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Dienstag, 8. März 2022

Friedenstauben (Origami)



Auch wenn meine Origami-Tauben nicht weiß sind, sollen sie doch als Friedenstauben gelten. Ich habe die Idee bei Rita entdeckt, direkt nach einem Tutorial gesucht und >hier< gefunden. Nun schicke ich meine Friedenstäubchen mit dem Glauben an das Gute im Menschen, mit meiner ganzen (Mutter)Liebe und der Hoffnung auf Einigung und ein Leben in Frieden in die Welt.

SHALOM



***~~~***~~~***

 

Kleine weiße Friedenstaube, fliege übers Land;
allen Menschen, groß und kleinen, bist du wohlbekannt.

Du sollst fliegen, Friedenstaube, allen sag es hier,
dass nie wieder Krieg wir wollen, Frieden wollen wir.

Fliege übers große Wasser, über Berg und Tal;
bringe allen Menschen Frieden, grüß sie tausendmal.

Und wir wünschen für die Reise Freude und viel Glück;
kleine weiße Friedenstaube, komm recht bald zurück.

(Erika Schirmer)





Dienstag, 16. März 2021

Blumen aus Eierkarton


Wer Hühner hält, hat auch Eierkartons und das in Hülle und Fülle. Das kommt daher, dass man von Gott und der Welt leere Eierkartons geschenkt bekommt.. lach! Doch was macht man mit all' den Eierkartons? Natürlich - verbasteln! Denn der Eierkarton ist ein ideales und nachhaltiges Bastelmaterial. Mit nur ein paar Schnitten, Draht und Holzkugeln entstehen hübsche Frühlingsblumen in sanften Farben. Und gefallen sie Euch? Mir gefällt jedenfalls ihr Anblick sehr, ergänzen sie doch wunderbar den natürlichen Materialmix aus Holz, Leinen, Wolle, Korb, Steingut und Grünpflanzen in unserem Esszimmer.





P.S. Wie man alte Flaschen oder Gläser mit Maisschnüren aufhübscht, findet Ihr bei der lieben Gabi >hier<.

Montag, 30. April 2018

Pilea (oder "Botanic-Living!")


Bei Susannes "Papierliebe am Montag" geht es im April um das schöne Thema "Blätter". Nachdem ich letzte Woche ihren "Urban Jungle" bewundert habe, wollte ich gerne auch noch etwas dazu tun. Nach kurzer Überlegung habe ich ein abgebrochenes Pilea-Blatt genommen, um es direkt als Stempel zu benutzen. Entstanden sind dabei einige grüne Frühlingsgrüße.
Apropos Pilea. Meine Pilea ist eine "Pilea Peperomioides", auch Ufopflanze oder Chinesischer Geldbaum genannt. Sie steht bei uns auf der Fensterbank im Esszimmer und bekommt nur die späte Abendsonne mit. Sie erhält von mir jeden zweiten Tag einen Schluck Wasser, ohne das ihre Blätter dabei nass werden. Das mag sie nämlich nicht, sie reagiert dann direkt mit braunen Blättern. Aber ansonsten ist sie sehr pflegeleicht und auch dankbar. Ein kleines Beispiel hierfür: nachdem ich meine Pilea nach der Wintersaison in einen größeren Topf gepflanzt habe, hat sie netterweise kurz drauf Nachwuchs bekommen. Ein paar ihrer Ableger habe ich vorsichtig ausgebuddelt und sie direkt in kleinere Töpfe gepflanzt, bald sind sie robust genug um auf die Reise zu gehen. Möchte jemand vielleicht einen Ableger haben?


Freitag, 20. April 2018

Zwischen Zwitschern und Plätschern im Wald



Guten Morgen, meine Lieben. Wie schön, dass Ihr her gefunden habt. Ihr hattet natürlich recht, der Hinweis auf die kurze Pause kam am Montagabend als Nachtrag. Was soll ich sagen? Mich hat es erwischt. Während um mich herum in den Gärten der Frühling gefeiert wurde, habe ich matt auf der Couch gelegen. Eine Virusinfektion hat mich umgehauen. Doch nun geht es wieder aufwärts und ich freue mich auf das kommende Wochenende. Eine Feier jagt an diesem Wochenende die andere: meine Patentochter hat heute Geburtstag und der Jüngste meines Schneiderleins geht zur Kommunion. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. War der Kleine nicht gerade noch im Kindergarten?! Tssss..! Aber nun zu meinem Freitagsblümchen, die ehrlich gesagt gar keine sind. Denn heute stehen nur einige frische Birkenzweige in meiner momentanen Lieblingsvase. Bevor mein Nachbar die ungeliebten Ableger in den Kompost werfen konnte, habe ich zu gegriffen. Ich mag dieses frühlingshafte Grün so gerne. 

Ich wünsche Euch ein wunderbares Frühlingswochenende.
Herzlichst, Nicole


Übrigens:
Auch wenn die März-Challenge von Andrea schon eine Weile geschlossen hat, widme ich ihr heute meine Collage. Denn genau wie Ronja Räubertochter fühlte ich mich an diesem besonderen Freitag-Morgen im Wald. Es war der Geburtstag meines Sohnemannes und ich hatte den Eindruck sogar die Natur würde diesen Ehrentag gebührend feiern. Mir war als ob der Winter aus allem herausrinnen würde. Und nicht nur mir schien es so zu gehen, auch den Wald hörte man leise tropfend flüstern. 

"Eine Weile standen sie schweigend da und lauschten dem Zwitschern und Rauschen, dem Brausen und Singen und Plätschern in ihrem Wald. Alle Bäume und alle Wasser und alle grünen Büsche waren voller Leben, von überall erscholl das starke, wilde Lied des Frühlings. "Hier stehe ich und spüre, wie der Winter aus mir herausrinnt", sagte Ronja. "Bald bin ich so leicht, dass ich fliegen kann."

aus Astrid Lindgren: 'Ronja Räubertochter'


Dienstag, 5. September 2017

Holzlöffel & Co.


"Ich bin echt froh, dass du mir die beiden Bücher zum Geburtstag geschenkt hast!", mein Göttergatte sieht mich lächelnd an, "Für mich ist Schnitzen wunderbar entspannend, man vergisst alles drumherum.". "Und außerdem können sich deine Ergebnisse durchaus sehen lassen!", unterbreche ich ihn lachend. Die Augen meines Göttergatten leuchten: "Findest du?". Ich nicke heftig und füge frech grinsend hinzu: "Ich hätte gerne noch eine große Schüssel, ein Salat-Besteck, ein Butter-Messer, kleinere Schälchen und noch einige verschieden große Löffel." Mein Göttergatte guckt mich erheitert an: "Sonst noch was?!". "Im Moment nicht. Aber mir fällt bestimmt noch was ein.", antworte ich laut lachend und weiche gekonnt seinem liebevollen Stupser aus.