Im Frühsommer gibt es einen Gartenraum, der mich immer wieder magisch anzieht: mein Himbeergärtchen. Zwischen den Himbeerranken summt und brummt es unablässig, die Hühner streifen neugierig durch den Hof und die ersten roten Früchte leuchten zwischen den grünen Blättern hervor. Es ist einer dieser Orte, an denen ich einfach stehen bleibe und den Moment genieße. An einem solchen Tag entstand das Foto, um das sich heute alles dreht. Eigentlich wollte ich nur diese besondere Stimmung festhalten: das warme Licht, das satte Grün und dieses unverwechselbare Gefühl von Sommer. Doch je länger ich das Bild betrachtete, desto mehr wuchs der Wunsch, daraus etwas Besonderes entstehen zu lassen. So wurde aus meinem Foto eine naive Illustration und daraus entstanden Postkarten sowie eine kleine Leinwand für meine Küche. Perfekt sind sie nicht geworden. Die Farben sind etwas greller als erwartet und auch die Rückseite hätte ich mir anders vorgestellt. Trotzdem mag ich sie sehr, denn sie tragen die Stimmung meines Himbeergärtchens in sich. Einige Karten durften bereits oder werden in den nächsten Wochen als Sommerpost zu lieben Bloggerfreundinnen reisen. Der Gedanke gefällt mir: Ein kleines Stück Himbeergärtchen vom Niederrhein macht sich auf den Weg und bringt vielleicht ein wenig Sommerfreude in fremde Briefkästen. Und wie schön, dass die Freude auch den umgekehrten Weg findet. In den vergangenen Tagen durfte ich selbst liebe Sommerpost aus meinem Briefkasten holen. Ganz herzlich danke ich Tina, Lene une Birgit für ihre wunderschönen Karten und die lieben Zeilen. Zwischen Rechnungen und Werbung sind solche kleinen Grüße jedes Mal etwas ganz Besonderes.
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Dienstag, 30. Juni 2026
Dienstag, 2. Juni 2026
Handbemalt und heiß geliebt
Bereits Anfang des Jahres habe ich mit meiner lieben Freundin und meinem Schneiderlein einen kreativen Nachmittag in einem Keramikstudio in unserer Heimatstadt verbracht. Dort konnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen und aus schlichten Rohlingen ganz persönliche Kunstwerke gestalten. Meine Tasse habe ich Euch bisher noch gar nicht gezeigt. Kerstin und Nicole, die im Juni übrigens blau sucht, waren da deutlich schneller als ich. Also wird es höchste Zeit, nicht wahr?! Dieses Mal hält nicht mein Sohnemann, mein Handmodel ;) die Tasse für das Foto fest, sondern mein Göttergatte. Wobei das eigentlich kein Wunder ist, er trinkt inzwischen jeden Tag seinen heiß geliebten Kaffee daraus. Besonders schmunzeln muss ich darüber, wie schön sein Outfit zu den Farben der Tasse und sogar zu unserer Küche passen, so als ob ich es extra arrangiert hätte.. lach! Doch nun guckt Euch doch mal die Tasse an! Auf dem mattweißen Hintergrund tanzen blaue Blumenbälle an feinen zimtfarbenen Stielen. Dazwischen sitzen kleine blaue Blätter mit braunem Rand. Keine Seite gleicht der anderen und genau das macht den besonderen Reiz aus. Die Tasse wirkt schlicht, natürlich und ein wenig skandinavisch, finde ich. Hübsch, oder?! Ich gebe zu sie ist nicht perfekt, überall findet man die kleine Unregelmäßigkeiten, aber ich finde sie machen die Tasse charmant und verleihen ihr ihren ganz eigenen Charakter. Und wisst Ihr was? Jedes Mal, wenn ich die Tasse sehe, denke ich an diesen fröhlichen Nachmittag mit meinen Freundinnen zurück. Ist das nicht wunderbar?!
verlinkt mit:*creativsalat*,*frohundkreativ*,*Niwibo sucht*
Dienstag, 10. März 2026
Weidenkätzchen-Hula-Hoop
Zufrieden lehne ich meinen selbst gewerkelten Weidenkätzchen-Kranz an eines unserer Hochbeete und freue mich sehr, dass ich so etwas Wunderbares auf dem Sperrmüll gefunden habe (wie Ihr vielleicht noch wisst liebe ich es "Sperrmüll zu Shoppen"). Der alte Hula-Hoop-Reifen aus Holz für Kinderhände gemacht hat genau die richtige Größe um aus alten Zweigen und frischen Weidenkätzchen-Reigen aus dem Waldgarten einen Hingucker für unser Hoftor zu machen. Ich konnte doch gar nicht anders als den Holz-Reifen mitzunehmen, oder?! Gefällt er Euch auch so gut?
Bitte beachtet, dass Weidenkätzchen in der Natur schützenswert sind. Nehmt nur Material aus Eurem eigenen Garten oder kauft es im Fachhandel. So bleibt Eure Frühlingsbastelei nicht nur hübsch, sondern auch naturfreundlich.
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Dienstag, 3. März 2026
Kleine Draht-Osterhasen
Heute habe ich Euch einen, nein, gleich zwei süße Osterhasen aus Basteldraht mitgebracht. Ein Häschen mit einem Körper in Ei-Form und eines mit Herzchenpo. Perfekt für die Oster- oder Frühlingsdekoration, findet Ihr nicht auch? Mit nur drei Materialien und wenigen Handgriffen habt Ihr einen charmanten Hänger oder Tischschmuck für den Ostertisch. So niedlich, oder?
Material pro Häschen
- Schwarzen Basteldraht, 35 cm
- Drahtschere
- Runde Holzperle, 9 mm, mit Loch in der Mitte (helle Farbe wirkt besonders niedlich)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Herz-Schwänzchen formen
Nehmt den 35-cm-Draht und formt genau in der Mitte ein kleines herzförmiges Stummelschwänzchen. Biegt zwei runde Bögen, die in der unteren Spitze zusammenlaufen. Das wird der süße Hasenpo!
Holzperle als Kopf aufsetzen
Führt beide Drahtenden von unten durch das Loch der 9-mm-Holzperle, sodass sie genau in der Mitte sitzt. Die Perle wird so zum runden Hasenkopf, direkt über dem herzigen Stummelschwänzchen.
Ohren biegen
Die oberen Drahtenden formt Ihr zu zwei Schlaufen, die wie Hasenohren aussehen. Jede Seite eine längliche Schlaufe biegen, leicht schräg stellen und die Enden um 1–2 Windungen fixieren, damit alles stabil bleibt.
Viel Spaß beim Häschen-Basteln!
Herzlichst, Nicole
Ich habe die Idee bei Instagram entdeckt,
doch leider ist mir das Reel abhanden gekommen,
aber so einfach war und ist die Umsetzung.
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