Dienstag, 21. Juli 2015

Yoyo-Brosche in Ährenfarben




Ein verregneter Nachmittag ist genau das Richtige um sich still ans Fenster zu setzen, zu träumen und seinen Händen Beschäftigung zu geben. Die Jungs sind mit Freunden unterwegs und ich genieße die ruhige Zeit alleine zu Hause. Nach kurzem Wühlen in meiner Stoffrestekiste werde ich fündig. Braun, weiß, gelb, orange und ein Tüpfelchen rot - genau diesen Stoff habe ich gesucht. Inspiriert haben mich die noch nicht abgemähten Felder. In einem hellen beige-orange-gelb Ton warten die Ähren darauf, dass die Sonne wieder scheint und der Bauer endlich tätig werden kann. An vielen Stellen werden die Ähren schon schwarz, so sehr setzt ihnen der stetige Regen zu. Hie und da recken sich neckisch ein paar rote Mohnblumen am Feldrand in die Höhe und geben gemeinsam mit der weißen Kamille einen hübschen Kontrast ab. Aber ich komme vom Thema ab.. ähem! Kaum halte ich den Stoff in den Händen, weiß ich auch schon, was ich daraus machen werde. Schon lange möchte ich einen neuen Eyecatcher für meine abgetragene Jeansjacke haben und eine Yoyo-Brosche (= kleine Ansteck-Brosche aus Stoff) scheint mir dafür die beste Wahl. Zuerst nähe ich die Yoyo-Brosche (mit einer Schablone geht es sehr leicht. Wer keine hat, kann es auch mit >dieser< Anleitung versuchen.) mit ein paar Stichen zusammen und ziehe sie mit dem Faden in Blümchenform. Jetzt fehlt nur noch ein passender Knopf. Die schönsten Knöpfen sind für mich die selbstbezogenen. Mit einem manchmal schweren Klick wird der Knopf mit einem runden Stoffflecken ummantelt. Nun füge ich die Stoff-Brosche und den Knopf zusammen und befestige eine kleine Sicherheitsnadel an der Rückseite. Fertig ist meine kleine Yoyo-Brosche in Ährenfarben.

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Sonntag, 19. Juli 2015

Bratfeuer (oder das "Super-Awesome-Grill-Dingsbums")



"Ich bin schon gaanz dolle aufgeregt!" verlegen grinse ich meinen Göttergatten an. "Warum denn?", mein Göttergatte schaut mich lachend an, "Weil wir heute das Bratfeuerausprobieren?". Ich nicke heftig. "Na, dann lass uns mal loslegen!", erwartungsfreudig stellt mein Göttergatte das Bratfeuer auf den Tisch, legt ein mitgeliefertes Schnellbrikett hinein und entzündet es. Sofort glimmt das Brikett und eine dicke graue Rauchwolke steigt nach oben. Ich weiche einen Schritt zurück und runzele die Stirn: "Ich dachte, dass soll nicht qualmen.". Noch ehe mein Götttergatte antworten kann, verzieht sich der Rauch und das Brikett brennt friedlich und rauchlos vor sich hin. "Tut es doch auch nicht!", zwinkert er mir zu und legt nun die Pfanne auf das Bratfeuer. "Was soll denn zuerst drauf?!", mein Göttergatte schaut mich fragend an. "Ich hätte gerne zuerst das Gemü...!", doch noch bevor ich meinen Satz beenden kann, ruft mein Großer die Hoftreppe runterpoldernd: "Das Fleisch natürlich! Das Fleisch!". "Von jedem etwas, scheint mir das Beste!", beschwichtigt mein Göttergatte. Mein Großer steht nun vor unserem großen Holztisch und schaut sich interessiert das Bratfeuer an: "Ist es das? Das "Super-Awesome-Grill-Dingsbums"?. Ich nicke feierlich. "Schaut gut aus, oder?!", mein Großer sieht mich Beifall heischend an. "Ja, finde ich auch!", ich nicke wieder. "Und es gibt keine Strahlungswärme ab, man kann direkt danebensitzen.", fügt mein Göttergatte hinzu. "Ich habe das Brot mitgebracht.", fröhlich hüpft nun auch mein Kleiner die Hoftreppe hinunter, "Ist das Grillzeugs schon fertig?". "Ja, ist es. Geht ziemlich fix, was?!", mein Göttergatte verteilt das erste Grillgemüse und auch der erste Hähnchenspieß ist fertig. Das große Schmausen beginnt. Nach einer Stunde Grillzeit ist, wie in dem beiliegenden Heftchen angekündigt, das Brikett heruntergebrannt und man kann das Bratfeuer super einfach reinigen. Das Schnellbrikett kommt in den Grünabfall und die Pfanne in die Spülmaschine. Das Bratfeuer selber schaut noch wie neu aus. Ruckzuck alles wieder sauber und ordentlich. Für uns steht fest: dieses kulinarische Grillvergnügen wird bestimmt bald wiederholt.. mmmhh!!


Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Denk.
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Samstag, 18. Juli 2015

Aprikosen, Zuhause-Kaffee und Sommerpost



Wir sind wieder da!! Der erste Kaffee im trauten Heim.. hach.. Zuhause ist doch immer am Schönsten!! Natürlich habe ich direkt unseren Briefkasten geplündert, denn ich wußte die erste Sommerpost ist unterwegs. Was war meine Freude groß, als mir diese wunderschöne Postkarte in die Hände fiel, Susanne von Frau Nahtlust hat sie auf die Reise geschickt. DANKESCHÖN, liebe Susanne!! Die Feige als Motiv ist einfach nur schön!! Wißt Ihr über was ich mich heute am meisten gewundert habe, wie farbig schon unsere Eberesche (Vogelbeere) ist. Es ist erst Mitte Juli und die Beeren sind schon orange. Verrückt, oder?! Die Natur scheint jedes Jahr früher erntereif zu sein. Oder meine ich das nur? So, meine Waschmaschine schleudert. Gleich ist die erste Wäscheladung fertig, das wird wohl meine Hauptbeschäftigung an diesem Wochenende sein. 

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Freitag, 17. Juli 2015

Zuhause auf Zeit



Was gehört zu einem erholsamen Urlaub? Ja, genau. Ein Ort an dem man sich wohlfühlen kann. Der einem Obdach gewährt. Ein Zuhause - wenn auch nur auf Zeit! Wir haben ihn gefunden (Jutta - das fünftletzte Bild ist extra für Dich: ich habe ja gesagt, die Ferienwohnungen sind individuell bestückt.. kicher!! Puuh, was für ein Glück! ;))). Wenn man auf der Terasse sitzt, kann man in nicht weiter Ferne das Meer rauschen hören (allerdings muss man ein gutes selektives Gehör haben. Nur sechs Meter entfernt sitzen die nächsten Nachbarn mit zwei pubertären Söhnen (aber immerhin gibt es dort auch Wlan ;)) und nicht zu vergessen: die Menschen, die direkt über einem auf dem Balkon ein Schwätzchen halten und nie Wäscheklammern für ihre feuchte und leider auch getragene Wäsche benutzen. Obacht! Alles Gute kommt von oben.. grins!) und sich vom regen Strandtreiben erholen. Ist erstmal der Sand und das Salz unter der warmen Dusche abgespült, lädt die grüne Wiese zum Verweilen ein. Wie schön, wenn der Nachbar zur Rechten im Herzen ein Gärtner ist (da habe ich übrigens auch mein Freitagsblümchen her.. ähem!!). Aber wenn Ihr meine Jungs fragen würdet, was das Schönste ist, dann würden beide einstimmig "Der Pool!" rufen. So, meine Lieben, das waren nun meine letzten Bilder aus dem wunderschönen Zeeland.. ein Urlaub kann leider nicht immer wären.. seufz!! Liebste Noch-Urlaubsgrüße, Nicole.


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*Friday-Flowerday* von Helga
*In Heaven* von Katja

Dienstag, 14. Juli 2015

An der Handfähre



Nicht immer kann die Sonne scheinen, aber deshalb zu schmollen hat auch keinen Sinn. Also ab nach draußen in die Natur. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken und auch schon bekannte Orte laden zum Staunen ein und lassen die Phantasie in ungeahnte Höhen fliegen. "Fährmann hol' über!", die Stimme meines Kleinen schalt über das Wasser. "Nööö!!", in der Stimme meines Großen ist ein Lachen versteckt. "Mama!", mein Kleiner empört sich weinerlich, "Ich will wieder zu euch! Paaapaaa?!". "Ach, Mensch. Du verstehst echt keinen Spaß!", mein Großer schüttelt den Kopf. "Okay, okay.", energisch zieht er an der Kordel, "Ich hol' dich ja schon!". Am Ufer angekommen streckt mein Großer ihm die Hand entgegen: "Das macht zwei Silberlinge!". Mein Kleiner schlägt ein und das Spiel beginnt. Plötzlich sind wir in einer anderen Welt und begehen wundersame Abenteuer. Seeschlangen, Riesen-Oktupusse und Meerhexen werden uns fast zum Verhängnis. Aber natürlich sind meine beiden Fährmänner dann doch die Helden der Geschichte.

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*Naturkinder* von Caro

Sonntag, 12. Juli 2015

Meerglas



"Mama, suchst du Muscheln?!", mein Kleiner hüpft durch die kleinen Wellen, die an den Strand schwappen und ist vorsichtig darauf bedacht, nicht an eine Qualle zu geraten. "Nein.", ich schüttele den Kopf, "Ich suche Meerglas!". "Meerglas?", mein Kleiner bleibt vor mir stehen und schaut mich fragend an. "Was ist denn das?!". "Meerglas ist altes Glas von Flaschen, Gläsern, Schalen, Vasen oder anderen Gebrauchsgegenständen.", erkläre ich lächelnd. "Aber wie ist das Glas denn ins Meer gekommen?", mein Kleiner schiebt seinen Hut in den Nacken und schaut bereits suchend den Strand entlang. "Das Glas wurde von Menschen achtlos weggeworfen und kommt über Flüsse oder Bäche ins Meer. Da treibt es dann. Durch die Strömung, werden alle Ecken und Kanten abgeschliffen. Die Flut bringt es aus dem Meer wieder zurück zu uns an den Strand. Manche Scherben sind schon uralt.". "Meerglas.", wiederholt mein Kleiner, "Meerglas. Ich helfe dir suchen!". Den Blick auf den Muschelsaum gerichtet, gehen wir beide einträchtig nebeneinander den Strand entlang. Schon von weitem kann man etwas zwischen den Muscheln glitzern sehen. "Mama, guck mal! Ich habe Meerglas gefunden!", mein Kleiner hält jubelnd die stumpfe, grüne Glasscherbe in die Höhe. Was für eine (Sonntags-)Freude!

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*Sonntagsfreude* bei Barbara
*Naturkinder* von Caro