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Sonntag, 12. Oktober 2025

Herbstfarben im Garten



Guten Morgen, Ihr Lieben! Habt Ihr Lust auf einen entspannten und entschleunigenden Spaziergang durch unseren herbstlichen Garten? Er trägt jetzt ein farbenfrohes Oktoberkleid. Schaut nur, wie der Wilde Wein die Fassade unseres Haus mit seinen Blättern in den prächtigen Farben Pink, Lila und strahlendem Rot wunderbar umhüllt. Ist das nicht einfach ein herrlicher Anblick? Hachz.. ich mag diesen Anblick sehr! Hört Ihr auch das sanfte Rauschen der Blätter unserer schlanken Birke, deren warmes Gelb und Gold mich immer wieder aufs Neue verzaubern? Es wirkt fast so, als würde sie dem Garten ein fröhliches Herbstlied singen. Schaut mal dort am Mühlsteinbrunnen, den kleinen Zierapfelbaum! Seine kleinen roten Früchte geben diesen versteckten und tiefgrünen Gartenbereich eine munterer Heiterkeit, findet Ihr nicht auch?! Genau wie die Fliegenpilze, die am Fusse der jüngeren Birke wachsen. Ich bin immer wieder freudig überrascht, wenn ich sie im Garten entdecke.Doch lasst uns weiter gehen, Vorbei an unserem rustikalen Holz-Pavillon, das von einem üppigen Amselbrotbaum mit seinen leuchtend roten Beeren eingerahmt wird. Könnt Ihr die friedvolle, fast magische Stimmung spüren, die aus dem satten Grün der Blätter und den warmen Farben der Beeren entsteht? Und nicht nur die Amsel tun sich an seinen Beeren gütlich, auch die Eichhörnchen lieben die roten Früchte gerne. Doch nun sind wir auch schon am Hühnerhaus unter dem Walnussbaum angekommen. Es steht direkt neben unseren Hochbeeten. Dort hängen noch die letzten grünen und sonnengelben Tomaten, während die runden, orangeroten Kürbisse leuchtende Akzente setzen. Der kräftige Mangold mit seinen satten Blättern und die würzige Kapuzinerkresse verleihen dem Beet auch jetzt im Herbst noch frische Ausstrahlung und auch unserem Speiseplan einen gewissen Pfiff. Wenn wir nun den gemulchten Wegen folgen, sehen wir wie gerne unsere fröhliche Hühnerschar hier zwischen all den schönen Herbstfarben und der ruhigen Atmosphäre die der Garten ausstrahlt, unterwegs ist. Spürt Ihr auch diese wohltuende Ruhe, die der Garten in dieser goldenen Jahreszeit verströmt? Es ist, als ob dieses harmonische Spiel aus farbenfrohen Blättern, duftenden Pflanzen und lebendiger Natur die Welt draußen ausblenden könnte, nicht wahr?!

Ihr Lieben, genießt die goldenen Stunden, 
sammelt die Schönheit des Augenblicks und 
lasst Euch von der Ruhe und 
dem Fülle des Herbstes verzaubern. 
Herzlichst Nicole

Dienstag, 29. April 2025

Von Bärlauch-Blüten, scharrenden Hühnern und winzigkleinen Pilzen


Der Regen der vergangenen Tage hat den Pflanzen sichtlich gut getan. Der Salbei treibt neu aus. Der Mangold wächst stetig und auch die Kürbispflänzchen schauen vorsichtig aus der Erde. Leider hat der Bärlauch schon Blüten bekommen und ist somit nicht mehr zu genießen, zu bitter sind seine Blätter geworden. Sehr schade! Habt Ihr gerade auch den winzig kleinen Pilz entdeckt? Schwupps.. auf einmal war die kleine Braunkappe im Hochbeet. Ich bin gespannt, ob wir herausbekommen, um was für einen Pilz es sich handelt. Eine Idee hätte ich schon, aber sicher bin ich mir nicht. Erinnert Ihr Euch an die Aufzuchttüte von Pilzmännchen?  Ich habe sie 2019 ausprobieren dürfen und vor zwei oder drei Jahren habe ich den längst eingetrockenten Inhalt im hinteren Garten auf unserem Mulchvorrat verteilt.  Einen Teil dieses Mulches haben wir dann im letzten Frühjahr zum Auffüllen unserer Hochbeete genutzt und nun frage ich mich, ob das eingetrockneten Myzel der Austernpilze vielleicht mit ins Hochbeet gelangt ist. Was meint Ihr?


Werbung wg. Namensnennung

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Im alten Buchenwald


Die ganze Nacht über hat es geregnet doch nun scheint der Himmel für einen Moment aufzubrechen und erlaubt der niedrigstehenden Sonne den feuchten Wald mit ein paar Sonnenstrahlen zu verwöhnen. Mein Göttergatte und ich sind gemeinsam mit unserer hübschen Hündin Julie unterwegs in der Naturwaldzelle Niederkamp, einem über 180 Jahre alter Buchenwald. Einige dieser altehrwürdigen Buchen sind über 40 Meter hoch und verzaubern den Wald mit ihrem enormen Laubdach in einen Märchenwald. Es riecht nach dunkler Erde, modrigem Laub und kräftigem Wild. Die vielen Eicheln auf dem nassen Waldboden versprechen einen langen Winter und die satte Feuchtigkeit lässt aus dem Boden die wundersamsten Pilze sprießen. Sogar mein Lieblingspilz die "Krause Glucke" leuchtet uns schon von Weitem entgegen. Hachz.. was für ein wunderbarer Herbstmorgen!


Dienstag, 1. Oktober 2024

Samtiges Pilzsüppchen


Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Doch wenn der Oktober da ist, die Tage kühler werden und morgens leichte Nebel über den Feldern schweben. Dann sehnt sich mein Herz (und mein Bauch) nach einer wärmenden Suppe. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach einem schönen Rezept. Ein Pilzsüppchen kommt mir da wie gerufen. Ein besonders schmackhaftes Rezept habe ich in dem Buch "Tweed Time" von Theresa Baumgärtner aka @hazelnut_house_1851 gefunden, das ich übrigens von Herzen empfehlen kann. Ich habe es nur leicht abgewandelt.


REZEPT

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN:
  • 1 große Zwiebel
  • 400 g große braune Champignons
  • 30 g Butter
  • 2 TL gemahlener Paprika (edelsüß) 
  • 650 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Sojasauce 
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 ml (veg. Koch-)Sahne
  • etwas Meersalz und etwas Pfeffer aus der Mühle

ZUM ANRICHTEN
  • 10g Butter
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • ein paar frische Salbeiblättchen

ZUBEREITUNG

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Pilze putzen, in Scheiben schneiden und ein paar Scheiben zum Anrichten beiseitelegen. In einem Suppentopf die Butter schmelzen und die Zwiebelwürfelchen darin andünsten, bis sie ganz leicht bräunen. Die Pilze und den Paprika dazugeben und 5 Minuten dünsten lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, die Sojasauce hinzufügen und die Suppe 20 Minuten köcheln lassen. Den Zitronensaft und die (Koch-)Sahne dazugeben und alles cremig pürieren. Die Suppe mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne die Butter und das Olivenöl erhitzen und die zurückgelegten Pilzscheiben und die Salbeiblättchen darin knusprig braten. Die Suppe in vorgewärmten Tellern anrichten und mit den Pilzen und den Salbeiblättchen dekorieren. Nach Belieben mit etwas geriebenem Bergkäse bestreuen. Dazu passt etwas frisches Baguette.





Pilze:
Goldfellschüppling (Essbarkeit umstritten, besser nicht)
Riesenschirmling (guter Speisepilz)
Grünspanträuschling (bedingt essbar, wenn Huthaut abgezogen)
Schopftintling (guter Speisepilz)

Achtung! 
Ich übernehme keine Garantie für die Essbarkeit,
bitte an Fachleute wenden. Danke.



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Heute beginnt übrigens der Halloween-Bloghop von Ulrike!