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Freitag, 30. Oktober 2026

Herbstzauber am Bollerofen



Guten Morgen, meine Lieben. Kommt schnell ins Haus, so früh am Morgen sind die Temperaturen noch einstellig. Doch wir haben Glück, denn nach dem stürmischen und nassen Wochenende zeigt sich der Herbst zum Monatsende nach morgentlichen Nebel wieder von seiner goldenen Seite, nicht wahr?! Habt Ihr Lust auf eine Tasse Kaffee oder einen Becher Tee? Sagt es nur, wir haben beides da. Bevor wir es uns im Wohnzimmer neben dem Bollerofen gemütlich machen, möchte ich Euch erst einmal zeigen, wie ich es mir diese Woche herbstlich gemütlich gemacht habe. Auf meinem runden Holztablett stehen kleine Windlichter, deren warmes Licht mit dem Schein der brennenden Kerze um die Wette leuchtet. Dazu gesellen sich eine brombeerfarbene Vase mit skurrilen Pilzen, goldene Eichenblätter aus dem Garten sowie meine Lieblingsfuchstasse, die neugierig zwischen den Lichtern hervorschaut. Ein paar herbstliche Fundstücke gibt es in unserem Garten momentan mehr als genug. Was für ein Sturmwind doch am Wochenende über uns hinweggezogen ist! Doch zum Glück sind keine Bäume umgeknickt oder entwurzelt. Am Sonntag waren mein Göttergatte und ich wie in jedem Jahr mit unseren Jungs und einem ihrer Freunde auf der SPIEL 26 in Essen. Auch dort hatte der Sturm ordentlich gewütet. Besonders im Norden der Stadt hatten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste Schäden angerichtet. Sogar vor dem Messegelände standen die Unterführungen unter Wasser. Die Messe selbst hatte wieder viel zu bieten, war aber auch unheimlich groß. Fast schon zu groß, um an einem einzigen Tag alles zu entdecken, was uns interessiert hätte. Irgendwie ist der Charme der Messe für uns einbissel verloren gegangen. Die Bereiche für Larper und Cosplayer fehlten und auch wenn der Comicbereich nie wirklich dazugehört hat, vermissen wir ihn doch. Besonders gewundert hat mich der Stand von HABA. Einst Mittelpunkt der Halle 1, war er nun in der neu geöffneten Halle 8 unscheinbar in eine Ecke gedrängt. Ein paar Spiele, wie "Bag of Bugs" und "Similo", sind trotzdem mit nach Hause gekommen, genau wie ein paar Miniaturen zum Bemalen, Kartenhüllen und Spielmatten. Gespielt haben wir aus Zeitmangel nur ein Kooperatives Abenteuer-Spiel "Batman, Gotham City Crimes" vom Kosmos-Verlag, aber überzeugen konnte es uns nicht. Unser Großer konnte dafür einige seiner "Magic-the-Gathering"-Karten tauschen. Trotzdem haben wir einen schönen Tag miteinander verbracht, an dem es viel zu entdecken und zu erzählen gab. Ihr Lieben, morgen ist schon Halloween und ich freue mich wie Bolle auf die kleinen Hexen, Vampire und Gespenster. Ihr Euch auch?! Die kleinen Halloween-Naschereien stehen schon bereit. Und zu einem gemütlichen Halloweenabend gehören für meinen Göttergatten und mich natürlich auch die passenden Filme. Heute Abend schauen wir *Coraline* mit den unheimlichen Knopfaugen oder unseren alljährlichen Klassiker *Nightmare Before Christmas*. Ich liebe diese eigenwilligen Figuren, den etwas schaurigen Humor und die düster verspielten Märchenwelten, für die Tim Burton so bekannt ist. Mit Kerzenschein, dicken Wollsocken, Kuscheldecke und ein paar Naschereien machen wir es uns heute Abend richtig gemütlich.

Nun wünsche ich Euch einen goldenen Herbst, 
gemütliche Stunden und 
ein schaurig schönes Halloween. 
Boohoo, Nicole.



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Freitag, 23. Oktober 2026

Von Kürbissuppe, Brottassen und Pumpkin-Spice-Tee


Guten Morgen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr da seid. Habt Ihr Lust auf einen heißen Tee oder darf es schon eine Brottasse voll cremiger Kürbissuppe sein? Natürlich geht auch beides.. lach! Da in meinem rustikalen Krug nur noch die Hagebutten von letzter Woche stehen, habe ich versucht das ganze mit ein paar Chrysanthemen aufzupeppen und hoffe mir ist es auch gelungen. Auch ein herbstbunter Laubkranz hängt an der Heizung und auf meiner Bilderliste findet Ihr ein paar neue Poster. Sogar eine kleine Kürbislichterkette hat Einzug gehalten. Ach, Ihr möchtet eine Brottasse mit Kürbissuppe?! Ein gute Wahl, nicht wahr?! Lecker! Wo ich die Brottassen her habe, möchtet Ihr wissen? Also, dass war so: in einem Gespräch mit meiner lieben Freundin und meinem Schneiderlein ging es darum, dass ich meinen Papa schon sehr vermisse und dass er am allerliebsten Suppe aus Brottassen gegessen hat. Doch nicht nur meinen Papa gibt es nicht mehr, auch der Bäcker hat sich für immer verabschiedet, habe ich in diesem Gespräch gesagt. Und was macht mein Schneiderlein? Überrascht mich beim Kürbisschnitzen mit all unserem Lieben mit einem großen Korb voller Brottassen. Ist das nicht wunderbar?! Ich war so gerührt, dass ich ein paar Tränchen wegdrücken musste. Lieben Dank noch mal, Sumse! Und dann muss ich mich noch bei Birgit bedanken. Von ihr ist diese wunderschöne selbst gemalte Kürbiskarte. Sie hat mich wohl schon vor ein paar Tagen erreicht. Ist aber bei der familiären Postverteilung bei meinem Großen gelandet und erst vor kurzem bei mir. Tsss...! Die Karte ist überaus entzückend und wird einen Rahmen bekommen. Vielen lieben Dank, Birgit! Habt Ihr auch die schönen Herbsttage am Anfang der Woche draußen verbracht? Ich ja, zum Glück. Denn am Dienstag sind die ersten Kraniche über unseren Garten gezogen. Gleich zwei lange Züge waren am wolkenlosen Himmel zu sehen. Was für ein schöner Anblick! Da wird einem doch bewusst, wie weit der Herbst schon fortgeschritten ist. Doch seit Mittwoch hat sich das Wetter gründlich gewandelt. Wind und Regen haben Einzug gehalten und die nächtlichen Temperaturen sind auf einstellige Werte gefallen. Heute gibt es sogar eine Sturmwarnung.. seufz! Da machen wir es uns doch am liebsten drinnen gemütlich, oder? Halloween rückt näher und auch Sankt Martin lässt nicht mehr lange auf sich warten. Ich bin gespannt, was die kommenden Wochen an schönen Erlebnissen für uns bereithalten. Doch zunächst wollen wir es uns bei einer guten Tasse Tee oder einer cremigen Kürbissuppe aus der Brottasse schmecken lassen. Was habt Ihr in den vergangenen Tagen Schönes erlebt und welche Vorhaben stehen bei Euch an? Erzählt doch mal!

Macht es Euch fein, bleibt gesund 
und lasst es Euch nicht wegwehen. 
Herzlichst Nicole


Freitag, 16. Oktober 2026

Sonnenblumen, Hagebutten und kleine Blumenkürbisse


Guten Morgen, meine Lieben. Heute dürfen bei mir noch einmal in der Küche die Sonnenblumen aus dem Vorgarten leuchten. Klein, sonnig gelb und ein bisschen wild stehen sie mit Hagebutten, grünen Blättern und feinen Zweigen in meiner rustikalen Kanne. Dazu die Kürbisse und Quitten vom Erntedank an der Dorenburg und schon ist ein kleines herbstliches Stillleben entstanden. Und weil einige von Euch gefragt haben, wie unsere kleinen Blumenkürbisse für die Silberhochzeit entstanden sind, möchte ich Euch das heute auch noch zeigen. Mein Schneiderlein und ich haben dafür kleine Kürbisse mit allem dekoriert, was mein Göttergatte und ich vorher im Garten und in der Natur gesammelt hatten. Moos, Hagebutten, Lampionblumen, Strohblumen, Buchecker-Schalen, Efeuranken, Esskastanien und Rosskastanien, eben das, was gerade zu finden war. Dann ging es ans Kleben. Mit Heißkleber haben wir die gesammelten Schätze direkt auf die Kürbisse geklebt und einfach ausprobiert, was schön zusammenpasst. So sind ganz unterschiedliche kleine Blumenkürbisse entstanden. Jeder ein bisschen anders und keiner perfekt. Genau das gefällt mir daran. Und das gemeinsame Werkeln mit meinem Schneiderlein hat natürlich besonders viel Spaß gemacht. Für unsere Silberhochzeitsfeier durften die kleinen Blumenkürbisse dann zusammen mit den Herbstastern, Topinambur-Blüten, den grünen Kerzen, Lampionblumen, Kastanien und unseren anderen kleinen Gartenfundstücken die Tische schmücken. Die Sonnenblumen dagegen sind in der Küche geblieben und dürfen heute beim Friday Flowerday ihren großen Auftritt haben. Ich mag ihr leuchtendes Gelb sehr, besonders zusammen mit den roten Hagebutten. Zusammen mit den Kürbissen und Quitten ergibt das ein schönes kleines Herbstensemble. Während die Blumenkürbisse noch auf der Küchenanrichte stehen, bin ich allerdings schon mit den Vorbereitungen für das kommende Wochenende beschäftigt. Denn dann steht bei uns im Waldgarten wieder das alljährliche Kürbisschnitzen an. Ihr wisst schon, mit unseren 14 (+2) kleinen und großen Freunden. Dafür habe ich den Pavillon schon vorbereitet und auch die Strohballen wieder an die richtige Stelle gerückt. Schließlich soll es für alle gemütlich werden und genug Platz zum Schnitzen geben. Die Kürbisse müssen natürlich auch noch bereitgelegt werden und dann kann es eigentlich schon losgehen. Ich freue mich auf das Gewusel, die vielen unterschiedlichen Kürbisgesichter und darauf, mit unseren Freunden einen schönen Nachmittag zu verbringen. Langweilig wird es bei uns im Garten bestimmt nicht. Unser Hundemädchen Julie ist natürlich auch dabei und dazu kommt der Hund unserer Freunde, der mit seinen Menschen zu Besuch kommt. Da dürfte also einiges los sein. Und was gibt es zu essen? Da muss ich gar nicht lange überlegen, denn Kürbissuppe gehört bei uns zum Kürbisschnitzen einfach dazu. Das ist Tradition! Vielleicht bereite ich zusätzlich noch ein paar kleine Halloweennaschereien vor. Knusprige "Wurst-Spinnen" und gruselige "Mumien-Taler" könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen. Mal sehen, ob ich beides noch schaffe. Jetzt muss ich nur noch ein paar Kleinigkeiten vorbereiten und dann können unsere Gäste kommen. Ich freue mich schon auf unser Kürbisschnitzen im Waldgarten.

Habt ein feines Oktoberwochenende
und genießt die schönen Herbstmomente.
Herzlichst Nicole

Freitag, 9. Oktober 2026

Unsere Silberhochzeit


Unsere Silberhochzeit liegt nun hinter uns und heute nehme ich Euch ein kleines bisschen mit zu unserer Feier. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Blumen und unsere herbstliche Tischdeko. Die Fotos sind vor Beginn der Feier entstanden, dazu habe ich noch drei kleine Eindrücke vom späten Abend ausgewählt. Eigentlich wollten wir unsere Silberhochzeit etwas größer feiern. Wir sind allerdings die Letzten in einer ganzen Reihe von Silberhochzeiten und mein Göttergatte hatte einen ganz klaren Wunsch: Es sollten nur die engsten Freunde (Ihr wisst schon, 14 + 2 kleine und große Freunde), die Freunde aus der Nachbarschaft, unsere Trauzeugen und die engste Familie dabei sein. Und so wurde es schließlich eine kleine, sehr persönliche Feier. Gefeiert wurde in unserem Garten. Unser Pagodenzelt mit dem doppelten Dach stand auf der Wiese und bot gerade genug Platz für vier Bierzeltgarnituren. Mehr passten beim besten Willen nicht hinein und selbst diese vier Tische waren ziemlich eng belegt. Für die Tischdeko habe ich auf allen Tischen die gleichen Zutaten verwendet. Grobe Jute bildete die Grundlage, darauf standen kleine lila Vasen mit Herbstastern und Topinambur-Blüten, dazu hell- und dunkelgrüne Kerzen, kunterbunte Zierkürbisse, orangefarbene Lampionblumen, rote Hagebutten, Kastanien und allerlei kleine Fundstücke aus unserem Garten. Durch die unterschiedlichen Arrangements sah jeder Tisch ein klein wenig anders aus und trotzdem gehörten alle wunderbar zusammen. Mein ältester Sohn hatte nicht nur die Bar übernommen, sondern war auch für die Musik zuständig. Die Bar stand auf Strohballen und auch eine große, beleuchtete „25“ bekam dort ihren Platz. Auch kulinarisch wollten wir es gemütlich und unkompliziert halten. Statt Buffet oder Caterer gab es Life-Cooking. Einen Foodtruck hätten wir bei uns im Garten ohnehin nicht vernünftig aufstellen können. So wurde direkt vor Ort gekocht und unsere Gäste konnten sehen, was später auf den Tellern landete. Ganz besonders habe ich mich über meine Familie gefreut. Meine Nichte kam mit ihrem Mann und ihren zwei zuckersüßen Töchtern aus Selders, mein Neffe mit seiner Frau und ihrer frischgeborenen Tochter aus Tübingen. Auch mein Bruder mit seiner Frau war dabei. Und natürlich durfte meine Schwiegermama nicht fehlen. Wir sehen uns einfach viel zu selten und deshalb waren diese gemeinsamen Stunden für mich besonders schön. Und natürlich waren unsere engsten Freunde dabei. Familie und Menschen, die sich längst wie Familie anfühlen. Der Trauzeuge meines Göttergatten gehört zu diesen 14 und meine Trauzeugin kam nach vielen Jahren, in denen wir uns aus den Augen verloren hatten, ebenfalls zu unserer Silberhochzeit. Und obwohl wir uns so lange nicht gesehen hatten, fühlte es sich überhaupt nicht so an. Es war sofort wieder vertraut. Später am Abend leuchtet unser Pagodenzelt warm in die Dunkelheit. Die Kerzen brennen noch auf den Tischen und überall wird erzählt, gelacht und angestoßen. Auf einem der letzten Fotos sind mein Göttergatte und ich zu sehen. Ein bisschen müde, aber glücklich. Und da sitzen wir nun, nach 25 gemeinsamen Jahren, mitten in unserem Garten, umgeben von Familie, Freunden und all den kleinen Dingen, die diesen Abend zu unserem Abend gemacht haben.