Donnerstag, 10. Januar 2013

Blümchen





LM=Luftmasche
KM= Kettmasche
FM=Feste Masche
Stb=Stäbchen


Anleitung


6 LM zum Ring häkeln
12 FM häkeln (man kann auch einfach in den Ring stechen,
ohne die Ringmaschen zu nutzen.)
Die Runde mit 1 KM schließen
1 LM
Für ein Blütenblatt, in die nächste feste Masche:
1 halbes Stb, 2 ganze Stb, 1 halbes Stb
In die nächste feste Masche:

1 KM
(noch 5 x wiederholen, so dass 6 Blütenblätter entstehen)
Anfangsfaden und -ende abschneiden

(Tipp: ein halbes Stäbchen entsteht, indem direkt durch die ersten drei Schlaufen der Faden gezogen wird. Also nicht wie beim ganzen Stäbchen erst durch zwei Schlaufen und dann nochmal durch zwei Schlaufen.)

Mittwoch, 9. Januar 2013

Zeit

Es ist nicht wenig ZEIT, die wir haben,
sondern es ist viel ZEIT, die wir nicht nutzen.


(Seneca)

Schnapspralinen

Gestern schlug die Uhr halb drei, und mein Göttergatte kommt zur Tür herein. Ganz verdattert frage ich: "Was machst du denn schon hier? Hast du schon Feierabend? Oder ist was passiert?!" Mein Herzallerliebst grinst mich an: "Nee, habe schon Feierabend gemacht. Ging nicht mehr..." "So, so!", sage ich und grinse zurück, nach fast drei Wochen Urlaub ist so ein Neueinstieg in den Alltag echt schwierig. (Für die ganze Familie! Auch unsere Jungs haben ihren Rhythmus noch nicht gefunden. Morgens ist das Bett einfach zu behaglich!) Gegen Abend stellte sich dann in einem Gespräch heraus, dass mein Göttergatte gemeinsam mit einem Arbeitskollegen Schnapspralinen genascht hat. Lachend pruste ich: "Ach, deshalb warst du so früh zu Hause: Schnapspralinen!! Ja, bist du denn ein Beuteltier?!" "Hicks!", sprach mein "Beuteltier" grinsend, "Schnapspralinen gehen immer.."

Dienstag, 8. Januar 2013

Echo

Liebe und Freundschaft 
sind wie ein ECHO:
sie geben so viel zurück
wie sie erhalten.

(Alexander Herzen)

Montag, 7. Januar 2013

Bauernzopf



Sieht so ein Zopf nicht wunderschön aus? Ach, wäre das schön, so etwas machen zu können.. doch leider ist nicht jeder Mensch auf Gottes Erde mit so einer Haarpracht ausgestattet. Mich überkommt immer einbissel das Gefühl des Neides, wenn ich solch eine Bauernzopf-Variante sehe. Und gerade jetzt scheint es auch noch "in" zu sein, denn ich sehe viele junge Frauen mit diesem Kopfschmuck. Auch eine liebe Freundin von mir, steht auf einmal mit einem geflochtenen Scheitel vor meiner Tür. "Oh, was sieht das schön aus!", mein Herz wird groß und schwer. Bewundernd sehe ich mir die Frisur näher an. "Danke schön!", lächelnd nimmt meine Freundin mein Kompliment entgegen. Ob sie wohl weiß, wie gerne ich mit ihr jetzt tauschen möchte!? Aber mit meinen Haaren kann man nur "Pixie" tragen, ob man will oder nicht.

Sonntag, 6. Januar 2013

Knut

Das Telefon klingelt. "Ihr feiert also auch Knut.", fragt der Patenonkel meines Jüngsten. "Ja, so kann man es auch nennen!", lache ich. Und tatsächlich, wie in ganz vielen Familien wird heute ganz traditionell der Weihnachtsbaum abgeschmückt und aus dem Fenster geworfen. Es ist nun mal der 6. Januar "Dreikönigstag" und heute muss er raus, der Tannenbaum. Schon alleine deshalb, da am Dienstag die Stadt alle alten Weihnachtsbäume abholt. Aber auch von zu Hause aus kenne ich es nicht anders, am "Dreikönigstag" ist Weihnachten zu Ende und alle Weihnachtssachen müssen wieder auf den Dachboden. Schon komisch, erst freut man sich auf die Weihnachtsdeko (und man kann gar nicht abwarten, dass die Adventzeit anfängt) und dann kann man sie plötzlich nicht mehr sehen. So ging es mir heute: nachdem alle Weihnachtsdeko weggeräumt war, fühlte ich mich irgendwie befreit. Und unser Haus wirkt irgendwie größer..

Die heil'gen Drei Könige aus dem Morgenland

Sie frugen in jedem Städtchen:
"Wo geht der Weg nach Bethlehem,
Ihr lieben Buben und Mädchen?"
Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
Die Könige zogen weiter,
Sie folgen einem goldenen Stern,
Der leuchtete lieblich und heiter.
Der Stern blieb steh'n über Josefs Haus,
Da sind sie hineingegangen;
Das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
Die heil'gen Drei Könige sangen. 


(Heinrich Heine)