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Sonntag, 3. Mai 2026

Mai - Ein niederrheinischer Jahreszeiten-Begleiter



„Im Mai, do löwt dat Läwen, allens stäht in Bloes.“

Übersetzung: „Im Mai, da läuft das Leben, alles steht in Blüte.“

Der Mai wird am Niederrhein als der eigentliche Frühlingsmonat empfunden: Obstbäume blühen, Wiesen werden saftig grün und überall ist Vogelgesang zu hören. Die Redewendung betont dieses Aufblühen des Lebens und nicht nur in der Natur, sondern auch im Dorf: Maibaum, Kirmes, erste Feste im Freien. Der Mai galt schon im 19. Jahrhundert als "Liebes- und Brautmonat", in dem sich Paare fanden und Verlobungen gefeiert wurden.

Herkunft: Mündlicher Gebrauch am Niederrhein seit dem 19. Jahrhundert.


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Willkommen zu meinem Jahreszeiten-Begleiter: 
Die 12 Monate in Redewendungen vom Niederrhein

Guten Morgen, meine Lieben, in meinem neuen Blogprojekt nehme ich Euch mit auf eine ganz besondere Reise durch das Jahr und zwar mit den traditionellen Monatsreden und Sprüchen, die hier am Niederrhein in Mundart überliefert sind. Jeder Monat hat seine eigene Stimmung, seine typischen Wetterkapriolen, seine Landwirtschaftszeiten und seine festlichen Bräuche. Diese vielschichtige Verbindung von Natur, Alltag und Sprache zeigt sich wunderbar in den alten Redewendungen, die ich für Euch gesammelt, übersetzt und mit Erklärungen versehen habe. Doch bevor wir starten, möchte ich kurz etwas zur Sprache sagen: Der niederrheinische Dialekt ist eine lebendige Ausdrucksform, die über viele Generationen hinweg gepflegt wurde. Er klingt weich, melodisch und oft ein wenig "singend". Seine Wörter und Wendungen tragen Spuren des Niederländischen und Rheinischen in sich: ein spannendes Zeugnis der Grenznähe und der bewegten Geschichte unserer Region. Viele ältere Menschen hier können diesen Dialekt noch fließend sprechen, doch selbst wer ihn nicht mehr alltäglich nutzt, erkennt in ihm sofort Vertrautheit, Heimat und Wärme.

Ihr findet hier jeweils:
  • Die mundartliche Redewendung des Monats, so wie sie seit dem 19. Jahrhundert mündlich überliefert wird,
  • Eine genaue Übersetzung ins Hochdeutsche für vollständiges Verständnis,
  • Eine Erklärung, die Herkunft und Bedeutung des Spruchs beleuchtet,
  • Und natürlich die saisonale Atmosphäre, in der die Aussage ihren Ursprung hat.

Mit dieser Reihe möchte ich Euch nicht nur eine Sprache und Kultur näherbringen, sondern auch die Rhythmen und Traditionen eines Naturjahres am Niederrhein erlebbar machen. Es ist eine Einladung, die Jahreszeiten bewusster wahrzunehmen und die kleinen Zeichen der Natur zu sehen: von frostigen Januartagen über die ersten Blüten im Mai bis zum wohligen Kerzenschein im Dezember. Begleitet mich auf diesem Weg! Taucht ein in die Sprache, die Landschaft und die Jahreszeiten, spürt mit mir gemeinsam das Leben hier am Niederrhein in all seinen Facetten und lasst Euch inspirieren für eure eigene Jahreszeitengestaltung.

Van Hart’n willkamen bi mi!
Dat Niköleken

Verlinkt mit: *Jahresprojekt 2026*

Kloster Kamp, Bader'sche Haus

Freitag, 19. September 2025

Von roten Hagebutten und lila Herbstastern


Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr da seid. Habt Ihr es mitgebekommen? Heute und morgen soll die Sonne von einem herrlichen Spätsommerhimmel herabstrahlen. Bis Mittag soll es noch ziemlich frisch sein, doch dann lockt die Sonne uns nach draußen, um die warmen Strahlen und die sommerlichen Temperaturen in vollen Zügen zu genießen. Hachz.. wäre das nicht wunderbar?! Wenn dann noch ein leichter Südwind uns sanft die warmen Herbstdüfte heran trägt, wird es wirklich ein perfekter Tag, um die vielleicht letzten Sonnenstunden zu feiern und das prachtvolle Farbenspiel in der Natur oder im Garten zu bewundern. Ich finde den Anblick der roten Hagebutten und der lila Herbstastern jedenfalls herrlich! Wie war denn Eure Woche? Meine war sehr abwechslungsreich. Ich habe endlich ein neues kleines Auto (die schlichte Variante meines vorherigen Autos) bekommen und am Mittwoch haben wir im kleinen Weltladen in großer Runde eine Mitarbeiterin verabschiedet: zuerst haben wir eine kleine Kräuterwanderung oben am Kloster gemacht und sind schließlich im Baerlaghof eingekehrt. Ein schöner Abend! Allerdings wäre es mir lieber, wenn die Kollegin Freundin bliebe.. snief! Habt Ihr etwas Schönes am Wochenende vor? Wir wollen auf jeden Fall am Sonntag zum Erntedankfest mit Bauernmarkt zur Dorenburg und ob wir zur Herbstpartie am Kloster wollen, ist noch nicht entschieden. Wir waren jetzt seit 2021 in jedem Jahr dort und es war bisher immer das Gleiche. Die gleichen Zelte und Aussteller.. seufz! Irgendwie hatte ich etwas mehr Schwung erwartet. So meine Lieben, ich muss los. Julie, unser süßes Hundemädchen wartet schon auf mich. Sie hatte übrigens vorgestern Geburtstag und ist jetzt schon 12 Jahre alt. Büah.. die Zeit vergeht viel zu schnell, findet Ihr nicht auch?!


Ihr Lieben, die Luft ist erfüllt von Vorfreude auf den kommenden Herbst, doch heute bleibt die Wärme noch unser liebster Begleiter. Ein Tag, der Lust macht auf Spaziergänge, Gartenmomente und all die kleinen Freuden, die der Spätsommer uns schenkt. Genießt es!
Herzlichst Nicole

P.S.
Ach, habe ich Euch eigentlich erzählt, dass nach unserem Urlaub eine winzigkleine Überraschungim Garten auf uns gewartet hat? Ein zuckersüßes Piepen hatte sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und zu meiner Freude lief ein flauschiges Küken durch den Hühnerstall. Da hatte mein Sohnemann wohl ein Ei übersehen.. lach! Ich freue mich schon darauf, wenn es groß genug um mit den anderen Hühnern im Garten frei laufen zu können. Noch ist es zu unaufmerksam was die Gefahren angeht, denn der Habicht sitzt leider immer noch hin und wieder in der großen Zeder und wartet auf Frühstück.



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Sonntag, 21. Januar 2024

SchrittWeise



Wandern zwischen hier und dort

Die filigranen Bronzeskulpturen von Annette Zappe schreiten mutig, zögerlich, ängstlich, manchmal tänzerisch voran und verzaubern zugleich mit Anmut und Leichtigkeit, als auch mit Robustheit und Stärke. Sie sind still präsent und zeigen sowohl Durchgänge, Höhen und Tiefen, als auch Kluften und Zwischenräume, vor allem aber auch die Dringlichkeit vorsichtig, aber beharrlich voran zu gehen. Auch das Werden, das Sein und die Vergänglichkeit, sowohl spirituell als auch physisch, sind ein Thema dieser gelungenen Ausstellung in den schönen und lichtverspielten Räumen unseres Kloster Museums.


18. November 2023 – 14. April 2024

Museum Kloster Kamp
Abteiplatz 24, 47475 Kamp-Lintfort

Vernissage: Samstag, 18.11.2023, 15:30 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag:    14 – 17 Uhr
Sonntag und Feiertag:    11 – 17 Uhr

www.kloster-kamp.eu



Annette Zappe
  • 1969 in Friedrichshafen geboren
  • 1989-1991 Ausbildung zur Kirchenmalerin in Ottobeuren
  • 1991-1996 Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe
  • 1997 Meisterprüfung im Kirchenmalerhandwerk in München
  • 1997-2001 Technische Lehrerin an der Kunstakademie in Stuttgart
  • 1990-2008 Intensive Beschäftigung mit Philosophie und Theologie
  • seit 2006 lebt und arbeitet Annette Zappe in Kempten/Allgäu

  • Einzelausstellungen (Auswahl)

  • 2020 bewegt beflügelt bewahrt, KunstRaumHeilsbronn (K)
  • 2019 Zwischen hier und dort, Museum für bildende Kunst im Landkreis Neu-Ulm 
  • 2017 Menschwerdung, Kemptener Kunstkabinett (K)
  • 2015 Zwischenraum, Kleines Kunstforum, Kempten
  • 2004 Galerie im Augustinum, Stuttgart
  • 2002 Galerie Altes Rathaus, Musberg bei Stuttgart
  • Präsentationen bei nationalen und internationalen Kunstmessen



Donnerstag, 23. Februar 2023

Ein Wintermorgen an der Issumer Fleuth


Der gestrige sonnenwarme Frühlingstag wurde von einer eisigkalten Nacht abgelöst und obwohl der kommende Tag den gestrigen wiederholen soll, verzaubert der noch herrschende Winter den frühen Morgen. Bei jedem Schritt knirscht die gefrorene Wiese am Ufer der Issumer Fleuth* und kleine Atemwölkchen tanzen über unseren Köpfen. Das Wasser des kleinen Flusses ist nur an den Rändern etwas angefroren und die aufgehende Februarsonne lässt weiße Nebelschwaden aus dem eisigen Wasser empor steigen. Feines Haareis ziert so manchen Strauch und auch die Blütenkätzchen der Schwarzerlen sind winterlich geschmückt. Heute ist ein Morgen wie ich ihn gerne mag. Ich ziehe meinen kuscheligen Wollschal enger um den Hals und mit einem Lächeln beobachte ich wie auch unsere Hündin Julie den frühen und frostigen Wintermorgen freudig begrüßt. Ihre Nase ist immerzu dicht über dem gefrorenen Boden, doch manchmal stiebt sie durch das eisig knisternde Ufergebüsch oder bleibt unvermittelt stehen um in ein Mäuseloch zu gucken. In der nahen Kopfweide sitzt ein Rotkehlchen und plustert sich auf. Auch ihm scheint die immer höher steigende Sonne gut zu tun. Julie und ich gehen weiter und laufen einvernehmlich an den "Benden der Beginen" entlang. Eine besondere, fast andächtige Stille scheint über dem eingefriedetem Feld zu liegen und lässt mich von längst vergangenen Zeiten träumen.


*Ausspache: Flöt*
Archivfotos vom 09.02.2023


Aus gegebenen Anlass, da mein Text "Marienhöfken" ohne meine Erlaubnis kopiert und ohne Angabe oder Hinweis auf mich oder meinen Blog weiter verwendet wurde:

Alle Texte, Fotos, Zeichnungen und Ideen auf diesem Blog gehören mir und unterliegen meinem Copyright. Falls Ihr irgendetwas davon mit auf Eure eigenen Seiten nehmen möchtet, um sie zu zeigen, fragt mich bitte vorher - ansonsten ist das Kopieren nicht erlaubt. Das gilt vor allem für die kommerzielle Nutzung meiner Ideen (siehe auch Footer).

Mittwoch, 8. Februar 2023

Heimatgeschichte(n) - Das Beginenkloster zu Kamp (oder "Marienhöfken")



In diesem Jahr blickt meine Heimatstadt auf 900 Jahr Kulturgeschichte zurück. Denn im Jahr 1123 wurde der Grundstein für unser altehrwürdiges Kloster Kamp gelegt (>hier<). Doch da oft die Frauen in der Geschichte übersehen werden, berichte ich heute von einer Gemeinschaft, die auch innerhalb unseres Stadtgebietes lag und somit nicht in unserer Heimatgeschichte übergangen werden sollte. Es handelt sich um das "Beginenkloster zu Kamp". Die Beginen (oder Beginnen, Beghinen) waren Jungfrauen oder Witwen, die ein gemeinsames Leben führten ohne ein Ordensgelübde abzulegen oder die Klausur auf sich zu nehmen. Nur für die Zeit, während der sie auf dem Beginenhof lebten, hatten sie sich zur Keuschheit sowie der Oberin und dem zuständigen Abtes zu verpflichten. Ohne Zustimmung des Abtes konnte niemand aufgenommen werden. Erst nach einem Probejahr konnten die Frauen das Versprechen ablegen, im Haus zu bleiben. Das mitgebrachte Vermögen ging in das Eigentum des Konvents über. War eine Schwester ungehorsam, konnte sie, ohne Ansprüche geltend machen zu können, aus der Gemeinschaft verwiesen werden. Die Be­ginen waren in ganz Euro­pa ver­breitet, allein in Deut­schland gibt es noch in über 600 Städten Archiv-Mate­rialien über Beginen. Die An­fänge des Beginen­tums lagen in den Alten Nieder­lan­den (den heu­tigen Nieder­landen, Belgien und dem linken Nieder­rhein). Wann und wo genau der Ursprung des Beginenkloster zu Kamp war, ist nicht mehr feststellbar, doch ein Bericht in der Kamper Chronik, der auf die Entstehung des Beginenklosters hindeutet, wurde im Jahre 1440 mit dem Hinweis versehen, dass die "Beghinen" damals bereits über 100 Jahre in Altfeld ansässig gewesen sind. Die Gründung des Klosters müsste demnach während der Amtszeit des Abtes Gottfried von Neuß zwischen den Jahren 1320 und 1341 erfolgt sein. Die Gebäude und Ländereien der Gemeinschaft befanden sich wahrscheinlich in der Nähe des früheren Janshof (Altfeldhof), also dort, wo der Fundamentationsplatz der Zisterzienser-Mönche laut mündliche Überlieferung (und auch schriftlich 1263 in der Kamper Chronik erwähnt ist) gewesen sein soll. Im Jahre 1440 verlegten die Beginen mit Zustimmung des Abtes Heinrich von Niephausen (1438 - 1452) ihren Konvent zu den gleichen Bedingungen auf den Hof Lomoelen, (Cop. 6/H.A.D. 542 Lomoelen / bona apud lomulenan) an der alten Rheudter Straße, zwischen dem Kamper- und dem Dachsberg gelegen. Wie der Name "Lomoelen" (Lohmühle) schon erahnen lässt, gehörte zum Hof wohl auch eine Mühle, die zur Zerkleinerung der für die Lohgerberei notwendigen pflanzlichen Gerbmittel diente. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die frommen Schwestern dieser Aufgabe nachkamen. Hinzu kamen regelmäßige Gebete, sowie die Krankenpflege, das Führen des Hofes und des Haushaltes und Handarbeiten für die Mönche oben im Kloster. Der Hof wurde zu einem Konventsgebäude ausgebaut und erhielt eine Kapelle, zu Ehren der Gottesmutter Maria, deren Altar am 25. August 1451 eingeweiht wurde. So hieß in der hiesigen Bevölkerung der Kamper Beginenhof auch später "Marienhöfken". Den Beginenhof sicherten Mauern, Gräben und sogar eine Zugbrücke, die über der "Issumer Fleuth" (>hier<) lag. Ein breiter Weg verband den Konvent mit dem Kamper Berg, doch fiel er dem Bau der "Fossa Eugeniania" (>hier<) zum Opfer. Jenem Kanal zwischen Rhein und Maas, der ab 1626 von den spanischen Habsburgern angelegt wurde, um die niederländischen Provinzen vom Rheinhandel abzuschneiden. Im 15. Jahrhundert sollen 40 Schwestern im Beginenkonvent gelebt und für das Kloster gearbeitet haben. Als der Truchsessische Krieg zwischen 1583 bis 1588 die Ortschaft Kamp mit Plünderungen erreichte, verließen die Beginen ihr Konvent "Marienhöfken" und die Zisterzienser-Mönche das Kloster Kamp. Allerdings kehrten die frommen Schwestern nicht mehr zurück und so wurden 1667 die gesamten Ländereien von der preußischen Regierung als Domänengut erklärt. Die Mühle zusammen mit dem sogenannten "Beginenhaus" wurden verpachtet. Der letzte Besitzer, der bekannte Augenarzt Dr. Albert Mooren aus Oedt, stiftete am 01. Mai 1884 den ca. 30 Hektar (!) großen Beginenhof dem bischöflichen Stuhl zu Münster zur Gründung einer katholischen Pfarrstelle auf der Bönninghardt. Die Pfarrei Bönninghardt wurde am 24. März 1901 errichtet. Heute ist von dem Beginenkloster "Marienhöfken" nichts mehr zu sehen. Dort wo es gestanden hat, fließt jetzt die "Issumer Fleuth". Doch, wer weiß, vielleicht liegen in ihrem Bachbett noch einige Artefakte, die noch gefunden werden wollen. Auch erinnern alte Flurbezeichnung an die Geschichte der Beginen am Fuße des Kamper Berges, da gibt es das "Benden an beginnes" (historische Flurbezeichnung im Rheinland für eine Feuchtwieseund das "Beginnes Kamp" (eingehegtes Feld, Stück Land; Grasplatz bei einem Bauernhaus).






Quellennachweise:
Die Abtei Camp am Niederrhein -
Camper Chroniken, M. Dicks
"Die Abtei Kamp", Christophorus Verhalen (1967)
Frauen bewegen etwas - 
Frauengeschichtskreis Kamp-Lintfort

Bilder (oben):
 Standort des Beginenkloster an der Issumer Fleuth / Bild 1, 5, 9
Zugbrücke und breiter Weg / Bild 2, 4, 7
Benden an Begines /  Bild 3, 6, 10 
Beginnes Kamp / Bild 9
Issumer Fleuth / Bild: 1, 5, 6, 8

Bilder (unten):
Beginen bei der Hausarbeit / Bild 1
Camper Chronik / Bild 6
Siegel der Beginen / Bild 3 (Camper  Chronik)

 Preußische Kartenaufnahme 1836 - 1850 / Bild 2, 5
Amtliche Basiskarte, Liegenschaftskataster / Bild 4

Baumbestand an der Issumer-Fleuth:
Schwarz-Erlen, Kopfweiden, Eichen und Weiß-Pappeln (Stammumfang bis zu vier Meter!)



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