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Freitag, 24. August 2012

Recycling im Schulalltag

So! Da freut man sich, dass der neue Lehrer so sympathisch wirkt (das tut er immer noch) und schon hat man eine Material-Liste in der Hand, die Lebensfragen aufwirft. Vor allem macht sie ein schlechtes Gewissen.
Wieso? Tja, da versucht man jahrelang umweltbewusst zu leben, und dann steht da klar und deutlich:
"Wenn möglich bitte Hefte aus Recyclingpapier."
Stimmt!!
Kann mir irgendjemand sagen, warum ich darauf nicht von selbst gekommen bin...
Da geht der Große schon vier Jahre zur Schule und ich habe immer bei "Herrn Aldi" bevorratet...
ümps... was soll ich sagen?! Da stand ich wohl neben mir.. jahrelang. Unbemerkt. Sobald der Vorrat aufgebraucht ist, werden wir auf Recyclingpapier umsteigen.
Versprochen. Mea culpa!
Aber das ist noch nicht alles.. man überdenkt plötzlich ganz andere Dinge:
Im Klassensteckbrief unseres Sohnes steht: Hobbies - Geocaching, Lego, Schwimmen.
Geocaching ist das überhaupt ökologisch wertvoll? Plastikdosen verstecken und suchen...
(es ist unser liebstes Familienhobby)
Und Lego, auch Plastik.
Na, wie gut, dass unser Großer wenigstens eine Siggflasche mitnimmt...

Kommentare:

  1. Na, na... nur nicht so streng. Lego hält doch über Generationen und rechtfertigt somit die Anschaffung und Geocaching im Jutebeutel funktioniert nicht so gut. Das Gesicht möchte ich sehen, wenn der umweltbewuste Geocacher den aufgeweichten oder Medenbefallenen Inhalt mit spitzen Fingern aus dem Astloch fischt....iiieeehhh
    Da wird nachher noch jeder Pferdeappel auf der Weide für einen Chach gehalten. Die Fehlerquote würde ganz schön ansteigen.... ha...ha... Biocaching.

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  2. Biocaching... eine wunderbare Idee...
    Obwohl eigentlich ist es das ja immer einbissel, wenn man sich an den Codex "Cache In Trash Out!" hält...
    Danke, für die Aufmunterung..drücker..

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