Freitag, 22. November 2019

Gedörrte Apfelringe aus dem Backofen


Guten Morgen, meine Lieben! Heute gibt es zum Wochenendplausch ein kleines, altbewährtes Rezept von mir. Vielleicht hat Euch der Anblick der Apfelringe auf den Fotos ja Appetit gemacht. Los geht's: Zunächst wird das Kerngehäuse der Äpfel mit einem Apfelstecher entfernt. Dann schält man die Äpfel und schneidet diese dann in dünnere Ringe. (Auch Halbringe sind sinnvoll, wenn man keinen Apfelstecher hat oder die Äpfel einfach zu oll sind.) Beim Trocknen im Backofen legt man die Apfelringe auf ein Backpapier und schaltet den Ofen auf maximal 80 C°. Die Ofenklappe muss man während des Trockenvorgangs leicht geöffnet halten, damit der Wasserdampf entweichen kann. Wenden nicht vergessen. Die Apfelringe sind fertig, wenn sie sich völlig trocken anfühlen und sich beim Durchbrechen kein Saft mehr zeigt. Nun müssen die Apfelringe ausgebreitet noch einige Tage an der Luft trocknen. Unsere Großeltern breiteten das "Dörrobst" oft auf dem Dachboden aus. Ein gut durchlüfteter Heizungskeller ist aber auch geeignet. Bei uns hängen sie immer im Eßzimmer über dem Bollerofen. Schön, auf einer Kordel aufgezogen. "Getrocknete Apfelringe sind echt lecker!", sagt unser Großer. Er muss es wissen, denn er ist unser Apfelexperte. Schon immer gewesen...


Ich wünsche Euch ein kuscheliges Wochenende!
Herzlichst, Nicole


Freitag, 15. November 2019

Ein Sonnentag im November


Guten Morgen, meine Lieben! Wenn Ihr Lust habt, nehme ich Euch heute noch einmal mit in unseren Garten. Letzten Sonntag war das Wetter so wundervoll, dass wir den ganzen Nachmittag draußen verbracht haben. Hachz.. was war das herrlich! Und nicht nur wir haben uns daran erfreut, sondern auch unsere Hühner haben die Sonne sehr genossen. Seht Ihr wie sie eifrig scharren und picken? Kein Käfer und kein Wurm wurde übersehen. Ein wahres Hühnerparadies. Wie sonst so meine Woche war? Keines meiner Vorhaben von letztem Freitag konnte ich in die Tat umsetzen. Der Martinsabend war so stürmisch und regnerisch, da hat mein Göttergatte ein Machtwort gesprochen und auch das Martinsgans-Essen mussten wir verschieben. Mir ging es einfach nicht gut genug.

Ich wünsche Euch allen ein charmantes November-Wochenende!
Bleibt gesund. Herzlichst, Nicole


Sonntag, 10. November 2019

Novemberstimmung


Es ist November und mit ihm kommt der erste Frost. An solchen Tagen ist man dankbar, wenn man durchgefroren nach einem ausgiebigen Spaziergang wieder zurück ins warme Heim kommen darf und sich vor den bollernden Ofen kuscheln kann. Wie wunderbar ist es dann zu wissen, dass genügend Holz im Hof gestapelt ist und dass schon bald der Wasserkessel pfeift. Tee wird aufgebrüht, Kaffee zischt heiß dampfend in dicke Tassen und zerbeulte Dosen mit selbst gebackenen Gänsekeksen werden auf den alten Esstisch gestellt. Während der Mond fast kugelrund den klaren Abendhimmel erhellt, rückt die Familie ganz nah zusammen. Dann werden Hörspiele gehört, märchenhafte Filme geguckt und Brettspiele gespielt. Sogar Hund und Katze liegen einträchtig nebeneinander und manchmal ist nur ihr leises Schnarchen und das Knistern und Lodern des Feuers zu hören. 


Es kommt eine Zeit,
da lassen die Bäume
ihre Blätter fallen.
Die Häuser rücken enger zusammen.
Aus dem Schornstein kommt Rauch.

Es kommt eine Zeit,
da werden die Tage klein
und die Nächte groß,
und jeder Abend hat
einen schönen Namen.

Einer heißt Hänsel und Gretel.
Einer heißt Schneewittchen.
Einer heißt Rumpelstilzchen.
Einer heißt Katherlieschen.
Einer heißt Hans im Glück.
Einer heißt Sterntaler.

Auf der Fensterbank
im Dunkeln,
daß ihn keiner sieht,
sitzt ein kleiner Stern
und hört zu.

(Elisabeth Borchers)


Freitag, 8. November 2019

Teestunde am Martinstag


Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr heute morgen auch bei mir vorbei schaut. Setzt Euch doch und nehmt Euch eine Tasse Tee. Aber vorsichtig - er ist noch ganz schön heiß! Wie wäre es zusätzlich mit einem kleinen Gänse-Croissant gefüllt mit leckerer Haselnusscreme oder einem Sankt-Martin-Plätzchen? Wir waren diese Woche fleißig und haben unsere alte Plätzchendose wieder mit Gänsekeksen gefüllt. Da bedarf es keinen opulenten Gänsebraten. Allerdings muss ich gestehen, dass wir auch in diesem Jahr von meinen Schwiegereltern zum Gänsebratenessen in unser Lieblingslokal eingeladen worden sind. Denn der 11. November ist für uns nicht nur das Fest des heiligen Martin, auch unser Uropa hätte an diesem Tag Geburtstag. Der Sonntag rund um Sankt Martin gehört deshalb seit jeher der Familie. Habe ich Euch eigentlich schon einmal gesagt, wie sehr ich dieses heimelige Brauchtumsfest liebe?! Ich glaube nicht nur einmal, oder?! Deshalb freue ich mich auch schon auf nächste Woche Montag, denn da werde ich mit meiner jüngsten Patentochter auf den Lichterumzug ihrer Schule gehen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre selbst gebastelte Laterne. 

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sankt-Martins-Umzug mit kunterbunten Laternen, leuchtenden Kinderaugen, feinen Martinsgänschen, stattlichen Weckmännern
und einem Ostwind, der es gut mit Euch meint.
Herzlichst, Nicole


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