Samstag, 6. Juni 2015

Kathrinchen



Das ist Kathrinchen - unsere Nachbarskatze. Kathrinchen liebt unseren Vorgarten. Sie war gerade nebenan eingezogen, da zog unser Vorgarten sie schon magisch an. Ob es an dem zeitweisen hohen Gras, an den üppig blühenden Mohnblumen oder an der blickdichten Buchenhecke lag? Ich weiß es nicht. Egal zu welcher Tageszeit ich in den Vorgarten kam, sie lag zusammengerollt in ihrem geheimen Garten. Ganz am Anfang war sie scheu und zurückhaltend, immer wenn ich auch nur versuchte in ihre Nähe zu gelangen, stand sie auf und stob davon. Mittlerweile bleibt Kathrinchen liegen und stört sich nicht an meinen Aktivitäten. Doch streicheln durfte ich sie bis jetzt noch nie. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann, ja irgendwann, wird sie schnurrend um meine Beine streichen.. lächel!

Den wolkenbetupften Junihimmel
schicke ich mit einem herzlichen Gruß zu Katja!

Freitag, 5. Juni 2015

Bartnelken im Einmachglas



Okay, ich gebe zu: die Idee ist nicht von mir, sondern ich habe es aus dem Freiluftmuseum an der Dorenburg mitgebracht. Aber ich fand das kleine Sträußchen so allerliebst, dass ich es nachmachen musste. Sieht es nicht wunderbar ländlich aus? Hach, ich mag diesen bäuerlichen Charme, genau das Richtige um einen derben Gartentisch zu schmücken. Habt Ihr gesehen, wie man es machen muss?! Man wickelt einfach ein paar grüne Stiele um ein Einmachglas (hier ist ein Gummi vorab sehr hilfreich) und schmückt es dann mit einem hübschen Band. In das Einmachglas arangiert man einige kurze Stiele der Bartnelke und fertig ist der kleine bäuerliche Blumengruß. Was meint Ihr? Zu altbacken?!

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*Friday-Flowerday* von Helga

Donnerstag, 4. Juni 2015

Gartenimpressionen



Inspiriert von Jutta bin heute Nachmittag durch unseren Garten gelaufen und habe geknipst was mir vor die Linse gekommen ist. Ohne drüber nachzudenken oder etwas in  Szene zu setzen. Vielleicht findet Ihr ja gefallen daran! Liebe Grüße in den Abend, Nicole.

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Mittwoch, 3. Juni 2015

Von Gänsen, Lupinen und Kopfweiden



"Nanu, was kommt denn da für ein Vierbeiner?!", Henriette Gans schaut verdattert über's Gatter, "Egon, komm mal gucken. Irgendwie merkwürdig diese Fellnase!". "Ich komme ja schon, Henriette. Ich komme ja schon!". Ganter Egon schaut prüfend über den Staketenzaun. "Was machst du denn hier, du Hund?! Mach das du fort kommst, du Schwanzwedler!". "Genau!", Henriette schnattert lautstark mit, "Hunde sind hier nicht erwünscht!". So, oder so ähnlich muss der Dialog gewesen sein, bei unserem Besuch im Freilichtmuseum 'Dorenburg'. Die Gänse waren gar nicht glücklich, dass Julie mit ihrer Nase zu nah am Zaun schnüffelte, da wurde der Schnabel aufgerissen und lautstark gefaucht. Wunderbar idyllisch liegt übrigens diese Gänseweide. Umgeben von Kopfweiden und einem kleinen Bachverlauf dürfen die Gänse auf einer gänseblümchengeschmückten Wiese schwadronieren. Einfach herrlich anzusehen! Genau wie diese wunderbaren zweifarbigen Lupinen, die zum Kauf angeboten wurden. Ach, hätte ich doch nur noch ein kleines, sonniges Plätzchen frei, dann wären sie mit zu mir in den Garten gekommen.

Dienstag, 2. Juni 2015

Amboss, Hammer und Dorn



"Mama, komm mal mit!", mein Kleiner zieht energisch an meiner Hand. Wir bummeln gerade über den Krefelder Flachsmarkt und genießen das mittelalterliche Treiben. "Dort hinten werden Ringe selbst gemacht!". Gekonnt wirft er mir einen Blick durch die Ponyfransen zu: "Bitte, bitte! Das ist so toll!". Lachend gebe ich nach und lasse mich von meinem Lauser zum Silberschmied ziehen. Staunend betrachten wir die schönen, schon fertigen Ergebnisse. "Sind die Ringe nicht schön?!", mein Kleiner ist hin und weg. "Darf ich mir auch einen Ring machen, Mama!" bettelnd hüpft er vor mir auf und ab. Ich schaue zu meinem Göttergatten, der grinsend die Szene betrachtet. Leicht zwinkert er mir zu. Mein Kleiner, der diese kleine stumme Absprache genau beobachtet, jubelt los.


Man braucht:
  • einen Streifen Silber (oder Aluminium)
  • eine Metallschere
  • eine Feile
  • einen Prägehammer 
  • einen Gummihammer
  • einen Dorn

So geht's:

Zuerst wird der Streifen der Größe des Fingers angepasst und mit einer Metallschere eingekürzt. Die scharfen Enden und Kanten werden nun mit einer Feile bearbeitet bis alles glatt ist und keine Erhebung mehr zu spüren ist (dafür ist Geduld gefragt, es sieht einfach aus, muss aber sorgfältig erledigt werden.. lächel!). Jetzt wird mit einem Prägehammer dem Ring eine leicht strukturierte Oberfläche gegeben (auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, man darf nicht zu kräftig hämmern). Ganz zum Schluß wird der Streifen um einen Dorn gelegt und mit einem Hammer schwungvoll in seine Ringform geschlagen (helfende Hände sind hier von Vorteil!). Fertig ist der Silberreif.


"Mama, ich bin fertig!", mein Kleiner steht mit blitzenden Augen vor mir, "Guck mal, wie toll mein Ring geworden. So etwas tragen nur echte Ritter!". Er greift mit seiner beringten Hand nach seiner Holzlanze und stellt sich gerade hin. "An mir kommt jetzt keiner mehr vorbei!", grollt er mit dunkler Stimme. Ich gucke ihn gespielt erschrocken an. Ich wußte gar nicht, dass es ein Zauberring ist, der Unbesiegbarkeit verspricht.

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Montag, 1. Juni 2015

Wer hat gewonnen?



Ihr Lieben! Zuerst einmal herzlichen Dank für die rege Teilnahme an meiner kleinen Give-Away-Aktion. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll: Sechsundvierzig liebe Kommentare haben sich unter meinen Post getrollt.. so schön!! Ihr habt es bestimmt schon auf den Fotos gesehen. Mein Glückszwerg war tatkräftig: Jen von *Bij Jen* hat den freundlichen Blech-Gesellen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Jen!! Bist Du so lieb und teilst mir Deine Adresse mit? Dann kann sich Wuffi auf den Weg machen.. lächel! Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Start in die kurze Woche. Herzlichst, Nicole.