"Was werkelst du denn da Schönes?", mein Göttergatte sieht mich fragend an. "Das wird eine Mala!", erwidere ich schlicht. "Eine Bitte-Was?", mein Göttergatte guckt mich unwissend an. "Eine Mala ist eine Meditationskette aus genau einhundertundacht Perlen. Sie wird seit tausenden von Jahren von Yogis, Hindus und Buddhisten getragen. Sie soll dabei helfen eigene Ziele zu erkennen und zu verfolgen und dient als Begleiter zu mehr Ruhe, Gelassenheit und einem positiven Leben.", zufrieden gebe ich das Gelernte wieder. "Na, dann mal los.", mein Göttergatte grinst mich breit an, "Ruhe und Gelassenheit kannst du wirklich gut gebrauchen.".
Material:
- 108 Holzperlen
- eine besondere Perle
- dünnes Lederband
- Baumwoll-/Seidengarn
- Klopapierrolle
- Schere, kleine Nadel
So geht's:
Zuerst habe ich die Holzperlen auf das dünne Lederband gefädelt und mir die Farben für die Quaste ausgesucht. Dann habe ich eine Klopapierrolle mit den verschiedenfarbigen Fäden ca. 70x umwickelt, einen doppelten Faden abgeschnitten und um die Quastenfäden herum fest verknotet und von der Klopapierrolle abgestreift. Anschließend habe ich eine besondere Perle genommen und sie auf die Fäden über den Knoten gezogen. Mit dem dünnen Lederband habe ich das Ganze fixiert, in dem ich es zusätzlich um die unfertige Quaste gewickelt habe. Im nächsten Schritt habe ich mit einer Schere die unteren Schlingen der Quaste aufgeschnitten, kräftig geschüttelt und die unteren Fäden der Quaste mit der Schere begradigt. Zum Schluss habe ich die Quaste an der Perlenkette befestigt, indem ich einen festen Knoten gemacht habe und die Fadenenden durch die angrenzenden Enden gezogen habe.