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Dienstag, 3. Dezember 2024

Waldweihnachtsvorfreude


"Die duften vielleicht, Mama!", mein Sohnemann hält eine getrocknete Orangenscheibe dicht an seine kräftige Nase und grinst mich an, "Aber schön sehen sie ja wirklich nicht aus.". "Na, hör mal!", ich blitze ihn übertrieben empört an, "Was kann ich denn dafür, dass sich das Fruchtfleisch verzogen hat?". "Schon gut, Mama! Sie werden den Vögeln trotzdem schmecken!", mein Sohnemann hebt beschwichtigend die Hände hoch, um direkt danach eine weitere Orangenscheibe aufzufädeln. "Wann wollen wir denn unsere Waldweihnachten feiern?", fragend blicke ich meinen Jüngsten an. "Also, heute kann ich nicht, ich bin gleich verabredet, aber das habe ich dir ja schon gesagt. Vielleicht am nächsten Wochenende?". "Ja, das wäre schön.", erwidere ich fröhlich, "Schauen wir mal, wie das Wetter wird.". "Das machen wir so, Mama!", mein Sohne fädelt gerade die letzte Scheibe auf, "Die Äpfel machen wir wieder kurz vorher fertig, oder?". Ich nicke zustimmend und betrachte wohlwollend unsere gute Gaben für die Tiere des Waldes: duftende Orangenscheibe, gefüllte Walnussschalen, lange Erdnussketten und zu guter Letzt liegen nun auch noch ein paar Vogelfutter-Tannenbaum-Plätzchen bereit. "Ich muss jetzt auch los, Mama!", mein Sohnemann streckt sich und sieht mich fragend an, "Soll ich noch beim Aufräumen helfen?". "Nein, lass nur. Das mache ich schon.", erwidere ich lächelnd und blicke zu meinem großen Kleinen hoch. "Okay! Dann hab' noch einen schönen Tag.", mein Sohnemann drückt mir einen Kuss auf die Wange und stiefelt davon. 


Getrocknete Orangenscheiben

So geht's:

Zuerst schneidet man unbehandelte Bio-Orangen in Scheiben. Dann bedeckt man ein Backofenrost mit Backpapier und verteilt die Orangenscheiben darauf. Vor dem Trocknen tupft man die Scheiben mit Küchenkrepp leicht ab, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Währenddessen heizt man den Ofen auf etwa 80 bis 100 Grad vor. Sobald die Orangenscheiben im Ofen sind, lässt man die Ofentür einen Spalt geöffnet. Dies ermöglicht es der Feuchtigkeit zu entweichen. Der gesamte Trocknungsprozess dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Während dieser Zeit sollte man die Orangenscheiben alle 30 bis 60 Minuten wenden, um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten.


Unsere DIY's zur Winterfütterung von Wildtieren:



Vergangene Waldweihnachten >hier<



Dienstag, 22. Oktober 2024

Stockmann


"Guck mal, da liegt Stockmann!", mein Göttergatte grinst mich verschmitzt an und zeigt auf einen kleinen blattlosen Ast. Ich folge seinem Fingerzeig und tatsächlich direkt unter unserem Rosskastanien-Baum im Garten, mitten zwischen stacheligen Schalen, glatten, handschmeichelnden Kastanien und gelb gefärbten Kastanien-Blättern liegt er: Stockmann - ein Held aus den Kindertagen unserer Söhne. Was ich da noch nicht ahnte war, dass Stockmann bei uns zu Hause einzieht. Ständig taucht er in meiner Nähe auf, nascht heimlich von den gebackenen Herbstkeksen >Rezept< und beobachtet mich mit seinen kugelrunden Augen. Ich glaube, er vermisst seine Familie sehr und wir werden uns bald zu einem neuem spannenden Abenteuer aufmachen, damit er Weihnachten daheim bei seinen Lieben verbringen kann.




 
Kennt Ihr Stockmann?
Stockmanns Leben könnte nicht schöner sein: Er wohnt glücklich und zufrieden mit seiner Stock-Frau und den drei Stock-Kindern in einem hohlen Baumstamm – doch eines Morgens wird er beim Joggen von einem Hund geschnappt und verschleppt! Der Vierbeiner versteht einfach nicht, dass Stockmann kein gewöhnlicher Stock ist und für den nun sehr unglücklichen Stockmann beginnt ein großes Abenteuer, das beinahe in einem Kamin endet. Doch schließlich geht alles gut aus und Stockmann kommt endlich zurück zu seinen Lieben.


Stockmann 
von Axel Scheffler, Julia Donaldson
ISBN 9783407794673
30 Seiten
Ab 4 Jahren
11.00 EUR

Werbung unbezahlt. 



Freitag, 14. Juni 2024

Walderdbeersträußchen


Guten Morgen, meine Lieben. Wie schön, dass Ihr da seid! Heute habe ich nur ein kleines Sträußchen Walderdbeeren für Euch. Zusammen mit einigen Stängeln vom Spannischen Gänseblümchen stehen sie inmitten ungenutzter Garten-Utensilien auf unserem alten Holztisch im sonnigen Hof und lassen mich jedes Mal lächeln, wenn ich an ihnen vorbei gehe. Aber die Walderdbeeren sind nicht nur zum Anschauen da, sondern können auch gerne vernascht werden. Hinten im ehemaligen Wäldchen und auch im moosigen Vorgarten stehen noch etliche von ihnen und warten darauf gepflückt zu werden. Also wenn Ihr Lust habt, ab in den Garten. Habt Ihr gerade unseren Kater entdeckt? Sein Fell wurde wieder ganz kurz geschoren, damit es ihm in den kommenden heißen Tagen nicht zu warm wird. Wie Ihr vielleicht noch wisst, ist er eine "English-Longhair-Cat", auch "Highlander" genannt. Denn da kommt er her - aus Schottland. Sein langes dichtes Fell ist nicht für heiße Sommer gemacht, wobei irgendwie ich so eine Ahnung habe, dass der Sommer wohl in diesem Jahr ausfallen wird.. seufz! Hoffentlich wird dem Kater dann nicht zu kalt. Warum Sky einen schwarzen Fleck auf seiner Nase hat, weiß ich übrigens auch nicht. Wahrscheinlich hat er seine Nase zu tief ins Mäuseloch gesteckt. Der Mäusefänger! So meine Lieben, jetzt muss ich mich schon wieder verabschieden - die Arbeit ruft.

Euch ein schönes Wochenende, Ihr Lieben! 

Herzlichst, Nicole



verlinkt mit: *Home Sweet Home**Gartenzimmer**Friday-Flowerday*

Sonntag, 3. März 2024

"Frau Frieda erobert das Internet"


"Hast du mir eine "Rheinische Post" vom Bäcker mitgebracht?", leicht verlegen schaue ich meinen Göttergatten an. "Aber natürlich, liebe Frau Frieda, ihr Wunsch ist mir Befehl!", lächelnd schaut mein Göttergatte mich an, "Über eine halbe Seite reicht der Artikel über deinen Blog und dich.". Meine Augen werden rund und ich blättere aufgeregt die Wochenendausgabe der Rheinischen Post durch. "Frau Frieda erobert das Internet" lautet die Überschrift und lässt mich leicht grinsen. Unsere hübsche Hündin Julie sieht einbissel ängstlich auf dem Titelbild aus und meine schlammverschmierten Gartenschuhe hätte ich wohl auch besser austauschen sollen. Doch was soll's. Ein Foto war auch nicht geplant. Schnell lese ich den Beitrag und lächle direkt am Anfang über die Stelle "...schreibt Geschichten über die kleinen Dinge des Lebens" und freue mich besonders über die Zeilen "Dabei gelingt es der Bloggerin, mit ihren Texten und den Bildern... den Lesern ein heimeliges Gefühl zu vermitteln, ein Gefühl... am Niederrhein gut aufgehoben zu sein.". Ich halte inne. So ein schöner Beitrag und schicke der Autorin in Gedanken ein herzliches "Vielen Dank, liebe Frau Katzke. Sie haben mein inniges Heimatgefühl direkt erkannt!" zu.


Euch einen wunderschönen Sonntag!
Herzlichst, Nicole