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Freitag, 30. Mai 2014

Wildrose



Seit einiger Zeit wächst in unserem Hof eine Wildrose. Zuerst war nur ein einziger Zweig zu sehen, doch mittlerweile gibt es mehrere Zweige und in diesem Jahr trägt die Wildrose auch wunderhübsche zarte Blüten. Allerdings trägt sie auch ein sehr pieksiges Stachelkleid. Zu den häufigsten Wildrosen gehört die Rosa canina, besser unter dem deutschen Namen Hundsrose bekannt. Die Rose findet man wildwachsend an Feldrändern und Böschungen. Aus Europa stammende Wildrosen werden alle als einheimische Art bezeichnet. Alle Wildrosen sind einmalblühend und bilden eine einfache Blüte, hier bei uns im Hof, ist die Blüte zart rosafarben. Je nach Sorte erreichen die Wildrosen Wuchshöhen zwischen 100 und 300 cm. Wildrosen sind ökologisch sehr nützlich. Die meist undurchdringliche Bestachelung der Wildrosen bietet kleinen Tieren und Vögeln einen guten Schutz. Die wohlschmeckenden großen Hagebutten einiger Wildrosenarten eignen sich hervorragend für viele vitaminreiche Hagebuttenrezepte. Ein weiterer Vorteil der Wildrosen ist ihre Robustheit, oftmals tolerieren oder bevorzugen diese Rosen sogar halbschattige Lagen. Auch scheinen sie nicht besonderen Wert auf einen guten Boden zulegen, denn unsere Wildrose wächst in einer Spalte zwischen zwei Bodenplatten. Wildrosen werden in der Naturheilkunde gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt.

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