Erinnert Ihr Euch? Eingefriedet zwischen Gartenschuppen, Efeuzaun und Hausecke und beschattet von unserer Rosskastanie war im Laufe der letzten Jahre eine wilde Oase aus Giersch und Himbeeren entstanden. Doch im letzten Mai haben wir in einer Spontanaktion diese unüberschaubare Ecke mit einem charmanten Staketenzaun gebändigt. Nun, fast ein Jahr später, knie ich voller Vorfreude vor dem Himbeergärtchen und ernte den knackigen jungen Giersch für eine feine Wildkräuter-Pastasauce. Doch immer wieder schweift mein Blick ab: Meine Blechdosen sind über den Winter schön eingerostet und auch die alten Zinkeimer haben die kalte Jahreszeit gut überstanden. In einem Eimer stehen noch einige blühende Zweige unseres alten Apfelbaumes, die mich einwenig wehmütig werden lassen, obwohl unser neuer Vorgarten schon jetzt eine Augenweide ist. Unser Hundemädchen Julie döst währendessen träge und ehrlich gesagt auch einbissel gelangweilt in der warmen Sonne. Die ersten Wildbienen und Hummeln summen geschäftig in den duftenden Kastanienblüten und ein kleiner Schmetterling, es ist ein Waldbrettspiel, taumelt scheinbar verschlafen über die noch geschlossenen Knospen der Himbeeren, die wie ein winziges Versprechen auf saftig rote Beeren sind. Noch sind sie nicht soweit, doch alles leuchtet so frisch, lebendig und geordnet, dass es mir ganz leicht ums Herz wird.
Verlinkt mit: *Natur-Donnerstag*, "Niwibo sucht"











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