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Donnerstag, 24. September 2026

Salbeigrüner Kürbis mit Krönchen (oder "Plausch am Gartenzaun!")


Im warmen, immer sanfter werdenden Septembersonnenlicht thront der salbeigrüne Kürbis in majestätischer Ruhe auf der weißen Bank. Sein zarter Kranz aus duftenden Rosmarin, feinen Liebesperlen, elegantem Heidekraut und violetten Lavendel schenkt ihm eine besondere herbstliche, romantische Aura. Eingebettet in die leise, goldene Pracht des Gartens strahlt er eine ruhige, friedvolle Schönheit aus, die den Zauber der Jahreszeit auf wunderbar zarte Weise einfängt: ein wahrer stiller König des Herbstes.

Material:

  • einen Drahtring
  • Bindedraht
  • Gartenschere
  • Heidekraut
  • Lavendel (nicht nur die Blütenköpfe, sondern der Fülle wegen den ganzen Stiel)
  • Rosmarin
  • Beeren vom Liebesperlen-Strauch
  • Kürbis

So geht's: 

Zuerst habe ich die verschiedenen Gartenschätze mit der Gartenschere auf die richtige Länge gekürzt und in kleinen Bündeln zurechtgelegt. Dann habe ich den Bindedraht an den Drahtreifen befestigt und nacheinander alle verschiedenen Bündel mit dem Draht um den Reifen gewunden. 

Liebe Gartengrüße, Nicole


Herzlich willkommen beim zwölften "Plausch am Gartenzaun". Unsere kleine Donnerstagsrunde freut sich wieder über alles, was das Herz ein bisschen grüner macht: Gartenmomente, Blüten, Tiere, Naturbeobachtungen, Selbstgemachtes oder einfach schöne Augenblicke draußen. Macht es Euch gemütlich, schaut Euch um und entdeckt viele schöne Beiträge. Wenn Ihr mögt, verlinkt gern Euren passenden Blogbeitrag weiter unten. Die Linkparty bleibt wie immer bis Dienstagabend um 18.00 Uhr geöffnet. Ich freue mich schon sehr auf unseren nächsten Gartenplausch mit Euch.


You are invited to the Inlinkz link party!

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Dienstag, 8. September 2026

Zwei Blütenkränze bekommen ein neues Zuhause

 
Guten Morgen, meine Lieben, heute möchte ich Euch etwas Neues in unserem Garten zeigen. Ganz hinten im Garten, in unserem Pavillon, hängt seit kurzem ein großes Kranzgestell. Geschenkt bekommen habe ich es von einer lieben Freundin, die es beim Sperrmüll entdeckt hat. Sie geht, genau wie ich, auch gerne Sperrmüll shoppen. Und nun hat auch eine hübsche Girlande darin ihren Platz gefunden, die eigentlich für einen ganz anderen Anlass entstanden ist. Sie besteht aus zwei zarten Blütenkränzen, die für die Silberhochzeit meines Schneiderleins und ihres Mannes entstanden sind. Meine Freundin hatte nämlich die Idee, dass wir als Blumenmädchen auftreten könnten.. lach! Dafür brauchten wir natürlich auch den passenden Haarschmuck. Nach der Feier durften die beiden Kränze wieder mit nach Hause und haben nun kurzerhand ein neues Zuhause im Kranzgestell gefunden. Koniferen, Hortensien, kleine Röschen und Efeu verbinden sich darin zu einer wunderschönen spätsommerlichen Mischung. Die Hortensien haben inzwischen ihre kräftigen Sommerfarben verloren, doch gerade ihre sanften, gedeckten Töne gefallen mir sehr. Dazu gesellen sich die kleinen Röschen, während Koniferen und Efeu für sattes Grün und eine üppige Fülle sorgen. Als leuchtenden Kontrast bringt der Amselbrotbaum direkt daneben seine roten Beeren ins Spiel und auch die Vogelbeeren dahinter leuchten schon kräftig. Was für ein schönes Zusammenspiel der Farben! Was meint Ihr? Sieht die Girlande nicht zauberhaft aus, wie sie dort im Kranzgestell im Pavillon hängt? Der ländliche Charme des Pavillon und die leuchtenden Beerensträucher im Hintergrund geben ihr einen wunderbaren Rahmen. Jedes Mal, wenn ich mich in den Pavillon setze, erfreue ich mich an diesem kleinen Stück September. Noch ist der Sommer spürbar, doch der Garten erzählt schon ganz leise vom Wechsel der Jahreszeit.


Material:
  • Koniferen-Grün
  • Hortensien
  • kleine Röschen
  • Efeu
  • Bindedraht
  • Gartenschere
  • Kranzgestell

Dienstag, 30. Juni 2026

Sommerpost aus dem Himbeergärtchen


Im Frühsommer gibt es einen Gartenraum, der mich immer wieder magisch anzieht: mein Himbeergärtchen. Zwischen den Himbeerranken summt und brummt es unablässig, die Hühner streifen neugierig durch den Hof und die ersten roten Früchte leuchten zwischen den grünen Blättern hervor. Es ist einer dieser Orte, an denen ich einfach stehen bleibe und den Moment genieße. An einem solchen Tag entstand das Foto, um das sich heute alles dreht. Eigentlich wollte ich nur diese besondere Stimmung festhalten: das warme Licht, das satte Grün und dieses unverwechselbare Gefühl von Sommer. Doch je länger ich das Bild betrachtete, desto mehr wuchs der Wunsch, daraus etwas Besonderes entstehen zu lassen. So wurde aus meinem Foto eine naive Illustration und daraus entstanden Postkarten sowie eine kleine Leinwand für meine Küche. Perfekt sind sie nicht geworden. Die Farben sind etwas greller als erwartet und auch die Rückseite hätte ich mir anders vorgestellt. Trotzdem mag ich sie sehr, denn sie tragen die Stimmung meines Himbeergärtchens in sich. Einige Karten durften bereits oder werden in den nächsten Wochen als Sommerpost zu lieben Bloggerfreundinnen reisen. Der Gedanke gefällt mir: Ein kleines Stück Himbeergärtchen vom Niederrhein macht sich auf den Weg und bringt vielleicht ein wenig Sommerfreude in fremde Briefkästen. Und wie schön, dass die Freude auch den umgekehrten Weg findet. In den vergangenen Tagen durfte ich selbst liebe Sommerpost aus meinem Briefkasten holen. Ganz herzlich danke ich Tina, Lene une Birgit für ihre wunderschönen Karten und die lieben Zeilen. Zwischen Rechnungen und Werbung sind solche kleinen Grüße jedes Mal etwas ganz Besonderes.

Freitag, 26. Juni 2026

Freitagsblümchen und Himbeermarmelade

Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr wieder in meine Küche gekommen seid. Möchtet Ihr etwas trinken? Sagt es ruhig, Tee, Kaffee oder ein Kaltgetränk? Wir haben alles da! Wisst Ihr was toll ist? Endlich darf ich wieder Himbeermarmelade sagen. Was für eine Freude! Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft mich mein Schneiderlein neckend in den vergangenen Jahren verbessert hat. "Das heißt Kon-fii-tüüre", bekam ich regelmäßig zu hören. Dabei klang Himbeermarmelade für mich und auch für mein Schneiderlein schon immer viel schöner und irgendwie auch vertrauter. Wahrscheinlich, weil wir mit diesem Wort groß geworden sind. Nun darf die gute alte Marmelade wieder Marmelade heißen und ich freue mich jedes Mal darüber. Deshalb gesellt sich zu meinen Freitagsblümchen heute auch ein neues Himbeermarmeladenrezept. Doch jetzt erstmal zu meinen Blumen: wie Ihr sehen begleitet mich der kleine Strauß aus dem Himbeergärtchen noch immer. Nur der Bartfaden hat inzwischen schlapp gemacht. Frauenmantel, Salbei und die zarten Sterndolden halten dagegen tapfer durch und stehen nun zwischen frisch gefüllten Marmeladengläsern und den ersten Himbeeren des Sommers. Während sich draußen noch viele reife Beeren im Himbeergärtchen verstecken, duftet es drinnen nach frisch gekochter Marmelade. Ist das nicht toll?! Ich finde ja, Blumen und Marmeladengläser passen ganz wunderbar zusammen, denn beides fängt ein kleines Stück Sommer ein.


Himbeermarmelade mit Vanille und Zitronenverbene (Thermomix)

Zutaten

  • 500 g Himbeeren
  • 250 g Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanillepaste oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 bis 3 Blätter frische Zitronenverbene

Zubereitung

Die Himbeeren zusammen mit dem Gelierzucker, Zitronensaft, der Vanille und den Blättern der Zitronenverbene in den Mixtopf geben. 10 Sekunden | Stufe 5 Anschließend 14 Minuten | 100 °C | Stufe 2 kochen. Die Blätter der Zitronenverbene entfernen und eine Gelierprobe machen. Falls die Marmelade noch zu flüssig ist, 1 bis 2 Minuten länger kochen. Die fertige Himbeermarmelade sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Mein Tipp: Die Zitronenverbene verleiht der Marmelade eine feine sommerliche Frische und passt wunderbar zu den aromatischen Himbeeren aus dem Garten.



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