Freitag, 3. April 2020

Gelb und schwarz


Guten Morgen, meine Lieben! Vielleicht erinnern sich einige von Euch noch an "Entchen Momo"? Warum? Entchen Momo ist wieder da! Mein Sohnemann war begeistert und ich dann auch.. lach! Habt Ihr meinen wunderschönen Tulpenstrauß gesehen? Mein Göttergatte hat ihn mir vom Einkaufen mitgebracht - einfach so. Ist das nicht lieb von ihm?! Er ist echt ein Schatz! Auch dass er das Einkaufen übernommen hat, finde ich einfach super, denn leider gehöre ich zur Risikogruppe (hochdosierte Medikation). Wie habt Ihr das denn geregelt? Huscht Ihr selber durch die Regalreihen, bekommt Ihr Hilfe oder benötigt Ihr gar noch Hilfe? Traut Euch ruhig (auch hier) nach Hilfe zu fragen. Denn wer weiß, vielleicht bringt Euer Kommentar so einen Stein ins Rollen. Wie meine Woche war, möchtet Ihr wissen? Ich habe die letzten Tage an meiner Nähmaschine verbracht. Erst musste sie repariert werden und dann haben zuerst mein Göttergatte und ich, dann ich alleine einige "Mund-Nase-Bedeckungen" genäht. Da ich nicht wirklich eine gute Schneiderin bin, hat es unglaublich viel Zeit und Anstrengung gekostet. Aber was sein muss, muss sein, nicht wahr?! Zum Schluss möchte ich mich heute bei Susanne, Claudia, Birgitt, Tina und Eva bedanken. Sie haben meinen einsamen Briefkasten gefüttert und mir mit ihrer lieben Post ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Mit Claudia's hübschen Karte kam sogar noch ein kleines Igel-Täschchen bei mir an.. hachz! Herzlichen Dank Euch Lieben! 

Ich wünsche Euch von Herzen ein sorgloses Wochenende.
Take care, Nicole


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Donnerstag, 2. April 2020

"At*msch*tzm*sk* selber nähen mit Filter" von Frau Müller aka Nähtalente



So, wir haben es endlich geschafft und eine At*msch*tzm*sk* mit Filter genäht. Nachdem meine Nähmaschine den Geist aufgegeben hat und meine liebe Handarbeitsexpertin Claudia leider auch keinen Rat wusste (Dankeschön für Deine Zeit, meine Liebe!) musste mein Göttergatte ran. Zwischen zwei Telefonkonferenzen (ca. 1,5 h) hat er zuerst meine Nähmaschine repariert und dann haben wir Hand in Hand die erste Mund-Nase-Bedeckung genäht. Er hat zu geschnitten und genäht und ich habe gebügelt und geheftet. Et voilà - die erste Mund-Nase-Bedeckung ist fertig. Weitere (für alle Familienmitglieder) werden folgen.

Unser herzlichster Dank geht an

Von Ihr stammt der Artikel:
inkl. PDF-Material (Schnittmuster und Anleitung - eben
ein "Rund-um-sorglos-Paket"!!)

Take care!


verlinkt mit: *creadienstag*, *handmadeontuesday*

*habe gerade erfahren, dass man diesen Ausdruck nicht verwenden darf!
(WERBUNG wegen Profilverlinkung!)

Dienstag, 31. März 2020

Osterkranz aus Hefe



"Du meine Güte, Mama. Guck mal, wie dick die Schafe sind!", mein Sohnemann sieht mich entgeistert an. "Sie sind nicht dick. Sie sind nur noch nicht geschoren!", erkläre ich beruhigend. "Aber das weiß ich doch, Mama!", mein Sohnemann sieht mich mit hochgezogenen Augenbrauen an, "Nur ist schon bald April, da sollte der Bauer mal in die Puschen kommen!".

Zutaten
  • 500 g Mehl
  • 1 Pck. Hefe
  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Rum
  • 1 Schale einer ungespritzten Zitrone
  • Hagelzucker

Zubereitung

Hefe in lauwarmer Milch auflösen und in die Mitte der Schüssel mit Mehl geben, etwas Zucker drüberstreuen und gehen lassen. Dann alles gut miteinander vermischen und wieder aufgehen lassen. Den Teig nach dem Aufgehen nochmals kurz kneten. Nun den Teig teilen, zu Rollen formen und einen Zopf flechten und zu einem Kranz zusammenfügen (am besten gleich auf dem vorbereitetem Blech). Nochmals etwas gehen lassen und dann backen bei 170°C Umluft ca. 35- 40 min. Sobald der Osterkranz erkaltet ist mit Hagelzucker bestreuen.

Kleine Erinnerung!
Wer Kresseeier auf seinem österlichen Frühlingstisch haben möchte, sollte nächstes Wochenende den Samen aussäen.


Freitag, 27. März 2020

Von Schoko-Waffel-Eiern (und anderen Eiern)


Guten Morgen, meine Lieben! Setzt Euch doch bitte zu mir und trinkt eine gute Tasse Kaffee oder Tee mit mir. Lasst uns wie in vergangenen Zeiten ein Pläuschen halten und für einen Moment diese beunruhigenden Zeiten vergessen. Möchtet Ihr vielleicht ein Schoko-Waffel-Ei? Oder seid Ihr noch ganz und gar beim Fasten? Ich muss gestehen, dass bei mir ist Fasten ausgefallen ist. In solchen Zeiten muss Nervennahrung her.. lach! Außerdem ist das Nichttreffen von Freunden und Familie wahrscheinlich auch eine Art von Fastenkur. Eine immense sogar. Habt Ihr gerade meinen kleinen Zinkeimer voller Hühnereiern gesehen? Da es kuschelig warm im Hühnerstall ist und sie jeden Tag im Sonnenschein spazieren gehen können, legen sie fleißig. Deshalb gibt es heute auch wahrscheinlich einen Gemüsepfannekuchen (Rezept: >hier<). Das ist schnell gemacht und auch mein Papa mag ihn gerne. So, meine Lieben und nun muss ich leider Schluss machen. Einer unserer Brandmelder piept ab und an. Leider auch mitten in der Nacht. Das hat heute Nacht mich und meinen Sohnemann geweckt und wir sind beide anschließend unruhig durch's Haus getigert.. nervig! Drückt mir mal die Daumen, dass ich heute den richtigen Melder finde und die Batterien austauschen kann. 


Ich wünsche Euch von Herzen ein charmantes Wochenende.
Take care, Nicole

Sonntag, 22. März 2020

Bleibt zuhause - Gedanken


Ich stehe am Fenster und blicke nachdenklich in den Garten. Den ganzen Nachmittag haben mein Göttergatte und ich den eisigen Ostwind ignoriert und im Garten gewerkelt. Einige Zweige unserer Hainbuchenhecke mussten weichen, deren zartes Grün nun in einer schlichten Glasvase im Licht der untergehenden Märzsonne den Frühling versprechen. Still ist es gerade im Haus, mein Göttergatte arbeitet im Homeoffice und die beiden Jungs daddeln unabhängig voneinander in ihren Zimmern. "Meine Kinder!", denke ich und mit wird ganz warm ums Herz. Wenn ich an die Einstellung mancher jungen Leute denke, bin ich froh und dankbar, dass meine beiden Jungs von sich aus zu Hause bleiben wollen. Was hat mein Sohnemann gesagt? "Meine Mama und mein Papa und meine Großeltern sind mir wichtig. Ich möchte, dass es ihnen gut geht und dass wir bald wieder alle zusammen normal leben können.". Wieder normal leben, leben überhaupt - mir wird bange zumute. Was kommt da noch auf uns zu? In Gedanken sehe ich die schrecklichen Bilder aus Italien und denke daran, was mir eine liebe Freundin anvertraut hat. Ihr graut es davor, dass ihre Lieben sich anstecken und einsam und verlassen ihren letzten Weg gehen müssen. Irgendwo vergessen in einem überfüllten Krankenhaus. Mein fast blinder Vater von neunzig Jahren kommt mir in den Sinn. Erst gestern hat er, als ich ihm sein Mittagessen gebracht habe, mir nahe gelegt, meine Besuche einzustellen. Dabei ging es dem alten Mann nicht um sich, nein, er hat Angst um mich. Er hatte Tränen in den Augen als er zum Abschied sagte: "Nicole, sieh zu das du gesund bleibst, wenn es mich trifft, ist das nicht schlimm. Aber du, sieh zu, dass du gesund bleibst. Deine Kinder brauchen dich. Du brauchst nicht mehr zu kommen.". Leise Tränen laufen über mein Gesicht und mich schüttelt es. Nein, solche Gedanken bringen mich nicht weiter. Noch ist es nicht so und ich versuche die Last der Gedanken abzuschütteln. Ich wische energisch über meine Wangen, straffe meine Schultern und gehe ins Wohnzimmer vorbei an unserem alten Weichholz-Buffet, an dem eine Leine mit lieben Karten und Briefen befestigt ist. Claudia, Kirsten, Magdalena und Nina haben in den letzten Wochen ganz lieb an mich gedacht, wofür ich sehr dankbar bin. Mein Blick fällt auf den hübschen Kalender von Astrid. März 2020. Ein Monat, der in die Geschichte der Menschheit eingehen wird. Wie er dastehen wird entscheiden wir mit. Jetzt. Bleibt zuhause - rettet Leben!

Ihr Lieben, passt auf Euch auf.
Bleibt tapfer, stark und gesund!
Alles Liebe, Nicole