"Und wo wollt ihr dieses Jahr Urlaub machen?!", meine Freundin sieht mich fragend an. "Ja, weißt du..!", druckse ich verlegen herum, "Ehrlich gesagt - in Xanten.". Meine Freundin sieht mich mit großen Augen fragend an. "In Xanten?", fragt sie ungläubig nach, "Hier unser Xanten direkt um die Ecke?!". Ich nicke einbissel verlegen. "Ja.", murmele ich leise, "Wir haben uns ein Hausboot auf der der Xantener Nordsee gemietet!". Jetzt guckt mich meine Freundin überrascht an: "Ein Hausboot? Wie cool ist das denn?!".
Und genauso cool wie es sich anhört, war es dann auch. Direkt nach Feierabend ging es los und wir waren nach 30 Minuten, ohne Stau und sonstigem Reisestreß, an unserem Urlaubsziel. Die "Floating Houses" an der Xantener Nordsee, übrigens eine wunderschöne niederrheinische Seenlandschaft, schimmerten sanft im Abendlicht und auch wenn das Wasser in den ersten Tagen nicht gerade zum Schwimmen einlud, haben wir sehr den Flair des Hausbootes genossen. Besonders, die ruhigen Minuten frühmogens, wenn der See erwachte und man nur das leise Plätschern des Wassers und die Rufe der Wasservögel hören konnte, ließen meine Seele baumeln. Nur Julie, unserer wasserscheuen Hündin, war das sanfte Wellenschaukeln nicht ganz geheuer. Dann zum Wochenanfang kam zum Glück der Sommer zurück und eine herrliche Sommerferienzeit begann. Aus den Federn zu kriechen und direkt in die erfrischenden Fluten zu springen ist einfach wundervoll. Meine Söhne konnten gar nicht genug davon bekommen und auch mein Göttergatte und ich waren fast nicht mehr zu bremsen. Was waren wir alle froh, dass ich mir zum Geburtstag ein Standuppaddleboard (SUP) gewünscht und bekommen hatte. Das Bild in den aufgehenden Vollmond zu paddeln wird wohl ewig in meinem Herzen bleiben.
Verlinkt mit: "Cam underfoot" von Siglinde, "Bunt ist die Wel" von Lotta
und *Naturkinder* von Caro
Nachtrag:
Dies ist keine Werbung - sondern meine eigene Meinung.