Grinsend halte ich die mitgelieferte Wärmehaube in der Hand, was für ein freudeschenkendes Küchen-Accessoir. Heute probieren wir unseren neuen Joghurtmacher aus. Meine Jungs, mein Göttergatte und ich sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Joghurt wird bei uns jeden Tag gegessen, sogar unsere Hündin Julie ist verrückt danach. Mit gerunzelter Stirn lese ich die Anleitung durch. Aha, zuerst wird die Milch kurz auf 80°C im Topf erhitzt. Wir haben extra bei unserem Milchbauern ganz frische, noch kuhwarme Milch besorgt. Angesicht der momentanen Milchpolitik sowieso eine gute Idee, finde ich. Um die genaue Temperatur zu messen hat die Firma Denk extra ein Thermometer dazugelegt. Anschließend wird die Milch in den Joghurtmacher gegossen und der Deckel mit Thermometer aufgesetzt. Nun soll die Milch innerhalb bei Raumtemperatur ca. 1 Std. auf 45°– 42°C abkühlen. Na, dann warten wir mal. Eine erneute Temperaturmessung zeigt, dass jetzt 3 Esslöffel frischer Joghurt in die Milch eingerührt werden können. Der Deckel wird wieder aufgesetzt und die gestrickte Wärmehaube wird darüber gezogen, still vergnügt angesicht der fröhlichen Pudelmütze grinse ich in mich hinein. Nun machen sich die Joghurtbakterien an die Arbeit. Nach 8 Stunden bei Raumtemperatur ist der Joghurt verzehrfertig und nach weiteren 12 Stunden im Kühlschrank sind die Joghurtaromen voll ausgebildet. Endlich können wir unseren selbstgemachten Joghurt probieren.
"Mmmmhhh.. voll lecker, Mama!", mein Kleiner schleckt den Löffel ab. "Reich mir doch mal bitte die Blaubeeren rüber!", mein Göttergatte rührt gerade den Honig in seinem Joghurt-Schälchen unter und bei meinem Großen sieht man nur den gefüllten Löffel immer wieder zwischen den langen Zottelhaaren verschwinden. Zufrieden blicke ich in die Runde und denke: "Wie gut, dass mein Göttergatte es noch nicht geschafft hat, die letzten Pfand-Joghurtgläser zum Bio-Hofladen mitzunehmen. Wir starten sofort mit der Joghurtproduktion. Obwohl ich glaube, es bleiben gar keine Reste!".
Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Denk.
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