Guten Morgen, meine Lieben. Wie schön, dass Ihr da seid! Wie wäre es mit einem frühlingshaften Spaziergang durch unseren Garten? Ich würde mit Euch gerne zum Hühnerstall gehen, zum einen um die frisch gelegten Eier aus dem Legenest zu holen und zum anderen um Euch meinen selbstgewerkelten Osterkranz zu zeigen. Aber seid vorsichtig - unsere gefiederten Freunde sind momentan kaum zu bändigen. Sie haben Frühling... lach! Endlich können sie wieder im Sonnenschein nach Lust und Laune im Freien scharren, auch wenn einige Raubvögel (Hühner-Habbicht, Mäuse-Bussard und Turm-Falke) immer wieder ihre Kreise über unseren Garten ziehen. Doch keine Bange mein Hundemädchen hat die fröhliche Hühnerbande fest im Blick! Auch wenn man ihr mittlerweile das Alter ansieht, macht Julie ihre Aufgabe immer noch gründlich. Habt Ihr gesehen wie grau Julies Schnauze geworden ist? Sogar ihre Wimpern haben sich weiß verfärbt. Ach, ich lieb sie einfach! Aber nun zum Osterkranz, schließlich sind wir deswegen ja hier. Um die Gartenvögel nicht während der Brutsaison aufzuscheuchen, haben wir wie immer bereits Ende Februar unsere Sträucher, Bäume und Hecken zurückgeschnitten. Aus diesem Grünschnitt habe ich verschiedene Materialien ausgewählt: knorrige Ast-Stücke der Hasel, lange Ruten der flauschigen Weidenkätzchen und saftig grüne Moospolster. All das habe ich auf einem Strohkranz arrangiert und mit Draht befestigt. Um den Kranz an den Staketenzaun zu hängen, habe ich einfach nur den Draht an einem Ende einbissel länger gelassen. Ganz zum Schluss habe ich einen kleinen Osterhasen und eine höhere Blume aus rostigem Metall in den inneren Kreis gesteckt. Was meint Ihr? Fügt sich der Kranz wunderbar natürlich in unseren wilden Garten ein?
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Eiernotstand? Nicht bei uns. Unsere Hennen sind fleißig.
Seht Ihr das kleine weiße Ei?
Das ist von unserer süßen Minnie, unserer Antwerpenerbartzwerghenne.
Entzückend, oder?!
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