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Donnerstag, 3. August 2017

135.958 Kilometer


Nach fast 18 Jahren ist es soweit. Ich muss Abschied nehmen. Abschied von meinem geliebten kleinen Auto. Meinem Möppel, meinem Mikrich, meinem kleinen schwarzen Flitzer. "Was stellt sie sich so an?", fragt Ihr Euch. Wahrscheinlich zurecht. Doch es ist wie es ist - ich bin traurig. Denn mit dem Kauf dieses Autos begann ein neuer Lebensabschnitt für mich. Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich mir damals von meinem ersparten Geld ein neues Auto kaufen. Was war ich stolz das Geld in bar auf die Tresen des Autohauses zu legen. In all' den Jahren hat es mich treu und fast ohne Macken begleitet. Es hat meinen Göttergatten und mich in die Hochzeitsnacht gefahren. Es hat uns immer wohlbehalten zum Kinderarzt, zum Krankenhaus, zur Spielgruppe, zur Musikschule, zur Fechtschule oder sogar in den Urlaub gebracht. Mit ihm haben meine Kinder und ich die schönsten Ausflüge unternommen und es hat tapfer, ganz ohne Unterstellplatz, jedem Wetter getrotzt. Je älter mein Mikrich wurde, desto liebevoller wurde er von mir und den Kindern geschmückt. Es wurden duftende Eulen hinein gehangen, ein Fensterbild mit einem Eichhörnchen kam hinzu und Stöcke, Steine und andere Materialien aus der Natur waren immer mit von der Partie. Doch die schönste Dekoration waren die riesengroßen Kiefernzapfen hinten auf der Hutablage. Wie sie dort hin kamen? Nun, das war so:

"Mama, guck mal, was ich für dich gesammelt habe!", mein Großer, gerade mal neun Jahre, steht mit seinem besten Kumpel strahlend vor mir. Glücklich sehen die beiden aus. Sie kommen gerade von einer ausgiebigen Erkundungstour vom nahen Feld zurück. Beide Jungen starren vor Dreck, sogar in den langen blonden Haaren der beiden Kinder klebt die feuchte Erde des frisch umgepflügten Feldes. Ich blicke auf die Schuhe der Kinder und schlage innerlich die Hände über den Kopf zusammen. "Sie müssen auch am Bach gewesen sein.", schießt es mir durch den Kopf und mein Blick wandert langsam nach oben. Das Blau der Jeanshosen ist nicht mehr zu erkennen und in dem linken Hosenbein des Kumpels prangt ein dickes Loch. Mein Großer hat sein Shirt zu einem Transportnetz umfunktioniert und in diesem liegen die größten und schönsten Kiefernzapfen, die ich je gesehen habe. Große Harzflecken zieren sein gesamtes Shirt und auch an seinen Händen klebt das Baumpech. Eigentlich hätten die beiden Jungen eine Standpauke verdient, doch der Stolz und die Freude in dem Gesicht meines Großen lässt mein Herz schmelzen. "Dort ganz hinten steht eine Kiefer, Mama.", weiß mein Großer voller Eifer zu berichten und zeigt wage in die Landschaft, "Da liegen die dicksten Zapfen der ganzen Welt auf dem Boden!". Das sommersprossige Gesicht seines Kumpels strahlt mich ebenfalls an und er ergänzt lebhaft: "Den Baum hat mein Ur-Großvater gepflanzt, da war mein Opa noch nicht auf der Welt.". Ich wuschele den beiden Lausern breit lächelnd durch die Haare und nehme anschließend meinem Großen die Zapfen aus den Händen. Mein Großer schlingt seine nackten Arme um mich und hebt sein hübsches Gesichtchen zu mir hoch. Ich beuge mich zu ihm runter, flüstere ich gerührt: "Dankeschön, mein Hase!" und drücke meinem Großen einen Kuss mitten auf die Lehm verschmierte Wange.  "Nur für dich, meine Mama.", flüstert er mir zu und fragt laut, "Wohin legst du denn die Zapfen?". "Erstmal hinten auf die Hutablage von meinem Auto.", erkläre ich lachend, ohne zu ahnen, dass sie dort für immer liegen bleiben würden.



Adieu, mein Freund!

Kommentare:

  1. Manchmal verbindet man wirklich tolle Erinnerungen mit einem Auto :) Ich habe letzten Dezember mein Auto getauscht und es war auch irgendwie komisch.

    LG Kathrin

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  2. Das ist narürlich eine ganz besondere Geschichte, die zwischen dir und deinem Auto! Da kann ich deine Trauer gut nachvollziehen. Und es ist ja wirklich ein besonderes Vehkel geworden im Laufe der Jahre ( mich wundert nur, dass kein Kiefernsamen gekeimt und ein klitzekleines Bäumchen hat werden lassen - das ist mir nämlich mit meinem R4 passiert, der nicht wirklich wasserdicht war .)
    14 Jahre ist nun mein letztes Auto auch bald. Wann uns der TÜV scheiden wird?
    Nochbschöne niederrheinische Ferientage, trotz alledem!
    Astrid

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  3. Liebe Nicole,
    Ich muss zugeben, dass mir mein Auto nicht besonders wichtig ist - es muss mich einfach zuverlässig von A nach B bringen und okay, es sollte mir optisch zusagen. Aber das ist's dann auch schon. Eigentlich. 😉 Denn als ich meinen Punto nach fast 14 Jahren weggeben musste, war das schon ein bisschen seltsam. von daher kann ich schon ein bisschen nachvollziehen, dass Du Dich ungern von Deinem Mikrich trennst. Anderseits kannst Du Dich ja dafür auf ein neues Auto freuen, das Du sozusagen wieder mit Erinnerungen füllen kannst. Ist doch auch schön, oder? 😊
    Liebe Grüsse,
    Nadia

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  4. Ja, manchmal hängen so viele Erinnerungen an einem Ding, sei es auch nur ein Auto. Ich weine noch heute meinem R4 nach, aber beim dritten Kind war dann die schmerzvolle Trennung fällig... Mit dem Auto waren auch viele Erinnerungen verknüpft.
    Also gibt es jetzt einen autotechnischen Neubeginn bei Dir.
    Vielleicht mal was Buntes? Wir sind gespannt.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  5. Liebe Nicole,
    ich kann dich gut verstehen,daß du sehr traurig über den Abschied bist!
    Da kommen mir fast die Tränen,so schön,wie du heute wieder schreibst.
    Man baut ja doch eine emotionale Bindung zum Auto auf.
    Hoffe,mein Luigi hält mir auch lange die Treue!
    Aber so lange halten wohl die neueren Autos nicht mehr...
    Ganz liebe Grüße von
    Kristin

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  6. Och Nicole,
    Meine alte Lady ist dieses Jahr auch 18 geworden, was wäre ich traueig sie herzugeben, ich kann dich soo verstehen. Die Erinnerung mit dem Zapfen ist soo schön, die bleibt dir.
    LG,
    Petra

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  7. Ich bin eine richtige Autonärrin und fahre auch unheimlich gerne. Das ist für mich fast schon meditativ und macht einfach nur Spaß. Deshalb verstehe ich sehr gut, das man eine solche Beziehung zu einem Auto aufbauen kann, auch wenn ich eher auf Sportliches mit einem Haufen PS unter der Motorhaube stehe :P
    LG, Varis

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  8. Ach ja, DSS gibt es, zu manchen Autos hat man eine besondere Verbindung. Ich hätte mal eine wunderbare A Klasse, sie ist einem nächtlichen illegalen Autorennen zum Opfer gefallen. Endete als Totalschaden parkende vor der Haustür.
    LG Susa aus Hamburg

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  9. ist das ein Nissan Micra??
    so einen hatte ich als erstes Auto, er hieß "Schön" und das kam so:
    Als ich das erste Mal mit meinem Auto voller Stolz bei meinem besten Freund vorgefahren bin sagte er: "Schön - aber kein Auto!" :-D

    ich kann dich gut verstehen....

    Liebe Grüße
    Tine

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    1. Ersteinmal herzlich Willkommen hier bei mir, liebe Tine. Ich staune und freue mich immer sehr, wenn eine Leserin ohne Blog sich hier bei mir zu Wort meldet. Hab' vielen Dank dafür! Es ist tatsächlich ein Nissan Micra. Und so eine ähnliche Situation habe ich mit meinem ersten Auto erlebt! Es war ein schwarzer Fiat Bambino. (Wie du siehst, liebe ich kleine Autos!) Dir einen wunderschönen Freitag. Herzlichst, Nicole

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  10. Liebe Nicole,
    hier sitze ich und heule Rotz und Wasser... was kann ich Dich verstehen.
    Vor genau zwei Wochen hat mein Großer mit meinem kleinen schwarzen Auto, 15 Jahre alt, einen Totalcrash hingelegt.
    Ihm ist einer so schwer reingefahren, Totalschaden.
    Was habe ich geheult an der Unfallstelle, bin natürlich direkt hingefahren, und auch die nächsten Tage war ich wohl unerträglich, darum auch der Ausflug nach Berlin und die Blogpause.
    Auch meine "Zucki" hat vom Kindergarten über die Schule, von Sportterminen und begleitetem Fahren alles ohne Mucken mitgemacht. Und nun ist sie auf dem Schrott...
    Seit gestern habe ich zwar ein wunderbares neues hier stehen, aber die Erinnerungen hängen immer noch an dem alten.
    Also, ich verstehe Dich nur zu gut und drücke Dich mal feste.
    Die Erinnerungen bleiben aber, halte sie gut fest.
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

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    1. Ach, Du Schreck! Nicole!! Ich hoffe, Deinem Großen ist nichts passiert und er ist wohl auf. Das ahnte ich nicht! Alles, alles Gute für Euch!!

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  11. Ja liebe Nicole,
    einmal kommt der Tag und mein Autole ist jetzt auch schon 12 Jahre alt.

    Aber du findest in einem anderen sicherlich einen neuen verlässichen Partner,
    aber irgendwie ja doch ich habe auch ein Beziehung zum Auto aufgebaut.

    Muß mich beeilen, das WLAN streikt hier.

    Lieben Gruß Eva

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  12. Ach, ich kann dich gut verstehen ... unsere Autos waren auch immer wie Familienmitglieder - unser Audi war 19 Jahre als er uns letztes Jahr verlassen hat und mein Mann trauert noch heute um ihn ....
    Mit einer tröstenden Umarmung,
    Doris ;)

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  13. Liebe Nicole,
    ach. Schnief. Und nur 135000 km... Das ist doch eigentlich noch gar nix...
    Mir wird es ganz genauso gehen, wenn eines Tages der Abschied von der kleinen Erdbeere ansteht.
    Bei uns wurde weniger geschmückt, als dass ein Notfallpaket (trotz des winzigen Kofferraums) immer mit an Bord war.
    Hoffentlich ist deine Familie mitfühlend?!
    Dicke Knüppel respektive Kastanienabwurfstangen, die braucht man schließlich immer, oder?! Fackeln, Picknikdecke, Einweggrill, Feuchte Tücher...
    Ich drück dich.
    Claudiagruß

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  14. Liebe Nicole,

    ja irgendwie hängt man doch an den alten Autos - fahre ein noch älteres Modell (von '93), noch tut er es :-). Welches Auto gibt es nun?
    LG Dani

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  15. Liebe Nicole,
    ach, ich fühle so mit Dir, noch mehr, nachdem Du uns die so schöne Geschichte von Deinem Autochen erzählt hast! Ja, es ist eben ein Familienmitglied und nicht nur ein Auto! ( dafür wird mich jetzt manche/r auslachen, aber es ist so *lach* )
    Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du einen würdigen Nachfolger für "Möppel" finden wirst, und daß der Euch dann genau so treue Dienste leisten wird!
    Hab einen schönen Tag und einen guten Start in ein entspanntes Wochenende und laß Dich mal ganz lieb drücken :O)
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  16. Ach, ich kenne das Gefühl, musste ich mich doch im Mai von meinem Auto trennen:(
    Habe als Zahl übrigens auch eine 317;0) Bin gespannt, wie dein nächstes "Möppel"
    aussieht! Herzlichst Kirsten

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  17. guten morgen nicole, meinen focus hatte mir mein inzwischen verstorbener mann noch gekauft. bei uns war es nicht der tüv, sondern die feinstaubplakette, die mich vom wagen getrennt hat. ich habe dann den kleinen corsa bekommen, der es denkbar schwer mit mir hat, weil ich immer noch am focus hänge. ich fand es damals sehr ungerecht, dass ich ein geschenk meines mannes hergeben sollte, nur weil es die falsche farbe bei der feinstaubplakette trug. und ich habe auch beim ausräumen des focus (der übrigens immer der focus hieß) lauter kleine geschichten im kopf gehabt. ich verstehe dich daher sehr gut. vielleicht hilft es dir ja, wenn ich dir schreibe, dass ich inzwischen auch den kleinen corsa liebgewonnen habe. ich schimpfe zwar ständig über ihn, aber eigentlich ist es nur noch aus gewohnheit. oft passiert es heute mit einem augenzwinkern ;). einen möppel wird es wohl für dich nicht mehr geben. aber vielleicht einen caesar oder vielleicht ja sogar einen goliath ;))). ganz liebe grüße ins wochenende, sabine

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  18. Oh je, ich versteh dich voll, eine tolle Fahrleistung und ein süßes Auto. Als nach 14 Jahren mir jemand in meinen geliebten Renault Twingo gefahren ist, und das ein Totalschaden war, war ich sehr traurig, zu keinem Auto hinterher hatte ich jemals so eine Bindung. Nur meine beiden Enten in der Jugend, die eine als ich grad den Führerschein gemacht hab, und dann drei Jahre später, haben mir genauso leid getan, als ich mich trennen musste, weil das war mein Auto.
    Alles Liebe vom Reserl

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  19. och, der hatte doch kaum kilometer auf dem buckel!! wie doof, dass der tüv ihn nicht mehr mag. unsere fahren alle über 250.000 km und werden dann wahrscheinlich noch richtung ostblock weiterverscheuert. ich kann deine trauer verstehen - so viele erinnerungen!! aber mit einem neuen kannst du jetzt frisch wieder anfangen, das hat ja auch was. und leg einen der zapfen unbedingt wieder auf die ablage!!
    liebe grüße
    mano

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  20. Hallo Nicole,

    mir ist gleich auch richtig wehmütig zumute.

    Diese Erinnerungen bleiben Ihnen für die Ewigkeit erhalten.

    Vor 3 Jahren war ich auch in der selben Situation. Mein altes Auto wäre nicht mehr durch den TÜV gekommen.
    Es wären sehr große finanzielle Ausgaben erforderlich gewesen.
    Also war es auch bei mir nach 14 Jahren an der Zeit "lebewohl" zusagen.
    Bei mir wird der Abschied dann auch nochmal richtig zelebriert. Ein letztes mal blitzblank geputzt, ein Foto und ein paar liebe Worte zum Abschied.

    So nun wünsche ich Ihnen ein wundervolles, sonniges Wochenende.

    Herzliche Grüße von Ihrer meist stillen Leserin Grit!


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  21. Liebe Nicole, melde mich kurz hier wegen dem Hauswurzkranz. Ja, ich habe Krampen verwendet. 👍🏼 Viel Spaß beim stecken, bin gespannt auf deinen Kranz ...LG Dani

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  22. Welch schöne Geschichte, liebe Nicole, ich habe Gänsehaut. Ja, davon kann ich auch ein Lied singen. Da kann man einem Kind nicht böse sein. Und wenn, dann würde man einfach für alle Zeiten etwas zerstören.
    Falls Dein Auto nicht in Zahlung genommen wird, dann streicht es doch bunt an und stellt es in Euren großen Garten. Jetzt, wo die Bäume weg sind, habt Ihr doch Platz genug.
    Und wenn Euch dann mal nach 'früher' oder 'Hochzeitsreise' zumute ist, setzt Ihr Euch zum Erzählen und Kuscheln in das 'Auto der schönen Erinnerungen'.
    Liebe Grüße
    Edith

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  23. Es ist doch kein anstellen, wenn es dir schwer fällt ein Auto loszulassen, mit dem du so viele Erinnerungen verbindest. Das erste (selbstgekaufte) Auto - gerade dann, wenn es so lange Zeit gehalten hat - ist doch immer etwas besonderes.

    Mir fiel damals der Abschied etwas leichter, ein Wildschwein hatte die Haube so geknautscht, dass keine Rettung (für Schwein und Auto) mehr möglich war. Aber dein Autochen scheint ja keine offensichtlichen Mängel zu haben, da fällt es bestimmt nicht leicht einzusehen, dass nun die Zeit für den Abschied gekommen ist.

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  24. ...wow, da habt ihr viele Kilometer gemeinsam verbracht, liebe Nicole,
    dein Auto und du...klar, dass der Abschied schmerzt...aber die Kiefernzapfen könntest du ja in den Nachfolger übernehmen? obwohl du ihre Geschichte sowieso nie vergessen wirst...so schön,

    liebe Grüße Birgitt

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  25. Hallo Nicole,
    ach wie rührend! Ich habe ein Tigerente im Auto, die hängt am Spiegel und war bereits in meinem ersten Auto. Als ich damit nach 4 Wochen einen Unfall hatte, war nur noch die Tigerente zu retten und jetzt darf sie in jedes neue Auto mit - auch wenn Tigerenten inzwischen out sind, ist sie immer das erste was mit einzieht.
    Jetzt musst Du wohl Deine Kieferzapfen auch in eine neues Auto umziehen. *g*
    GLG zu Dir
    Manu

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  26. Hallo liebe Nicole,
    endlich komme ich dazu und kann auch bei Dir kommentieren.

    Du, Deinem Auto und Eure Erlebnisse...was für eine wundervolle Geschichte...danke, dass Du sie uns erzählt hast. Ein Auto kann wie ein Familienmitglied sein...!

    Richtig lustig finde ich, dass wir genau einen Flitzer, wie den Deinen. im letzen Jahr, für das Tochterkind gekauft haben. Wir brauchten einen Zweitwagen und das Lieblingskind machte gerade den Führerschein. So lag es nahe, dass sie sich das Auto aussuchen durfte.
    Nun hat sie einen kleinen roten Flitzer der ca. 2 Jahre älter ist als sie und noch nicht mal 100.000 km gefahren hat. Sie liebt Ihr kleines, rotes altes Auto....genau wie Du Deins. Am Rückspiegel hängt ein Rosenkranz, von ihrem im letzen Jahr verstorbenen Onkel und ein Traumfänger den sie in Nürnberg auf der Straße gefunden hat. Zwei selbstgemachte Kissen, eins aus einem ihrer Kinder-T-shirt und eins aus einem Spitzenshirt sowie meine gehäkelte Patch-Work-Decke haben auf dem Rücksitz ihren Platz gefunden.
    Ich bin mal gespannt, ob sie irgendwann auch so tolle Geschichten wie die Deine, erzählen kann.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Monika

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  27. Ja, Frauen und ihre Autos. Ich kann dich sehr gut verstehen.
    Herzlichst Ulla

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  28. Liebe Nicole,
    versteh ich voll und ganz, dass dir die Trennung schwer fällt.
    Hängen oft schöne Erinnerungen dran.
    Eine schöne Geschichte mit den Tannenzapfen und da gibt es bestimmt noch viele mehr, stimmts?

    liebe Grüße
    Nicole

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  29. ich fahre auch einen Micra . ein Jahr älter als deiner. er ist grün und ein Sonnenfaltdach! und ich könnte mir nicht vorstellen, den herzugeben! wie schrecklich, dass du deinen kleinen schwarzen Flitzer abgeben musst! mein Herz blutet! liebe Grüße
    Denise

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