Regungslos stehe ich an unserem Esszimmerfenster und beobachte wie fleißig unsere kleinen gefiederten Freunde in das neue Vogelfutterhäuschen fliegen. Meisen aller Art fliegen das transparente Häuschen an und ich bin glücklich mich für dieses Vogelfutterhäuschen entschieden zu haben. Ab und an gesellt sich noch ein Rotkehlchen dazu und auf dem Boden unter dem Futterhäuschen hüpft munter eine Amsel hin und her und piekt die Reste auf. Trotz des emsigen Treiben gelingt es mir selten einen der munteren Gartenvögel zu fotografieren, doch das finde ich nicht weiter schlimm, solange ich sie zählen kann. Mein Blick schweift in die Ferne wo mehrere Ringeltauben vor der großen Fichte den bereits vom Schnee befreiten Boden nach Futter absuchen. Es ist wärmer geworden und an manchen Stellen ist der Schnee der letzten Tage schon geschmolzen. Einige freche Elstern hüpfen in den Ästen unseres Ahornbaumes und Rabenkrähen ziehen über den Garten. Das ist kein gutes Zeichen, denn wenn Rabenvögel gemeinsam mit Elstern am Himmel sind, ist der Mäusebussard nicht mehr weit. Ich suche mit meinem Blick die Wipfel in unserem Waldgarten ab und entdecke ihn auch schon. Wahrscheinlich hat er ein Auge auf die Tauben geworfen, denn meine Hühner befinden sich im Stall. Die Vogelgrippe fordert hier bei uns wieder die Stallpflicht ein. In der Ferne höre ich durch das geschlossene Fenster ein leises Pochen, von dem ich weiß, dass da der Buntspecht am Werk ist. Sein Ruf ist mir schon vorher aufgefallen. Doch was ist das? Ein rotes Eichhörnchen hangelt sich gekonnt am Blauregen hoch und schaut durch das Erkerfenster in die Küche. Ich grinse amüsiert und tatsächlich gelingt es mir den putzigen kleinen Gesellen zu fotografieren. Regelmäsig kommt das rote Huschpuscheli mutig ans Haus und hofft auf Nüsse oder andere Leckereien, die ich gerne für das hübsche Tier bereitlege. Ich kenne den kleinen Kerl schon seit seiner Geburt und freue mich sehr, dass er nicht scheu geworden ist. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass die vom NABU vorgegebene Stunde vorüber ist und auch das rote Eichhörnchen springt auf und davon. Meine Stunde der Wintervögel ist zu Ende.
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Die NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ findet 2026 bereits zum 16. Mal statt und läuft derzeit. Eine Stunde lang zählen Teilnehmer Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park.
So funktioniert die Teilnahme:
Man wählt einen festen Beobachtungspunkt und notiert von jeder Art die höchste Anzahl Vögel, die gleichzeitig in der Stunde sichtbar sind, auch wenn sie wegfliegen und wiederkommen. Ein gefülltes Vogelhäuschen macht die Beobachtung leichter, besonders bei aktuellem Winterwetter.
Meldefrist und Links:
Ergebnisse könnt Ihr noch bis zum
19. Januar 2026 online
>hier< über das NABU-Formular melden.4
Meine Zählergebnisse
2 Amseln
1 Mönchsgrasmücke?
2 Rotkehlchen
1 Heckenbraunelle
3 Kohlmeisen
5 Blaumeise
2 Tannenmeisen
1 Haubenmeise
1 Mäusebussard
4 Ringeltauben
1 Buntspecht
4 Elstern
zig Rabenkrähen
Auch einen Zug Kraniche von ca. 40 Tieren konnte ich beobachten:
Kamper Wald, 10.01.2026 um 12:06 Uhr
Informationen "Kranichzug aktuell" vom NABU
>hier<
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21. Januar - Tag des Eichhörnchens
Unsere DIY's zur Winterfütterung von Wildtieren:
Meisensnack,
Meisenknödel im Häkelnetz,
Erdnuss-Hagebutten-Kette,
Apfelaufhängung,
Herz-Apfel,
Vogelfutter-Tannenzapfen,
Gefüllte Vogelfutter Tannenzapfen,
Walnussschalen gefüllt mit Vogelfutter,
Weihnachtliche Waldtierfreuden,
Futterrollen für Piepmätze,
Weihnachtsvitamine für unsere gefiederten Freunde,
Erdnuss-Apfel-Aufhängung,
Getrocknete Orangen,
Zierapfel-Erdnuss-Aufhängung
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