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Freitag, 21. August 2026

Haus am See (oder "Ferienblümchen!")


Es gibt Sommertage, die vergisst man wieder. Und dann gibt es diese besonderen Tage am Haus am See. Tage, an denen die Hitze über dem Wasser flimmert, ein Sprung ins kühle Nass alle Sorgen fortspült und das Leben für einen Augenblick ganz leicht wird. Hier geht es nicht um große Erlebnisse. Es sind die Menschen, die diesen Ort besonders machen. Freundschaften, die über viele Jahre gewachsen sind. Kinder, die hier einst am Ufer spielten, laut lachend ins Wasser sprangen und heute längst fast schon erwachsen sind. Hunde, die uns all die Sommer begleitet haben und inzwischen mit grauen Schnauzen lieber den Schatten als das Wasser suchen sollten. Alles hat sich verändert und doch fühlt sich nichts fremd an. Vielleicht ist es genau das, was Familie ausmacht. Nicht nur die Menschen, mit denen wir verwandt sind, sondern all jene, die über die Jahre zu unserem Leben gehören. Die wissen, wie wir unseren Kaffee trinken, die unsere Geschichten schon hundertmal gehört haben und trotzdem noch einmal darüber lachen. Die da sind, ohne dass man sich erklären muss. Zwischen dem Plantschen im Wasser, dem Zirpen der Grillen, dem Flirren der Libellen und den springenden Fischen entsteht etwas, das man nicht planen kann: das tiefe Gefühl von Zusammengehörigkeit. Es sind diese heißen Sommertage voller Müßiggang, an denen niemand etwas Besonderes leisten muss. Es genügt, gemeinsam da zu sein. Vielleicht ist Glück manchmal genau das. Ein Haus am See. Kaltes Wasser an einem heißen Tag. Menschen und Tiere, die einen durchs Leben begleiten. Und das leise Wissen, angekommen zu sein.
Verlinkt mit: *Friday-Flowerday*

Samstag, 25. Juli 2026

Sommerpause


Ihr Lieben, manchmal braucht auch ein Blog eine kleine Auszeit. Deshalb verabschiede ich mich für ein paar Wochen in die Sommerpause. Ich möchte die kommenden Wochen einfach genießen, den Garten Garten sein lassen und mir eine Pause vom Schreiben, Fotografieren und Planen gönnen. Ganz still wird es hier allerdings nicht. Ein paar Beiträge habe ich bereits vorbereitet, sodass das Wipfelbild, der Jahreszeitenbegleiter und natürlich der Plausch am Gartenzaun auch während meiner Sommerpause erscheinen werden. Ansonsten bleibt der Laptop zu und der Blog darf ein wenig vor sich hin schlummern. Ich werde in dieser Zeit auch nicht auf den anderen Blogs unterwegs sein. Manchmal tut es einfach gut, wirklich einmal ganz abzuschalten und sich treiben zu lassen.


Euch wunderschöne Sommertage, 
viel Zeit im Freien, laue Abende 
und ganz viele kleine Momente, 
die man einfach nur genießen möchte. 
Herzlichst, Nicole

Mittwoch, 27. Mai 2026

Paddeln auf der Niers von Grefrath nach Wachtendonk


Fröhlich plaudernd stehen wir an der alten Langendonker Mühle und hören der kurzen Einweisung zu. Über uns rauscht das frische Grün der Bäume und irgendwo ruft unermüdlich ein Kuckuck. "Schnell schüttelt eure Portemonnaies!", ruft meine Freundin lachend und erklärt den verdutzt dreinblickenden jungen Leuten, dass sich dann das Geld darin vermehre. Sofort wird das Lachen erwidert und natürlich kräftig geschüttelt. Kurz darauf wuchten wir die beiden roten Schlauchboote hinunter zum idyllischen Anleger, steigen unter fröhlichem Necken ein und stoßen uns schließlich vom Ufer ab. Mit dabei sind meine liebe Freundin mit ihren beiden Söhnen und mein Schneiderlein mit ihrer Familie: ihrem Mann, ihrem Sohn, unserer Patentochter und meiner Herzenstochter. Wie schön, dass unsere beide jungen Frauen auch diesmal ihre Liebsten mitgebracht haben. Ich mag diesen Gedanken sehr, dass Familientraditionen weiterwachsen dürfen und junge Liebe ganz selbstverständlich ihren Platz darin findet. Auch der Trauzeuge meines Schneiderleins sitzt mit im Boot, einer dieser wunderbaren Menschen, die seit vielen Jahren mal mehr, mal weniger zu unserem bunten Haufen dazugehören. Und natürlich sind auch mein Göttergatte und unsere Söhne wieder mit von der Partie. Denn es war die Idee meines Sohnemannes statt seines Geburtstag zu feiern lieber eine Paddeltour zu machen. Die Strecke führt durch das stille Naturschutzgebiet Grasheide Richtung Wachtendonk. Mal paddeln wir gemütlich hintereinander her, mal liefern sich die Boote kleine Wettfahrten und gegenseitige Enterversuche. Spritzendes Wasser, (nicht nur) nasse Arme, der Geruch von Sonnencreme in der Nase und dieses unverwechselbar kühle Aroma des Flusses mischen sich an diesem fast schon hochsommerlich warmen Pfingstsonntag zu einem perfekten Bilderbuchtag. Vor lauter Plaudern und Scherzen passen wir manchmal nicht richtig auf und geraten gleich mehrmals unter tief hängende Äste am Ufer. Und jedes Mal erwischt es ausgerechnet den Freund unserer Patentochter. Der Arme verschwindet regelmäßig halb im Grünzeug und wird anschließend von uns ziemlich robust, aber fürsorglich von Blättern und kleinen Zweigen befreit. Meine Herzenstochter und der jüngste Sohn meiner Freundin lassen sich irgendwann verstohlen in die kühlen Fluten gleiten und schwimmen eine ganze Weile neben den Booten her. Sonnenlicht tanzt auf dem Wasser, nasse Haare glänzen in der Sonne und für einen Moment wirkt alles herrlich leicht und unbeschwert. An manchen Stellen blühen die Weiden und die feinen silbernen Samen schweben wie kleine Sommerflocken durch die Luft und lassen meinen ältesten Sohn mehrfach niesen. Immer wieder tanzen blau schimmernde Prachtlibellen und andere Libellenarten dicht über der Niers. Im klaren Wasser kann man stellenweise sogar kleine helle Muscheln auf dem dunklen Grund erkennen. Enten ziehen gemächlich ihre Bahnen und sogar Kanadagänse mit ihren Jungen wagen sich vorsichtig ans Ufer und gleiten schließlich gemeinsam hinaus auf den Fluss. Aus dem Schilf quaken munter grüne Seefrösche und irgendwas platscht ins Wasser. Zwischen alten Weiden, dichtem Ufergrün und spiegelnden Wasserflächen wirkt alles fast ein wenig verwunschen. Für einen kurzen Moment denke ich auch an den Patenonkel meines Jüngsten. Früher saß er mit uns in einem der Boote, lachte, alberte herum und genoss diese Tage genauso wie wir. Heute kann er nicht mehr mit dabei sein und fehlt uns sehr. Während die Schlauchboote leise über das Wasser gleiten, schicke ich ihm in Gedanken ein paar liebe Grüße. Vielleicht hätte ihm dieser herrliche Tag genauso gut gefallen wie uns. Umso kostbarer fühlen sich diese gemeinsamen Stunden auf dem Wasser an. Wir passieren das Kloster Mariendonk, später taucht zwischen den Bäumen die Burgruine Wachtendonk auf. Ich lehne mich kurz zurück, lasse das Paddel treiben und beobachte meine Lieben. Das Wasser schwappt leise gegen das Boot, irgendwo ruft wieder ein Kuckuck und über der Niers tanzen die blau schimmernden Prachtlibellen in der warmen Nachmittagssonne.

Hachz.. solche Tage möchte man am liebsten festhalten.



Wissenwertes zur Niers: 
Die Niers zählt zu den langsamsten Flüssen Deutschlands 
und schlängelt sich auf rund 113 Kilometern durch die 
niederrheinische Auenlandschaft bis in die Maas. Gerade 
zwischen Grefrath und Wachtendonk zeigt sie sich 
besonders idyllisch mit alten Weiden, stillen Kuhlen 
und artenreicher Natur. 


Freitag, 10. April 2026

Zauberhafte Narzissen (oder "Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!")


Guten Morgen, meine Lieben. Wie schön, dass Ihr mich wieder in meiner Küche besucht. Kommt gerne herein. Habt Ihr Lust auf eine Tasse Kaffee oder einen Becher Tee? Sagt es nur es steht beides bereit. Wundert Ihr Euch warum es noch bei uns österlich aussieht? Das ist ganz einfach wir, die ganze Familie, hatten die ganze letzte Woche gemeinsam frei und da wollte ich nicht dieses wunderbare Lotterleben mit Aufräumen stören. Habt Ihr gerade diese zauberhaften Narzissen (Osterglocken wollte ich jetzt nicht mehr sagen.. grins!) gesehen? Sie sehen wunderschön aus, nicht wahr?! Leider sehen sie nur schön aus. Sie stinken nämlich erbärmlich und nachdem ich die Fotos gemacht habe, hat sie mein Großer nach draußen gebracht. Er konnte den Geruch nicht ertragen, und ehrlich?! Ich auch nicht. Wie können Blumen nur so hübsch aussehen und dann nach Pipi riechen?! Tss.. hattet Ihr das auch schon mal? Aber mal was gaaanz anderes: Seid Ihr eigentlich am Osterwochendende auch so begeistert von der Mondfahrt gewesen? Wir schon.. zwinker, zwinker! Statt Weltuntergangsstimmung haben wir uns einfach die Zukunft gegönnt. Während die weltlichen Nachrichten von Konflikten und Unsicherheiten nur so prasseln, hat die Menschheit etwas Wunderbares vollbracht: einen Flug rund um den Mond. Die Artemis II mit der Orion-Kapsel, Mondlandschaften aus der Umlaufbahn und die Live-Kommentare der NASA. Ach, das hat uns richtig gut getan! Ein kleiner Reminder, dass wir nicht nur zerstören, sondern auch erschaffen können: aus der Erdanziehung, einfach hin zu den Sternen. Doch nun davon. Wie waren denn Eure Ostertage? Unsere waren ganz und gar wunderbar. Das fing schon am Donnerstag-Abend an. Mein Bruder und seine Lieben hatten uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Mein Sohnemann und ich folgten der Einladung und wir konnten gesegnet in das regnerische Osterwochenende starten. Am Freitag kam dann meine Nichte mit ihrer kleinen Familie zu Besuch und ein fröhlicher Nachmittag ließ mein Herz hüpfen. Unser Januarmädchen hat uns mal wieder auf Trapp gehalten.. lach! Ihre kleine Schwester ist jetzt bereits drei Monate alt und blickt mit wachen Augen in die Welt. So ein kleiner Mensch bringt gleich wieder Leben und Freude ins Haus, nicht wahr?! Diese Phase, wo sie anfangen, alles mit großen Augen zu bestaunen, ist einfach magisch. Und obwohl meine Nichte nach vielen schlaflosen Nächten ausgesehen hat, strahlte sie eine innere Zufriedenheit aus, während das Baby an ihrer Brust lag und neugierig die unbekannte Umgebung musterte. Wir haben zusammen gelacht, erzählt, Kaffee getrunken, frisch gebackenen Kuchen (Käsekuchen und Erdbeerboden) gegessen und alte Familiengeschichten wieder lebendig werden lassen. Sooo schön!! Am Samstag waren wir zum "Spielen" bei Freunden eingeladen und während sich die "Männer" strategisch mit einem Brettspiel auseinander setzten, sind meine Freundin und ich mit den Hunden bei besten Frühlingswetter eine große Runde gelaufen. Herrlich!! Der Ostersonntag startete mit einem ausgiebigen österlichen Familienbrunch und meine Schwiegermama amüsierte sich köstlich über das Geplänkel unserer beiden Söhne. Der Ostermontag startete schon direkt morgens mit Sonnenschein und ließ uns das mehr oder weniger verregnete Wochenende vergessen. Die Patentante meines Jüngsten kam auf einem Sprung vorbei und brachte ihm ein kleines Oster-Tablett voll mit veganer Schokolade. Süß, oder?! 

Liebste Frühlingsgrüße!

Eure Nicole


Ganz liebe Osterpost kam auch noch pünktlich an:
AstridBurgi und Lene herzlichen Dank!
Ich habe so sehr gefreut!


"Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!"
Buzz Lightyear aus der Toy Story-Reihe


Freitag, 25. Juli 2025

Vive Les Vacances


Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr da seid. Und Ihr seid wieder "hintenrum" gekommen?! Ich habe genau gehört wie es gerade an Hoftür geläutet hat.. grins vergnügt! Habt Ihr auch Lust auf eine kleine Erfrischung. Ich wollte gerade ein Glas Wasser trinken. Kran*burger - würde mein Papa jetzt sagen. Kran auf, Glas drunter und frisch genießen. Nichts besonderes, aber eine Wohltat für den Körper. Oh, Euch sind die orangenen Gladiolen aufgefallen? Die hat mir mein Göttergatte einfach so vom Einkaufen mitgebracht. Sind die nicht schön?! Ich finde sie passen ganz wunderbar in die gestreifte Vase und zu den neuen Postern. Apropos, jetzt muss ich aber auch ein paar Worte zu den hübschen Postern und Bilderrahmen und der variablen Bilderleiste von "Desenio" sagen. Wie Ihr vielleicht noch wisst, war meine Idee ohne großen Aufwand in unserer Küche immer wieder neue Fotos und Poster aufstellen oder saisonal dekorieren zu können. Jetzt in der Ferienzeit findet Ihr das Poster "Cutout Coral" und passend dazu das "Vive Les Vacances" auf der Bilderleiste. Das zarte "Cutout Coral" mit seinem sanften Korallenmotiv bringt eine leichte, natürliche Note in die Küche. Passend dazu sorgt das fröhliche "Vive Les Vacances" für Urlaubsfeeling pur und erinnert daran, die freien Tage in vollen Zügen zu genießen. Und dann ist da noch das humorvolle Poster "Sardines de la Mer", welches es leider nicht mehr mit auf die Bilderleiste geschafft hat und nun auf dem Tablett mit den wundervollen Gladiolen stehen darf. Mit seiner stylischen Sardinendose und den kleinen blauen Cartoon-Sardinen verleiht es meiner Vintage-Küche einen charmanten Retro-Touch. Findet Ihr nicht auch?! Ich mag alle drei gerahmten Poster sehr. Sie ergänzen sich so harmonisch, dass sie nicht nur in der Küche eine maritime Leichtigkeit versprühen, sondern auch meine Gedanken auf eine sommerliche Urlaubstour schicken. Und Ihr ahnt es vielleicht. Nicht mehr lange, dann darf ich die Nordsee wieder aus der Nähe sehen und dem Lotterleben frönen. Wer also auch seine Wände mit frischen Bildern beleben möchte oder ein besonderes Geschenk sucht, dem kann ich diese Sommerferien-Motive von Herzen empfehlen.

Euch allen ein charmantes, letztes Juliwochende!
Herzlichst, Nicole



Ihr habt nun auch Lust bekommen die Wände Eures Zuhause neu zu dekorieren? Oder möchtet ein Poster oder Bild verschenken? Dann habe ich jetzt noch eine Überraschung für Euch:


Mein persönlicher Rabattcode gibt 45% Rabatt Rabatt auf Poster, 
15% Rabatt auf Leinwandbilder & 10% Rabatt auf Rahmen und personalisierte Poster:


Gültigkeitszeitraum: 25.07.2025 bis 28.07.2025

 Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von desenio.de

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*Kran(en)burger, Kran(en)berger oder Kran(en)wasser
umgangssprachlich für Trinkwasser aus der Leitung
abgeleitet vom westmitteldeutschen Begriff "Kran" für Wasserhahn