Samstag, 5. April 2014

Bärlauchpesto



Wenn Ihr auch im Moment einen kleinen Bärlauchüberschuss im Garten habt, dann habe ich hier das richtige Rezept für Euch:

ZUTATEN
200 g geputzter Bärlauch 
50 g Pinienkerne
100 g geriebenen Parmesan
150 g Öl
5 g Zitronensaft
1 TL Salz

ZUBEREITUNG
Pinienkerne im Mixtopf 8 Min/Varoma/Stufe 1 erhitzen (wegen des Geschmacks) und umfüllen. Bärlauch im Mixtopf 10 Sec./Stufe 6 mit Hilfe des Spatels zerkleinern. Pininenkerne hinzugeben und nochmal 5 Sec./Stufe 7 zerkleinern. Dann die restlichen Zutaten zugeben und 20 Sec./Stufe 4 verrühren. 

TIPP
Dazu schmecken am besten breite Bandnudeln. Einfach die Bandnudeln nach Anleitung kochen und anschließend das Pesto mit den Bandnudeln vermengen... mmhh! So schmeckt Frühling! 

Aber Vorsicht, das Pesto ist ganz schön scharf! Besonders wenn man noch einen kleinen Schluck Wasser zum Löschen nimmt.. lach!!

Kükenstube

"Quarantänestall!", denke ich leise, "Hört sich irgendwie nicht gut an. Quarantäne?! Als ob die Hühnchen krank wären. Nein, da muss ein anderes Wort her!". Während ich vor mich hin sinniere, laufe ich dem Stall entgegen. Frisch ist es heute Morgen, die Sonne hat sich hinter einer dichten grauen Wolkendecke versteckt. Die Hähne begrüßen mich krähend, nur von den drei Grazien fehlt jede Spur. Ich spähe durch das offene Fenster in den Stall hinein. Tatsächlich, die Damen sitzen in der leeren Kiste. Weiter geht es zum Quarantänestall. "Nee, also dieses Wort muss weg!", denke ich und hocke mich vor die Nestklappe. Hanni sitzt dickaufgeplustert auf ihrem Nest. Ihre Flügel sind weit von ihrem Körper abgewinkelt. Man hört keinen Mucks. Ich schlucke. Vorsichtig hebe ich Hannis Hinterteil an. Da, ein kleines schwarzes Küken blinzelt mich verschlafen an. Lächelnd betrachte ich das winzigkleine Geschöpf, aber wo ist das zweite Küken? Ich ziehe Hanni noch ein Stückchen weiter nach oben. Ja, was ist das denn?! Statt einem zweiten schwarzen Küken schaut mich verschmitzt ein kleines zartgelbes Küken an. Ein weiteres Ei rappelt verdächtig. Vor lauter Schreck lasse ich Hanni los und schließe schnell die Nestklappe. Nach dem kleinen Hinkebeinchen muss ich wohl später gucken. Jetzt will ich nicht stören. "Kinderstube!!", denke ich grinsend, "Nein, Kükenstube!! Ja, Kükenstube ist genau die richtige Beschreibung!!".

Freitag, 4. April 2014

Campuseröffnung

Campuseröffnung und Tage der offenen Tür auf dem neuen Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal

04.04.14 von 13.00 bis 18.00 Uhr
05.04.14 von 11.00 bis 15.00 Uhr

Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal an der Friedrich-Heinrich-Allee 25

Es ist tatsächlich soweit, aus unserer kleinen Klosterstadt wird eine Hochschulstadt. Sogar im städtischen Logo ist es zu sehen. Weg mit dem Kloster, her mit der Hochschule!! Das Kloster hat ausgedient. Auch wenn es bissig klingt, ich meine es gar nicht böse. Im Gegenteil: ich freue mich darauf, mehr junge Leute in unserer kleinen Stadt zu sehen und hoffe, dass auch das kulturelle Leben einbissel frischen Wind bekommt. Herzlich Willkommen!!

Hinkebeinchen

"Ich mache mir Sorgen!", stirnrunzelnd blicke ich meinen freundlichen Keine-Hühner-Mehr-Nachbarn an. "Was ist denn los?!", hilfsbereit wie immer schaut er mich auffordernd an. "Mittlerweile glucken alle Hühner! Die sind schier verrückt. Alle Vier hocken in der kleinen Holzkiste. Das ist viel zu eng.", ich hole seufzend Luft, "Ich möchte das Huhn das am längsten gluckt in den Quarantänestall stecken. Aber nicht mit allen Eiern. Was soll ich tun?!". "Hast du den Stall schon fertig? Stroh, Futter usw.?", mein freundlicher Keine-Hühner-Mehr-Nachbar sieht mich fragend an. "Nein.", gebe ich zu. "Dann mach das. Morgen früh komme ich rüber und wir beide sortieren mit der Taschenlampe die befruchteten Eier aus. Die Eier, die okay sind, packen wir dann mit der Glucke in den Quarantänestall! Die anderen drei Hühner tauchen wir mit den Hintern in kaltes Wasser, dann hören sie auf zu glucken, du wirst schon sehen. Einverstanden?". Ich nicke glücklich, denn den Trick mit der Taschenlampe kann ich nicht. Kurz drauf kommt mein Göttergatte nach Hause, gemeinsam schlendern wir durch den Garten. "Sei mal eben still!", ich horche aufmerksam in Richtung Hühnerstall. "Ja, ich höre es auch!", erklärt mein Göttergatte. Und dann überschlagen sich die Ereignisse, ein gerade frischgeschlüpftes Küken piepst hilfesuchend im Stall. "Ach, du meine Güte!", rufe ich aus, erteile nur noch Anweisungen und flitze selbst hin und her. In Null Komma nix ist der Quarantänestall hergerichtet und zwei ganz zarte schwarze Küken sitzen geschwächt im Stroh. Ein Küken hatte sein Beinchen im Dielenboden des Hühnerstalles verharkt und ist nun sehr erschöpft. Das andere Küken war hinter die kleine Holzkiste gerutscht und es schien, als ob sich kein einziges Huhn für die kleinen Küken zuständig gefühlt hatte. "Ihr dummen Viecher!", schimpfe ich empört, "Da hockt ihr nun schon zu viert in der Kiste und keiner kümmert sich um die armen Würmer!". Nachdem wir einfach alle restlichen Eier auch noch ins Nest gelegt haben, holt mein Göttergatte eine Glucke rüber. Es ist Hanni, das silberweiße Chabohuhn. Vorsichtig setzt er sie neben die beiden kleinen Küken. Traurig blicke ich meinen Gatten an: "Ich glaube, das Hinkebeinchen schafft es nicht.". "Dann ist das eben so! Die Natur regelt das schon.", mein Göttergatte versucht gelassen zu klingen, aber ein Blick in sein Gesicht sagt etwas anderes. Abends schaue ich nochmal bei den Hühnern vorbei, alles ist still und schläft. Mein Blick fällt auf die kleine Holzkiste, in der die drei übrig gebliebenen Hühner sitzen. "Ach, wie blöd!", rufe ich meinem Göttergatten zu, "Jetzt haben wir das falsche Huhn auf das Nest gesetzt. Trine, das schwarze Huhn, war doch die Hauptglucke." Oh, man! Was für eine Aufregung!

Frühlingsausstellung



Habt Ihr Lust auf eine kleine, fast private Frühlingsausstellung?! Dann solltet Ihr Euch jetzt am Wochenende Zeit nehmen und Euch auf den Weg zur Bertastraße machen. Die junge Floristin Susanne Blume wird im Garten ihrem Namen Ehre machen und die allerliebsten Blumen feil bieten. Was es noch zu bestaunen gibt?!

* Türkränze
* Frisch gebundene Sträuße
* Frühjahrsbepflanzungen
* Osterfloristik  
* und vieles mehr...

Donnerstag, 3. April 2014

Ostercountdown

Es sind noch 16 Tage bis Ostern. Nur noch 16 Tage und überall blüht und grünt es schon. Ist dieser Frühling nicht einfach wunderbar?! Unser Familienleben spielt sich endlich wieder draußen im Garten ab. Mittagessen, Hausaufgaben, Basteln, Prusseln, Spielen und (was ich besonders schön finde) die Wäsche flattert auf der Leine. Denn nichts geht über sonnen- und luftgetrocknete frischgewaschene Wäsche.. mmhhh. Das duftet einfach himmlisch!!

Osternest im Glas



Und wieder einmal eine kleine Idee für ein österliches Mitbringsel!

Ihr braucht:
- 1 Marmeladenglas
- etwas Heu oder Stroh
- Wachteleier (natürlich gehen auch Zucker- oder Schokoladeneier)
- Perlhühnerfedern
- ein hübsches Stück Stoff (Serviette geht auch)
- und eine Kordel

Wie man es macht, brauche ich nicht zu erklären, oder?! Das Bild erklärt sich von selbst.. lach!! Viel Spaß dabei!!