Samstag, 29. November 2014

Novemberblau



Novemberblau. Ein Widerspruch in sich, sollte man meinen. Aber nein! Rückblickend erinnere ich mich an keinen einzigen November, der so blau war, wie dieser jetzt. Seht Ihr die blattlosen Zweige? Sie verraten uns: es ist November. Am Birnenbaum hängen traurig und vergessen noch einige verhutzelte Früchte. Auch sie sind sich sicher: es ist November. Und nicht mehr lang: dann ist Dezember. Winter is coming.

Noch mehr Himmelsbilder gibt es bei der Katja!

Freitag, 28. November 2014

Rose mit Reh



Ich mag es, wenn es manchmal einbissel kitschig und romantisch wird. Ganz besonders, wenn es sich dabei um kleine knubbelige Blumensträuße handelt und sich dann auch noch die Waldtiere meines Kleinen hinzugesellen. Ricke mit Kitz - so allerliebst! Ihr wundert Euch bestimmt schon. Was ist denn bloß mit Nicole los? Ja, es geht auf Weihnachten zu. Ich habe zwar immer noch kein neues Badezimmer und kein Raum ist geputzt, trotzdem werde ich so langsam sentimental und betrachte die Dinge mit beseelten Blick. Aber keine Angst es wird nicht schlimmer.. grins! Und damit dieser Post nicht ganz verkitscht, habe ich Euch noch ein kleines lustiges und völlig unromantisches Gedicht von Herrn Ringelnatz dazu ausgesucht. Na, was sagt Ihr dazu?

Im Park
Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum
still und verklärt wie im Traum.
Das war des Nachts elf Uhr zwei.
Und dann kam ich um vier
Morgens wieder vorbei.
Und da träumte noch immer das Tier.
Nun schlich ich mich leise - ich atmete kaum -
gegen den Wind an den Baum,
und gab dem Reh einen ganz kleinen Stips.
Und da war es aus Gips.
(Joachim Ringelnatz)

Noch mehr Blümchen findet Ihr bei Holunderblütchen.

Minilou - eine weitere Nettigkeitenrunde steht an



Mein Postbote ist irritiert. Gestern hat er mich schon ganz komisch angeschaut.. monatelang keine Post, nur Werbungen oder Rechnungen und dann in kurzer Zeit drei allerliebste Briefumschläge.. grins! Petra von Minilou hatte eine Nettigkeitenrunde gestartet und ich hatte das Glück in den Genuss ihrer wirklich entzückenden Handarbeiten zukommen. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Ihrer Handarbeiten!! Sie macht nämlich ihre Glas-Perlen selber. Ist das nicht genial?! Ach, ich freu mich so, liebe Petra!! Danke, danke, danke!!  Ich weiß gar nicht, was ich niedlicher finden soll: den kleinen Schlüsselanhänger (mit unserer Julie als Welpe! Zitat: >Aber nur, weil der Fuchs aus war!< ich kann gar nicht glauben, dass Du das alles weißt, liebe Petra!!), den zarten Schutzengel oder dieses wunderbare Eulen-Lesezeichen.. herrlich!! Wer bis heute noch nicht Petra von Minilou kennt, sollte mal bei ihr reinschauen. Ein ganz liebenswerter Blog, in dem sie nicht nur ihre zauberhaften Handarbeiten zeigt (und.. pssst.. im Moment verlost sie auch noch bis zum 3. Advent 3 handsignierte Exemplare "Von Mauern und Flammen" von Emilia Licht und eines ihrer entzückenden, handgearbeiteten Lesezeichen)!!

Donnerstag, 27. November 2014

Haus Bornheim - eine Rübenkrautfarbik



Es ist nun schon einige Zeit her, da kam mein Göttergatte von der Arbeit nach Hause und erzählte mir, dass es hier bei uns (quasi fast um die Ecke) eine kleine, alteingessene Rübenkrautfarbrik gibt. Ein Arbeitskollege, hätte ihm das erzählt und wir schmunzelten sehr darüber, denn der Arbeitsplatz meines Göttergatten ist 50 Kilometer weit entfernt. Mittlerweile ist uns die kleine ehemalige bäuerliche Fabrik "Haus Bornheim" ans Herzen gewachsen und ich kann mit ein paar Fakten dienen: Seit mehr als 250 Jahre lang wurde in dem kleinen Bauernhof "Haus Bornheim" Rübenkraut hergestellt und verkauft, bis dann in den 1980igern ein Feuer im Kesselhaus großen Schaden anrichtete und das Einkochen der Rüben eingestellt werden musste. Obwohl das Kraut seit dem Feuer nach alten Rezepten in einer Fabrik bei Mönchengladbach herstellt wird, findet immer noch der Verkauf von Rübenkraut, Marmeladen, Streuobstwiesensaft oder eine Brotbackmischung im ehemaligen Kuhstall statt, in dem ein "Tante-Emma-Laden" liebevoll eingerichtet wurde. Auch wenn der Dampfkessel, in dem alten, flachen Fabrikhäuschen, nicht mehr zischt, ist ein Besuch des denkmalgeschützten "Haus Bornheim" lohnenswert. Denn mittlerweile wurde hier ein kleines, privates Museum eröffnet, in dem all' die technischen Utensilien, Kessel, Pumpen, Dokumente, Fotos, Handschriften, Rezepte und täglichen Handwerkszeuge der Krautmacher ausgestellt werden. Auch das "Bornheimer Rübenkraut" kann im alten Etikettierraum probiert werden. In der Blütezeit der kleinen Rübenkrautfabrik wurden im Jahr ca. 125 Tonnen Rübenkraut, 75 Tonnen Marmeladen und Konfitüren und 50 Tonnen Apfelkraut hergestellt. Hübsch anzusehen ist das quer stehende alte Bauernhaus mit seinen großen alten Streuobstwiesen auf jeden Fall. Genau wie die typische niederrheinische, von Kopfweiden geprägte, ländliche Umgebung.

Haus Bornheim ist jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
Kirchhoffstraße 94 in Kamp-Lintfort, Kamperbrück

Mittwoch, 26. November 2014

Früchtebrot



"Mmmhh.. was riecht es hier lecker!", schnell wickle ich meinen Schal ab, befreie unsere Hündin von ihrer Leine und hänge meine Jacke auf. Es ist richtig kalt geworden und ich freue mich wieder in unserer warmen, gut befeuerten Stube zu sein: "Es riecht ganz dolle nach Weihnachten! Hast du gebacken?", frage ich neugierig meinen beschäftigten Göttergatten. "Ja, habe ich! Früchtebrot. Willst du mal probieren?!", mein Göttergatte sieht mich fragend an. "Na, klar!", grinse ich ihn an. Vorsichtig schneidet er den selbstgebackenen Früchtekuchen an und reicht mir ein Stück. "Köstlich!", genießerisch schließe ich die Augen. Zimt, Ingwer, Nelke und Pfeffer (!) mit der Süße der getrockneten Früchte - was für eine Gaumenexplosion.

Für alle die jetzt neugierig geworden sind, hier ist das Rezept:

Zutaten:
350 g entsteinte getrocknete Datteln
150 g entsteinte getrocknete Pflaumen
200 g entsteinte getrocknete Aprikosen
200 g ganze Haselnüsse
150 g Paranusskerne
1 TL Zimt
1 TL Ingwerpulver
1 TL gemahlene Nelke
1 TL gemahlener Pfeffer
1 Prise Salz
100 g Mehl
80 g Zucker
3 Eier

Zubereitung:
Zuerst mischt Ihr alle trockenen Zutaten in einer Schüssel. Dann werden die Eier verquirlt und untergemengt. Nun wird der Teig in eine große (mit Backpapier ausgelegte) Kastenform (1,5 l Inhalt) gefüllt und ordentlich angedrückt. Das Ganze wird mit Backpapier zugedeckt und auf der untersten Schiene im vorgeheizten Backofen bei 150 C° ca. 75 Minuten lang gebacken.

Dieses Rezept schicke ich in Babsy's Herbstküche (oder auch in Babsy's Winterküche.. grins!!) und da heute Mittwoch ist auch noch zu Frollein Pfau.

Überraschungspost von Elvi



Liebe Elvi,

ich bin soooo entzückt über Deine wunderwunderschöne Überraschungspost. Vielen, vielen herzlichen Dank!! Alleine schon diese wunderbare Karte ist der Hammer. Die beiden schauen ja genau so aus, wie Aschenbrödel's Pferd Nikolaus!! Wo hast Du denn so ein Foto machen können?! Dann diese süßen Sterne und meine Lieblingsstempeleien von Dir.. hach, herrlich!! Und das einfach nur so.. boah.. staun!! Deine Überraschung ist Dir perfekt gelungen.
Fühl' Dich tausendfach gedrückt.

Ganz lieben Gruß, Nicole

Überraschungspost von Elvi (Zeitschleife)

Dienstag, 25. November 2014

Erdnuss-Hagebutten-Kette


Finken wie Buchfink, Bergfink, Erlenzeisig, Gimpel oder Kernbeißer, Meisen wie Kohlmeise, Schwanzmeise, Sumpfmeise oder Tannenmeise und Haus- oder Feldsperling fressen, neben Sonnenblumenkernen und Fettfutter, besonders gerne Erdnüsse. Um unseren Gartenvögeln, jetzt wo die kalte Jahreszeit anbricht, eine besondere Freude zu machen, haben mein Kleiner und ich für die muntere Vogelschar eine Erdnuss-Hagebutten-Kette aufgefädelt. Und wie Ihr sehen könnt, haben nicht nur die obengenannten Vögelchen ihren Spaß daran.

Material:
  • eine Kordel
  • eine dicke Nadel
  • Erdnüsse 
  • Hagebutten

So geht's:

Zuerst schneidet Ihr ein Stück Kordel in der gewünschten Länge ab. Nun fädelt Ihr die Kordel durch die Nadel und piekst mit der Nadel durch die Erdnuss. (Vorsicht, die Erdnussschale kann für kleinere Kinder noch sehr hart sein!) Die erste Erdnuss wird mit einem Knoten am unteren Ende der Kordel fixiert, dann werden immer abwechselnd Erdnuss und Hagebutte aufgefädelt. (Wir haben uns für die 3:1 Variante entschieden. Immer erst drei Erdnüsse, dann eine Hagebutte.) Wenn die Kette die gewünschte Länge erreicht hat, wird einfach die letzte Erdnuss wieder mit einem Knoten befestigt. Nun kann die Kette an einem Vogelhäuschen (oder an einem anderen gut einzusehenden Platz) aufgehangen werden. 

verlinkt mit:

Freunde sind wie Bäume


Freunde sind wie Bäume. 
Es ist nicht von Bedeutung wie viele man hat,
sondern wie tief ihre Wurzeln sind.

In diesem Sinne, lieber Lars,
wünschen wir Dir alles Liebe zum Geburtstag!

Montag, 24. November 2014

Nettigkeiten



Am Samstag hat mir der Postbote einen ganz prallgefüllten Umschlag in den Briefkasten geworfen. Ines von Eclectic Hamilton hat mich mit ganz entzückenden Kleinigkeiten beschenkt. Seht selbst, sind sie nicht super schön?!
Eine liebevoll, handgeschriebene Postkarte, einen zauberhaften Block, eine entzückende Streichholzschachtel und ein golden-kupferglänzendes Metallblatt.

Liebe Ines, vielen herzlichen Dank. Ich habe mich sehr darüber gefreut und überlege nun, wie ich dieses wunderschöne Blatt noch in meine geplante Weihnachtsdeko einbaue.. hmm.. oder ich warte bis mein Badezimmer fertig ist und verwahre es bis dahin sorgfältig auf!? Mal schauen.. lächel!!

Nun ist es an mir drei weiteren lieben Menschen eine solch' ähnliche Nettigkeit zu erweisen! Also, wer gerne in den Genuß einer Nettigkeit von mir kommen möchte, der schreibe es in seinem Kommentar. Die ersten drei werde ich dann von Herzen gerne überraschen. Viel Glück!

Übrigens.. in vier Wochen ist Heiligabend!! 

Samstag, 22. November 2014

Guten Morgen



Leise drücke ich die Haustür zu, reibe mir meine eiskalte Nase (ja, eiskalt! Heute Nacht hat es richtig gefroren!) und grinse still in mich hinein: "Hach, was ist das herrlich draußen!". In Gedanken setze ich mich jetzt noch gemütlich mit meiner ersten Tasse Kaffee ganz alleine an den Esstisch, ehe der morgentliche Trubbel los geht. Da höre ich ein leises Fußgetrampel oben im Kinderzimmer. Ich seufze und blicke die Treppe hinauf. "Guten Morgen, Mama!", mein Kleiner reibt sich die Augen und gähnt herzhaft. Er tabst müde die Treppe herunter und nach einem Guten-Morgen-Kuss schmiegt er sich an mich: "Wieso warst du denn im Bademantel draußen?!". "Ähem..!", räuspere ich mich. "Um ein Foto zu machen!", antworte ich leicht verlegen. Mein Kleiner blickt mich mit verschlafenen Augen an und schüttelt verständnislos den Kopf. Ich glaube, manchmal sind Mütter echt nicht zu verstehen.

Noch mehr Himmelsbilder gibt es bei der Katja!

Freitag, 21. November 2014

Weiße Amaryllis



Habe ich Euch eigentlich erzählt, dass wir momentan ein neues Badezimmer bekommen? Unser altes Badezimmer musste dringend erneuert werden, es wurde in den 1950ern Jahren das letzte Mal renoviert.. kicher!! Jetzt ist unser Badezimmer völlig entkernt und wartet darauf, dass die Steinfliesen aus Italien kommen. Staub in allen Ecken. Und es geht nicht weiter. Warum ich Euch das heute am Friday-Flowerday erzähle? Irgendwie scheint bei mir der Herbst nicht weichen zu wollen. Es gibt überall noch Kürbisse, Blätter, (zugegeben hutzlige) Kastanien und Pilze. An Weihnachtsdeko ist noch gar nicht zu denken! Denn bevor ich meine Weihnachtsdeko vom Dachboden hole, müssen alle Räume erstmal vom Baustaub befreit werden. Deshalb haben sich auch heute neben meiner weißen Amaryllis nur zwei knubbelige Holzpilze hinzugesellt. Ich hoffe, die Fliesen kommen bald und ich kann endlich putzen (freue ich mich gerade wirklich auf's Putzen?! Tsss..).

Noch mehr Blümchen findet Ihr bei Holunderblütchen.

Donnerstag, 20. November 2014

Danke




Ihr Lieben!

Ihr habt mich gestern zu Tränen gerührt. Euer Mitgefühl und Eure tröstenden Worte waren Balsam für meine Seele. Wahrscheinlich habt Ihr Euch gewundert, abends noch den einen oder anderen Kommentar bei Euch zu lesen, ohne dass ich mich bei Euch bedankt habe oder mich zu Euren lieben Worten geäußert habe. Aber ich wollte nicht meinen Kummer in Eure Blogs tragen.
Ich war sehr erschrocken darüber, wieviele von Euch ähnliches erlebt haben oder sogar noch erleben.
Fühlt Euch bitte alle herzlichst umarmt - Ihr seid großartig!

Danke, Nicole

Mittwoch, 19. November 2014

Ein stiller Post



Dieser Post wird ein stiller Post. Ein trauriger. Es geht um meine Mutter. Meine Mutter hat Demenz. Meine Mutter, die ich immer nur als starke und bodenständige Frau kannte, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand, ist nun völlig hilflos. Als die Ärztin ihre Diagnose verkündete, hallte es in meinen Ohren und ich konnte noch nicht einmal die verzweifelten Blicke meiner Mama erwidern. Das war vor drei Jahren. Nun ist die leichte Demenz bereits eine mittelschwere Demenz geworden. Die Frau, die mir immer Rückhalt gegeben hat, verschwindet zusehends - verflüchtigt sich. Gestern saßen wir im Behandlungsraum ihrer Ärztin und warteten auf ihre neuen Testergebnisse. Die Hände meiner Mutter zitterten wie Espenlaub und wiedereinmal hieß ich Inge, wie ihre kleine Schwester. Still hörte sie der Ärtzin zu. Auch meine Kommentare ertrug sie schweigend. Hoffnungslos und hilfesuchend fanden ihre Hände meine Hände. Ach Mutti, wie gerne würde ich Dir sagen, alles wird gut!

Dienstag, 18. November 2014

Stern aus Stöcken



"Großer!", rufe ich laut ins Haus, "Ich brauche deine Hilfe!". In meinen Händen halte ich bereits eine kleine Auswahl an Stöcken, die wir immer wieder von unseren Waldspaziergängen mitgebracht haben. "Was gibt's?", ruft mein Großer zurück. "Komm' mal!", antworte ich einbissel genervt, denn ich weiß, dass er wieder vor dem Computer sitzt. "Moment!", ruft er ebenso genervt zurück. Aber ich kann hören, wie der Schreibtischstuhl nach hinten geschoben wird. "Ich will einen Stern aus Stöcken bauen, aber sie sind nicht gleichlang, da brauche ich starke Männerhände!", informiere ich meinen Großen, der nun die Hoftreppe runtergepoltert kommt. "Ookay?!", mein Großer wirft seine langen Haare nach hinten und schiebt die Ärmel hoch. Schnell erläutere ich mein Vorhaben und siehe da, er hat angebissen. Während er nun den Stern ganz alleine baut, habe ich Zeit alles mit der Kamera festzuhalten. "Fertig!", mein Großer richtet sich auf und grinst mich an, "Sonst noch was?". "Nein, danke!", grinse ich zurück, "Du bist entlassen!".

Man braucht:
  • evtl. eine Säge oder eine Gartenschere
  • 6 Stöcke 
  • Schere
  • Kordel

So geht's:

Zuerst kontrolliert Ihr, ob Eure gesammelten Stöcke die gleiche Länge haben. Sollte es nicht so sein, müssen die Stöcke auf eine Länge gebracht werden, bei dickeren Stöcken ist hier eine Säge von Nöten. Dann legt Ihr mit jeweils drei Stöcken ein Dreieck und vertäut es an den Enden mit der Kordel. Wenn Ihr zwei Dreiecke gebunden habt, werden beide Dreiecke aufeinander gelegt, so das ein Stern entsteht. Die beiden Dreiecke werden ebenfalls mit Hilfe der Kordel miteinander verbunden. Fertig ist Euer Stern!

verlinkt mit:
(Ich trau mich heute einfach mal!)

Montag, 17. November 2014

Zierquitte und Quittengelee



Die japanische Zierquitte auch japanische Scheinquitte genannt gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Zierquitte stammt, wie es auch schon vermuten läßt, aus Japan. Es gibt viele verschiedene Zuchtsorten. Die rötlichen Blüten, die in Büscheln zu 3-6 Blüten mit den Blättern erscheinen, zeigen von Anfang April bis Mitte Mai eine wunderbare Farbshow. Die Zierquitte wird aufgrund ihrer sparrigen Wuchsform gern in niedrigen Hecken verwendet und ist oft in goßen Hausgärten und Parks zu finden. Sehr gerne steht sie dort an sonnigen Standorten. Die Zierquitte ist ein sparrig wachsender Strauch mit teils niederliegenden Ästen und eiförmig gekerbten Blättern. Besonders schön sind jetzt im Herbst die gelben Früchte. Sie riechen wundervoll aromatisch nach Zitrone und das Beste: Zierquitten sind ungiftig und können wie Quitten weiterverarbeitet werden.

Habt Ihr es gemerkt? In meinem Körbchen liegen nicht nur Zierquitten, sondern auch echte Quitten. Ihr erkennt sie daran, dass sie am Ansatz eine Stilblüte haben.. zwinker, zwinker!!
So, und wer jetzt Lust bekommen hat, kann noch zwei Quittenrezepte ausprobieren:


ZUTATEN
für den Saft:
350 g Quitten, gesäubert, in Stücken
300 g Wasser

Die Hälfte der Quitten 12 Sek / Stufe 4 zerkleinern. Mit Wasser bedecken 20 Min / 100° /  / Stufe 1 weich kochen. Danach ca. 10 Min im Mixtopf abkühlen lassen. Nun den Brei durch ein Küchensieb drücken und den Saft auffangen. Ergibt ca. 250 bis 300 ml trüben Quitten-Saft.

ZUTATEN
für das Gelee:
3/4 l Quittensaft
1 kg Gelierzucker 1:1
1 Vanillenschote
1 Zimtstange

3/4 L kalten Quittensaft und Gelierzucker 5 Sek / Stufe 2 verrühren. Vanillenschote und Zimtstange in den den Gareinsatz geben und 12 Min / 100° / Stufe 1 kochen. Gareinsatz entfernen und das Gelee sofort in saubere Gläser füllen.

Diese beiden Rezepte schicke ich in Babsy's Herbstküche.