Samstag, 14. Januar 2017

Raus aus den Federn!


Guten Morgen, Ihr Lieben! Habt Ihr gut geschlafen und seid freudig aus dem Bett gesprungen? Oder habt Ihr Euch mühsam nach dem Weckerklingeln aus dem Bett gequält? Die liebe Edith zum Beispiel genießt es, ohne Wecker genüsslich den Tag zu beginnen. Auch ich wache morgens von alleine auf. Aber die Ruhe im Bett liegen zu bleiben habe ich (noch) nicht (oder nicht mehr). Mein Tageswerk wartet auf mich und bevor die Kinder aufstehen, möchte ich noch ein kleines Weilchen im Bloggerland verbringen. Wie praktisch, dass mein Göttergatte dann schon immer aus dem Haus ist.. grins! Mit mir ist auch unser Hahn wach, sein Kikeriki schallt dann durch den Garten und ich gönne mir meine erste Tasse Kaffee. Mit dem wilden Getrampel der vier Jungenfüße auf der Treppe ist die Ruhe dann vorbei. Dann werden schnell Brote geschmiert und Pausensnacks geschnippelt und der tägliche Kampf um das Badezimmer beginnt. Sobald die Kinder mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs sind, gehe ich (nachdem ich alle Tiere versorgt habe) mit dem Hund in den Wald. Eine Stunde Ruhe und Bewegung bevor ich ins Büro muss. Meistens läuft dann schon die Wasch- und Spülmaschine. Und schon ist mein Morgen vorbei. Wie sieht denn Euer alltäglicher Morgen aus? Ähnlich, oder ganz anders?

Übrigens sieht es am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen ganz anders bei mir aus. 
Dann heißt es auch schon mal: 

"★x . ✶•´ ☆Today I will stay in my bed!★x . ✶•´ ☆´"

Macht es Euch kuschelig, meine Lieben!
Herzlichst, Nicole

Donnerstag, 12. Januar 2017

Stunde der Wintervögel


Zum siebten Mal ruft der NABU zur "Stunde der Wintervögel" auf. Das Mitmachen bei dieser vom NABU initiierten bundesweiten Langzeitstudie ist ganz einfach. Dazu braucht man einfach eine Stunde Zeit, um in den Himmel zu blicken (noch besser ist ein gut gefülltes Vogelhäuschen), dabei zählt man von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen sind und meldet seine Ergebnisse bis spätestens zum 16. Januar 2017 >hier< online.

"Mama! Ich glaube, ich habe gerade eine Amsel gesehen.", mein Kleiner sitzt am Fenster und guckt hinaus zum Vogelfutterhäuschen. "Eine Amsel?", frage ich interessiert und stelle mich dicht hinter ihn. "Ja, Mama. Guck doch selber!", mein Kleiner dreht sich zu mir herum und reicht mir sein Fernglas. Grinsend nehme ich sein Fernglas entgegen. Nötig ist es eigentlich nicht, vom Esszimmerfenster aus hat man eine gute Sicht auf das Vogelhäuschen, das kann unsere kleine Katze nur bestätigen. Während ich das Fernglas an meine Augen drücke, frage ich meinen Kleinen weiter: "Und? War es ein Männchen oder ein Weibchen?". Mein Kleiner zuckt zuerst mit den Achseln, doch auf einmal kommt ihn ein Gedanke: "Ein Männchen, Mama! Der Vogel war ganz schwarz und ein Weibchen ist doch braun.".

Unser Futterhäuschen - ein paar Minuten zum Mitschauen:
Sonntag, den 08.01.2017, 10.00 Uhr 
Wettersituation: 3° Grad, diesig, es taut


Wie Ihr beobachten könnt, sind in den aufgenommen 10 Minuten drei verschiedene Vögel zu sehen. Eine Amsel, eine Ringeltaube und eine Kohlmeise. Zu hören sind allerdings noch einige Vögel mehr. Ich höre Rabenkrähen, Elstern, eine Klappergrasmücke und ein Wintergoldhähnchen. Und was hört Ihr?

PDF-Datei "Zählhilfe" >hier<

Bestimmungskarten "50 heimische Vögel" >hier<
Fernglas >hier<
mit freundlicher Unterstützung des Moses.Verlages
Unsere DIY's zur Winterfütterung von Vögeln:
Meisensnack, Meisenknödel im Häkelnetz, Erdnuss-Hagebutten-Kette, Apfelaufhängung, Herz-Apfel

Verlinkt: Caro's "Grünzeug"

Sonntag, 8. Januar 2017

Winterzauber am Niederrhein


Während ganz Deutschland unter einer üppigen Schneedecke liegt und an manchen Orten sogar Temperaturen bis zu minus 28° Grad gemessen werden, liegt unser schöner Linker Niederrhein eingebettet zwischen alten Kopfweiden, kleinen Bächen und Feuchtgebieten nur unter einer zarten Flockenschicht bei minus 8° Grad in der Nacht. Schon alleine diese Temperaturen sind für den Niederrhein eher eine Seltenheit. Um so größer war gestern meine Freude als ich dieses zarte Weiß erblicken konnte - endlich Schnee. Juchuu! Wer mein(en) Blog schon länger kennt, weiß welch' große Schneesehnsucht sich bei mir und meinem Kleinen jeden Winter breitmacht. Nun, ausreichend Schnee zum Rodeln war noch nicht da, doch gab es genügend Schnee um einen ausgiebigen Winterspaziergang machen zu können. Einfach herrlich!


Meine Sonntagsfreude = Schnee am Linken Niederrhein


Dienstag, 3. Januar 2017

Kleeblatt aus Draht


Verschenkt Ihr auch im Neuen Jahr gerne einen Glücksbringer? Dann habe ich eine kleine Idee für Euch! Ihr braucht nur einfachen Draht und eine Drahtschere und schon kann es losgehen. Ihr wickelt einfach einige Windungen ab und formt mit dem Draht ein Herzchen, dann noch ein weiteres Herzchen, noch ein Herzchen und noch ein Herzchen. Sobald ein Herzchen geformt ist, wird es in der Mitte mit den vorherigen Herzen verknotet. Am Ende lasst Ihr noch einbissel Draht überstehen, den zwirbelt Ihr mit dem Drahtanfang zu einem Stiel zusammen.

Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.
Johann Wolfgang von Goethe



Ihr habt es bestimmt schon gemerkt, ich bin aus dem Tritt:
durch die Feiertage, den Ferien und dem Leben 1.0 kommen meine Post nicht zur rechten Zeit.

Montag, 2. Januar 2017

Dankbarkeit (oder "Ein frohes Neues Jahr!")


Noch bevor die Sonne hoch oben am Winterhimmel steht, laufe ich mit unserer Hündin Julie durch den frostigen Morgen. Es ist Neujahr. Ganz bewusst habe ich heute Morgen keine Nachrichten gelesen oder gehört. Heute Morgen will ich die Welt nur mit meinen Augen sehen. Fröstelnd ziehe den Reißverschluss meiner Jacke bis ganz nach oben und wickle meinen bunten Wollschal noch einbissel enger um den Hals. Es ist kalt geworden und obwohl die Silvesternacht im Nebeldunst versunken war, liegt nun ein klarer blauer Tag wie ein Geschenk vor mir. Unsere Hündin sieht mich erwartungsvoll an und mit einem Nicken erlaube ich ihr durch das eisig knisternde Unterholz zu stöbern. Mit ausholenden Schritten laufe ich dem Sonnenaufgang entgegen und nehme ganz bewusst die Schönheit der Natur in mir auf. Überall glitzern kleine Eiskristalle und geben dem Wald einen märchenhaften Charme. Nach einer Weile komme ich an einen kleinen, fast zugefrorenen Weiher. Eine Schwanenfamilie schwimmt ruhig und gelassen dort, wo das Wasser noch nicht zu Eis geworden ist. Verzaubert bleibe ich stehen und genieße den stillen, friedvollen Anblick. Mein Herz wird weit und ich bin dankbar, einen solchen Augenblick genießen zu können.

Ich wünsche uns allen von Herzen, dass das Neue Jahr ganz viele solcher Momente bereithält. Zeit zum Innehalten und zum Durchatmen. Zeit zum Nachdenken und zum Danken. Zeit in der die Welt scheinbar still steht und sich Frieden über die Menschen senken kann.

Frohes Neues Jahr!