicht mal die Augen auf und versucht sich von mir weg zu drehen. "Los jetzt! Aufstehen!", vergeblich unternehme ich noch einen Versuch. Schließlich gebe ich auf. Ich laufe die Treppe nach unten, bleibe im Türrahmen zum Wohnzimmer stehen und schüttele den Kopf. Mein Kleiner liegt zusammengerollt unter einer kuscheligen Decke auf der Couch. Augen zu. Was für ein Schulbeginn.. stöhn!! Hinter mir ist ein Schluffen zu hören, mein Großer hat es geschafft aufzustehen. Er drängelt sich an mir vorbei und fällt direkt neben den Kleinen auf das Sofa, greift nach dem anderen Ende der Kuscheldecke und schließt erschöpft die Augen. Aargh.. diese Ferien waren echt zu kurz!
Mittwoch, 16. April 2014
Plumpsack
"Dreht Euch nicht um,
der Plumpsack geht herum.
Wer sich umdreht oder lacht,
kriegt den Buckel voll gemacht."
Dieses Kreis-Spiel habe ich als kleines Mädchen geliebt. Wir haben es oft in der großen Pause auf dem Schulhof gespielt und alle aus unserer Klasse haben mitgespielt. Auch jetzt auf dem Kindergeburtstag meines Kleinen vor dieses Kreis-Spiel ein voller Erfolg:
Die Kinder stehen im Kreis, mit Blick nach innen. Der Plumpsack rennt im Kreis, während das Lied gesungen wird, um die Kinder herum und bei einem lässt er sein „Säckchen“ fallen. Dieses Kind muss es erspüren und aufheben und hinter dem Plumpsack her rennen und ihn fangen, bevor er die freie Lücke des nachlaufenden Kindes erreicht. Schafft er dies, kommt das Kind in die Kreismitte, bis es durch den nächsten gefangenen Läufer erlöst wird. Die Kreismitte ist das sogenannte "Faule Ei", sollte ein Kind in die Mitte gehen müssen, rufen alle anderen Kinder "Eins, zwei, drei ins faule Ei!".
der Plumpsack geht herum.
Wer sich umdreht oder lacht,
kriegt den Buckel voll gemacht."
Dieses Kreis-Spiel habe ich als kleines Mädchen geliebt. Wir haben es oft in der großen Pause auf dem Schulhof gespielt und alle aus unserer Klasse haben mitgespielt. Auch jetzt auf dem Kindergeburtstag meines Kleinen vor dieses Kreis-Spiel ein voller Erfolg:
Die Kinder stehen im Kreis, mit Blick nach innen. Der Plumpsack rennt im Kreis, während das Lied gesungen wird, um die Kinder herum und bei einem lässt er sein „Säckchen“ fallen. Dieses Kind muss es erspüren und aufheben und hinter dem Plumpsack her rennen und ihn fangen, bevor er die freie Lücke des nachlaufenden Kindes erreicht. Schafft er dies, kommt das Kind in die Kreismitte, bis es durch den nächsten gefangenen Läufer erlöst wird. Die Kreismitte ist das sogenannte "Faule Ei", sollte ein Kind in die Mitte gehen müssen, rufen alle anderen Kinder "Eins, zwei, drei ins faule Ei!".
Freitag, 11. April 2014
Sachkunde unterwegs
Von weitem hört man schon die fröhlichen Kinderstimmen. Gleich geht es los: Sachkunde unterwegs. Die Klasse meines Kleinen hat sich angemeldet, sie wollen zu uns in den Garten kommen: 'Küken gucken'. Und die Hühner und die Katze und die Meerschweinchen und den Hund. Aber hauptsächlich 'Küken gucken'. Ich bin selbst schon ganz aufgeregt und freue mich auf die Rasselbande. Mal sehen wie es wird. Interessieren sich sechs- bis achtjährige Kinder überhaupt für Hühner?! Ich weiß es nicht. Was für ein fröhliches Geschnatter draußen auf dem Bürgersteig! Brav in zweier Gruppen kommen sie in den Hof. Vorbildlich bleiben sie still stehen und schmettern ihre Begrüßungsworte. Ich bin beeindruckt, damit habe ich nicht gerechnet. Die Klassenlehrerin spricht vorab noch ein paar ermahnende Worte und dann übergibt sie das Gespräch an mich (upps.. damit hatte ich gar nicht gerechnet!). Schnell finde ich mich in meine neue Rolle ein und wir laufen nach hinten in den Garten zu den Tieren. Neugierig umringen die Kinder die Kükenstube. "Oh, wie niedlich!" "Die sind ja süß!", begeistern sich die Kinder. Auch die Hühner werden bewundert. Abwechselnd geben die Lehrerin, ich und mein Kleiner (!) Informationen über Hühner zum Besten. Und ja, die Kinder finden Hühner und ihre Lebensgewohnheiten interessant. Es werden viele Fragen gestellt und Antworten gegeben. Auch die Begleitmamis hören manche Informationen zum ersten Mal.. grins! "Put, put, put!", schallt es laut und fröhlich durch den Garten. Die Kinder dürfen die Hühner locken und ihnen ein paar Körner zuwerfen. Nachdem sich alle noch die Meerschweinchen, den Hund und die Katze angeschaut haben, geht es zurück zur Schule, noch eine Stunde dann beginnen die Osterferien. Hurra! Kurz bevor die Kinder und Erwachsenen sich artig verabschieden, gibt es noch eine kleine Überraschung. Der Osterhase war da und hat für jedes Kind ein buntes Ei und ein Schokoküken gebracht.
Freitag, 4. April 2014
Campuseröffnung
Campuseröffnung und Tage der offenen Tür auf dem neuen Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal
04.04.14 von 13.00 bis 18.00 Uhr
05.04.14 von 11.00 bis 15.00 Uhr
Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal an der Friedrich-Heinrich-Allee 25
Es ist tatsächlich soweit, aus unserer kleinen Klosterstadt wird eine Hochschulstadt. Sogar im städtischen Logo ist es zu sehen. Weg mit dem Kloster, her mit der Hochschule!! Das Kloster hat ausgedient. Auch wenn es bissig klingt, ich meine es gar nicht böse. Im Gegenteil: ich freue mich darauf, mehr junge Leute in unserer kleinen Stadt zu sehen und hoffe, dass auch das kulturelle Leben einbissel frischen Wind bekommt. Herzlich Willkommen!!
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Latein
"Und, was war das Beste heute in der Schule?", aufmuntert schaue ich meinen Großen an. "Die zweite Lateinstunde.", gibt mein Großer nach kurzem Zögern zurück. "Latein?", frage ich erstaunt. "Ja, wir haben Weihnachtslieder in Latein gesungen. Das hat richtig Spaß gemacht!", grinst mein Großer. Erheitert wuschele ich durch seine langen Haare "So, so. Welches Lied denn?", frage ich neugierig. "Stille Nacht!", antwortet mein Großer.
Dienstag, 12. November 2013
Sankt-Martin-Umzug
"Schaut mal Kinder, wie schön die Anwohner für uns geschmückt haben!", die Klassenlehrerin meines Kleinen lenkt die Aufmerksamkeit auf die bunten Laternen, die die Vorgärten schmücken. Alle Augen der Kleinen richten sich auf die bunte Lichter-Parade. Besonders die kleinen Mädchen geraten in Entzücken: "Oh, wie schön! Guck mal! Da und dort!". Vor lauter Schauen und Entdecken vergessen die Kinder das Singen. Die Klassenlehrerin schaut mich auffordernd an, denn ihre Stimmbänder sind in Mitleidenschaft gezogen, gerne komme ich ihren unausgesprochenen Wunsch nach und stimme in das Martinslied laut mit ein. Wie schön, dass ich mich als Zugbegleiterin gemeldet habe. Das Staunen und das Singen hätte ich auf keinen Fall verpassen wollen. Der Mutti auf der anderen Seite geht es anscheinend genauso, fröhlich lacht sie mich an und stimmt auch, in das viel zu hohe Singen der Kinder, mit ein.
Montag, 21. Oktober 2013
Herbstferien
Es ist endlich wieder soweit: die Herbstferien haben begonnen. Bis zum 03.11.13 ist schulfrei. Juchhu!! Mein Großer freut sich wie ein König, denn da das Schuljahr so kurz ist, hat er schon in allen Hauptfächern die ersten Klausuren hinter sich gebracht. Pure Anspannung für ihn. Aber nun ist erstmal Schluss damit. Wir werden versuchen, die Herbstferien bis aufs Letzte auszuschöpfen und zu genießen.. freu!! Lesen, spielen, basteln: all' das steht auf unseren Plan. Und ganz im Besonderen haben wir uns vorgenommen, wieder unserer Familienleidenschaft zu frönen. Geocaching ist angesagt. Ab raus in die Natur und "Döschen" gesucht. In diesem Sinne: Schöne Herbstferien!
Und wie immer in den Ferien gilt: mein Blog steht einbissel hinten an.. grins!
Und wie immer in den Ferien gilt: mein Blog steht einbissel hinten an.. grins!
Montag, 16. September 2013
Klassenfahrt
"Jetzt hat der Kerl noch nicht einmal "Auf Wiedersehen" gesagt!", enttäuscht blicke ich meinen Göttergatten an. "Nee, hat er wohl nicht!", mein Göttergatte schaut prüfend auf mich herunter. Mein Großer ist ohne sich noch einmal umzugucken in den Bus gestiegen. Vor lauter Aufregung hat er sich hinter seine Klassenkameraden eingereiht und sucht quasselnd und lachend einen Sitzplatz. Wir beobachten die Platzsuche unseres Großen durch die Fensterscheibe. "Er sitzt auf der anderen Seite!", rufe ich leise aus und mein Göttergatte reicht mir die Hand und zieht mich durch die Menge. Alle Eltern spähen nach ihren Kindern, und so manche Mutti verdrückt ein Tränchen. Da stehen wir nun, mein Göttergatte und ich, und beobachten wie unser Großer sich auf seinem Platz einrichtet. Endlich sieht er aus dem Fenster und winkt uns lachend zu. Stumm formt er ein "Tschüß", ehe sein Sitznachbar seinem Hintermann das Cappi klaut. Ein fröhliche Balgerei im Bus entsteht und unser Großer schenkt seine Aufmerksamkeit seinen Klassenkameraden. Der Bus rollt an und alle Kinder winken ihren Eltern noch einmal zum Abschied zu. Viel Spaß und ein paar wirklich tolle Tage!!
Freitag, 6. September 2013
Tornister vergessen
"Maammaa, Maammaa!", mein Großer kommt abgehetzt die Hoftreppe hoch gerannt. "Ja, was ist denn?!", ich lege mein Geschirrhandtuch auf die Spüle und blicke ihm gespannt entgegen. Hochrot kommt er zur Tür herein und berichtet aufgeregt: "Ich habe gerade den Kleinen getroffen. Stell dir mal vor: Er hat seine Tonne vergessen!!" "Wie, er hat seinen Tornister vergessen?!", fassungslos blicke ich meinen Großen an. Mein Großer zuckt mit den Achseln: "Weiß ich doch nicht. Bin ich der Kleine?", fragt er mich patzig. "Nein, bist du nicht." antworte ich ruhig und frage: "Warum bist du denn so rot im Gesicht?!" "Wir haben doch heute die neuen Schulbücher bekommen. Was meinst du wie schwer die sind? Und außerdem ist es mega heiß draußen.". In diesem Augenblick klingelt es an der Tür. Mein Kleiner! "Mama, ich habe meinen Tornister vergessen?", er sieht mich verzweifelt an. Auch er ist ganz rot im Gesicht. Nicht nur wegen der Hitze, sondern wohl auch vor Aufregung. "Wie kann man den so blöde sein und seinen Tornister in der Schule vergessen?!", mein Großer herrscht den Kleinen an. Mein Kleiner bricht in Tränen aus. Er schluchzt: "Ich habe es erst gemerkt, als ich auf der Seitenstraße war. Als ich zurückgegangen bin, war die Schülerlotsin schon weg. Und alleine darf ich nicht über die große Straße!" Er steht in der Küche und sieht völlig fertig aus. Ich reiche ihm ein Taschentuch und beschwichtige: "Ich radle gleich schnell rüber und hole deinen Tornister. Jetzt essen wir erstmal!" Insgeheim grinse ich: Mensch, müssen das entspannte Ferien gewesen sein, wenn man sogar seinen Tornister in der Schule vergessen kann!!
Mittwoch, 4. September 2013
Schulanfang
Und raus sind sie - meine beiden Jungs! Die Sommerferien sind zu Ende und die Schule hat begonnen. Wie unterschiedlich die Beiden doch sind. Mein Großer muss geweckt werden und geht sogar freiwillig unter die Dusche, um sich dann neugierig und freudig auf sein Fahrrad zu schwingen. Und der Kleine? Steht mit mir, ungeweckt, schon um sechs Uhr auf. Fragt, ob ich ihn bringen kann (was ich natürlich verneine, sonst stehe ich mit einem weinenden kleinen Jungen auf dem Schulhof) und schenkt mir zum Abschied ein klägliches Lächeln. Mein Zwerge! Von wegen: Der Große ist jetzt schon in der sechsten Klasse und der Kleine in der zweiten Klasse. Ich kann es kaum fassen, wie schnell die Zeit vergeht. (Letzte Woche bin ich noch aus Versehen zum Kindergarten gefahren, statt zur Arbeit. Ich war wohl so in Gedanken, dass es mir erst kurz vor Erreichen der Kita aufgefallen ist.. grins schief!) Genug der Wehmut!! Ein neues Schuljahr steht an, mit vielen spannenden Herausforderungen. Ich wünsche uns allen, dass es ein schönes Schuljahr wird. Mit wenig extra Arbeit und ganz viel Spaß!
Freitag, 19. Juli 2013
Kistenklettern
Material:
Leere Cola- oder Bierkisten
Gurte, Kletterseile, Karabinerhaken
Man muss einen hohen Baum mit einem stabilen Ast aussuchen. Der Ast sollte weit genug herausragen, so dass genügend Abstand zum Stamm besteht. Ebenfalls sollte man auf hervorstehende Unebenheiten an dem Ast achten. Das Seil muss sauber über den Ast laufen können. Sollte es andere Möglichkeiten geben das Sicherungsseil in ausreichender Höhe zu befestigen - um so besser!
Man muss noch ein zweites Seil am Baum befestigen, um später die Kisten nach oben ziehen zu können.
Besonders wichtig sind passende Kletter-Gurte!
Die ersten zwei bis drei Kisten werden umgedreht übereinander auf den Boden gestellt. Die Aussparungen an den Kisten dienen als Kletterwand. Die Technik beim besteht darin, den Schwerpunkt des Körpers über dem Mittelpunkt der Kisten zu balancieren. Am besten klettert man über Eck. Der Kletterer stapelt nun nach und nach die Kisten unter sich. Wichtig ist dabei, dass die Kisten auch richtig ineinander rasten.
Leere Cola- oder Bierkisten
Gurte, Kletterseile, Karabinerhaken
Man muss einen hohen Baum mit einem stabilen Ast aussuchen. Der Ast sollte weit genug herausragen, so dass genügend Abstand zum Stamm besteht. Ebenfalls sollte man auf hervorstehende Unebenheiten an dem Ast achten. Das Seil muss sauber über den Ast laufen können. Sollte es andere Möglichkeiten geben das Sicherungsseil in ausreichender Höhe zu befestigen - um so besser!
Man muss noch ein zweites Seil am Baum befestigen, um später die Kisten nach oben ziehen zu können.
Besonders wichtig sind passende Kletter-Gurte!
Die ersten zwei bis drei Kisten werden umgedreht übereinander auf den Boden gestellt. Die Aussparungen an den Kisten dienen als Kletterwand. Die Technik beim besteht darin, den Schwerpunkt des Körpers über dem Mittelpunkt der Kisten zu balancieren. Am besten klettert man über Eck. Der Kletterer stapelt nun nach und nach die Kisten unter sich. Wichtig ist dabei, dass die Kisten auch richtig ineinander rasten.
Ein riesen Spaß für alle, die gerne ihr Geschick unter Beweis stellen, denn irgendwann wird es einfach zu wackelig. Also, den Jungs aus der 5a hat die Sache anscheinend sehr gut gefallen...
Schulwandertag
Mein Großer kommt völlig erschöpft die Hoftreppe raufgeschnaubt. Seine Haare sind nass geschwitzt und sein Gesicht ist hinter all dem Dreck knallrot. "Mama, das war toll!" Er lässt sich auf die Küchenbank fallen. "Das sehe ich!", erwidere ich und schaue ihn prüfend an, "Alles ok?" "Na, klar!', er sieht kaputt, aber zufrieden aus. "Ich habe zwei Bienenstiche, am Po und am Bein!" Ich schlage innerlich die Hände über dem Kopf zusammen. Mein Großer schmeißt seine Wanderstiefel von sich und der Duft der großen weiten Welt erfüllt die Küche. "Puh!", sagt mein Großer, "Ich gehe erstmal duschen!" Während des Duschens erzählt er: "Wir haben Stöcke für das Lagerfeuer gesucht und Einer hat wohl die Bienen nicht gesehen und sie aufgescheucht! Wir sind gerannt, Mama!! Niklas haben sie in den Kopf gestochen. Das muss wehgetan haben." Ich bin ganz erschrocken und sage erstmal nix. Mein Großer plappert weiter: "Wie gut, dass du nicht mit warst. Du hättest ins Krankenhaus gemusst." Völlig unbeeindruckt erzählt er weiter: "Wir haben auch noch Kistenklettern gespielt. Ich bin als erster auf 10 Kisten gewesen. Das hat vielleicht gewackelt!" Ich schlucke, atme tief aus und sage: "Wow, dann hattest du ja einen riesen Spass!!" Mein Großer strahlt mich, unter einem Schaumirokesen, an: "Nicht nur ich! Die ganze Klasse!"
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