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Sonntag, 1. November 2026

Oktober im Wipfelblick und November op Platt

 

Heute mache ich wieder bei der "12tel Blick"-Fotaktion von Eva Fuchs mit. Wie Ihr vielleicht wisst, habe ich mir dafür den Blick aus dem Kinderzimmerfenster in unseren Garten ausgesucht. Zwar sieht man dort nur die Wipfel unserer altehrwürdigen Bäume, doch genau dieser Blick begleitet mich schon seit vielen Jahren. Für das Projekt habe ich mich übrigens für ein anderes Bildformat entschieden. Um den Garten in seiner ganzen Breite zu zeigen, gefällt mir das Querformat einfach besser.

Mein Oktoberblick entstand Mitte des Monats, als der Wilde Wein noch in leuchtendem Rot erstrahlte und die Birken ihre Blätter weitgehend trugen. Der kräftige Farbkontrast zwischen dem feurigen Rot des Weins und dem Grün der übrigen Baumkronen machte diesen Anblick für mich besonders reizvoll. Doch inzwischen hat sich das Bild völlig verändert. Der Sturm am letzten Wochenende hat ganze Arbeit geleistet. Vom einst so prächtigen Blätterkleid des Wilden Weins ist kaum noch etwas übrig und auch die Birken stehen nahezu kahl da. Das Laub liegt verstreut im Garten, dazu kommen trockene Äste, die der Wind von den Bäumen gerissen hat. Eine schöne Überraschung gibt es allerdings: Die Trauben des Wilden Weins hängen noch immer an den kahlen Ranken. Stare, Amseln und andere gefiederte Gartenbesucher lassen sich die süßen Früchte schmecken und machen sich über die verbliebene Ernte her. So ist der Wilde Wein zwar seines bunten Blätterkleides beraubt, doch an seinen Früchten herrscht noch reger Betrieb. Mein Wipfelblick hält deshalb einen herbstlichen Augenblick fest, der inzwischen schon wieder Vergangenheit ist, während sich im Garten bereits die nächste kleine Naturgeschichte abspielt.

Randnotiz Oktober 2026: Der Oktober bescherte uns am linken Niederrhein zunächst ungewöhnlich milde Temperaturen und viele goldene Herbsttage. Zum Monatsende sorgten die Sturmtiefs Luise (23./24. Oktober) und Manja (24./25. Oktober) mit kräftigen Regenfällen und stürmischen Böen für einen abrupten Wetterwechsel. Der Rhein führte trotz der Niederschläge weiterhin wenig Wasser. Ein Monat zwischen goldenem Herbstlicht, stürmischen Tagen und den letzten Spuren der sommerlichen Trockenheit.




November - Ein niederrheinischer Jahreszeiten-Begleiter



"Hätt Sent Märte en witte Baart, weed dä Winter lang un haart."
Übersetzung: "Hat Sankt Martin einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart."

Der Martinstag am 11. November liegt mitten im Übergang vom Herbst zum Winter. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und der erste Frost lässt sich mancherorts bereits auf Wiesen und Feldern entdecken. Wenn sich Reif wie ein weißer Bart auf die Landschaft legt, erinnert das an die alte Bauernregel rund um Sent Märte. Der weiße Bart steht sinnbildlich für Kälte und Frost, während der lange und harte Winter die Sorge der Menschen vor einer entbehrungsreichen Jahreszeit widerspiegelt. Früher war ein strenger Winter für die Menschen auf dem Land eine besondere Herausforderung. Vorräte mussten reichen, Tiere brauchten Schutz und Holz zum Heizen musste bereitliegen.

Herkunft: Alter niederrheinischer Wetterspruch aus der mündlichen Überlieferung.


Van Hart’n willkamen bi mi!
Dat Niköleken


Verlinkt: "Unser Jahresprojekt" von Andrea, *Mein Freund der Baum* von Astrid,

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Rückblick: September im Vorgarten (oder "Plausch am Gartenzaun!")

Der September hat unseren Vorgarten in ein kleines spätsommerliches Gartenreich verwandelt. Noch ist alles üppig grün, doch dazwischen leuchten Gelb und Violett. Die hohen Sonnenblumen nicken im Wind und die Septemberastern setzen kräftige Farbtupfer. Am schönsten ist der Vorgarten für mich am Morgen. Dann fällt die Sonne hinein und lässt die Blüten leuchten. Die Sonnenblumen wirken fast golden und auch die violetten Astern kommen wunderbar zur Geltung. Später wird es schattiger und ruhiger, doch überall blüht und raschelt es weiter. Mittendrin liegt die kleine runde Kiesfläche mit unserer hohen Roststele und der Schale. Rostbraun und ein wenig verwittert passt sie wunderbar zwischen die üppige Bepflanzung. Während der Gartensaison darf in der Schale immer wieder etwas anderes wachsen. Wenn der Garten im Winter zur Ruhe kommt, kann darin stattdessen ein kleines Feuer brennen. Rund um die Kiesfläche darf unser Vorgarten einfach wachsen. Nichts ist akkurat, Stauden ragen über die Wege und Gräser bewegen sich im Wind. Genau das liebe ich. Zwischen altem Backstein, Rost, Blüten und ganz viel Grün entsteht nun, in seinem ersten Gartenjahr, eine ganz eigene Atmosphäre. Der September ist für mich eine wunderschöne Zwischenzeit. Der Sommer ist noch spürbar und gleichzeitig kündigt sich der Herbst schon ganz leise an. Morgens liegt manchmal ein Hauch Kühle in der Luft und das warme Licht lässt den Vorgarten noch einmal richtig strahlen. Bald bekommt auch die rostige Schale ihr kleines Herbstkleid. Das rosa Heidekraut steht schon bereit und ich bin gespannt, wie es zwischen Rost und den letzten Sommerblumen wirken wird. Ein paar Schritte vor die Haustür reichen und schon bin ich mittendrin in dieser kleinen Welt aus Blüten, Gräsern, altem Backstein und dem leisen Rascheln des Septembers.


Wer die ganze Historie sehen möchte, kann gerne >hier< klicken!


Plausch am Gartenzaun

Herzlich willkommen beim dreizenten "Plausch am Gartenzaun".  Ab Oktober treffen wir uns nicht mehr jeden Donnerstag, sondern immer am ersten Donnerstag im Monat  zu unserem Gartenplausch. Dafür bleibt die Linkparty dann einen ganzen Monat geöffnet und Ihr habt ganz in Ruhe Zeit, Eure Gartenmomente mit uns zu teilen. Ob Blüten, Tiere, Naturbeobachtungen, Selbstgemachtes oder einfach schöne Augenblicke draußen, alles, was das Herz ein bisschen grüner macht, ist herzlich willkommen. Macht es Euch gemütlich, schaut Euch um und entdeckt viele schöne Beiträge. Wenn Ihr mögt, verlinkt gern Euren passenden Blogbeitrag weiter unten. Ich freue mich sehr, dass unser Gartenplausch auch in dieser neuen Form weitergeht und bin gespannt auf viele schöne Gartengeschichten, die uns durch den Monat begleiten.




You are invited to the Inlinkz link party!

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Mittwoch, 30. September 2026

September im Wipfelblick und Oktober op Platt


Heute mache ich wieder bei der "12tel Blick"-Fotaktion von Eva Fuchs mit. Wie Ihr vielleicht wisst, habe ich mir dafür den Blick aus dem Kinderzimmerfenster in unseren Garten ausgesucht. Zwar sieht man dort nur die Wipfel unserer altehrwürdigen Bäume, doch genau dieser Blick begleitet mich schon seit vielen Jahren. Für das Projekt habe ich mich übrigens für ein anderes Bildformat entschieden. Um den Garten in seiner ganzen Breite zu zeigen, gefällt mir das Querformat einfach besser.

Mein Septemberblick ist noch immer grün, doch die Baumkronen wirken inzwischen deutlich dunkler. Der Wilde Wein rahmt den Blick nach oben weiterhin mit seinen Blättern ein und lässt den Herbst hier noch kaum erahnen. Anders sieht es beim Ahorn aus. Seine Blätter fallen bereits, allerdings nicht in leuchtenden Herbstfarben. Sie lösen sich kraftlos und noch grün vom Baum. Auch die Tanne bleibt spärlich und erinnert daran, wie sehr die Trockenheit den Garten in diesem Jahr gefordert hat. Von goldenem oder rotem Herbstlaub ist dagegen noch kaum etwas zu sehen. Selbst Ende September hält sich das Grün hartnäckig und bei fast 29 Grad fühlt sich der Herbst noch ziemlich weit entfernt an. Mein Wipfelblick zeigt also weiterhin viel Grün, doch es ist ein Grün, das inzwischen deutlich von diesem außergewöhnlich trockenen Sommer erzählt.

Randnotiz September 2026: Auch der September blieb am Niederrhein viel zu trocken. Der Regen fehlte und der Rheinpegel in Duisburg-Ruhrort sank Ende des Monats erneut auf einen historischen Tiefstand. Gleichzeitig brachte uns der September noch einmal fast 30 Grad. Garten und Natur warten deshalb weiterhin sehnsüchtig auf Regen. Der Herbst darf gerne kommen, am liebsten mit ausgiebigem Landregen.


Oktober - Ein niederrheinischer Jahreszeiten-Begleiter




"Je fröüher dat Louw em Oktober fällt, je frochtbarer wet dat nöchste Johr."
Übersetzung: "Je früher das Laub im Oktober fällt, desto fruchtbarer wird das nächste Jahr."

Der Oktober bringt die ersten deutlichen Zeichen des Herbstes: Die Blätter färben sich und fallen von den Bäumen, während die Tage kürzer und die Nächte kühler werden. Die alte Wetterregel verbindet das fallende Laub mit der Hoffnung auf ein fruchtbares kommendes Jahr. Es ist die Zeit, in der die letzten Früchte geerntet, die Gärten auf den Winter vorbereitet und die Felder für die kommende Ruhezeit zurückgelassen werden. Gleichzeitig zeigt sich die Natur noch einmal in ihrer ganzen Farbenpracht, bevor das Gartenjahr langsam zur Ruhe kommt.

Sonntag, 27. September 2026

Ein kleiner Gartengruß auf Papier (oder "Wir feiern bunt!")


Unsere liebe Nicole von "Niwibo" hat zu ihrem bunten Bloggeburtstag wieder eine wunderbare Aktion ins Leben gerufen. Jeder, der mitmachen wollte, bekam eine Bloggerin oder einen Blogger zugelost und durfte eine B U N T E Karte verschicken. B U N T E gute Laune verschenken, lautete die Aufgabe. Wer mochte, konnte seiner Karte noch eine kleine Aufmerksamkeit beilegen, das war aber kein Muss. Ich habe für meinen Wichtel ein Lesezeichen gebastelt und dazu eine kleine bunte Teebeutelmischung gepackt. So wandern in diesen Wochen viele B U N T E Karten quer durch die Bloggerwelt und bringen ein bisschen Geburtstagsfreude von einem Blog zum nächsten. Meine Karte durfte zu Nicole von "MaraBee’s Welt" reisen. Als ich erfahren habe, für wen ich basteln darf, habe ich natürlich erst einmal auf ihrem Blog gestöbert. Und da wurde ich tatsächlich ein wenig nervös. Nicole gestaltet wunderschöne Karten, mit unglaublich viel Liebe zum Detail. Da wollte ich mir für ihre Geburtstagskarte natürlich etwas Besonderes einfallen lassen. Also sollte meine Karte etwas mit unseren Garten zu tun haben. Handgeschöpftes Papier und gepresste Blüten sollten es sein und damit es eleganter wirkt, bekam die Karte noch eine zweite, zarte Schicht aus weißem Pergamentpapier. Dadurch scheinen die Blüten ganz fein hindurch und das handgeschöpfte Papier bekommt eine wunderschöne, leichte Tiefe. Passend zur Karte ist noch ein Lesezeichen entstanden. Auch hier habe ich das handgeschöpfte Papier mit den getrockneten Blüten verwendet. Eine kleine goldene Lochniete verbindet die beiden unterschiedlichen Papier und hält das grüne Satinband, das farblich wunderbar zu den natürlichen Blüten passt. Für die Fotos durften dann natürlich noch ganz viele fast verblühte Blumen aus dem Garten dazukommen. Bunte Chrysanthemen, gelbe Sonnenblumen und lila Herbstastern und all die anderen Septemberblüten haben Karte und Lesezeichen umrahmt. So wurde aus meinem kleinen Bastelprojekt fast ein kleines Gartenstillleben. Die Karte und das Lesezeichen sind inzwischen auf die Reise gegangen. Nun bin ich gespannt, wie sie Nicole von "Marabee`s Welt" gefallen und ob sie ein kleines Plätzchen finden werden. Ein Stückchen Garten ist jedenfalls mitgereist. Zwischen handgeschöpften Papierfasern liegen sorgfältig getrocknete Blüten und erzählen noch ein wenig von diesem Sommer. 


Und dann kam meine eigene Wichtelpost

Während meine Karte inzwischen auf dem Weg zu Nicole von "MaraBee’s Welt" war, wartete ich selbst noch ganz gespannt auf meine Wichtelpost. Nur leider blieb der Briefkasten hartnäckig leer. Also schrieb ich irgendwann unserer lieben Nicole von "Niwibo" und erzählte ihr, dass bei mir noch keine Karte angekommen war. Sie wollte natürlich nachhaken und so sollte sich schon bald das kleine Geheimnis um meinen Wichtel lüften. Mein Wichtel war Sabina von "Mesalunita". Und jetzt kommt der etwas verrückte Teil dieser Geschichte. Denn Sabina hatte mir bereits Ende August eine Karte geschickt. Ich hatte mich sehr darüber gefreut. Wir kennen uns ein wenig vom Halloween-BlogHop und deshalb dachte ich einfach, Sabina hätte mir ganz persönlich eine Freude machen wollen. Auf ihrer Karte stand schließlich: "Ich schicke Dir diese Karte ... ganz ohne Grund!". Tja, was sollte ich daraus schließen? Für mich war damit eigentlich alles klar. Eine liebe Karte, einfach so, ganz ohne Grund. Dass genau diese Karte meine Wichtelpost war, darauf bin ich beim besten Willen nicht gekommen. Und so wartete ich weiter auf meine Wichtelpost, während sie längst bei mir angekommen war.. gibbel! Als ich dann erfuhr, dass Sabina mein Wichtel war, musste ich natürlich erst einmal über mich selbst lachen. Plötzlich ergab alles einen Sinn und aus der vermeintlich "ganz grundlosen" Karte wurde meine ganz persönliche Wichtelpost. Und die möchte ich Euch natürlich jetzt auch noch zeigen. Schon auf der Vorderseite steckt so viel Liebe und Kreativität. Sabina hat einen kleinen Apfelbaum gestaltet, dessen Krone aus vielen bunten Knöpfen besteht. Grüne, rote, orangefarbene, blaue und weiße Knöpfe sitzen dicht an dicht und sogar Knöpfe in Apfelform mit lustigen Gesichtern machen aus dem Bäumchen einen kleinen bunten Hingucker. Darunter steht schlicht und herzlich "Herzliche Grüße". Ein Apfelbaum aus Knöpfen, das passt natürlich ganz wunderbar zu mir und unseren Garten. Auf der Rückseite wartet dann noch eine ganz besondere Botschaft. Sabina schreibt, dass ein Apfelbaum im Garten uns an das erinnert, was im Leben zählt: feste Wurzeln für den Halt, zarte Blüten für die Hoffnung und süße Früchte für den Erfolg. Sie schickt mir diesen Gruß als Symbol für Wachstum, Kraft und Lebensfreude, ganz ohne Grund, einfach von Herzen. Und genau dieser letzte Satz ist es, der meine kleine Wichtelgeschichte so wunderbar kurios macht. Liebe Sabina, Deine Karte hat mir damit gleich zweimal Freude gemacht. Erst als unerwartete Überraschung und dann noch einmal, als ich erfahren habe, dass Du tatsächlich mein Wichtel warst. Vielen lieben Dank!


Und zum Schluss möchte ich mich noch ganz herzlich bei unserer lieben Nicole von "Niwibo" bedanken. Solche Aktionen bringen so viel Farbe, Kreativität und Freude in die Bloggerwelt. Es ist schön, dass durch iihre Idee wieder kleine Überraschungen auf die Reise gehen und wir dabei neue Blogs und liebe Menschen kennenlernen dürfen. Danke für diese schöne B U N T E Geburtstagsaktion, liebe Nicole.


Freitag, 11. September 2026

Kunterbunt durch die ersten Regentage (oder "Meet me in Autumn!")


Guten Morgen, Ihr Lieben! Was für eine Woche! Am vergangenen Samstag haben wir die Silberhochzeit lieber Freunde im Baerlagshof gefeiert und ich kann Euch sagen, es war ein rauschendes Fest. Die Tage davor waren voller kreativer Vorbereitungen. Fotos für die Feier aussuchen, Röschen drehen, Girlande binden und das Geschenk verpacken. Nun ist alles vorbei und irgendwie fehlt mir dieses kleine kreative Gewusel schon ein bissel. Am Samstag selbst wurde dann ausgiebig gefeiert. Die Fotobox war ständig belagert und hat uns mit sooo vielen schönen Bildern versorgt. Mit dabei waren viele liebe Freunde und irgendwann gesellte sich auch noch der Haselnussschnaps dazu.. ähem! Dass ich daran angeblich schuld war, weil ich die Getränke besorgt hatte, lasse ich jetzt einfach mal so stehen. Tsss..! Mein Schneiderlein und ich kennen uns nun schon über 25 Jahre und von uns beiden gab es natürlich auch einige alte Fotos zu sehen. Zusammen mit den neuen Bildern kam dann tatsächlich die Frage auf, ob wir Schwestern seien. Na, wenn das kein schönes Kompliment ist, oder?! Ich fand es jedenfalls ziemlich wunderbar! Und Komplimente gab es an diesem Abend tatsächlich auch einige. Nach 30 Jahren Kurzhaarschnitt lasse ich meine Haare in diesem Jahr wachsen und inzwischen kringeln sich die ersten Locken ganz ordentlich. Auch mein schwarzer Harem-Jumpsuit mit den spitzen, schwarzen Lackschuhen kam gut an. Da freut sich Frau natürlich.. lach! Für die größte Überraschung sorgte allerdings der Silberbräutigam selbst. Der sonst nicht tanzende Herr hatte extra eine komplette Country-Jive-Choreografie einstudiert und tanzte sie gemeinsam mit meinem Schneiderlein. Mit seiner Idee hat er seine Silberbraut wohl nicht nur überrascht, sondern ihr auch eine ganz besondere Freude gemacht. Die beiden sahen an diesem Abend einfach wunderbar zusammen aus. Nun sind die kreativen Tage und das schöne Fest vorbei und bei uns darf es wieder etwas gemütlicher werden. Die ersten Regentage sind da und im Wohnzimmer ist der Frühherbst schon ein bissel eingezogen. Auf dem dunkelgrünen Sofa liegen die kunterbunten Kissen in Herbstfarben und die Kürbiskissen und auf dem alten Holztisch steht mein Friday-Flowerday-Strauß. In der grünen Birnen-Vase leuchten zwei gelbe Sonnenblumen zwischen gelben und rosa Chrysanthemen, lila Strandflieder und rosa sowie orangegelben Gerbera. Dazu ein Becher Kürbis-Tee, Kerzenschein, der kleine senffarbene Kerzenhalter in Huhnform und all die kleinen Dinge, die bei mir sofort Herbstgefühle auslösen. Und auch der beige Leinenläufer mit seinen stilisierten Äpfeln passt wunderbar dazu, findet Ihr nicht auch?! Und dann liegt da noch mein wunderschöner Gewinn von der lieben Kirsten auf dem Tisch. Das Buch "Meet Me in Autumn" von Laurie Gilmore, dazu ein schönes Lesezeichen, ein Stift und ein leckerer Tee im Beutel. Ich habe mich sooo gefreut! Nochmal ein dickes Dankeschön, liebe Kirsten! Ich liebe den Herbst sehr und als großer Gilmore-Girls-Fan kann ein Buch mit diesem Titel eigentlich gar nicht passender sein. Erinnert Ihr Euch an die Gilmore-Girls? War da nicht ständig "Thanksgiving" oder "Weihnachten"? Wenn ich zurückdenke, sehe ich nur Kürbisse und Mais.. lach! So, meine Lieben. Nach einer so ereignisreichen Woche freue ich mich jetzt auf ein ruhiges Wochenende mit Blumen, Kerzenschein, Kürbis-Tee und feiner Lektüre. Draußen darf es ruhig regnen. Ich mache es mir drinnen gemütlich. Wobei.. am Samstag darf es doch nicht regnen und es sollte doch auch bitte sommerlich warm sein, denn da sind wir auf dem "KlangRevier Festival" hier in unserer Stadt. Mit Live-Musik, Sommerfeeling und der besonderen Schirrhof-Kulisse. Mein Großer ist da schon seit Wochen mit ehrenamtlich beschäftigt und freut sich wie Bolle darauf.

Habt einen schönen Freitag 

und ein wunderbares Wochenende! 

Herzlichst Nicole


"Meet me in Autumn" von Laurie Gilmore

Gilmore Girls but make it spicy 

Als Jeanies Tante ihr das geliebte Pumpkin Spice Café in der Kleinstadt Dream Harbor schenkt, ergreift sie die Chance auf einen Neuanfang abseits ihres langweiligen Schreibtischjobs. Dort angekommen trifft sie auf den Farmer Logan, der nichts für den Klatsch und Tratsch der quirligen Kleinstadtbewohner übrighat und lieber für sich bleibt. Doch Jeanies Ankunft bringt Logans Routinen durcheinander, und er will nichts mit der irritierend unbekümmerten Frau zu tun haben auch wenn er sich auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen fühlt. Kann Jeanies fröhliche Einstellung den mürrischen, aber attraktiven Logan überzeugen, oder hat das City Girl die einzige Person in der Stadt gefunden, die nicht ihrem Charme oder ihren Pumpkin Spice Lattes erliegt?



Für Kirstens Stromkästen-Sammlung!