Sonntag, 13. September 2020

Ein Hühnerfutterrezept für den Herbst


"Mensch, Mama! Wie sehen den Gulli und Gustav aus?!", mein Sohnemann guckt prüfend auf unsere große Rhodeländer-Henne und unseren kleinen Chabo-Hahn Gustav, "Die haben ja ganz viele Federn verloren!". "Die Hühner sind wieder in der Mauser!", erkläre ich wie in jedem Herbst, "Aber wir können ihnen gleich einen kleinen Kick für den Start in den Herbst und zur Mauser anrühren!". "Anrühren, Mama?!", mein Sohnemann sieht mich fragend an, "Du meinst, wie ein Kuchenrezept?". Ich nicke zustimmend: "Ja, genau so! Wie für deinen leckeren Käsekuchen.". "Wir nehmen einfach unser neues Hauptfutter Landei: Knoblauch & Zimt und verfeinern es etwas.". "Knoblauch und Zimt. Iiih.. was ist das denn für eine Kombi?! So schmeckt mein Käsekuchen aber nicht!", mein Sohnemann zieht eine Augenbraue hoch und macht eine Schnute. "Du bist ja auch kein Hähnchen!", erwidere ich  fröhlich und füge leise nur für mich ein "Obwohl..!" hinzu.


Zutaten:
und alles gut vermengen..!


Zur Info:

Der Knoblauch wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, gerade jetzt wenn es kälter wird ist das sehr wichtig. Der Oregano wirkt antibakteriell und bildet die Basis gegen anfliegende Erkältungen. Die Bierhefe hilft der Gefiederbildung und bringt die benötigten Grundstoffe dafür mit. Die Bachflohkrebse sind sehr proteinreich und versorgen die Tiere während und nach der Mauser mit zusätzlicher Energie. Das Leinöl bindet alles aneinander und unterstützt die Tiere mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.


Jetzt besteht unsere Hühnerschar aus Chabos, Zwerg-Bantam, Sundheimer, Rhodeländer und Sussex.
(Sperber und Bovans - noch nicht im Bild)




Alleinfuttermittel für Hühner
Landei: Knoblauch & Zimt >hier<
Einzelfuttermittel für Hühner
Oregano: >hier<
Bierhefe: >hier<
Bachflohkrebse: >hier<
Leinöl: >hier<



Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma 

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Freitag, 11. September 2020

Gartenblumenrestestrauß


Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr da seid. Habt Ihr gestern auch das herrliche Altweiberwetter so genossen wie wir? Die goldenen, warmen Sonnenstrahlen sind wirklich ein Genuss (von den trockenen, grauen Tagen davor reden wir einfach gar nicht!). Heute habe ich nur Gartenblumenreste in der Vase: Schafgarbe, Rainfarn, Fette Henne und Zinien, die noch nicht mal mehr taufrisch sind. Doch trotzdem liebe ich diesen Strauß und in meiner alten rustikalen Lieblingsvase kommt er doch auch wirklich gut zur Geltung, oder?! Die hübsche Karte habe ich übrigens von der lieben Heike bekommen, deren Spruch ich mir sehr gerne zu Herzen nehme. Habt Ihr gerade die filigrane Spätsommer-Galerie, die mein Göttergatte für mich gewerkelt hat, auf einem der Fotos gesehen? Hachz.. ich finde sie richtig wunderbar. Eben hauchzart. Was sonst noch war? Mein Sohnemann und ich haben ein Erntedankfest für unser Federvieh ausgerichtet und es hat am letzten Wochenende endlich einmal auch bei uns geregnet. Außerdem habe ich im Freilichtmuseum Dorenburg bei Grefrath nachgefragt, ob es in diesem Jahr ein Erntedankfest gibt und habe ein "Leider, nein!" als Antwort erhalten. Wie schade! Gerade die Herbstmärkte liebe ich sehr und sie wären ja alle an der frischen Luft! Nun, ja - so ist es halt in diesen besonderen Zeiten.


Bleibt tapfer, meine Lieben, und habt ein 
fabelhaftes Wochenende!

Herzlichst, Nicole



Dienstag, 8. September 2020

Hauchzart (oder "Eine filigrane Spätsommer-Galerie!")



Die warme Septembersonne taucht den Garten in ein zartes Abendlicht. Mein Göttergatte steht im Hof und hält abschätzend einen alten, schon verblichenen Ast in seiner Hand. Prüfend klopft er den Ast in seine andere Hand. "Ich glaube, den kann ich gut spalten!". "Spalten?", überrascht schaue ich meinen Göttergatten an. "Hmm!", mein Göttergatte nickt abwesend, "Du hattest mir doch vor ein paar Tagen von so einer hübschen Idee erzählt. Ich glaube, dass ist das richtige Holz dafür.". Kurzentschlossen holt er sein Handbeil aus dem Schuppen und befreit es von seiner ledernen Scheide, die mein Göttergatte vor einigen Jahren selbst designed und ausgearbeitet hat. Ein kurzer gezielter Schlag und der alte Ast ist in zwei Hälften geteilt. Jetzt ahne ich was es werden soll: "Soll ich schon mal ein paar hübsche Stengel suchen?". Mein Göttergatte nickt zustimmend und bohrt mit einem Akubohrer fünf unscheinbare Löcher in die runde Seite. Aufmerksam laufe ich nun durch den sonnendurchflutenden Garten und genieße das wunderbare Licht. Schnell werde ich fündig. Hier eine verblichene Gras-Rispe, dort ein kleines Ästchen Silberblatt, ein verblühter Rest eines Doldenblüters, eine hübsche Getreideähre und eine noch nicht verblühte Lavendelblüte aus dem Vorgarten. "Bitte schön!", vorsichtig lege ich meine hauchzarten Gartenschätze auf den Tisch. "Danke schön!", mit geschulten Blick kürzt mein Göttergatte nun die filigranen Fundstücke ein und steckt jedes für sich in ein vorgebohrtes Loch. "So, es ist fertig!", mein Göttergatte lächelt mich liebevoll an, "Jetzt haben wir ein kleines bißchen den Spätsommer eingefangen.". Ich nicke gerührt und gebe meinem Göttergatten zum Dank einen dicken Schmatzer.


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Sonntag, 6. September 2020

Waldspaziergang im September


Die ersten Tage des Septembers sind vorbei und es scheint als ob mit dem langersehnten Regen direkt der Herbst Einzug gehalten hat. Der von der Trockenheit strapazierte Wald atmet erleichtert auf und lässt die wenigen noch grünen Bäume wie stumme Riesen erscheinen. Von den letzten Stürmen liegen abgebrochene, schon fast entrindete Äste auf dem Waldboden und manchmal scheint es, als ob sie mahnend ihre laublosen Zweige in die Höhe recken. Vorwitzige Pilze schießen aus dem Boden und wecken wieder einmal in mir den Wunsch sie mit Gewissheit bestimmen zu können. Jeder Schritt über den mit braunen und grünen Blättern übersäten Waldboden lässt einen kleinen schmatzenden Ton vernehmen und es scheint oberflächlich gesehen ausreichend geregnet zu haben. Unsere hübsche Hündin Julie ist ganz in ihrem Element. Mit der Nase dicht über dem Boden läuft sie freudig vor mir her. Dann und wann hält sie erwartungsvoll bebend ihre Schnauze in die Höhe. Doch ein prüfender Blick in meine Richtung hält sie da von ab einfach davon zu stoben. Ich atme tief die frisch gereinigte, würzige Waldluft ein und ziehe die Kordel meiner Kapuze etwas enger. Neuer Regen hat wieder eingesetzt und dafür bin ich von Herzen dankbar.

Euch einen entspannten Sonntag im September!
Herzlichst, Nicole.


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