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Donnerstag, 19. Juni 2014
Fronleichnam
Ist es nicht schön, dass wir wieder eine so kurze Woche haben?! Schade finde ich es nur, dass morgen der Brückentag hier in NRW an den Schulen unterschiedlich gehandhabt wird. (Mal ganz abgesehen davon, dass es ja sogar Bundesländer gibt, die richtige Pfingstferien haben und zwei Wochen lang ihre Freizeit genießen können.. seufz!!) Mein Großer muss morgen zur Schule, während mein Kleiner dem Müßiggang frönen darf. Aber heute haben wir erstmal alle frei, dank diesem wunderbaren Feiertag! Und das werden wir ausgiebig genießen, gelle?!
Montag, 10. März 2014
Fastenzeit adé!
War das nicht ein traumhaftes Wochenende?!! Die Sonne schien den ganzen Tag und man bekam den Eindruck, man wäre im Urlaub. Einfach wunderbar! Aber die Sache hatte für mich auch einen Hacken: anstatt das ich, wie ich es vorhatte, gefastet habe, habe ich so richtig geschlemmt. Denn leider ist mir der Start der Grillsaison dazwischen gekommen...seufz schwer! Angrillen war angesagt! Und nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Stadt wurde anscheinend angefeuert. Egal wohin man roch, es duftet aus allen Gärten nach Holzkohle und Gegrilltem. Da war es wirklich schwer zu widerstehen.. grins schief!! Wie dem auch sei: "Auf ein Neues!".
Dienstag, 18. Februar 2014
Langmut
"Herr, schenk mir Langmut!", wie oft habe ich diesen Satz schon vor mich hin gemurmelt?! Aber, wie so oft im Leben, werden nicht alle Wünsche erfüllt. Geduld oder Langmut sind mir von Natur aus nicht gegeben. Viele Ziele, die zu erreichen gelten, sind meines Erachtens einfach nicht schnell genug in Reichweite. Wenn etwas erledigt werden muss, dann bitte jetzt und zügig. Mein Göttergatte ist immer zwischen Amüsement und Verärgerung hin und her gerissen. Aber man (frau) ist wie man ist! Natürlich bemühe ich täglich (ach was, stündlich!) geduldiger zu sein (was sage ich? Minütlich!), doch es ist harte Arbeit. Nach außen hin ausgeglichen und die Ruhe selbst zu sein, ist mir oft ein Leichtes, aber wie es in mir ausschaut, bleibt gut versteckt. Alleine schon auf jemanden angewiesen zu sein, erfüllt mich mit Unruhe. Deshalb auch heute meine Bitte: "Herr, schenk mir Langmut!".
Samstag, 20. Juli 2013
Spenden
"Guten Tag, wir sind vom Wanderzirkus.", eine hübsche, junge, dunkelhäutige Frau steht vor meiner Haustür, "Wir sammeln Spenden für unsere Tiere und für unsere Kinder." Ich schaue sie prüfend an. Dem letzten Mitarbeiter vom Wanderzirkus habe ich einfach zwei Kilo Futtermöhren in die Hände gedrückt, aber im Moment habe ich keine vorrätig. Es ist gar nicht so einfach "Nein!" zu sagen, denke ich. Aber irgendwie sagt mir mein Gefühl, hier stimmt was nicht. Ich murmle eine Entschuldigung und schließe die Tür. Doch es plagt mich mein schlechtes Gewissen, also greife ich nach meine Portmonnaie und hole mein Kleingeld heraus. Ich eile zur Tür um mein Gewissen zu beruhigen. Ich gehe auf den Gehweg und schaue nach links und rechts. Doch vergebens, die junge Frau ist nirgendwo mehr zu sehen. "Egal! Das war eh nicht koscher!", versuche ich mir einzureden, aber mein schlechtes Gewissen bleibt.
Samstag, 26. Januar 2013
Wuppen
Ich habe eben etwas gaaanz Tolles gefunden. Auf der Suche nach einem (mir erst jetzt aufgefallenen, wohl gerade sehr modernen) Wort, nämlich >wuppen<, habe ich dank einer Frage bei "gutefrage.net" einen (so finde ich) super schönen Link gefunden. Es handelt sich um ein sehr altes Herkunftswörterbuch der Gebrüder Grimm, das nun auch online verfügbar ist: http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB (Diese Seite, mit dem Wörterbuch der Gebrüder Grimm, ist die wunderbarste Seite, die ich in den letzten Monaten gefunden habe. Beide Daumen hoch!!) Übrigens >wuppen< habe ich dort gerade mal überprüft. Es hat ursprünglich die Bedeutung von "eine ruckartige Bewegung ausführen". Erst gestern habe ich auf einer sehr schönen Internet-Seite, die Verwendung dieses Wortes gelesen "Das können wir alleine nicht wuppen!" und jetzt stand es genau so in einer Zeitschrift als Überschrift "Ein Winter-Menü, das leicht zu machen ist und ohne viel Vorbereitungs-Tam-Tam zu wuppen". Es hat jetzt die Aussage: bewältigen, schaffen. Beispiel: ein Projekt wuppen. Wuppen... ich glaube, ich lebe hinter'm Mond!!
Freitag, 21. Dezember 2012
Hochzeit machen
"Hochzeit machen, das ist wunderschön!", dachten heute zwei liebe Menschen
und beschlossen aus einer "wilden" fünfköpfigen Familie, eine "offizielle" Familie
zu machen. Kurz vor Jahresende. Nur im kleinem Rahmen. Aber neugierig wie
wir so sind, ließen wir uns nicht davon abhalten, wenigstens gucken zu gehen,
zu gratulieren und Reis zu werfen (Drei sind einbissel wenig, gelle?!). Es war
echt entzückend, die ganzen kleinen Mädchen im Kleidchen zu sehen. Sie
standen fast in Konkurrenz mit der bezaubernden Braut, aber nur fast!! Auch
der Bräutigam sah sehr fesch aus. Und, ach: "Hochzeit machen, das ist wunder-
schön!"
und beschlossen aus einer "wilden" fünfköpfigen Familie, eine "offizielle" Familie
zu machen. Kurz vor Jahresende. Nur im kleinem Rahmen. Aber neugierig wie
wir so sind, ließen wir uns nicht davon abhalten, wenigstens gucken zu gehen,
zu gratulieren und Reis zu werfen (Drei sind einbissel wenig, gelle?!). Es war
echt entzückend, die ganzen kleinen Mädchen im Kleidchen zu sehen. Sie
standen fast in Konkurrenz mit der bezaubernden Braut, aber nur fast!! Auch
der Bräutigam sah sehr fesch aus. Und, ach: "Hochzeit machen, das ist wunder-
schön!"
Montag, 17. Dezember 2012
Maya Kalender
Der 17. Dezember ist der 351. Tag somit bleiben 14 Tage bis zum Jahresende oder noch 4 Tage bis zum Weltuntergang??! Wir sitzen gemütlich mit der ganzen Familie am Frühstückstisch und erzählen. Plötzlich fragt mich mein Großer ganz beiläufig: "Mama, was hältst du denn vom Maya Kalender?!" Ich schlucke und sage: "Meinst du, ob am 21.12. die Welt untergeht?" Jetzt ist die ganz Familie aufmerksam. "Ja!", sagt er und sieht mich einbissel ängstlich an. "Tja, Archäologen haben zwar eine Platte gefunden, auf der geschrieben steht, dass 2012 ein Ereignis eintrifft, indem ein Maya-Gott eine Rolle spielt, der mit dem Weltuntergang in Verbindung gebracht wird. Allerdings hat ein Bruch im Stein das Ende der Passage unleserlich werden lassen. Und mein Schatz, es ist nicht das erste Mal, dass vom Weltuntergang die Rede ist. Und bisher ist die Welt doch noch ganz in Ordnung." Mein Großer nickt. "Und?! Es ist doch wirklich sehr unwahrscheinlich, dass die Mayas, die 3000 Jahre v. Chr. gelebt haben, bis in unsere heutige Zeit schauen konnten." Mein Göttergatte bestätigt das Ganze auch noch mal mit einigen Worten, und mein Großer wendet sich beruhigt ab. Puh! Aber warum denke ich seitdem über die ganze Geschichte nach??
Freitag, 14. Dezember 2012
Carpe Diem
Habt Ihr es gemerkt? Ich war gestern nicht am Start.
Aber irgendwie war gestern auch der Wurm drin.
Von wegen "Carpe Diem". Dieser Tag blieb so gut
wie ungenutzt, bzw. "ungenossen".
Vorgestern ist unsere Heizung ausgefallen. Und als
wir aus dem Krankenhaus kamen, war es im ganzen
Haus saukalt. Gut, dass wir noch unseren Kamin haben.
Der bollerte die ganze Kälte raus. Aber im Büro (da
steht unser PC) war es schon noch ziemlich frostig.
Aber das war es nicht, ich habe ein paar Mal vor
meinem Blog gesessen und nichts, aber auch gar
nichts kam mir erwähnenswert vor.
Gähn!! Langweilig!! Ich glaube, ich hatte einen
"Petterson-Tag". Ihr wisst schon.. Das ist der Tag an
dem Petterson ganz schlechte Laune hat und Findus
versucht ihn aufzuheitern, aargh!
Aber irgendwie war gestern auch der Wurm drin.
Von wegen "Carpe Diem". Dieser Tag blieb so gut
wie ungenutzt, bzw. "ungenossen".
Vorgestern ist unsere Heizung ausgefallen. Und als
wir aus dem Krankenhaus kamen, war es im ganzen
Haus saukalt. Gut, dass wir noch unseren Kamin haben.
Der bollerte die ganze Kälte raus. Aber im Büro (da
steht unser PC) war es schon noch ziemlich frostig.
Aber das war es nicht, ich habe ein paar Mal vor
meinem Blog gesessen und nichts, aber auch gar
nichts kam mir erwähnenswert vor.
Gähn!! Langweilig!! Ich glaube, ich hatte einen
"Petterson-Tag". Ihr wisst schon.. Das ist der Tag an
dem Petterson ganz schlechte Laune hat und Findus
versucht ihn aufzuheitern, aargh!
Montag, 5. November 2012
Apfelringe
Zunächst wird das Kerngehäuse der Äpfel mit einem Apfelstecher entfernt.
Dann schält man die Äpfel und schneidet diese dann in dünnere Ringe.
(Auch Halbringe sind sinnvoll, wenn man keinen Apfelstecher hat.)
Beim Trocknen im Backofen legt man die Apfelringe auf ein Backpapier und
Beim Trocknen im Backofen legt man die Apfelringe auf ein Backpapier und
schaltet den Ofen auf maximal 80 C°. Die Ofenklappe muss man während
des Trockenvorgangs leicht geöffnet halten, damit der Wasserdampf entweichen
kann. Wenden nicht vergessen.
Die Apfelringe sind fertig, wenn sie sich völlig trocken anfühlen und sich beim
Durchbrechen kein Saft mehr zeigt.
Nun müssen die Apfelringe ausgebreitet noch einige Tage an der Luft trocknen.
Nun müssen die Apfelringe ausgebreitet noch einige Tage an der Luft trocknen.
Unsere Großeltern breiteten das "Dörrobst" oft auf dem Dachboden aus. Ein
gut durchlüfteter Heizungskeller ist aber auch geeignet.
Bei uns hängen sie immer im Eßzimmer über dem Ofen. Schön, auf einer
Kordel aufgezogen. "Getrocknete Apfelringe sind echt lecker!", sagt unser Großer.
Er muss es wissen, denn er ist unser Apfelexperte. Schon immer gewesen..
Bei uns hängen sie immer im Eßzimmer über dem Ofen. Schön, auf einer
Kordel aufgezogen. "Getrocknete Apfelringe sind echt lecker!", sagt unser Großer.
Er muss es wissen, denn er ist unser Apfelexperte. Schon immer gewesen..
Samstag, 3. November 2012
Puten
Vorgestern Abend in einer kurzer Regenpause hielt ich es
nicht mehr aus. Ich musste raus. Raus, an die frische Luft.
Da kein Familienmitglied mit wollte (es war ein "Wir-
bleiben-lieber-im-Schlafanzug-Tag"), bin ich alleine los.
Also, auf zum "Wandelweg" (es ist meine Lieblingsstrecke),
am Bach entlang. Es war, dank einer kurzen Wolkenpause,
ein fantastisches Licht. Und meine Schritte wurden aus-
holender. Doch dann hörte ich ein Kollern. Ich bremste ab.
Da standen sie wieder: "meine Ersatz-Gänse", die Puten.
Eifrige Hennen liefen beschützend hinter ihren schon ziemlich
großen Kücken her. Ein schöner Anblick!
Die Pute, auch Haustruthuhn genannt, ist die domestizierte Form
des Truthahn. Wusstet Ihr, dass die Truthähne keine heimischen
Nutztiere sind, sondern Ende des 15. Jahrhundert von spanischen
Seefahrern aus Nordamerika nach Europa gebracht wurden?
Aber egal woher sie herkommen: vorgestern, da auf der Wiese
(direkt neben den Milchziegen), war es mir eine Freude sie
beobachten zu können.
Donnerstag, 1. November 2012
Alter Aberglaube
>> Ein alter Aberglaube besagt, dass Geister
und Dämonen in der Nacht von Allerheiligen
auf Allerseelen ihr Unwesen treiben. Aus
diesem Grund sollte man nicht ins Freie gehen.<<
(RP-Online)
(RP-Online)
Also, heute Nacht schön zu Hause bleiben
und ein Licht ins Fenster stellen, denn das soll
böse Geister fernhalten...
Schaurig schön, dem grauen Tag angepasst!
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