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Freitag, 13. Februar 2026

Tulpen im Kopf


Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr da seid! Ihr musstet gerade bestimmt schon grinsen als Ihr den Titel meines heutigen Beitrages gelesen habt, oder?! Tulpen im Kopf - so manch einer hat das wohl. Besonders an diesem Wochenende. Die Narren sind wieder unterwegs und genießen ihre Freiheit. Seid Ihr auch Team "Jeck" oder eher Team "Ich halte mich lieber aus dem närrischen Treiben raus"? Ich muss gestehen: So richtig jeck bin ich nicht, aber ein Karnevalsmuffel bin ich auch nicht. Ich freue mich für alle, die diese Tage lieben und sich mit Herzblut ins bunte Treiben stürzen. Nur für mich persönlich darf es etwas ruhiger zugehen. Während draußen gefeiert wird, habe ich lieber "Tulpen im Kopf". Frische Blumen - ein heller Strauß auf dem Tisch und die leise Vorfreude auf den Frühling im Herzen. Das ist ganz meine Welt. Statt Konfetti und Kostümen genieße ich Farbe und Lebensfreude eben auf meine eigene Weise: mit Tee, Kerzenlicht und einem guten Buch. Das kann ich an diesem Wochenende auch gut gebrauchen. Denn in den letzten Tagen haben wir im kleinen Weltladen wieder mehrere Paletten bio-solidarischer Orangen an andere Weltläden, Unverpackt- und Naturkostläden sowie an Kirchen- und Pfarrgemeinden verteilt. Händisch wohlgemerkt, also 10-Kilo-Kiste für 10-Kilo-Kiste, zusammen an die 200 Kisten. Zum Glück hatten wir Hilfe, mein Großer hat gerade unterrichtsfreie Zeit und hat mich und meine Kollegin unterstützt. Was für eine Freude! Und als ich nach Hause kam, lag auch noch liebe Post im Briefkasten. "Winterträume" von der lieben Birgitt - ganz lieben Dank!


Euch ein wunderbar närrisches Wochenende!
Helau und einen lieben Gruß, Nicole


Dankeschön, liebe Birgitt!


Donnerstag, 12. Februar 2015

Karnevalsverkleidung



Ich stehe im Badezimmer und färbe mir gerade meine Augenbrauen und meine Wimpern. Meine Haare frisch geschnitten und leuchten in einem warmen Kupferton. In der Küche höre ich  meinen Kleinen und meinen Göttergatten quasseln. Die Stimme meines Kleinen kommt immer näher und mit einem Schwung wird die Badezimmertür aufgerissen. Mein Kleiner steht mit schon runtergelassenen Hosen vor mir. Er macht einen runden Mund und starrt mich erschrocken an. "Oh, Mama! Ist das deine Karnevalsverkleidung?!".

Freitag, 28. Februar 2014

Singen gehen

"Und denkt dran: Wir singen 'Den kleinen Muck'. Lecker haben wir schon genug!", meine Freundin Andrea ist schon acht. Ein Jahr älter als ich, aber das stimmt gar nicht, sie ist nur am Ende des Jahres geboren, ich im Sommer des darauffolgenden Jahres. Neben mir stehen eine Indianerin und eine Chinesin, eben Andrea, und vor uns ist eine noch geschlossene Haustür. Energisch drückt Andrea auf den Klingelknopf. Nervös schiebe ich meinen Cowboy-Hut in den Nacken. Ja, ich bin Cowboy, kein Cowgirl wie man heute sagen würde. Ich bin ein Cowboy, ein echter Junge. Ich trage einen Cowboy-Hut, ein kariertes Hemd mit einer Weste, nachgemachte Chaps und meine Lippen schmückt ein aufgemaltes Bärtchen. Aber was das Wichtigste ist: ich habe einen Revolver mit Munition! Die Tür öffnet sich, die Hausfrau erscheint und Andrea guckt uns an, nickt und wir legen los: "Ich bin ein kleiner Muck..!". "Kleinen Augenblick!", die Dame lächelt uns freundlich an und schließt die Tür. Die Tür geht wieder auf und die Dame hält verschiedene Bonbons in den Händen. Gerecht verteilt sie das Lecker in unsere hingehaltene Tüten. Die immer saubere und adrette Petra, heute Indianerin, bedankt sich ausgenommen höflich und wir anderen beiden murmeln ein paar Worte. Die Hausfrau lächelt uns Bande an und wir sausen fröhlich lärmend eine Tür weiter.

Der kleine Muck

Ich bin ein kleiner Muck,
ich wünsche Euch viel Gluck.
Ich wünsche Euch ein langes Leben,
müsst mir auch 'nen Taler geben.

(Kinderreim Karneval)

Der kleine Ritter



"Mama, bin ich das?", mein Kleiner schaut mir, während ich meinen Post "Karneval für kleine Mäuse" schreibe, über die Schulter. "Nein, das ist dein großer Bruder als er noch klein war. Das war seine erste Verkleidung!", erkläre ich lächelnd. "Warum hast du ein Foto von meinem großen Bruder in deinem Blog? Ich dachte, da kommen keine Bilder von uns rein!", mein Kleiner runzelt die Stirn. "Ja, da hast du recht. Aber das mit dem Foto ist schon so lange her und dein Bruder sieht mittlerweile ja auch ganz anders aus, da dachte ich, das wäre in Ordnung.". "Hmm!", macht mein Kleiner und fügt hinzu, "Dann will ich auch rein!". "Okay!", erwidere ich grinsend und wende mich wieder meinem Bildschirm zu. "Mama?", ertönt nochmal die Stimme meines Kleinen. "Ja, bitte?!", ich drehe mich wieder zu ihm um. "Als was habe ich mich denn das erste Mal verkleidet?!", er schaut mich fragend an. "Komm wir gucken mal gemeinsam! Ich glaube, du warst ein Ritter!". Schnell gehe ich mit ihm die Familienbilder im Computer durch und wir werden auch bald fündig. Tatsächlich: ein kleiner Ritter!!

Donnerstag, 27. Februar 2014

Karneval für kleine Mäuse



Sah er nicht entzückend aus? Das ist mein Großer, bei seiner ersten Karnevalsfeier im Turnverein. Das hübsche "Sendung-mit-der-Maus"-Kostüm hatte eine liebe Freundin für ihn vorbei gebracht. Sie hatte es für ihre Tochter (unserem Patenkind) im Jahr davor genäht und gab es jetzt an die nächste kleine Maus weiter.. lach! Bei seinem ersten Rosenmontagsumzug hatte mein kleiner Großer es ruckzuck raus "Helau!!" zu rufen. Ein Blick vom Umzugswagen aus auf das kleine Mäuschen und er konnte sich vor Kamelle gar nicht mehr retten.

Freitag, 21. Februar 2014

Osternaschereien

Es ist wieder soweit! In den Geschäften werden wieder sowohl Osterdekorationen als auch Osternaschereien angeboten. Und das, obwohl es noch (heute genau) 57 Tage bis Ostern sind. Schokohasen, Gelee-Eier, Hasen-Lollies: für jeden Geschmack ist etwas dabei. Dabei steht doch erstmal Karneval vor der Tür und im Anschluss daran, die vierzigtägige Fastenzeit. Hat da schon jemand dran gedacht? Wie soll man die Fastenzeit denn überstehen, wenn überall schon Osternaschereien locken.. lach!? Nun gut, da hilft nichts. Ich werde versuchen der Versuchung zu widerstehen.

Samstag, 9. Februar 2013

Kamele statt Kamelle











Die tollen Tage stehen wieder an, aber da nicht für Jeden Karneval das Highlight des Jahres ist, kommt jetzt mal wieder ein Ausflugtipp: Kamele statt Kamelle, so hieß das Motto des Duisburger Zoo's vor einigen Jahren und ist heute noch gang und gäbe bei uns: Rosenmontag in den Zoo, nicht zum Zug.
Natürlich ist Verkleiden und Süßigkeiten erhaschen, auch für unsere Jungs ein echter Spaß. Deshalb möchten unsere Kinder auch gerne, wie alle anderen Kinder, zum Zug. Aber da der nur alle zwei Jahre in unserer Stadt stattfindet, bietet sich alle zwei Jahre ein Zoobesuch als Alternativprogramm an. Im Duisburger Zoo haben Kinder, die am Rosenmontag verkleidet kommen, auch noch freien Eintritt. (Wobei ich finde, dass der Krefelder Zoo für kleinere Kinder die bessere Wahl ist, da er übersichtlicher ist und nicht so weitläufig ist!)