Unser drittes Gartenjahr bei den Hochbeeten geht langsam zu Ende. Gleich am Anfang wird klar, dass die Gurkenpflanzen ihre Aufgabe ziemlich ernst genommen haben. Unsere Gurkenernte war reichlich und so manches Mal wussten wir schon gar nicht mehr, wohin mit all den Gurken. Ein paar Schritte weiter sieht es bei der Kapuzinerblüte ganz anders aus. Hier hätten wir uns ehrlich gesagt ein bisschen mehr gewünscht, denn die Blüte fiel in diesem Jahr eher spärlich aus. Dafür hatten wir jede Menge Freude an unserem Neuseelandspinat. Der hat uns richtig gut geschmeckt. Allerdings offenbar nicht nur uns, denn irgendwann war er einfach weg. Irgendwer hatte ihn komplett verputzt. Wer sich da bedient hat, wissen wir bis heute nicht. Unsere fröhliche Hühnerbande kann es jedenfalls nicht gewesen sein, denn die Hochbeete sind tabu. So brav, wie sie sind, wusseln sie höchstens drumherum. Und dann kommen wir zu unserem kleinen Platzproblem. Die Humboldttomate hat sich nämlich nicht mit einem bisschen Raum zufriedengegeben, sondern inzwischen ein ganzes Hochbeet erobert. Unglaublich, wie sich diese Pflanze ausbreitet. Sie wächst und wächst und scheint dabei keinerlei Rücksicht darauf zu nehmen, dass ihr eigentlich nur ein Hochbeet zugedacht war. Dafür hängen jede Menge Tomaten an der Pflanze und entschädigen uns für ihren ausgeprägten Platzbedarf. Auch die Buschtomate "Black Puky" trägt fleißig und schenkt uns immer wieder ihre dunklen Früchte. Genau wie die Snacktomate "Sweet Falls". Die kleinen Tomätchen sind so winzig, dass wir sie eigentlich gar nicht erst in die Ernteschüssel legen, sondern jedes Mal direkt in den Mund stecken. Tomatigsüß, einfach lecker! Und dann sind da noch unsere Kirsch-Peperoni. Schon beim Näherkommen fällt auf, wie voll die Pflanzen hängen. Eine kleine rote Peperoni neben der anderen, dicht an dicht, und insgesamt eine richtig üppige Ernte. Eigentlich sehen die kleinen Dinger ja ziemlich harmlos aus. Das ändert sich allerdings spätestens nach der ersten Kostprobe. Mein Göttergatte hat probiert und rief dabei sehr überrascht: "Boah, die sind aber scharf. Die haben bestimmt eine Schärfe von 8 bis 10!" Sein Gesichtsausdruck auf dem Foto passt jedenfalls ganz hervorragend zu dieser Einschätzung... lach! Da steckt ordentlich Feuer drin und wir sind uns noch nicht ganz sicher, was wir mit dieser Menge anfangen werden. Deshalb meine Frage an Euch: Hat jemand von Euch Erfahrung mit Kirsch-Peperonis und vielleicht eine gute Idee oder ein Lieblingsrezept dafür? Wir sind für jeden Tipp dankbar und wer weiß, vielleicht findet sich ja unter Euren Vorschlägen genau das Richtige für unsere kleine scharfe Ernte.
Liebe Gartengrüße, Nicole
Herzlich willkommen zum neunten Plausch am Gartenzaun und unserem Gartenzaunplausch im Sommermodus. Auch in den kommenden Wochen freue ich mich wieder über alles, was das Herz ein bisschen grüner macht: Gartenmomente, Blüten, Tiere, Naturbeobachtungen, Selbstgemachtes oder einfach schöne Augenblicke draußen. Macht es Euch gemütlich, schaut Euch in aller Ruhe um und entdeckt viele wunderbare Beiträge. Wenn Ihr mögt, verlinkt gern Euren passenden Blogbeitrag weiter unten. Die Linkparty bleibt den gesamten August geöffnet, sodass Ihr ganz entspannt vorbeischauen und Eure sommerlichen Gartenmomente mit uns teilen könnt. Ich wünsche Euch viel Freude beim Stöbern und freue mich schon jetzt auf alles, was Ihr in den kommenden Wochen mit an den Gartenzaun bringt.
























































