Endlich ist es so weit: Unser Vorgarten hat ein neues Gesicht bekommen! Jetzt nachdem unsere alten Spalierobstbäume Vergangenheit sind, konnten und mussten wir den Bereich neu gestalten. Natürlich etwas das zu uns passt und nachhaltig funktioniert. Dank der wunderbaren Planung und Umsetzung von Martin Luyven von Gartenbau Luyven ist daraus ein Ort entstanden, der sich mit der Zeit weiterentwickeln darf. Unser Wünsche waren klar: Wiederverwendung statt Neuware, um Ressourcen zu schonen und persönliche Geschichte zu bewahren. Ein Bienen- und Vogelparadies mit nektar- und fruchtreichen heimischen Pflanzen für ganzjähriges Futter und Versteck. Selbstregulierend durch Bodendecker als „lebende Mulchschicht" für natürliche Unkrautunterdrückung und minimale Pflege. Alles versickerungsoffen mit lokalen Materialien. Ein Garten im Werden: zart beginnend, mit den Jahren wachsend und uns täglich Neues schenkend. Statt auf neue Materialien zu setzen, haben wir Altes wiederverwendet. Das alte Altstadtpflaster aus unserer ehemaligen Garagenauffahrt rahmt nun unseren kleinen Sitzplatz, der mit regionalen Kies verfüllt ist. Von hier führen neu arrangierte Gehwegplatten als Trittsteine durch die Bepflanzung. Noch ist alles jung: Die Stauden klein, die Gehölze schlank. Aber man spürt, was hier entsteht. Rechts wächst unsere Kupfer-Felsenbirne als Strauch heran. Sie blüht sehr früh und versorgt Bienen und Hummeln mit den ersten Nektartropfen, wenn sonst noch nichts los ist. Auf der linken Seite formen drei Zierapfel-Spalierbäumchen einen natürlichen Sichtschutz für unsere Fenster und eine grüne Grenze. Ihre Blüten sind ein Fest für Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge, später die kleinen Äpfel ein Buffet für Singvögel wie Amseln und Meisen. Schon jetzt hüpfen sie neugierig dazwischen. Zwischen Steinen und Platten breiten sich erste Teppiche aus Kaukasus-Vergissmeinnicht, das hier echtes „Waldboden-Feeling" bringt, Knoten-Storchschnabel, Schafgarbe, Waldmeister und Goldnessel aus. Der Storchschnabel lockt Hummeln, Wespen und Schwebfliegen an. Waldmeister duftet im Schatten himmlisch mit seinen Sternblüten und die wintergrüne Goldnessel ist ein Pollen-Magnet für Hummelarten. Der Boden wurde mit Humus angereichert, der direkt von einem Niederrheinischen Förster aus dem heimischen Wald kommt: pur regional, ohne exotische Fruchtreste oder Zusatzstoffe. Diese „lebende Mulchschicht" verdrängt Unkraut, hält Feuchtigkeit und bietet Versteck und Futter für kleine Gartenfreunde. Für Artenvielfalt sorgen heimische Spezialisten: Christrose als Winterblüher für die ersten Bienen, Berg-Flockenblume mit nektarreichen Blüten für Frühsommer-Hummeln, Blut-Weiderich, der an sonnigen Tagen nur so summt, Schafgarbe als Klassiker für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge mit ihren nektarreichen Doldenblüten, Nelkenwurz mit Dauerblüte für Schmetterlinge und Raupen, Kleine Bibernelle als Futterquelle für seltene Falter wie das Bibernell-Widderchen sowie Großer Wiesenknopf. Im Winter halten Halme von Wald-Schmiele und Hohem Pfeifengras Struktur, bieten Insekten Unterschlupf und Vögeln Samen. Noch ist es kein fertiges Bild, sondern ein Prozess: ein lebendiges Zusammenspiel von Pflanzen, Bienen, Vögeln und Jahreszeiten. Ein Garten, der mit uns wächst und Ressourcen schont.
Werbung von ganzem Herzen:
Realisiert und mit viel Liebe zum Detail entworfen wurde das gesamte Konzept von Martin Luyven von Gartenbau Luyven. Herzlichen Dank für diese grüne Visitenkarte, die uns jeden Tag aufs Neue begeistert!
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