Posts mit dem Label Lieder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lieder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 7. Januar 2026

A,B,C, Die Katze lief im Schnee


A, B, C, 
Die Katze lief im Schnee, 
Und als sie dann nach Hause kam, 
Da hatt' sie weiße Stiefel an, 
O jemine, o jemine, 
Die Katze lief im Schnee.


Der Text stammt als Volksüberlieferung aus 
Thüringen Mitte des 19. Jahrhunderts, 
die Melodie wird Karl Simrock (1802–1876) zugeschrieben, 
der sie 1848 in seiner Sammlung „Kinderlieder“ 
veröffentlichte. Erste Varianten kursierten jedoch schon 
um 1800 mündlich im Raum Sachsen/Thüringen.





verlinkt mit: *Niwibo sucht*

Donnerstag, 5. Mai 2022

Stadtbäume (oder "Die Sommerlinde")


Stadtbäume sind nicht nur ein ästhetisches Element der Stadtplanung, sie haben auch ökologische Funktionen, sind Schattenspender, Sauerstofflieferanten, Klimaanlage, Luftfilter, Lärmreduzierer und Lebensraum. Doch leider sieht das im Moment wohl die Verwaltung unserer schönen Stadt anders. Diese wunderschönen alten Linden sollen im Zuge einer Straßenbaumaßnahme auf der Heinrichstraße gefällt werden. „Die alten Bäume würden dann im Gehweg stehen und mit ihren Wurzeln hineinragen“, hieß es von Seiten der Stadt bei einer Informationsverstandlung. Pff.. sozialökologisches Umdenken geht anders!

Die Sommerlinde war im Jahre 1991 "Baum des Jahres" und das nicht ohne Grund, denn der bis zu 35 m hohe Großbaum bietet zahlreichen Tierarten einen unbezahlbaren Lebensraum und dient gleichzeitig als Nahrungsquelle. Von Gallmücken und Milben über Schmetterlingsraupen und Käfer bis hin zu Vogelarten und Wanzen finden alle hier ein Auskommen. Alleine 71 Großschmetterlingsarten sind an Linden bekannt und 13 Vogelarten ernähren sich von den Lindenfrüchten. Nicht zu reden von den vielen Insektenarten, die sich im Sommer an den Lindenblüten laben. Aufgrund der späten Blüte im Juni und der Vielzahl an Blüten bietet die Linde für Bienen die letzte ergiebige Nahrungsquelle des Jahres. Auch geschichtlich gesehen spielt die Linde eine wichtige Rolle. Bei unseren Vorfahren fanden Volks- und Gerichtsversammlungen, die "Thinge", oft unter einer Linde statt und wurde der Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, Freya, geweiht. Beachtlich ist, dass die Linde ein beeindruckenden Alter von bis zu 1.000 Jahren erreichen kann und auch im hohen Alter noch eine erstaunliche Regenerationskraft besitzt. Für mich hat die Linde noch einen ganz besonders persönlichen Wert, denn meine Mutti hat ganz oft vor dem Schlafengehen gemeinsam mit mir "Kein schöner Land" gesungen. Kennt es jemand noch?


Kein schöner Land in dieser Zeit
Als hier das uns're weit und breit
Wo wir uns finden wohl
Unter Linden zur Abendzeit
Wo wir uns finden wohl
Unter Linden zur Abendzeit

(Heino)


Verlinkt:  *Natur-Donnerstag* von Elke, "Mein Freund der Baum" von Astrid

Donnerstag, 28. April 2022

Happy Little Things (oder "Gänseglück!")


Die helle Frühlingssonne scheint freundlich vom türkisfarbenen Himmel herab und rückt die dicken weißen Schäfchenwolken ins rechte Licht. Ein laues Lüftchen streichelt sanft über jeden Halm der satten, grünen Wiese und wiegt die gelben Köpfchen der Butterblumen und die weißen Dolden des Wiesenkerbels sacht hin und her. Es riecht süß nach frischem Gras und den aufgegangenen Blüten der Obstbäume und nur das Summen und Brummen der Insekten ist zu hören. Doch dann ertönt ein lustiges Geschnatter in der Ferne. Zwei weiße Hausgänse sind auf der hohen Wiese unterwegs und haben anscheinend noch etwas vor, denn sie beeilen sich um den schmalen unbefahrenen Feldweg zu erreichen. Kaum sind die beiden hübschen Gänse dort angekommen, watscheln sie gemütlich nebeneinander her und es scheint als hätten sie nun alle Zeit der Welt.

Und ich? Ich stehe nur da und genieße glücklich den friedlichen Moment.
 




Habt Ihr Lust mein kleines Video über diesen Moment auf Instagram zu gucken?
Dann klickt doch bitte >hier<.




Verlinkt: *Natur-Donnerstag* von Elke, "Niwobo sucht..." von Nicole, *My Corner of the World* von Betty, "Frühlingsglück" von Loretta und Wolfgang

Sonntag, 8. November 2020

Rabimmel, rabammel, rabumm


Ihr habt es sicherlich schon mitbekommen, die Fackel-Umzüge mit Pferd und Laternen zu Ehren des heiligen Sankt Martin, dem römischen und vor allem barmherzigen Soldaten, wurden leider abgesagt. Das heimeligste aller Brauchtumsfeste, welches übrigens seit 2018 ein immaterielles Kulturerbe des Landes NRW ist und hier bei uns am linken Niederrhein eine ganz besondere Tradition hat, findet nicht wie gewohnt statt. Doch wollen wir Niederrheiner uns das leuchtende Sankt-Martin-Fest, in dem es um Werte wie Mitgefühl, Barmherzigkeit und Nächstenliebe geht, nicht ganz nehmen lassen und so wurde in diesem Jahr eine ganz wunderbare Aktion ins Leben gerufen: #laternenfenster (welches zufälligerweise hier bei uns im "Hause Frieda" schon seit Kindergartentagen Tradition hat und von uns allen geliebt wird).  Die fröhlichen Laternen in den Fenstern sollen Kinderaugen bei einem abendlichen Spaziergang zum Strahlen bringen und den Kindern selber die Möglichkeit geben ihre eigenen selbstgebastelten Laternen zu präsentieren. Vor allem aber sollen die bunten und lichtvollen Laternen-Fenster in diesen schwierigen Zeiten ganz im Sinne des Heiligen Sankt Martin Hoffnung schenken. 

Gemeinsam schaffen wir das!
Herzlichst, Nicole.


1.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn? Rabimmel, rabammel, rabumm.

2.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm.

3.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, rabammel, rabumm.

4.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht. Rabimmel, rabammel, rabumm.

5.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt! Rabimmel, rabammel, rabumm.

6.
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm.

(Lied von Sebastian Riedl)



Verlinkt mit: 

Dienstag, 1. Oktober 2019

Herbstliche Lesezeichen



>Hei, hei, hussassa - der Herbst ist da... bringt uns Regenwetter... der Herbst ist da!< Und tatsächlich: der Herbst ist hier bei uns am linken Niederrhein angekommen und mit ihm so richtig tristes und nasses Herbstwetter. Heute morgen auf unserer Waldrunde sind wir bis auf die Unterwäsche nass geworden. Boah, wat war dat usselig. Zuhause angekommen wollte ich nur eines: mit einem spannenden Buch und einer guten Tasse Tee auf die Couch. Doch schon bald merkte ich das was fehlt. Was? Richtig ein Lesezeichen. Und da ich im Moment eh keine wirkliche Ruhe finde (die ganzen Medikamente rauben mir den letzten Nerv), beschloss ich ein paar herbstliche Lesezeichen zu basteln. Aus Papp(e)-Karton damit ich auch noch schnell einen kleinen Beitrag zu Susannes "Papierliebe" (im September) leisten kann. Und Susanne? Lässt Du meine Herbst-Bastelei durchgehen?  

Verlinkt mit: *Natur-Donnerstag*, *Naturkinder*,*Gartenglück*, *creadienstag*, *handmadeontuesday*, *Kiddikram*, *Herbstklopfen*

Nachtrag:
Mit einem ganz lieben Gruß schicke ich meine Lesezeichen auf Wunsch zu Andrea
Ihr Monatsmotto im Oktober lautet: Bücherschätze