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Freitag, 10. April 2026

Zauberhafte Narzissen (oder "Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!")


Guten Morgen, meine Lieben. Wie schön, dass Ihr mich wieder in meiner Küche besucht. Kommt gerne herein. Habt Ihr Lust auf eine Tasse Kaffee oder einen Becher Tee? Sagt es nur es steht beides bereit. Wundert Ihr Euch warum es noch bei uns österlich aussieht? Das ist ganz einfach wir, die ganze Familie, hatten die ganze letzte Woche gemeinsam frei und da wollte ich nicht dieses wunderbare Lotterleben mit Aufräumen stören. Habt Ihr gerade diese zauberhaften Narzissen (Osterglocken wollte ich jetzt nicht mehr sagen.. grins!) gesehen? Sie sehen wunderschön aus, nicht wahr?! Leider sehen sie nur schön aus. Sie stinken nämlich erbärmlich und nachdem ich die Fotos gemacht habe, hat sie mein Großer nach draußen gebracht. Er konnte den Geruch nicht ertragen, und ehrlich?! Ich auch nicht. Wie können Blumen nur so hübsch aussehen und dann nach Pipi riechen?! Tss.. hattet Ihr das auch schon mal? Aber mal was gaaanz anderes: Seid Ihr eigentlich am Osterwochendende auch so begeistert von der Mondfahrt gewesen? Wir schon.. zwinker, zwinker! Statt Weltuntergangsstimmung haben wir uns einfach die Zukunft gegönnt. Während die weltlichen Nachrichten von Konflikten und Unsicherheiten nur so prasseln, hat die Menschheit etwas Wunderbares vollbracht: einen Flug rund um den Mond. Die Artemis II mit der Orion-Kapsel, Mondlandschaften aus der Umlaufbahn und die Live-Kommentare der NASA. Ach, das hat uns richtig gut getan! Ein kleiner Reminder, dass wir nicht nur zerstören, sondern auch erschaffen können: aus der Erdanziehung, einfach hin zu den Sternen. Doch nun davon. Wie waren denn Eure Ostertage? Unsere waren ganz und gar wunderbar. Das fing schon am Donnerstag-Abend an. Mein Bruder und seine Lieben hatten uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Mein Sohnemann und ich folgten der Einladung und wir konnten gesegnet in das regnerische Osterwochenende starten. Am Freitag kam dann meine Nichte mit ihrer kleinen Familie zu Besuch und ein fröhlicher Nachmittag ließ mein Herz hüpfen. Unser Januarmädchen hat uns mal wieder auf Trapp gehalten.. lach! Ihre kleine Schwester ist jetzt bereits drei Monate alt und blickt mit wachen Augen in die Welt. So ein kleiner Mensch bringt gleich wieder Leben und Freude ins Haus, nicht wahr?! Diese Phase, wo sie anfangen, alles mit großen Augen zu bestaunen, ist einfach magisch. Und obwohl meine Nichte nach vielen schlaflosen Nächten ausgesehen hat, strahlte sie eine innere Zufriedenheit aus, während das Baby an ihrer Brust lag und neugierig die unbekannte Umgebung musterte. Wir haben zusammen gelacht, erzählt, Kaffee getrunken, frisch gebackenen Kuchen (Käsekuchen und Erdbeerboden) gegessen und alte Familiengeschichten wieder lebendig werden lassen. Sooo schön!! Am Samstag waren wir zum "Spielen" bei Freunden eingeladen und während sich die "Männer" strategisch mit einem Brettspiel auseinander setzten, sind meine Freundin und ich mit den Hunden bei besten Frühlingswetter eine große Runde gelaufen. Herrlich!! Der Ostersonntag startete mit einem ausgiebigen österlichen Familienbrunch und meine Schwiegermama amüsierte sich köstlich über das Geplänkel unserer beiden Söhne. Der Ostermontag startete schon direkt morgens mit Sonnenschein und ließ uns das mehr oder weniger verregnete Wochenende vergessen. Die Patentante meines Jüngsten kam auf einem Sprung vorbei und brachte ihm ein kleines Oster-Tablett voll mit veganer Schokolade. Süß, oder?! 

Liebste Frühlingsgrüße!

Eure Nicole


Ganz liebe Osterpost kam auch noch pünktlich an:
AstridBurgi und Lene herzlichen Dank!
Ich habe so sehr gefreut!


"Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!"
Buzz Lightyear aus der Toy Story-Reihe


Freitag, 20. März 2026

Von gelben Osterglocken und rosa Hyazinthen

Guten Morgen, meine Lieben. Wie schön, dass Ihr wieder hintenrum gekommen seid oder wird es Euch zu viel hier bei mir in der Küche? Wenn ja, können wir das beim nächsten Mal wieder ändern. Aber nun erstmal eine Tasse Kaffee, oder?! Einen Becher Tee gibt es natürlich auch. Greift gerne zu! Letztens in der "Aktuellen Stunde" des WDR wurde ein Bericht über einen Ostermarkt gezeigt und ein Interview ließ mich schmunzeln: "Meine Lieblingsblumen sind die Osterglocken!", erklärte ein kleine Mädchen mit langen Zöpfen, "Weil sie den Osterhasen anlocken!". Ach, so ist das! Das habe ich nicht geahnt, aber jetzt wo ich weiß, habe ich natürlich wieder Osterglocken in der Vase.. lach! Ihr doch jetzt bestimmt auch, oder?! Habt Ihr gerade die hübsche Osterpost auf der kleinen Wäscheleine gesehen? Die hübschen Hennen hat mir die liebe Mano geschickt und es ist schon witzig wie die Hühnchen von Nina den Weg zu mir finden, nicht wahr?! Liebe Mano, danke, dass Du mich so lieb bedacht hast und Dir, liebe Nina, sagt ich danke für Deine wunderbare Stempelkunst. Auch von der lieben Kirsten lag bereits Osterpost im Briefkasten. Habt Ihr den süßen lila Hasen gesehen? Ganz lieben Dank dafür liebe Kirsten. Und habt Ihr was Schönes am Wochenende vor? Ich muss morgen arbeiten, denn wir vom (kleinen Weltladen) Fair-Rhein haben morgen ein großes Netzwerktreffen aller Fair-Hanels-Aktivist:innen der Umgebung. Ihr könnt gerne vorbeikommen. Es findet von 11 - 15.30 Uhr in Moers im Bollwerk 107 statt. So, meine Lieben. Ich muss los. Ein paar Vorbereitungen für das große Event warten noch auf mich.


Habt ein schönes (und vielleicht faires?) 
Wochenende, meine Lieben. 
Herzlichst, Nicole

Danke, liebe Mano und liebe Kirsten!




Freitag, 20. Februar 2026

Tulpenglück und Fastenzeit


Guten Morgen, meine Lieben. Ach, wie freue ich mich, dass Ihr heute wieder mit mir hier in der Küche seid. Habt Ihr gerade die bunten Tulpen in der Vase gesehen? Sie stehen in meiner alten Lieblingsvase auf der Anrichte in unserer Küche. Rosa, rot, gelb und lila leuchten sie uns schon von weitem fröhlich entgegen. Dabei ist uns gar nicht so wirklich fröhlich zu Mute, denn eine traurige Nachricht hat uns Anfang dieser Woche erreicht: der beste Freund unseres verstorbenen Opas ist gestorben, nur einen Tag vor dem Jahrestag von Opas Weggang. Zum Glück haben sich die beiden Witwen noch zum gegenseitigen Trösten, da sie sich ebenfalls sehr zugeneigt sind und auch noch im selben Haus wohnen. Während ich hier sitze und schreibe, fällt übrigens wieder Schnee aus den Wolken und legt ein weißes Tuch über unseren Garten. In diesem Jahr meint es der Winter "gut" mit uns am Niederrhein. Ich kann mich gar nicht satt sehen, wobei ich hoffe, dass sich das Wetter bis nächste Woche beruhigt. Mein Großer macht sich nämlich auf, um sich die Welt anzusehen. Er fliegt nach Schottland und ist schon ganz aus dem Häuschen.. freu mit! Was sonst noch so ist, möchtet Ihr wissen. Nicht viel. Die Karnevalszeit ist beinahe still an uns vorübergezogen und Fastenzeit sowie Ramadan haben in diesem Jahr zeitgleich begonnen. 40 Tage bis Ostern für die einen, etwa 30 Tage bis Zuckerfest für die anderen. In dieser besinnlichen Zeit denke ich über ein kleines Fasten nach. Für mich geht es dabei nicht um große Opfer, sondern um Raum für das Wichtige (als ob ich das nicht sowieso immer machen würde.. grins schief): einen tiefen Atemzug inmitten des Alltags, bewussteres Essen und mehr Achtsamkeit mit meiner Gesundheit. Ein bisschen weniger Hektik und mehr Zeit füreinander. Hat die Fastenzeit auch für Euch eine Bedeutung? Erzählt doch mal! 

Euch ein kuscheliges Wochenende, meine Lieben.
Herzlichst Nicole

Montag, 22. Dezember 2025

Reise durch den Advent: "Waldweihnachten"




Herzlich willkommen bei Nicole's (Niwibo) "Reise durch den Advent". Ich öffne heute das 22. Türchen und nehme Euch mit auf eine festliche Wanderung zur Waldweihnachten in unserem Lieblingswald. Bis jetzt durften wir schon viele wunderbare Beiträge auf dieser Reise durch den Advent genießen, die uns mit festlicher Stimmung und bezaubernden Eindrücken bereichert haben. Erst gestern waren wir bei der lieben Silke, die ich bis jetzt noch gar nicht kannte. Nun erwartet Euch ein weiteres Türchen: hier versteckt sich ein Weihnachtsfest für die Tiere im Wald, welches mein Sohnemann und ich schon seit Kindergartentagen feiern. Eine Waldweihnacht für die ich froh und dankbar bin, da mein Sohnemann auch noch als als junger Mann mit mir diese innig geliebte Familientradition begeht. 

Es ist Sonntagmorgen, ganz in der Früh, als ich an die Zimmertür meines Sohnemanns klopfe. "Ja?", leise klingt die verschlafene Stimme meines Jüngsten hinter der verschlossenen Tür. Ich drücke die Türklinke herunter und betrete das schlafwarme Zimmer: "Guten Morgen, mein Schatz. Vergangene Nacht hat es Schnee gegraupelt und draußen sieht alles winterlich weiß aus. Sollen wir heute vielleicht unsere Waldweihnacht feiern?", fragend blicke ich meinen Sohn an. "Aber wir haben doch noch gar nichts vorbereiten können. Ich bin doch nie zu Hause!", mein Sohn seufzt leise, "Ich fahre um 6 Uhr mit dem Bus zur Arbeit und komme erst um 18 Uhr wieder zurück.". "Das stimmt allerdings! Und deshalb habe ich gerade schon ein paar gute Gaben für die Tiere im Wald vorbereitet. Du musst nur aufstehen und mitkommen.". Leicht verzweifelt verdreht mein Sohn die Augen: "Ach, Mama. Du kannst es einfach nicht lassen. Ich bin zu müde.". "Komm schon!", leicht schief grinsend blicke ich ihn an, "Es ist so schön draußen!". Er verdreht wieder die Augen und wirft ergeben die Bettdecke von sich: "Na gut. Aber nur, weil du es bist, Mama!" Und mein Mutterherz hüpft vor Freude. Minutenspäter sind wir unterwegs und schon bald betreten wir unseren Lieblingswald. Das von Graupel bedeckte Laub knistert unter unseren Füßen und wir begeben uns auf die Suche nach dem perfekten Platz für unsere Waldweihnacht. Unser Hundemädchen Julie ist ganz in ihrem Element. Sie hüpft und schnuppert über den eisigen Waldboden und bleibt plötzlich wie angewurzelt stehen. Von weitem kommt uns eine Frau mit Hund entgegen und nach ein paar Sekunden erkennt mein Sohn seine Patentante mit ihrem Hund Ollie. Na, wenn das kein schöner Zufall ist! Wir drücken uns alle herzlich und plaudern ein wenig, während die ersten Sonnenstrahlen durch die kahlen Äste blitzen. Doch wir wollen weiter, denn wir suchen schließlich den perfekten Platz für unsere Waldweihnacht. Viele Bäumchen werden begutachtet und wieder verworfen, bis wir dann endlich den richtigen Baum an der richtigen Stelle finden. Was für ein Glück! Gemeinsam beginnen wir nun unseren kleinen Baum liebevoll mit roten Zieräpfeln, aufgereihten Erdnüssen, knackigen Äpfeln und feinen Vogelfutter-Tannenbaum-Plätzchen zu schmücken. Die Luft ist erfüllt vom süßen Duft der Äpfel, dem waldigen Duft der Kiefernadeln und das Knistern der Blätter unter unseren Füßen begleitet unser leises Plaudern und Lachen. Während wir uns gerade dem Baumschmuck widmen, bleibt eine Dame stehen, schaut uns für einen kurzen Augenblick zu und bemerkt lächelnd, wie zauberhaft unser Baumschmücken doch sei. Ein paar Minuten später kommt ein Herr mit seinem Labrador vorbei und beobachtet uns neugierig. Buddy heißt der Hund und ehe wir uns versehen, muss Buddy davon abgehalten werden, die frischen Äpfel direkt vom Baum zu naschen. Mit einem kleinen Augenzwinkern retten wir die Früchte vor der hungrigen Hundeschnauze und dann sind wir wieder alleine. Die karge Wintersonne versteckt sich mittlerweile hinter dichteren Wolken und nur unsere mitgebrachte kleine rote Kerze wirft mit ihrem warmen Flammenlicht einen sanften Schimmer auf die Zweige und sorgt für eine stille, fast mystische Atmosphäre. So stehen wir dicht beieinander, genießen die Ruhe des Waldes, lauschen dem leisen Rascheln der Blätter und spüren die tiefe Verbindung zwischen uns und der Natur, weit weg vom Trubel des Alltags. Es ist unsere ganz besondere, stille Feier, die wir schon seit Kindergartentagen feiern: gemeinsam, im Einklang mit der Natur. So schenkt uns diese Waldweihnacht Wärme und Nähe, die der langen Abwesenheit und der Hektik im Alltag trotzt. Mit erfüllten Herzen und einem Lächeln auf den Lippen treten wir den Heimweg an und singen dabei beseelt "Oh du fröhliche", begleitet vom sanften Knirschen unserer Schritte im harschigen Graupel und von einer tiefen Dankbarkeit für diesen magischen Moment voller Ruhe, Licht und Verbundenheit.

Und hat Euch das 22. Türchen gefallen? Ich hoffe sehr, dass es Euch Freude bereitet hat und wünsche Euch von Herzen wundervolle, zauberhafte Adventstage! Nur noch zwei Tage bis Heiligabend, und die Vorfreude wächst mit jedem Moment. Ich danke Euch ganz herzlich für die liebevolle und charmante Begleitung auf dieser weihnachtlichen Reise und besonders Nicole (Niwibo) für diese zauberhafte Adventserfahrung. Morgen öffnet sich das 23. Türchen bei Fräulein Mo, auf das ich mich schon sehr freue. Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Entdecken und eine friedvolle, besinnliche Zeit in diesen letzten Tagen vor dem Fest.

Herzlichst Nicole


Unsere DIY's zur Winterfütterung von Wildtieren:
Meisensnack, Meisenknödel im Häkelnetz, Erdnuss-Hagebutten-Kette, Apfelaufhängung, Herz-Apfel, Vogelfutter-Tannenzapfen, Gefüllte Vogelfutter Tannenzapfen, Walnussschalen gefüllt mit Vogelfutter, Weihnachtliche Waldtierfreuden, Futterrollen für Piepmätze, Weihnachtsvitamine für unsere gefiederten Freunde, Erdnuss-Apfel-Aufhängung, Getrocknete Orangen, Zierapfel-Erdnuss-Aufhängung


Vergangene Waldweihnachten >hier<