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Donnerstag, 8. November 2012

Sankt-Martin

Ich liebe die Zeit um Sankt-Martin. Romantischer und heimeliger
kann es gar nicht werden. Die schönsten Lichterfeste haben wir
immer mit der Pekip- bzw. Spielgruppe (Barbara und Susanne/
Christuskirche) erlebt. Schon hier wurde das Teilen und das
Miteinander vermittelt. Es gab keinen Sankt Martin, aber das tat
auch nicht Not, denn Barbara lief voraus, in den nahe liegenden, 
schon dämmrigen Park und spielte immer mit viel Hingabe und
Liebe ihre Gitarre. Alle haben lauthals gesungen. Der Feuerkorb
knisterte. Und es gab Brezeln und Punsch. Und alle Augen strahlten
mit den bunten Laternen um die Wette. Näschen wurden rot vor
Kälte und kleine, kalte Händchen suchten große, wärmende Hände. 
Oh, ich werde wehmütig...
Aber auch jetzt noch in der Grundschulzeit ist es ein sehr schöner 
Brauchtum. Erst die schöne Bastelzeit, wenn die Kinder übereifrig, 
nach schönen Laternen-Vorlagen suchen und dann mit roten
Wangen  ihre Laternen basteln. Und dann der Martin's Zug: Es ist 
schon dunkel. Sankt Martin reitet voran. Die Kinder singen (und
wenn es ein schöner Zug ist, singen die Erwachsenen mit, zumindest
quatschen sie nicht.. Oh, ich hasse das, wenn sich die Eltern noch
nicht mal für die anderthalb Stunden zusammen nehmen können!) 
Und Kinderaugen blicken stolz auf ihre selbstgemachten, bunten 
Laternen. Dann kommt ein Schauspiel (schon lange vorher von den
Kindern eingeübt) und zum Abschluss gibt es wärmenden Kakao,
mit Brezeln. Und dann ab nach Hause, wo leuchtende Laternen im
Fenster uns willkommen heißen.
 

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