Mittwoch, 18. Januar 2023

grOßjÄhrIg

 



 Happy Birthday, my son!


#ilovemyson #ilovebeeingamum #mysonshine #21

Dienstag, 10. Januar 2023

Stunde der Wintervögel 2023


Zum 13ten Mal ruft der NABU zur "Stunde der Wintervögel" auf. Das Mitmachen bei dieser vom NABU initiierten bundesweiten Langzeitstudie ist ganz einfach. Dazu braucht man einfach eine Stunde Zeit, um in den Himmel zu blicken (noch besser ist ein gut gefülltes Vogelhäuschen), dabei zählt man von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen sind und meldet seine Ergebnisse vom 06. Januar 2020 bis spätestens zum 16. Januar 2023 >hier< online.

Während mein Sohnemann und mein Göttergatte eifrig Elektroleitungen für unsere neue Küche verlegen, sitze ich in unserem Pavillon um bei der NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" mitzumachen und wundere mich sehr: kein einziger Gartenvögel ist zu hören. Noch nicht einmal die muntere Spatzenschar zwitschert und dass, obwohl bei uns sonst immer etwas los ist. Doch dann entdecke ich ihn. Ein wohl hungriger Turmfalke sitzt in einem unserer alten Nadelbäume und gibt acht.

Am nächsten Tag war es dann doch etwas einfacher, wie man es an meiner Zählliste sehen kann, doch leider nicht ganz so erfolgreich wie in den letzten Jahre.. seufz! Anscheinend ist unser Garten für unsere gefiederten Freunde nicht mehr so attraktiv wie in vergangenen Jahren. Wie zum Trost ist mir dann aber noch ein kleiner, bildhübscher Dompfaff ins Haus geflattert, eine bezaubernde selbstkreierte Karte von Susanne lag in unserem Briefkasten. Hab' vielen lieben Dank, Du Liebe!




Meine Zählergebnisse

3 Amsel
1 Mönchsgrasmücke
3 Rotkehlchen
1 Heckenbraunelle
3 Kohlmeisen
5 Blaumeise
1 Gänsesäger
18 Graugänse
zig Rabenkrähen






Donnerstag, 5. Januar 2023

Schmiedeschwarze Räucherschale (oder "Rauhnächte")



Die Rauhnächte gehen morgen zu Ende. Vorbei sind die geheimnisvollen und mystischen Nächte der "Wilden Jagd" und auch "Frau Holle" darf nicht mehr um die Häuser ziehen, um kleine Kinder zu entführen. Die Rauhnächte sind die 12 Nächte zwischen den Jahren, also zwischen Weihnachten und Dreikönig und eine ganz besondere Zeit im Jahr. Besonders eignet es sich, an den wichtigsten drei Rauhnächten zu räuchern: am 24.12., am 01.01. und am 06.01., denn es ist ein alter Brauch zum Ende der Rauhnächte Haus und Hof ätherisch zu reinigen, um Mensch und Vieh gesund durch die restliche kalte Jahreszeit zu bringen. Ob mit Räucherbündel (eine genaue Anleitung gibt es >hier<) oder klassisch in einer Räucherschale. Um in diesem Jahr mit dem Alten abzuschließen und sich auf das Neue vorzubereiten, habe ich uns eine neue Räucherschale getöpfert. Dafür habe ich einen schwarzen Ton und für Innen eine schmiedeschwarzer Glasur, die dem ganzen eine metallartige glatte Oberfläche, die wie fein gehämmert wirkt, gewählt. Für die reinigende Räucherung habe ich Holzkohle aus unserem Ofen genommen, weißen Salbei und Lavendel, den ich im Sommer in unserem Garten gepflückt habe, Zeder- und Kiefernadeln (für eine geschützte Atmosphäre) aus unserem kleinen Wäldchen und goldenen Harz von unserem Apfelbaum. Jetzt muss nur noch das letzte Tageslicht erlischen und eine letzte magische Rauhnacht kann beginnen. 


„Glück herein, Unglück hinaus!“


Sonntag, 1. Januar 2023

Freitag, 30. Dezember 2022

Pünktliche Weihnachtspost


Ich muss zugeben, ich war ganz traurig, dass ich in diesem Jahr an keiner Weihnachtsaktion teilnehmen konnte und auch dass ich Euch keine Weihnachtspost schreiben konnte. Dabei schätze ich die Tradition des Weihnachtskartenschreibens sehr und auch Weihnachtspost zu bekommen, finde ich einfach wunderbar! Ob liebevoll gebastelte Werke, Karten mit Familienfotos oder welche deren schöner handschriftliche Inhalt die Karte zu etwas ganz Besonderen macht - ich liebe sie alle! Doch in diesem Advent blieb unser Briefkasten leer, anscheinend war unsere Postbotin außer Dienst und keine Vertretung in Sicht. Doch dann pünktlich zum 24.12. durfte ich doch noch liebe Weihnachtspost aus dem Briefkasten holen. Was war das für eine wundervolle Überraschung!! Liebe Pia, liebe Moni, liebe Grit, liebe Claudia und liebe liebe Lene, ich drücke Euch von ganzem Herzen. Dankeschön! So, und nun wünsche ich noch einen schönen Abend. Mein Großer und ich müssen noch für die Silvesterparty bei unseren Freunden Nudelsalat machen.. lach!


Euch allen eine wunderbar rauschende Silvesternacht!
Herzlichst, Nicole


Mittwoch, 28. Dezember 2022

O du fröhliche



Es ist 17.00 Uhr am Heiligenabend und mein Göttergatte, unsere beiden Söhne und ich sitzen etwas verloren auf unserem Lieblingsplatz auf der Empore in der evangelischen Kirche unserer Gemeinde. Die Kirche war vor der Pandemie zu diesem Termin immer voll besetzt, doch heute sind einige Plätze leergeblieben. Aber nicht nur wir wirken etwas verloren, sondern auch die mir völlig unbekannte Pastorin. Nervös flattern die weiten Ärmel ihres Talars und immer wieder versucht sie vergeblich Blickkontakt mit der mir ebenfalls unbekannten Orgelspielerin aufzunehmen. Unser Pastor sei an einer Kehlkopfentzündung erkrankt, teilt sie uns mit und auch der Küster sei erst gestern notärztlich ins Krankenhaus gekommen. Ausgerechnet an Weihnachten resümiert sie traurig. Doch bevor sie weiter ausholen kann, beginnt die Dame an der Orgel mit dem ersten Lied. Mit lauter Stimme bittet nun die Pastorin noch für einen Moment mit dem Orgelspiel innezuhalten, denn auch das Mikrofon gibt just in diesem Moment den Geist auf. Neben mir kichert eine junge Frau leise auf und beschließt doch noch ihr Handy wegzuräumen. Ich schließe für einen Moment meine Augen und versuche selbst zur Ruhe zu kommen. Na, das wird ja ein Weihnachtsgottesdienst werden, denke ich nur für mich und seufze innerlich leise. Dann beginnt wieder das Orgelspiel und anscheinend hat es die gute Frau an der Orgel doch eilig, denn sie galoppiert mit uns durch "Ihr Kinderlein kommet", dass es fast unmöglich ist, Schritt zu halten. Mit einem gemeinsamen Gebet und einer innigen Andacht versucht nun die Pastorin die Menschen mitzunehmen, doch immer wieder fällt eine, der am Eingang ausgegebenen, Stumpen-Kerzen zu Boden, welches sie jedes Mal mit einem nervösen Blick quittiert. Der angekündigte Flötenkreis erscheint auch nicht, stattdessen trällert Hermann van Veen vom Band und die Familie neben uns, zu der auch die junge Frau mit dem Smartphone gehört, überlegt nicht wirklich leise, ob sie vielleicht gehen sollen. Während die Oma eines Freundes meines Ältesten gekonnt aus 'Lukas' liest, wird es in der Kirche andächtiger, doch als abermals ein Lied von Herrn van Veen statt des Flötenkreises ertönt, ist meine Weihnachtslaune dahin. Noch nicht einmal der Ansprache kann ich konzentriert folgen und bei "Gloria in excelsis Deo" versagt immer wieder meine Stimme. Doch dann bittet die Pastorin nochmal um Aufmerksamkeit. Unsere Kerzen sollen mit dem Weihnachtslicht entzündet werden und nach und nach leuchten die Kerzen in den Händen der Kirchgänger. Das Licht der Kirche wird gedämmt und gemeinsam singen wir tatsächlich im richtigen Takt der Orgelspielerin "O du fröhliche". Nun wird mir doch noch ganz weihnachtlich zu Mute und mit dem Segen der Pastorin, kann für mich und meine Lieben Weihnachten beginnen.




Die ausgesuchten Fotos zeigen nicht die Kirche des Geschehens, sondern unser altehrwürdiges Kloster. Die Innenaufnahmen habe ich nach dem Gottesdienst der diesjährigen Friedenslicht-Übergabe in der Klosterkirche machen dürfen. 

Sonntag, 25. Dezember 2022

*★x .¨✶•´☆´x•*


#froheweihnachten #lovemysons #thanksful #liebeliebeliebe #meinsohnemann