Guten Morgen, meine Lieben. Euch ein herzliches Willkommen aus unserem Esszimmer, wo noch der Duft von Raclette in der Luft schwebt und das Weihnachtslicht im Herzen warm nachhallt. Wie schön, dass Ihr da seid, meine Lieben. Wie war denn Euer Weihnachtsfest? Bei uns hat der Heiligabend in der Christuskirche angefangen. Die Familienchristvesper mit dem zauberhaften Krippenspiel "Tierische Weihnachten!" hat uns mit ihren fröhlichen "Tieren" (alles Kinder aus dem Kindergottesdienst) und der heiligen Geschichte so richtig ins Herz getroffen. Hachz, ich liebe es, wenn die Aufregung der anwesenden Kinder auf die Bescherung förmlich spürbar ist! Ihr auch? Nach der Kirche schmorten wir gemütlich zu Hause ein traditionelles Raclette. Darauf hatte sich meine Schwiegermama schon lange gefreut; der Käse schmolz köstlich über Kartoffeln und Gemüse, umhüllt von Kerzenschein und liebevollen Geschichten. So richtig fein gemütlich! Am ersten Weihnachtstag folgten wir der Einladung meiner Schwiegermama in eines ihrer Lieblingsrestaurants. Ein ganzes Weihnachtsmenü erwartete uns und konnte nach der Schlemmerei vom Heiligabend nicht ganz bezwungen werden.. lach! Den Abend verbrachten wir dann mit lustigen Brettspielen. Am zweiten Weihnachtstag ging es dann traditionell zum freudigem Wichteln zu unseren lieben Freunden (Ihr wisst schon 14.. ääh, nein.. 15 kleine und große Freunde und das obwohl der Patenonkel meines Jüngsten fehlt). Mir wird immer ganz warm ums Herz, wenn ich an die verrückte Bande denke. Doch soll ich Euch was verraten? Das schönste Weihnachtsgeschenk machte mir meine Nichte mit einem Videoanruf am frühen Morgen des zweiten Weihnachtstages. In ihrem Armen lag ihr neugeborenes Töchterchen, nicht ganze zwei Stunden alt. Unser Januarmädchen hat nun eine kleine Schwester. Ist das nicht einfach wunderbar?! Ich könnte gerade wieder vor Glück weinen. Ich freue mich schon soo sehr darauf die junge Familie besuchen zu können. Sobald ich den Jahresabschluss plus Inventur im kleinen Weltladen hinter mich gebracht habe, gibt es kein Halten mehr - dann geht es ab in den Taunus.
In dieser rauhen Zeit zwischen den Jahren,
wo altes Licht nachhallt und Neues ahnt,
wünsche ich Euch eine besinnliche Ruhe.
Herzlichst, Nicole




Dankeschön
... und meinem Göttergatten für die süße Weihnachtsgans.
























































