Samstag, 8. Dezember 2012

Wildfütterung




Mein Kleiner und ich waren heute draußen tätig, zuerst haben wir unsere eigenen Tiere versorgt. Und dann haben wir uns auch um unsere "Wildtiere" gekümmert, für alle Rabenvögel gab es Maiskolben, für die Eichhörnchen Walnüsse, für unsere Wildkaninchen Kohlblätter und Möhren und für alle Singvögel Meisenringe und Meisenködel. Ein ganz besonderes Leckerlie für alle Vögel ist ein aufgehangener Apfel. Er schmeckt den Vögel nicht nur besonders gut, sondern sieht auch noch wirklich hübsch aus.
Und so hat mein Kleiner (mit immer kälter werdenden Händchen) den Apfel vorbereitet:
Zuerst hat er mit einem Handbohrer ein Loch durch den Apfel gebohrt, von oben nach unten (das war gar nicht so einfach, denn das erste Loch wollte einfach nicht gerade werden). Dann hat er durch das Loch ein Schmuckband gefädelt und das untere Ende verknotet. Am oberen Ende haben wir gemeinsam eine Schlaufe gebunden. Beide Äpfel hängen jetzt im Vorgarten und erfreuen sowohl uns als auch die Vögel.


Schneemann



Gestern nach der Schule wartete ich vergeblich auf unseren
Kleinen. Er kam und kam nicht. "Hoffentlich, ist nicht's passiert!",
das sind wohl immer die ersten Gedanken einer Mutti.
Also, Jacke an und entgegen gegangen. Aber nein, mit roten
Wangen und einem Schneeball in der Hand sehe ich ihn schon
von Weitem. "Mama, warum holst du mich ab?", mit blitzenden
Augen schaut mich mein Kleiner an. "Ich habe mir Sorgen 
gemacht.", erwiderte ich. "Musst du nicht. Ich musste noch 
meinem Kumpel mit 'nem Riesenschneeball helfen. Dann habe
ich dem Mann dahinten beim Räumen zu geschaut. Und 
außerdem musste ich mir doch erstmal die Welt anschauen,
so im Schnee sieht alles anders aus!!", strahlt er mich an.
"So, so.", sage ich und schmunzle. "Hilfst du mir gleich beim 
Räumen?", frage ich. "Na, klar. Wenn du mir gleich hilfst 
einen Schneemann zu bauen."

Freitag, 7. Dezember 2012

Es schneit



Es schneit! Es schneit!
Kommt alle aus dem Haus!
Die Welt, die Welt
sieht wie gepudert aus.
Es schneit! Es schneit!
Das müsst ihr einfach sehn!
Kommt mit! Kommt mit!
Wir wollen rodeln gehn.

(Rolf Zuckowski)

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Nikolaus


War das nicht ein perfekter Nikolaus-Morgen?! Nicht
nur, dass der Nikolaus ganz eifrig war und die Stiefel
gefüllt hat (mit der allerbesten Schokolade, Äpfeln,
Nüssen und entzückenden Kleinigkeiten).
Nein, er hat auch unsere kleine Welt mit Puderzucker
überzogen. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen:
"Mama, schau mal! Es hat sogar geschneit!"
"Juchhu!! Hoffentlich, schneit es noch mehr, dann
können wir Schlitten fahren!" "Ich bau einen Schnee-
mann!!" "Oh, ja.." Sehnsüchtig blicken meine Beiden
aus dem Fenster und ich trinke lächelnd meinen ersten
Schluck Kaffee. Danke, lieber Nikolaus!

Holler, boller, Rumpelsack



Holler, boller, Rumpelsack
Niklas trug sie huckepack:
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig, punzlig anzuschaun.

Knackt die Schale, springt der Kern,
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in mein Haus,
guter, alter Nikolaus!

(Albert Sergel)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Nikolaus-Vorabend

Wie ist es eigentlich bei Euch? Bei uns kommt der Nikolaus in der Nacht
vom 05.12. auf den 06.12.! Also, heute Nacht ist es soweit. Unsere Jungs
stellen ihre geputzten Stiefel vor den Kamin und morgen früh sind sie dann gefüllt.
Vor zwei Jahren hat der Nikolaus tatsächlich zwei Ruten gebracht. Nachdem
wir eine Geschichte gelesen hatten, in welcher der Nikolaus "bösen" (nicht
hörenden) Kindern Ruten gebracht hatte, bot es sich nach einem turbulenten
Wochenende an, dass der Nikolaus sich auch mal von dieser Seite zeigt.
Allerdings in abgeschwächter Form, denn es gab noch ein kleines Geschenk
für jedes Kind und an den Ruten hingen ein paar Leckerlies. Leider traf es
unseren Kleinen sehr hart: freudestrahlend kam er in unser Eßzimmer (da steht
der Kamin) gelaufen, aber als er die Ruten in den Stiefeln erblickte, brach er
regelrecht zusammen. Mein armer kleiner Kerl, damit hatte ich so gar nicht
gerechnet. Er war am Boden zerstört und meine Bemühungen ihn auf zu heitern
waren vergebens. Weder die liebevollen Worte meines Großen, noch seine
ersehnten Spielfiguren konnten ihn beruhigen. Oh, war das ein Morgen!
Es flossen heiße Tränen, und zwar nicht nur beim Kleinen, auch mir kullerten
die Tränen nur so runter. Es tat mir so leid..
Das macht der Nikolaus nicht noch einmal bei uns!! Mea culpa.

Licht



Lieber das kleinste Licht anzünden,
als über die Finsternis klagen.

(Aus China)