Dienstag, 12. Januar 2016

Tinni & Sniffer (oder "Ziemlich beste Freunde!")


"Mama, guck mal! Tinni schaut aus wie Julie. Findest du nicht auch?", mein Kleiner liegt gemütlich auf dem Sofa, dicht neben ihm liegt glücklich und zufrieden unsere Hündin Julie. Mein Kleiner liest unser momentanes Lieblingsbuch "Tinni & Sniffer" von Torgeir Berge und Berit Helberg. "Hhmmhh..!", murmele ich leise und konzentriere mich auf meine kleine Näherei, "Aber Tinni ist eine Schäferhündin.". "Trotzdem sieht sie Julie ähnlich, obwohl Julie ja ein..", mein Kleiner holt tief Luft um die Rasseinhalte unserer Hündin herunter zu rasseln, ".. ein Border-Collie-Terrier-Appenzeller-Husky-Mix ist.". Leise grinse ich in mich hinein. Jeder Spaziergänger, den wir auf unseren Streifzügen treffen und der uns seine Vermutung mitteilt, dass Julie ein Miniatur-Schäferhund ist, bekommt von meinem Kleinen diese für ihn scheinbar sehr wichtige Information. "Ganz genau.", erwidere ich und ziehe den Faden stramm. "Mama?!", mein Kleiner blättert eine Seite um und betrachtet aufmerksam die Bilder, "Weißt du was?! Julie und ich sind auch ziemlich beste Freunde!".


Zum Buch:

Der Fuchs Sniffer und die Schäferhundin Tinni treffen sich zufällig bei einem Spaziergang in einem Wald in Norwegen. Obwohl Sniffer ein wildes und natürliches Leben führt und Tinni eine zahme, wohlerzogene Hündin ist, dauert es nicht lange und sie sind bald beste Freunde. Gemeinsam entdecken sie den Wald und erleben kleine wunderbare Abenteuer.

"Tinni & Sniffer" basiert auf einer wahren Geschichte. Wer sich das Video der beiden anschauen möchte, hier ist es: 



Die Fotografien von Torgeir Berge, Tinni's Herrchen, machen das hübsche Buch einmalig. Es ist voll von bezaubernden Bildern und Eindrücken.

Verlinkt mit: *Buch und mehr* bei Nicole/Niwibo

Montag, 11. Januar 2016

Ein knusprig-warmes Salatvergnügen


Wenn man mit roter Nase und eisekalten Fingern von einer ausgiebigen Hunderunde durch den frostigen Wald nach Hause kommt und vorher keine Zeit hatte ein Süppchen zu kochen, ist dieses Gericht eine schmackhafte Alternative um schnell von innen heraus wieder warm zu werden. 

ZUTATEN
  • Salatherzen
  • Bacon
  • Parmesan
  • Pfeffer, Salz
  • Küchengarn
  • Öl 

ZUBEREITUNG

Zuerst werden die Salatherzen fest mit Küchengarn umwickelt und vom äußersten Ende des Strunks befreit. Dann pfeffern und salzen. Während die Salatherzen von allen Seiten in der Pfanne mit etwas Öl angebraten werden, wird der Bacon ausgelassen. Anschließend wird der Bacon gemeinsam mit dem frisch gehobelten Parmesan über die Salatherzen gegeben. Dazu ein frisches Stangenbrot und fertig ist ein knusprig-warmes Salatvergnügen.

verlinkt mit: Babsy's *Winterküche*

Sonntag, 10. Januar 2016

Kunstschachteln


Kennt Ihr Mano von *Manoswelt*? Sie kreiert wunderschöne Kunstschachteln und schon oft habe ich mit der einen oder anderen Schachtel geliebäugelt. Als Mano dann Anfang Dezember einen Kunstschachtel-Sale zu Gunsten eines Flüchtlingshilfeprojektes in ihrer Region offerierte, war ich hin und weg vor Begeisterung. Ich fieberte dem Termin regelrecht entgegen. Doch wie es manchmal so ist, kam ich zu spät. Meine ausgewählte Schachtel war schon verkauft und das obwohl ich ja immer sehr früh im Bloggerland unterwegs bin. Meine zweite Wahl fiel auf Kunstschachtel Nr. 159 "Hubertusjagd". Das kleine Hirschgeweih auf dem Boden der Schachtel verzauberte mich sofort und zu meinem Glück war die hübsche Schachtel auch noch zu haben. Ich staunte nicht schlecht, als ich die sorgfälltig verpackte Schachtel in meinen Händen hielt, denn nicht nur Nr. 159 kam in unser Haus, sondern auch Kunstschachtel Nr. 66 "Steinkauz" hatte mir Mano liebevoll dazugepackt, einfach so! Meine Freude war riesengroß, denn beide Schachteln passen wundervoll in unser kleines Haus. Liebe Mano, Deine Schachteln sind so entzückend! Die Nr. 159 "Hubertus Jagd" ist genau meins und der kleine "Steinkauz" noch dazu.. hach! Ich kann mein Glück gar nicht fassen - Dankeschön!!
Meine (Sonntags-)Freude heute: Kunstschachteln

Samstag, 9. Januar 2016

Rabenzeit - die Stunde der Wintervögel



Während wir kurz vor der Dämmerung eine Hunderunde drehen, fliegt eine große Schar Rabenvögel über unsere Köpfe hinweg. Schon von weitem kann man ihr Krächzen hören. Staunend blicken mein Göttergatte und ich in den Himmel. "Was meinst du, wieviele Vögel das sind?", frage ich meinen Göttergatten, während ich die Vögel mit meiner Kamera ins Visier nehme. "Das kann ich nicht schätzen. Dafür sind sie einfach zu schnell.", mein Göttergatte schüttelt den Kopf. "Schade, ich auch nicht.", bedauernd seufze ich, "Wir könnten sie so schön in unsere Zählung aufnehmen.". Dieses Wochenende findet sie nämlich wieder statt, die Stunde der Wintervögel. Das Mitmachen bei dieser vom NABU initiierten bundesweiten Langzeitstudie ist ganz einfach. Dazu braucht man einfach eine Stunde Zeit, um in den Himmel zu blicken (noch besser ist ein gut gefülltes Vogelhäuschen), dabei zählt man von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen sind und meldet seine Ergebnisse >hier< online. Ich habe übrigens noch einmal nachgelesen: Im Januar 2014 war bei der Zählung der Gartenvögel hier bei uns am linken Niederrhein genau so ein mildes Winterwetter wie in diesem Jahr.


RABENZEIT

dein dunkles rufen
macht mich
immer noch
wehrlos
rabenvogel
die schwingen
ausgebreitet
fliegst du des nachts
in mein herz
legst neue spuren
aus schmerz
immer noch

(Ursula Gressmann)

Liebe Uschi, ich schicke Dir einen ganz, ganz lieben Gruß und eine feste Umarmung. Herzlichst, Nicole


verlinkt mit: *In Heaven* für Katja *Naturkinder* von Caro


Freitag, 8. Januar 2016

Orange


Heute scheint ein orangener Tag zu werden. Es fing schon damit an, dass die Sonne orange hinter dem Niersenbrucher Wald aufging und die Welt in ein goldenes Licht hüllte. Ein wunderbarer Moment zum Innehalten und zum Gedankensortieren, bevor es tiefer in den Wald geht. Auf dem Weg zum Hühnerstall fiel mein Blick dann auf leuchtend orangene Ringelblumen, die der Jahreszeit einfach trotzen und freundlich im kalten, böigen Wind wippen. Schon alleine ihr Anblick macht mich lächelnd und ich konnte einfach nicht widerstehen ein paar von ihnen mit ins Haus zu nehmen. Neben unserer kleinen Vitaminbar schauen sie einfach hübsch aus. Findet Ihr nicht auch? So, nun noch ein Schluck frischgepresster Orangensaft und ich bin startklar für den Wochenendputz - ein freier Freitag muss ausgenutzt werden (also, her mit dem Orangenreiniger.. grins!)

verlinkt mit: *Friday-Flowerday* von Helga, *Floral Friday Fotos* by Nick, *Samstagsplausch* mit Andrea, *Kaffeeklatsch* bei Regina

Dienstag, 5. Januar 2016

Rauhnächte-Räucherbündel


Die Rauhnächte gehen morgen zu Ende. Vorbei sind die geheimnisvollen und mystischen Nächte der "Wilden Jagd" und auch "Frau Holle" darf nicht mehr um die Häuser ziehen, um kleine Kinder zu entführen. Es ist ein alter Brauch zum Ende der Rauhnächte Haus und Hof ätherisch zu reinigen um Mensch und Vieh gesund durch die restliche kalte Jahreszeit zu bringen. Dafür eignen sich ganz besonders gut unsere Räucherbündel, welche wir im letzten Jahr gebündelt haben. (Eine genaue Anleitung gibt es >hier<.)  Besonders Räucherstoffe wie Weihrauch, Fichte oder Thymian werden gerne für die Säuberung genommen, denn sie wirken antibakteriell und desinfizierend. Ob die heiligen drei Könige wohl daran dachten, als sie dem kleinen Jesuskind Weihrauch und Myrrhe brachten? Möglich wäre es.

Ihr Lieben, vielen Dank für Eure lieben Wünsche zum neuen Jahr!
Ich hoffe, Ihr seid gesund und munter in die erste Woche des Jahres gestartet.
Herzlichst, Nicole


verlinkt mit: *DienstagsDinge**creadienstag**Naturkinder* von Caro

Freitag, 1. Januar 2016

Es ist angerichtet


Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. 
Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. 
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. 
Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. 
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.

(Katharina Elisabeth Goethe)

Frohes neues Jahr
und guten Appetit!

verlinkt mit: *Friday-Flowerday* von Helga, *Floral Friday Fotos* by Nick *Bunt ist die Welt - Glücksboten* von Lotta