Freitag, 8. September 2017

Von Rainfarn und gelber Fetthenne


Guten Morgen meine Lieben! Ich war in den Ferien seit langer Zeit mal wieder in unserer kleinen Stadt und bin durch meine Lieblingsläden gebummelt. Einige von Euch werden die neue cremeweiße Vase und die kleine Dose bestimmt entdeckt und geschmunzelt haben. Wer hat sie auch gekauft? Finger hoch! Hihi.. ich kann einfach nicht aus dem Laden gehen, ohne etwas mitzunehmen. Habt Ihr gerade auch die fast verblühte Fetthenne gesehen? Was war ich enttäuscht, als ich meinen Geburtstagsstrauß auseinander genommen habe, um die Fetthenne zu retten und sie wurzeln zu lassen. Gelbe Fetthenne - hatte ich vorher noch nie gesehen! Was für ein Glücksfall. Doch, nanu?! Was war denn das? Die Fetthenne war gar nicht von Natur aus gelb - nur eingefärbt. Was für eine Frechheit. Aber dafür ist das Gelb der beiden Rainfarn-Stengel echt - da bin ich mir sicher. In meinen kleinen Schälchen liegen übrigens frische Baumknorze und erste grüne Eicheln. Mein Kleiner hat sie für mich bei unserer letzten Waldrunde gesammelt. Habt Ihr auch schon die ersten Herbstboten entdeckt? Erzählt doch mal!


Liebe Grüße und ein charmantes Wochenende,
herzlichst Nicole.

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Donnerstag, 7. September 2017

Von einem, der auszog den Herbst zu finden



Die frühe Morgensonne drängt sich durch die weißen Nebelfelder und glitzernde Tautröpfchen hängen an den niedrigen Sträuchern und Gräsern. Mein Sohnemann und ich sind gemeinsam mit unserer Hündin unterwegs im Lieblingswald. "Guck mal, Mama. Ich habe den Herbst gefunden!", mein Kleiner sieht mich grinsend an und klopft auf seine prallgefüllten Hoodie-Taschen. Grüne Eicheln, gelbe Blätter und herzige Kieselsteine sind darin. "Und weißt du was, Mama?!", mein Sohnemann deutet auf ein glänzendes Spinnennetz, "Ich finde es heute irgendwie besonders schön im Wald! Alles glitzert und schimmert. Durch den Nebel sieht es so richtig verwunschen aus. Wie in einem Märchenwald.".

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Dienstag, 5. September 2017

Holzlöffel & Co.


"Ich bin echt froh, dass du mir die beiden Bücher zum Geburtstag geschenkt hast!", mein Göttergatte sieht mich lächelnd an, "Für mich ist Schnitzen wunderbar entspannend, man vergisst alles drumherum.". "Und außerdem können sich deine Ergebnisse durchaus sehen lassen!", unterbreche ich ihn lachend. Die Augen meines Göttergatten leuchten: "Findest du?". Ich nicke heftig und füge frech grinsend hinzu: "Ich hätte gerne noch eine große Schüssel, ein Salat-Besteck, ein Butter-Messer, kleinere Schälchen und noch einige verschieden große Löffel." Mein Göttergatte guckt mich erheitert an: "Sonst noch was?!". "Im Moment nicht. Aber mir fällt bestimmt noch was ein.", antworte ich laut lachend und weiche gekonnt seinem liebevollen Stupser aus.




Sonntag, 3. September 2017

Sommerabend am See


Langsam versinkt die Sonne hinter der kleinen Dorfkirche und es kehrt Ruhe auf dem See ein. Die eifrigen Segler haben ihre Boote bereits fest im nahen Heimathafen vertaut und die Möwen lassen sich zur Nachtruhe auf dem glatten See nieder. Es riecht nach einem verblassenten Sommertag. Die Wärme des Tages ist nur noch zu erahnen und die Luft ist so klar, dass es beim Einatmen hinten in der Nase fast schmerzt. Hier und da springt ein Fisch aus dem Wasser um eine sirrende Mücke zu fangen und ab und an fliegen einige Wildgänse über unsere Köpfe hinweg. Wir sitzen still in unserem kleinen Elektroboot und tuckern gemächlich über den dämmrigen See. Für einen kleinen Moment scheint mir die Welt perfekt zu sein. 

verlinkt mit: *Naturkinder* von Caro, *Naturdonnerstag" von Ghislana, "In Haeven" von Katja, "Sonntagsglück" von Katrin, "Bunt ist die Welt" von Lotta

Samstag, 2. September 2017

Eine Tasse voller Gold



Guten Morgen, meine Lieben! Habt Ihr mich schon vermisst? Ich bin wieder gut erholt aus der Ferienpause zurück. Heute muss ich noch einbissel in Urlaubserinnerungen schwelgen. Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht krumm?! Wir haben unsere Ferien wie im letzten Jahr hier ganz in der Nähe verbracht, nämlich auf dem Xantener Nordsee in einem Hausboot. Ich bin immer noch ganz verzaubert von der herrlichen Seenlandschaft und den romantischen Sonnenaufgängen. Ich bin so froh, dass wir noch einmal dorthin gefahren sind, denn die ruhigen Momente frühmorgens und abends ließen mich zur Ruhe kommen und wieder Kraft für den Alltag schöpfen. Ahnt Ihr wie wundervoll es ist, in aller Herrgottsfrühe leise ins Wasser zu gleiten und durch das belebende Nass zu schwimmen? Wenn der See noch schläft und ein leiser Dunst über dem Wasser schwebt? Hachz.. ich kann gar nicht sagen, wie sehr mein Göttergatte und ich diese Augenblicke genossen haben. Auch den Kindern hat es wieder riesigen Spaß gemacht aus den Federn zu kriechen und direkt in die kühlen Fluten zu springen. Nur unsere wasserscheue Hündin Julie konnte sich auch in diesem Jahr nicht mit dem sanften Wellenschaukeln anfreunden. Ihr hättet sie sehen müssen, als sie versehentlich neben den Steg getreten und in den See gefallen ist. Das arme Hündchen! Zum Glück kann sie trotz ihrer Wasserscheu hervorragend schwimmen. Aber wisst Ihr, was mich am aller meisten gefreut hat? Dass der Sommer zurückkam. Pünktlich zu unserem Ferienanfang verschwanden die Regenwolken und die Sonne schien warm vom Himmel herab. Ein herrlicher Altweibersommer begleitete uns durch die ganze Ferienpause und ich hoffe, es bleibt noch eine ganze Zeit lang so wunderbar golden.

Ich wünsche Euch ein charmantes Wochenende!
Herzlichst, Nicole

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