Montag, 31. Dezember 2012

Auld Lang Syne




Rauhnächte

Die Rauhnächte beginnen am Abend des 25. Dezember und dauern bis 6. Januar, sind also die letzten sechs Nächte im alten und die ersten sechs Nächte im neuen Jahr. Vorchristlicher Aberglauben und uraltes Brauchtum ranken sich um diese 12 Nächte, in denen nach germanischem Aberglauben das wilde Heer von Odin (die Wilde Jagd) durch die Luft fährt und jeden mitreißt, der ihm begegnet. Auch Berchta (bekannt aus dem Märchen, als Schnee erzeugende Frau Holle) zieht in diesen Nächten mit ihren Kindern umher, und sammelt kleine Kinder ein. Noch bis zum 6. Januar, dem Ende der Rauhnächte, sollte man auf das Wäschewaschen verzichten. In dieser Zeit saust die Wilde Jagd durch die kalten Nächte. Deshalb dürfen keine Wäscheleinen gespannt werden, weil sich die Wilde Jagd darin verfangen könnte und der Besitzer der Wäscheleine den Dämon das ganze Jahr mit sich herumtragen müsste.
Ganz wichtig ist es, auf das erste eingenommene oder verdiente Geld des neuen Jahres kräftig zu spucken. Die Spucke sorgt dafür, dass der Vermehrung des Geldes, das ganze Jahr über, nichts im Wege stehen kann. Aber Vorsicht! Man sollte sein Geld nie zu oft zählen, sonst wird es auf magische Art immer weniger.


Jeden 31. Dezember hat meine Mutter zu uns Kindern gesagt: "Meine Oma hat früher immer gesagt, zum Jahreswechsel müssen zwei Dinge berücksichtigt werden: es darf keine Wäsche auf der Leine hängen und alle Schulden müssen beglichen sein. Sonst hat man im neuen Jahr viel Arbeit und wenig Geld!"
Tja, und was man so als Kind immer wieder gesagt bekommt, bleibt auch irgendwie hängen. Also, ich versuche mich jedes Jahr daran zu halten.. lach.

Guten Rutsch!!

Ach ja, und wenn Ihr zu Hause feiert, macht mal um Mitternacht die Hintertür auf (aber nur diese, alle anderen Türen müssen geschlossen bleiben), damit der Segen ins Haus kommen kann.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Erinnerung


Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen.
Denn das Glück ist immer da.

(Johann Wolfgang von Goethe)


Der kleine Hobbit

Wir hatten dieses Jahr ein "Der-kleine-Hobbit"-Weihnachten. Sowohl unseren Kleiner als auch unseren Großer hat das Hobbit-Fieber erwischt. Das Christkind hat, ganz dem Wunschzettel entsprechend, das Thema aufgegriffen. Angefangen vom Buch, über Lego, bis hin zum Lego-Wii-Spiel. Zwergen-Weihnacht! Thorin, Kili, Fili, Oin, Gloin, Dori, Nori, Ori, Balin, Dwalin, Bifur, Bofur und der dicke Bombur. Alle 13 saßen in irgendeiner Form mit unter dem Tannenbaum. Auch schön!! Und zum krönenden Abschluss durfte der Große sogar mit Papa in den Kinofilm (obwohl es im Nachhinein einbissel grenzwertig war). Ach, nur Jungs zu haben, hat manchmal auch seine Vorteile...

Samstag, 29. Dezember 2012

Die Sonne scheint

Nach gefühlten 20 Tagen Regen, scheint heute mal die Sonne!!
Das muss ausgenutzt werden! Also, ab nach draußen, und jeden
Sonnenstrahl genießen!!

Wunderbar

Die wahre Lebensweisheit besteht darin,
im Alltäglichen das
WUNDERBARE zu sehen.

(Pearl S. Buck)

Freitag, 28. Dezember 2012

Der letzte schöne Herbsttag

Mein Göttergatte und ich haben uns am vergangenen Wochenende eine sehr amüsante Beziehungskomödie mit wirklich intelligentem Wortwitz angeschaut (Achtung: kein Popcorn-Kino, grins schief!):
Der letzte schöne Herbsttag von Ralf Westhoff.
Die Studentin Claire und der Umweltaktivist Leo sind seit zwei Jahren ein Paar, sie sind Anfang 30 und leben in München. Abwechselnd schütten Claire und Leo mit Blick in die Kamera ihr Herz aus. Die Zuschauer fühlen sich als Therapeuten, oder als beste Freunde: Sie hören sich an, wie die Liebe im Alltag auf der Strecke geblieben ist und wie einst so liebenswerte Eigenarten des Partners jetzt Fragen hervorrufen. Dazwischen werden kleine Szenen dieser Beziehung gezeigt, in denen auch die Freunde der Beiden eine Rolle spielen: Claires Vertraute Ivonne, die auch gerne so einen Freund wie Leo hätte: „Wenn du dich von ihm trennst, gib mir Bescheid, ich wüsste schon, wie ich ihn trösten kann... Oh, hab ich das jetzt laut gesagt?!". Oder Leos Kumpel Tobias, der immer ein offenes Ohr für Leo haben muss, ob er das nun will oder nicht.
Es sind ganz feine, aber sehr humorige kleine Szenen zu sehen, die uns einfach zum Weitergucken genötigt haben. Fazit: Daumen hoch!